Ausländer oder was ???

Ausländer oder was ???

Gerade stattete ich Oberbayern einen winzigen Besuch ab. Und wie das Karma und ich es so wollten, traf ich auf einen Wochenmarktstand, an dem ich die berühmten Weißwürste erstand. Alleine der Kauf verlangte mir alles ab. Dagegen war die folgende Autofahrt über 850 Kilometer ein Klacks.

Der bestimmt über 75jährige Herr war vor seinem Stand mit anderen Marktbeschickern in ein Gespräch verwickelt und auf meine Anfrage nach den Würsten erzählte er mir etwas, das so ankam wie, dass ihn die anderen von seiner Arbeit abhielten. Ich hab das mehr geraten als verstanden, denn er wühlte erst mal einige Minuten im Anhänger hinter dem Verkaufswagen und kam dann mit einer großen Kiste und der Frage „Wieviele?“ zurück. „Ich möchte bitte 6 Stück“, war meine sehr hochdeutsche Antwort. Ob man Weißwürste wirklich paarweise kauft, weiß ich nicht, vielleicht wollte mich der alte Herr auch nur veräppeln. Aber 6 Paar wollte ich dann doch nicht. Und so einigten wir uns auf 3 Paar. Während er mir diese einpackte, erzählte mir der Verkäufer noch alles mögliche… Ich verstand leider NIX ! Guckte ihn nur mit großen Augen an und meinte: „Ich verstehe Sie leider gar nicht“. Er grinste nur, brauchte weitere lange Minuten, um das Wechselgeld zusammenzusuchen. Meine Versuche, ihn auf meinen Zeitdruck aufmerksam zu machen, wischte er mit Grunzlauten vom Tresen. Innerlich wappnete ich mich schon für ein ähnlich ablaufendes Gespräch bei meinem bevorstehenden Kundenbesuch.

Glücklicherweise lief die Kommunikation verständlicher, das Zeitproblem schien aber auch hier nicht existent. Die Uhren ticken anscheinend in den Bergen anders. Ach und überhaupt, auf meiner Zugfahrt hatte ich gerade mal so ein paar kleinere Hügel gesehen. Die Vorstellung von „Berge“ bei mir Flachländerin beinhaltet nunmal so richtig hohe Bergspitzen mit Tannebäumen und Schnee 😉 . Seltsam waren dann auf der Rückfahrt die Verkehrsschilder, die ein 12%-Gefälle ankündigten. Beim Ranfahren hatte ich das Gefühl, wie in einer Achterbahn auf den höchsten Punkt draufzu zu fahren und nicht zu sehen, was dahinter kommt. Und 12 % sind wirklich steil bergab. Also doch Berge 😉 .

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So wie in „Heidi“ stellt man sich die Berge doch vor.

Meine Würste haben die Rückfahrt sehr gut überstanden, nur was genau isst man oder frau dazu? Die beste aller Münchner Freundinnen war nicht greifbar. Also gab es Fusion Food, dafür bezahlt man im Restaurant schließlich einen Batzen Geld. Kartoffeln mit Sour Cream, Krautsalat (der hört sich doch bayrisch an, oder?) und Röstzwiebeln. Naja und natürlich die Würste (ja, warm gemacht) mit süßem Senf. Ich fand es sehr sehr lecker, nur die Wurstpelle war ganz schön zäh.

Am nächsten Morgen dann die beste aller Münchner Freundinnen am Telefon. Na gut, auf Brezeln und Weißbier hätte ich so gar keine Lust gehabt. Und nachdem die Beilagen geklärt waren, erklärte sie mir dann noch, dass ich die Würste zutzeln muss häääää. Damit Ihr Euch also bei Eurem nächsten Besuch südlich des Weißwurstäquators nicht blamiert: die Dinger LUTSCHT man aus…. Iiiiiiihhhh. Hab dann zum Frühstück noch eine übrig gehabt. Und ich kann Euch sagen: mit Messer und Gabel kriegt man das Innere auch von der Pelle geschabt, nachdem man die Wurst längs halbiert hat. Aber wer da unbedingt dran lutschen will  x-)

Auf die Idee Youtube zu fragen, bin ich vorher nicht gekommen. Hätte mich vielleicht aber auch nur noch mehr verwirrt:

 

Und so hat mich diese Kurztour nicht nur den Geschmack echter Weißwürste kennen lernen lassen, was ein Haferl ist, weiß ich nun auch und erst recht, dass die beste aller Münchner Freundinnen ihre Mundart wirklich äußerst gemässigt spricht, selbst wenn sie ihre Mama imitiert.

