Vom Loslassen und Gewinnen

Vom Loslassen und Gewinnen

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Ich glaube nicht an Zufälle, besonders nicht an zufällige Begegnungen. Offen und neugierig dafür sein kann man aber und versuchen, nicht zu projizieren. Letzteres ist schwer. Der Mensch braucht Schubladen, um zu ordnen, sich zu ordnen, Beziehungen zu anderen einzuordnen. Mit manchen Menschen entwickelt sich mehr als gedacht, Freundschaften zum Beispiel. Andere inspirieren einfach oder setzen eine Erkenntnis in mir frei. Danach entschwinden sie von sich aus oder ich merke, dass es an der Zeit ist, loszulassen.

Ich realisiere, dass ich immer mehr nur diejenigen um mich haben will, die mich schätzen, mir nicht ungefragt ihre Meinung aufdrücken, die versuchen, auch meinen Standpunkt zu sehen und sich so offen geben, wie ich es tue. Jeder von uns ist beides: Lehrer und Lernender. Eine Beziehung krankt, wenn das Verhältnis unausgewogen ist. Die Energien müssen gleichmäßig fließen😉 . Dann entstehen Spirit und Power.

Wieviel Power wird entstehen, wenn 4 ganz unterschiedliche Frauen sich gegenseitig bei der Erfüllung ihrer jeweils größten Vision unterstützen ?

Ich wette darauf, da wird Musik sein – überall, wo wir sind❤

 

 

Das dritte Date

Das dritte Date

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Eigentlich, ja eigentlich…wollte ich den Beitrag vom letzten Mal fortführen. Wenn mir da nicht drei Dates dazwischen gekommen wären. Eines mit dem Brautpaar und der Hochzeit, die mich zur „Beziehungs-Serie“ angeregt hat – es war wunderschön Ihr beiden und ich wünsche Euch, dass Ihr ewig von der Liebe zueinander „gefesselt“ seid❤ .

Das zweite Date dann war mit der Telekom oder besser mit dem nicht vorhandenen WLAN derselben wegen des falschen Routers – lange Geschichte und endlich beendet. So wie ich ja überhaupt die meisten Datelines nach dem zweiten Absatz beende😉 .

Das dritte Date (übrigens ein echtes 3. Date) hat mich dagegen in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken angeregt. Einfach auch, weil besagter Mensch unglaublich inspirierend ist. Dafür bin ich unglaublich dankbar – mein Einhorn ist wieder auf Achse😉 .

Viele Gedanken, die sich im Nachhinein einstellen, wollen angesehen werden, mit Einfällen und Ideen gehe ich schwanger. Manchmal auch solange, dass sich die Ideen für Blogbeiträge in meinem Kopf türmen, und ich dann zeitmäßig doch nicht zum Schreiben komme. Also hier das Versprechen, dass all die Kommis zum vorherigen Beitrag noch beantwortet werden und die Beitragsfortsetzung zu Liebe, Verliebtheit und so „in Arbeit“ ist. (Wer mir jetzt und hier Beeinflußbarkeit unterstellen möchte, darf das gern tun.)

In Amerika gibt es klare Strukturen, was das Daten angeht. Ich hab das mal nachgelesen, weil mir auffiel, dass meine bisherigen dritten Dates jeweils sehr ungewöhnlich waren – dann frag ich einfach mal Google. Einige dieser Dating-Regeln sind bis zu uns nach Europa geschwappt, da ich ja aber eher der improvisierende Typ bin, der auf seinen Bauch hört, kann ich dem Ganzen so gar nichts abgewinnen. Wobei ich durchaus anerkenne, dass diese Regeln gerade jungen Menschen einen Rahmen geben.

Letztendlich ist in diesen Regeln das dritte Date als Sex-Date festgehalten, also im Sinne von „kann“ nicht von „muss“. Wenn sich das Mädel jetzt aber extra darauf vorbereitet hat, also 50 Outfits anprobiert, rasiert und was weiß ich noch alles und dann kommt es nicht zum Sex …Dann denke ich mir, ist das Ding gelaufen, weil Sie ja total frustriert ist und denkt, dass Er kein Interesse an Ihr hat –>> ab in die friendzone😉 . Das mag jetzt oberflächlich klingen, aber ist nicht das ganze System ziemlich oberflächlich?

Wer damit nähere Erfahrungen gemacht hat: immer her damit🙂

Und natürlich auch gern Berichte/Tipps oder Vorschläge zu ungewöhnlichen dritten Dates. Hier meine Angebote mit positiver TÜV-Prüfung – nicht ganz ernst gemeint, aber Realität:

Der Family-Check

Grillabend bei Schwester oder Bruder mit viel Ouzo und hinterher im selben Bett nächtigen -Gästebett kann man ja vorher versprechen😉 . Und nein, nix außer kuscheln !

Der Body-Check

Verabredung auf der Sonnenterrasse des Meridian Spa – man sieht nicht nur das Fahrgestell, sondern auch, wie der Fahrer damit zufrieden ist, sich darin bewegt😉

Ich bin wirklich neugierig darauf, ob sich diejenigen von Euch, die in Beziehungen sind auch noch an das 3. Date erinnern. Letztendlich glaube ich nicht, dass wir bewußt die Kompatibilität des Anderen mit solchen Checks testen. Jeder hat so seine Prioritäten im Kopf und bringt das in seine Datings mit ein. Gerade im fortgeschrittenen Alter sind die Eigenarten stärker ausgeprägt und jeder von uns hat mehr oder weniger gelernt, seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Und gibt dem anderen Beteiligten damit einen kleinen Einblick in den eigenen Kosmos. Das wiederum bereichert ungemein. Ich wünsche Euch allen ein Wochenende voll mit dem Entdecken des inneren Reichtums Eurer Mitmenschen❤

 

Romanze, Hormone -> Ehe ?

Romanze, Hormone -> Ehe ?

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Mir fällt es grad schwer, einen Anfang zu den oben genannten Begriffen zu finden. Was im Kopf noch so geordnet erscheint, erweist sich im Schreibmoment als ein einziges Knäuel an Gedanken. Doch genau das tun wir im hiesigen Kulturbereich mit den Begriffen Liebe, Beziehung, Sehnsucht, Partnerschaft, Leidenschaft, Verschmelzung und Ehe. Wird alles in einen Topf geschmissen und kräftig durchgerührt. Einzig der Verliebtheit räumen wir einen besonderen Stellenwert, sozusagen als Vorstufe zur Liebe ein. Ist ja auch wissenschaftlich nachgewiesen, dass wir durch den speziellen Hormoncocktail zu Beginn die Schmetterlinge im Bauch flattern spüren, deren Wirkung dann irgendwann nachläßt.

Dann aber tut das Bindungshormon Oxytozin seine Wirkung, sagt die Wissenschaft, und der Weg in eine langfristige Partnerschaft oder auch Ehe ist geebnet. Kulturhistorisch ist Monogamie im europäischen Raum in unseren Köpfen fest zementiert. Während die meisten Frauen und vornehmlich junge Männer hierzulande noch an die EINE große Liebe glauben, mit der man dann sein ganzes Leben verbringt, läßt man sich auf dem amerikanischen Kontinent immer wieder auf eine neue Liebe ein – da heiratet er zum vierten und sie versucht es zum zweiten Mal (nur mal so als Beispiel). Dafür ist in China die Liebe partout keine Voraussetzung, um zu heiraten und auch Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sind verpönt. Heißt das also, dass in anderen Kulturen andere Hormone wirken? Oder hängen wir da etwa einem romantisch verklärten Weltbild an, das einer ganz anderen Zeit entstammt? Liebesromane und -filme, die ganze Palette der Lovesongs, Sprüche, die in sozialen Netzwerken verbreitet werden und so manche spirituelle oder sogar philosophisch angehauchte Theorie unterstützt das Ganze dann noch.