 

Bildnachweise, da pixabay nicht aufrufbar:

Weißwurst: http://www.metzgerei-stuebi.ch/page/hausgemachte-weisswuerste/

Berge: https://www.google.de/url?sa=i&rct=j&q=&esrc=s&source=images&cd=&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjw0annr7vTAhVE2RoKHcrnDAoQjB0IBg&url=http%3A%2F%2Fdecorate-cook-love.blogspot.com%2F2011%2F08%2Fheidi-heidi-deine-welt-sind-die-berge.html&psig=AFQjCNE9EtcuPYnKKpIVR78hu1iNyiDthQ&ust=1493064210869883

Von Göttinnen, Helden und Geburtstagen

Von Göttinnen, Helden und Geburtstagen

Am 11. April hatten wir den Frühlings-Vollmond. Und so wie es auf dem Konzil der katholischen Kirche von Nizäa im Jahr 325 beschlossen wurde, feiern wir am darauffolgenden Sonntag das Osterfest. Die kirchliche Institution bewies wenig Heldenhaftigkeit, als sie das alte Fest zu Ehren der Göttin Ostara (ach wie witzig) auf die Auferstehungsstory aufpfropfte. Denn die Verehrung Ostaras war zu jener Zeit sehr mächtig. Galt sie doch als Erdenmutter, die auch unser inneres Feuer neu entfacht. Wir streben zu dieser Zeit nach Erneuerung, setzen uns neue Ziele und spüren, wie wir diese erreichen können. Und so galt Ostara immer als eine gute Zeit, sich von Altem zu lösen, etwas Neues zu beginnen und dabei seine Wünsche und Träume zu berücksichtigen.

Für mich persönlich hieß das in letzter Zeit, hin zu fühlen, was mir gesundheitlich nicht gut tat. Also meine Histaminintoleranz zu akzeptieren, entsprechende Lebensmittel zu meiden und auch Pläne für ein verbessertes Umfeld zu schmieden. Und weil das Leben – auch als Göttin 😉 – nie einfach, sondern ein komplexes Wirken ist, das auf die Reihe gebracht und auch finanziert werden will, habe ich zwischenzeitlich nun 4 Jobs.

Deshalb entschuldige ich mich an dieser Stelle bei all den Kommentatoren meiner letzten Blogbeiträge, deren Kommis unbeantwortet oder noch nicht frei geschaltet sind. Das Beantworten würde mich im Moment Energie kosten, die ich nicht habe. Es tut mir leid.

Und ich hoffe, diesen Missstand zum Monatsende zu beheben. Dann wird sich die Jobanzahl halbiert haben. Und ich wage dann den Sprung, vor dem ich jetzt jahrelang eine Heidenangst hatte – Selbstständigkeit. Meine Prioritäten haben sich im letzten Jahr verschoben, es erfasst mich Begeisterung bei bestimmten Themen und so einige Denkmuster-Autobahnen habe ich „platt“ gemacht.

Ich möchte aber heute den Eintrag nutzen, um einen anderen Helden zu ehren. Einen, der im letzten Jahr ebenfalls viel geändert hat. Und dabei enorme Willensstärke und Disziplin gezeigt hat. Mein Respekt gebührt Dir, auch wenn Du dies sicher nicht lesen wirst.

❤ Happy Birthday ❤

Bodyguard, Seelenbeauftragter, Held und Erzeuger von Wort-Orgasmen

Mögest Du Dich im JETZT (wieder)finden und der sein, der Du immer warst.