Die Statistiken (des statistischen Bundesamtes) sprechen jedoch eine sehr eindeutige Sprache. Pro Jahr werden um die 400.000 Ehen geschlossen (Zahlen zu Langzeitpartnerschaften habe ich nicht gefunden). Meist ist der Mann ca. 33 und die Frau ca. 30 Jahre zum Zeitpunkt der Eheschließung. Ca. 15 Jahre später – also mit einem Alter zwischen 45 und 50 Jahren – trennen sich ca. 145.000 Paare wieder. Natürlich gibt es auch Trennungen, die davor stattfinden oder später. Und nur eine ganz kleine Zahl bleibt wirklich zusammen. Warum? Gewöhnung? Arrangement? Liebe? Emotionale Abhängigkeit? Unbestritten wachsen wir alle am meisten in Beziehung zu anderen Menschen – aber immer an dem- oder derselben? Und da ich gerade am provokant fragen bin: Welchen echten Vorteil bietet die Ehe jeweils dem Mann oder der Frau?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten❤

Der Beitrag wird demnächst fortgesetzt, ich will da schließlich noch allerhand entwirren. Aber mehr als 400 Wörter mag ich bei anderen ungern lesen, also gibts auch bei mir heute nicht mehr.

 

 

Schwierige Zeiten — holunderhexe

Schwierige Zeiten — holunderhexe

Lesenswert für Bauchgefühlmenschen und alle anderen natürlich auch. Ich kann meiner Lieblingshexe da nur zustimmen❤

 

Das geht ja wirklich Schlag auf Schlag im Moment, auch in den Kursen ist es gerade ein großes Thema: Was ist da los? Dreht die Welt langsam durch? Es sind große, lange Prozesse, die wir kaum überschauen können, die mit Gesellschaften an sich zu tun haben, denn nichts kommt aus dem Nichts. Wenn es chaotisch […]

über Schwierige Zeiten — holunderhexe

Tattoo -Wozu?

Tattoo -Wozu?

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Das Thema dekorative Körperbemalung drängt sich gerade merklich in meine Gedanken. Die Lieblingstochter wird bald 18 und wünscht sich schon sehr lange ein Tattoo. Ich überlege schon seit einiger Zeit mir ein Zweites stechen zu lassen und eine Kollegin möchte eines Ihrer Körperbilder übercovern lassen. Nachdem Jules einen Blogpost darüber schrieb, dass er persönlich jungfräuliche Haut ohne Verzierungen am schönsten findet und Christiane hier ankündigte, sich ein Tattoo stechen zu lassen nach über 20 Jahren Bedenkzeit, und zu beiden Blogposts die Kommentare vorwiegend in Richtung Anti-Tattoo anklangen, will ich dann auch mal meinen Senf oder etwas Tinte zum Thema beisteuern.

1. Vorurteil: Tattoos sind Jugendsünden

Immer mehr junge Menschen tragen heutzutage Tattoos und das Vorurteil mag sicher auf einige zutreffen. Selbst wenn, dann erinnern sie den Träger an eine bestimmte Phase in seinem Leben. Und wie Menschen nunmal unterschiedlich sind: der eine bereut seine Vergangenheit, der andere steht dazu. Mein erstes Tattoo habe ich mir mit 30 stechen lassen und es war eine Befreiung für mich. Weil ich mich dadurch endlich regelmäßig traute, schulterfreie Kleidung zu tragen. Meine Schulter ziert nämlich ursprünglich eine große erhabene ungleichmäßige und rote Narbe, die davor Menschen zu der Frage: „Was ist DAS denn?“ veranlasst hat oder sie zumindest zum Hinstarren animierte. Und ich verschwieg meinem Umfeld damals – obwohl alt genug – dass das Tattoo eben nicht temporär angefertigt wurde. Hatte ich doch mit einem zweiten Vorurteil zu kämpfen:

2. Vorurteil: Tattoos sind nur was für Knasties & Seefahrer

Die Tradition der dauerhaften Körperverzierung ist wesentlich älter. Was und welche ethnischen Gruppen Tattoos und anderes praktizier(t)en, könnt Ihr hier nachlesen. In Japan waren Tattoos lange kriminellen Kreisen vorbehalten und auch im westlichen Kulturkreis wird die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppierungen mit speziellen Tattoos  gekennzeichnet, im positiven ebenso wie im negativen Sinne. Der junge Mann, der mir heute beim Frühstück gegenüber saß, hat beispielsweise ein Fan-Tattoo an seinem inneren Unterarm: das Zeichen der Rebellion aus Star Wars

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„Was ist das denn?“, werde ich auch heute noch gefragt. Jetzt sind aber die 2 Schleierschwänze gemeint, die auf meiner Schulter umeinander schwimmen. Und ja, mittlerweile ist mir klar, dass ich instinktiv ein Motiv gewählt habe, das für mich eine tiefere Bedeutung besaß und immer noch besitzt.