Deine Lektorin, Freundin und Muse

Und eigentlich wollte ich Dir hier Udo Jürgens „antun“, aber ehrlich, der passt wirklich nicht in die Spotify-Playlist 😉

 

Liebe Leser: Feiert und genießt die Tage so, wie es für Euch stimmig ist. Ich jedenfalls werde morgen, wenn die Sonne die Erde 3mal geküsst hat, mich wortlos (!!!keine Gespräche mit den Katzen!!!) auf den Weg machen, um Osterwasser zu schöpfen. Und am Ostermontag gehts zur Friedensdemonstration.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein zauberhaftes und friedvolles Osterfest ❤

Loslassen

Loslassen

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Loslassen ist laut Buddha der Schlüssel zum Glück. Gerade im Moment habe ich das Gefühl, dass dieses Loslassen immer mehr in meinem Leben und auch in dem der Menschen um mich herum gelebt werden will. Weil es nicht mehr anders geht. Denn Loslassen ist vor allem eines: Kontrolle abgeben und *es* geschehen lassen. Und das tut weh. Egal in welchem Bereich.

Da hat man klare Vorstellungen, wie eine Begegnung zu laufen hat, wie das nächste halbe Jahr aussehen wird oder der kommende Partner zu sein hat, woher man sein Einkommen bezieht und was in den Bereich der Träume und Wünsche gehört. Und dann nimmt Dich das Leben an den Fußknöcheln, hängt Dich über Kopf und schüttelt Dich kräftig durch. Du versuchst noch, Deine Hosentaschen mit den Fäusten geschlossen zu halten, Augen und Mund sowieso und die Spannung aufrecht zu halten – so überkopf kein leichtes Unterfangen.

Unbehagen macht sich in Dir breit und Du hängst weiter in Deiner unbequemen Position. Und ob Du willst oder nicht, verlässt Dich die Kraft, weiter Deine Anspannung zu halten irgendwann. Du läßt Dich hängen und vertraust, denn irgendwann soll diese Position ja Neues in Dein Leben bringen, denn immer, wenn sich eine alte Tür schließt, öffnet sich eine Neue.

Aber nichts tut sich und Du bist gefrustet, denn anscheinend kannst Du auch diesen Glaubenssatz vergessen. Und Du tröstest Dich mit Schokolade, Alkohol und zuviel Fernsehen. Worauf kannst Du Dich überhaupt verlassen? Doch nur und ausschließlich auf Dich. Also versuchst Du das Einzige, was Dir noch bleibt zu kontrollieren, Deinen Körper, Deine Gedanken und Deine Worte.

Du redest davon, dass Du die kommende Veränderung schon spüren kannst, greifbar nah – denn Worte erschaffen Realität, nicht wahr? Und Du konzentrierst Dich auf die Zukunft, die Veränderung, das was Du Dir so wahnsinnig wünscht.  Dann muss es doch auch, muss wirklich kommen, oder? Und ja, das da vorne, das ist es doch – oder doch nicht? Weil Du doch losgelassen hast, soviel an Dir gearbeitet hast – da MUSS was kommen.

Und ich verrate Dir was:

NEIN, muss es nicht !

Weil Du nichts kontrollieren kannst. Verstehst Du: NICHTS !

Und erst wer das begriffen hat …- ha nein, dessen Wünsche und Träume werden nicht erfüllt 😉 , der lebt nur gelassener. Konzentriert sich auf die konkrete Erfüllung seiner Bedürfnisse, fragt sich, was ihn selbst unabhängig von anderen in ebenjenem Moment zufrieden sein läßt und läßt geschehen, was geschehen soll. Denn jegliche Art der Kontrolle ist Manipulation. Leben ist Natur und die läßt sich nicht kontrollieren.

Ist das nicht schön? ❤

„Brauchen Sie noch etwas fürs Osterfeuer?“

„Brauchen Sie noch etwas fürs Osterfeuer?“

Das Projekt 12 Monate – und mein Schreibtisch *Monat 2* ruft. Den Anfang findet Ihr hier – das Schockfoto 😉 . Danke an Zeilenende  (und Rita fürs Erinnern ❤ )

„Brauchen Sie noch etwas fürs Osterfeuer?“,

Diesen Satz las ich gerade auf eBay-Kleinanzeigen beim Aufschieben dieses Blogartikels. Den ich mir sparen könnte, wenn ich den eigentlich gemeinten Darsteller des heutigen Tages auf dieselbe Art und Weise entsorgen würde 😉 , nicht wahr mein lieber Micke. Unsere Beziehung quält sich auch nach einem Monat noch mit Altlasten. Aber Besserung ist definitiv in Sicht. Ich lasse ihm etwas Luft zum Atmen. Auf meine Gesellschaft muss er trotzdem noch ein wenig verzichten, Mdm. Couch ist definitiv einladender und gemütlicher. Vielleicht hilft ein ordentlicher Schreibtischstuhl? Also hier isser, der Micke:

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Ich geh dann mal den Inhalt des Papierkorbes entsorgen. Und wenn Ihr an einem der wunderbaren privaten oder öffentlichen Osterfeuer teilnehmt, denkt immer daran: „Mind the Gap!“ 😉

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Osterfeuer-Generalprobe und Angrillen – liebe Grüße und ein Danke ans Tantchen für die tollen Fotos ❤
Meinungsfreiheit

Meinungsfreiheit

An den letzten 2 Tagen hat sich auf dem Hof ein Schaf (ich vermute, es war jedesmal dasselbe) durch eine Lücke im Zaun des Geheges gezwängt. Hat die anderen Schafe nicht sonderlich interessiert. Keines wollte hinterher. War ja alles perfekt im Gehege, genug zu fressen, Sonne von oben, viele Besucherkinder, die Futter zuwarfen und Hofmitarbeiter, die man anblöken konnte. Ach ja und Abwechslung hatten die Schafe auch, ein frisches Lamm und das ganz in schwarz von einer weißen Mutter! Also wenn das nicht genug Gesprächsstoff lieferte 😉 . Für die Kinder war das Lämmchen natürlich auch das Highlight. Nur ein paar machten sich Sorgen ob des ausgebrochenen Schafes und gaben uns darüber bescheid. Wir haben sie beruhigt. Schafe sind Herdentiere und entfernen sich nicht von ihrer Herde. Es würde sich bis abends gedulden müssen, bis alle Besucher den Hof verlassen haben und dann ganz einfach wieder eingefangen und zurück ins Gehege gesetzt werden.
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Mit 17 wurde ich damit ausgezeichnet, an einem großen Jugendtreffen in Berlin teilnehmen zu dürfen. In einem Riesenzug von Blauhemden zogen wir an der Tribüne vorbei, von der uns die damaligen Regierungsvertreter huldvoll grüßten. Erich war auch dabei. Bei seinem Anblick und der späteren Ansprache lief es mir kalt den Rücken runter, denn die Bilder, die damals in jedem unserer Klassenräume hingen, zeigten ihn mindestens 30 Jahre jünger. Aber das war ja schon soooo ein alter Knacker! (Nicht im Sinne von knackig, eher sehr gebrechlich) Und der sollte Chef der Republik sein und uns in eine bessere Zukunft führen? Das machte mir ein sehr komisches Bauchgefühl. Dann wollten wir uns am Abend noch eine kleinere Veranstaltung ansehen, für die man eigentlich spezielle Einladungen brauchte. Nur außer uns hatten anscheinend hunderte anderer Jugendlicher dieselbe Idee dort ohne Einladung zu erscheinen, einfach aus Neugierde. Die Ordnungsorgane hatten aber alles abgesperrt und zur Sicherheit (wessen auch immer) Schupos mit Maschinengewehren postiert. Aber was sind schon vorgartenhohe Absperrzäune und ein paar Schupos gegen Massen von Jugendlichen? Doch, ja, wir hatten ein mulmiges Gefühl, sehr sogar. Trotzdem rannten wir einfach drauflos. Hat funktioniert. Ich weiß nicht mal mehr, was denn jetzt eigentlich auf der Veranstaltung so besonders war, nur dass ich nach meiner Rückkehr systemskeptischer war als vorher.