Wer sich darauf einläßt, die Motive tätowierter Menschen genauer zu betrachten, wird unglaublich viele Geschichten serviert bekommen. Natürlich gibt es die naiven kleinen Bildchen, die bestimmte Körperpartien nur auffälliger gestalten sollen und die zu oberflächlichen Zeitgenossen gehören. Für die meisten Leute, die ich kenne, gehört jedoch mehr dazu. Nicht, dass sie ihre Geschichte dazu unbedingt jedem erzählen würden. Aber das ist auch nicht nötig, denn Bilder oder Symbole wirken auch ohne Worte in unserem Unterbewußtsein.

Tattoos sind die sichtbar gemachten Bilder der Seele.

Oft finden sich in den Motiven so grundlegende Lebensthematiken wie Liebe, Glaube und Hoffnung. Ein Lebensabschnitt, an den der Träger jederzeit erinnert werden möchte als Markierung auf den Körperteil gesetzt, der der Aufmerksamkeit bedarf. Denn die Stelle, die sich der Träger aussucht, spielt eine ebensogroße Rolle, wie das Tattoo selbst, behaupte ich einfach mal frech. Einerseits, weil die Haut zum Körper gehört, zweitens weil Tattoos oft an energetischen Punkten liegen und drittens, weil die Aufmerksamkeit Dritter genau darauf gelenkt wird. Und da wir alle Energiewesen sind, erfährt diese Stelle also einen stetigen Energieschub durch das eigene Bewußtsein und immer mal wieder zusätzlichen Energieschub von außen.

Mein nächstes Tattoo wird eine Lotosblume sein und ich werde sie über dem linken Fußknöchel platzieren. Wo ich das machen lasse, weiß ich noch nicht. Da ist einerseits die Kollegin, die sich ihr Motiv übercovern läßt. Das schau ich mir an und falls das richtig gut gelingt, wäre der Tätowierer sicher eine Möglichkeit. Ansonsten werde auch ich „Feldstudien“ betreiben, denn am 3. September gehts zur Tintanic . Der Südstaatendampfer »Mississippi Queen« legt ab und mit an Bord sind 15 Tätowierer, gute Musik und leckeres Essen, es gibt Burlesque von  Queen Calavera und vor allem viele nette Leute und für einen guten Zweck ist das Ganze auch noch. Hier ein Video vom letzten Jahr:

 

…ist doch wunderschön, oder?❤ Und die Spendensumme ist fantastisch😀

(Bildquelle des Beitragsbildes: Pinterest)

 

 

 

„Achtung, hier kommt ein Karton!“

„Achtung, hier kommt ein Karton!“

Von mir gab es jetzt ja schon ewig nichts mehr zu lesen, was aber nicht heißt, dass ich selbst nicht fleißig mitgelesen habe bei Euch allen. Ich finde, dass es gerade etwas ruhiger im Blogland ist, denn das Frühjahr brachte Sonne und das Leben draußen mit sich. Auch bei mir gab es jede Menge Veränderungen, Neues und zu Erledigendes:

neuer Job, 4 Chefs und neue Kollegen, neue Zeitstrukturen und ganz viel zu lernen, jugendlicher Mitbewohner mitten im Abi, dazu oft so einige Gäste mehr, als mein Kühlschrank vertrug, Formulare ausgefüllt, Wohnzimmerdinner, Theaterbesuch, Sofar-Konzert und Tagebuchlesung der Clubkinder, tanzen zum Abreagieren und Fußball in Maßen, Geburtstagskaffee-Einladungen und selbst Torten unter Zeitdruck geschafft, verliebt und Eifersucht gelebt, Anzug gekauft, Heels anprobiert, gekauft und eingelaufen,  noch mehr Formulare ausgefüllt, nicht klar gekommen und Rentenkassenberatung besucht, Alltagswahnsinn erledigt, Unnützes aussortiert, Seebrückenfest besucht, alte Bekannte getroffen, neue Menschen kennengelernt, meinen Gemüseacker bearbeitet, Kleider anprobiert, Heel-Shooting und Abiball erledigt…