Danach verbrachte ich einen wunderbaren Sommer voller Sehnsucht und Flausen im Kopf, im Schwimmbad und beim Taschengeld verdienen. Einen schlechten Küsser und viel Sonne gab es im besagten Sommer auch noch. Ich sah mir aber die Nachrichten genauer an: die aktuelle Kamera UND das „Westfernsehen“. Las das Neue Leben (Jugendmagazin der DDR) und die Bravos, die ich bei ner Freundin in die Finger kriegte. Kaum ging mein letztes Jahr am Gymnasium wieder los, änderte sich nicht nur mein Studienwunsch – weg vom Lehrer hin zur Außenwirtschaft – ich besuchte auch noch regelmäßig die Veranstaltungen des Neuen Forums. Ich wollte mehr wissen, umfassender informiert sein. Nicht das nachkauen, was mir vorgespeichelt wurde.
Und mit einem Mal war die Mauer auf.
Wie es weitergeht, wußte niemand. Es überwogen Hoffnung und Freude. Vor allem die Hoffnung darauf, selbstbestimmt zu leben, zu reisen und offen seine Meinung äußern zu können.
Lange Zeit hatte ich erst einmal damit zu tun, all die neuen Eindrücke zu verarbeiten, die ungewohnte Technik und Kultur kennenzulernen und so schnell wie möglich eigenes Geld zu verdienen. Ans Studium habe ich einige Zeit noch wehmütig gedacht, aber gewohnte neuronale Programmierungen läßt man nicht einfach hinter sich. Und ein Studium konnten sich, laut meinen Informationen, nur die ganz Reichen leisten. Nach und nach integrierte ich mich, wurde ein Teil dieser Gesellschaft. Sowas passiert am besten durch Anpassung. Und ich merkte, dass es auch in dieser Gesellschaft ratsam ist, aufzupassen, was man sagt. Rechtzeitig den Mund zu halten. Und schon gar nicht, die Hand zu beissen, die einen füttert. Was mich schon früh zu der Aussage veranlasste, dass die Leute im Westen die Mauer wahrscheinlich nie zu Fall gebracht hätten, weil sie ja schlimmer als Schafe seien. Weil sie mehr abgelenkt sind und mehr angebliche Freiheit genießen. Aber Freiheit heißt nicht, reisen zu können, wohin man möchte oder wann immer einem danach ist, Bananen zu konsumieren. Freiheit ist die Freiheit der anders Denkenden. Denn Freiheit beginnt im Kopf. In dem, was man konsumiert an Informationen.
Während ich mir früher durch die 2 unterschiedlichen Nachrichtendarstellungen in Ost und West eine eigene Meinung bilden konnte, stoße ich momentan nur auf eine Informationsgleichschaltung von TV und Print. Diese kommt eher einer Sensationsgleichschaltung nahe. Öffentlich-rechtliche und private bringen meist sogar dasselbe Bild- und Videomateriel. Warum? Um uns nicht zu verwirren? Oder um neuronale (eingleisige) Autobahnen zu legen? Gleiche Information und gleiches Denken für alle ! Vor allem Informationen, die die Angst in den Köpfen schüren, denn Angst zu haben ist einfach. Sie zu erzeugen auch. Weil der Mensch Sicherheit will. Ein schönes Gehege, Sonne, Futter und was zum Tratschen – wie die Schafe.
Glücklicherweise gibt es immer mehr Ausnahmen. Und das Internet. An alternative Informationen zu kommen wird einfacher. Ich habe gemerkt, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen, gerade wenn öffentliche Medien eine Information/Informationssendung oder -seite als Verschwörungstheorie titulieren. Das Wort wird anscheinend immer dann verwendet, wenn die eigenen Argumente ausgehen. Als Totschlagargument (medialer Kugelhagel), weil dagegen niemand den Widerspruch wagt. Ich hab was gegen eingleisiges Denken und Zensur und handle damit sogar verfassungskonform – siehe unten. Und ich bin dankbar, dass es zum Beispiel Leute wie Ken Jebsen mit KenFM oder die Internetseite yoice.net/ mit youtube-Kanal gibt. Also nutzt an diesem sonnigen Sonntag das schöne Wetter und Euren Geist.

Musikalische Untermalung hab ich da auch noch. Rap ist eigentlich nicht so meins, aber hört den Song 3-4mal, dann geht der wirklich ins Ohr:
Mit dem schwarzen Schaf beschäftige ich mich dann am nächsten Sonntag.
Deutsche Verfassung Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
Fashion-Highlights für Katze und Halter

Fashion-Highlights für Katze und Halter

Sdrastwutje und challo !

Vor 2 Jahren verließ icch Rrrussland und chabe eine laaange Zeit damit zugebracht, deutsche Strassen und die Menschen darauf von meinem Fenster aus zu beobachten. Es war ein gutes Leben, ein ruhiges Leben, bis icch dann mit einem Mal in eine Kiste kam und kurze Zeit später direkt vor dieser Kiste diese chalbe Portion von Katze, die sie hier Alice oder Flusefuuussel nennen, den diicken Igorrr gemacht chat.  Und damit war das ruhige Leben vorbei für mich. Potschemu? Icch mußte micch um die Erziehung dieses kleinen infantilen Monsterrs kümmerrn. Koneschno, kein Benehmen chat sie gelernt. Statt hoch und sanft *Miau* , gurrt sie wie eine Taube. Und ihre Vorderpfooten setzt sie nie wie eine ächte russische Ballerina (also icch) leicht nacch außen zeigend. Sie schläägt niccht vornehm die Pfoten übereinander, wenn sie die Couch verziert. Es ist eine Schande. Bei soviel Frust chab ich doch wirklich 100 g zugenommen. Zum Glüück sieht man mir das nicht an. Aber ihr chättet micch mal früher sehen sollen. Icch war ein berühmtes Katzenmodell und posen kann icch immer nocch.

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…und auch in der Nahaufnahme keeiiine einzige Falte!

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Aber Ihrr kennt das siccher, wenn man aus der Schönheitsbranche kommt, ist es seeehr schwär, davon loszukommen. Da chabe ich eine Idee,…so grandios, umwerfend, einfach wundervoll ! Icch konnte ja schon beobachten, dass Gassigeher ihre Hunde in Mäntel hüllen (wofür auch immer das bei diesen stiiiinkenden Vieccchern gut sein soll). Aberr, es gibt ja Katzen, deren Fell niccht so schön geraten ist wie meines. Nur Flusen wie bei Alice oder ckranke Katzen, die Fell verlieren…nun ja oder sie sind einfacch chäßlich. Davon kann man doch ablänken, die Problämzonen kaschiiieren sozusagen.

Mit dem Cat-Body

Der Cat-Body ist unisex, also seid Ihr iiiimmer gut angezogen, liebe Katzen. Das Material ist wunderbar weich, schmiegt sich an Euren Körper, hält warm und kann zudem noch auffällig und originell beschriftet werden. Die elaaastischen Büündchen jeweils an den Beingelenken bieten ooptimale Bewegungsfreicheit. Und ein kleiner Tipp für faule Katzen: die Ganzkörrrper-Abschleck-Orrrgie ist Geschiiiichte! Endlich mehr Zeit für die wirrrrklich wiiichtigen Dinge im Leben einer Katze. Alice präsentiert Euch das gern:

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Und sie bestätigt, dass sie damit sogar problemlos …nun jaaaa, ihr wiiißt schon, dahin gehen kann, wo es riiiiecht. Sie findet ihren Body ziiiiemlich cool. Jetzt müssen wir die Zweibeiner chier nur noch dazu briiingen, näcchstes Jahr Faaasching zu feiern. Icch bin nämlich scharf auf das coole Hai-Kostüm, NJET, niccht wegen meines Gewicchtes !

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Gibts unter http://www.miaustore.com

Und wer seine Katze wiiiirklicch liebt, der bestellt sich Licky brush, Da, Koneschna ! Kennt Ihr niccht? Trinkt erst 4 oder 5 Wodka, bevor Ihr das Video schaut. Na sdarowje!

Und niccht vergessen, Katzen herrschten schon, als die Zweibeiner noch auf allen Vieren liefen! Solltet Ihr jemals daran zweifeln, folgender Satz stand in einem ägyyyptischen Totenbuch:

„Ich bin der große Kater, der am Platz der Wahrheit ist, aus dem das Licht erstrahlt.“

…trifft auf uuns Katzen selbstverstäändlich äbenso zu 😉

 

Sdrastwutje = Hallo

Potschemu = Warum

Koneschno = natürlich

Njet = Nein

Da = Ja

Na sdarowje … na das wisst Ihr selbst 😉