Und jetzt sind endlich Ferien auch in Schleswig-Holstein😀 …nicht für mich, aber ich empfinde es gerade als spürbar entschleunigt. Vor allem habe ich in den letzten Tagen wieder den Drang verspürt zu schreiben. Der Antrieb ist wieder da, mir juckt es in den Fingern, Bloggen hat wieder eine der vorderen Prioritäten, und damit werde ich auch Zeitfenster für entsprechende Beiträge finden.

Ich reihe mich gerade in die Liste der Blogger ein, die Ihre Blogpause mit der Ankündigung beenden, jetzt wieder regelmäßig da zu sein. Mal sehen, obs hilft😉

Ganz erstaunt war ich beim Blick auf die Statistik – hab da ja lieber nur ein Auge riskiert, und dann doch die Sonnenbrille gebraucht – schon über 100 Follower :

DANKESCHÖÖÖÖN❤❤❤

…und der Karton kommt auch noch:

 

Dass der kindliche Falschversteher „Karton“ auf das Wort Cartoon zurückzuführen ist, ist sicher den meisten bekannt. Ich hab den „Karton“ damals immer ganz anders verstanden: als Überraschung😉 , man weiß ja schließlich nie, was sich darunter verbirgt.

Also haltet die Augen offen an diesem sonnigen Sonntag, vielleicht begegnet Euch die ein oder andere Überraschung oder Gelegenheit – denn das ist das Leben❤ .

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch ein Ekel findet ;-)

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch ein Ekel findet ;-)

Ekel verrät politische Gesinnung

 

Eine Studie hat ergeben, dass man die politische Einstellung – ob liberal oder konservativ – mit absoluter Sicherheit bestimmen kann, wenn man Menschen Bilder zeigt, die man eklig finden könnte. Die Reaktionen wurden im MRT (Magnetresonanztomographen) gemessen und haben ergeben, dass die Probanden mit Ekel poli­tisch konservativ sind, und Leute, die sich weniger ekeln, sind politisch liberal.

Als sich neulich konservativen Teile der Gesellschaft (in der ich mich befand) über Jogis Hosengriff oder die Kaugummi-Misshandlung mokiert haben, und damit eine Diskussion im Bekanntenkreis losgetreten wurde, was man denn alles eklig fände, war es interessant zu beobachten, dass Frauen anscheinend konservativer sind (bzw. eine wesentlich niedrigere Ekelschwelle besitzen) als Männer.

Ekel ist laut Wiki: „... die Bezeichnung für die Empfindung einer starken Abneigung in Verbindung mit Widerwillen. Im Gegensatz zu anderen weniger starken Formen der Ablehnung äußert sich Ekel mitunter auch durch starke körperliche Reaktionen wie Übelkeit und Brechreiz…“

Und während den Damen sehr viele ekelerregende Spleens der Herren in den Sinn kamen, gaben selbige sich sehr verhalten, gentlemanlike behaupte ich mal. Viel mehr als: „…wenn Frau sich im Auto an der roten Ampel schminkt.“, kam da nicht. Da fallen sogar mir als Frau mehr ekelauslösende Situationen meiner Geschlechtsgenossinnen ein (und wenn es nur unglaublich fies geformte künstliche Nägel sind). Glücklicherweise wurde ich fündig bei Trailerpark und der „Traubenstampferin“. Aber auch da finde ich die Herren sehr….abgehärtet.

 

Ich las neulich, dass frau bei sexueller Erregung weniger Ekel empfindet. Womit auf jeden Fall bewiesen wäre, dass Fußball gucken Frauen nicht anmacht😉