Hausfrauenparty und Sex mit Tieren

Hausfrauenparty und Sex mit Tieren

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Der nun folgende Artikel ist nicht Ü18 . Also wer jetzt so richtig schlimme Geschichten erwartet, klicke lieber weg. Ich habe mich heute durch Zufall an eine Begebenheit erinnert, die mir damals – es mag bestimmt 15 Jahre her sein – das teilweise Gefühl gab, im falschen Film gelandet zu sein. Damals gehörte ich ja noch zur Fraktion der treusorgenden und braven Ehefrau und Mutter und als solche war es im gesellschaftlichen Kontext unerläßlich, bestimmte „Rituale“ mitzumachen. Und so opferte ich an so manchem Abend meine sowieso begrenzte Freizeit einer Verkaufsveranstaltung, die unter dem Begriff „Tupperparty“ bekannt ist. Nichts gegen Tupper, tolle Sache, aber wie bei allem: die Dosis macht das Gift 😉 .

Irgendwann hatte es sich irgendwie totgetuppert und andere Direktvermarkter übernahmen in Windeseile die entstandene Lücke der Abendgestaltung in den Vor- und Kleinstädten. Erst kamen die Kerzenparties und kurze Zeit später fand ich mich – neugierig wie ich bin – unter 10 giggelnden Frauen wieder, die ob des Abendthemas eher wie 13jährige wirkten. Mit einem Glas Sekt in der Hand blickten alle erwartungsvoll der „Beraterin“ entgegen, die ihre Ware auf einem Bügelbrett bedeckt mit einem Laken (HEHE) platziert hatte. Die einzelnen Artikel zog sie unter Begeisterungsstürmen der teilnehmenden Frauen hervor und erklärte detailliert deren Funktionsweise. Diese FUNTOY-Parties machten ein paar Mal die Runde. Die Schublade im Schlafzimmer für diese diskreten Spielzeuge ist ja bei den meisten nicht unendlich groß.

Die Firma gibt es immer noch, sogar Made in Germany und sie recyceln ihre Produkte. Letzterer Gedanke sorgt doch ein wenig für „Ihhh“ in meinem Kopfkino 😉 . Egal, wer es mag. Ob mittlerweile der Vertrieb nur noch per Internet erfolgt, kann ich nicht sagen. Zurück zur damals noch üblichen Vertriebsform, denn die hat definitiv für mehr Offenheit der Frauen untereinander gesorgt. Stellt Euch leicht angetüddelte Frauen vor, die in ihrem Leben noch NIE mit einer der anderen anwesenden Damen auch nur ansatzweise das Thema Sex besprochen haben, schon gar nicht den eigenen oder ehelichen… und eine Beraterin, die versucht, sehr sachlich die Vorzüge der einzelnen Spielzeuge darzustellen. Je mehr der Abend voran schritt um so unwichtiger wurde das Erklären. Um so mehr kamen die Vorlieben der Damen zum Vorschein, und das war wirklich unterhaltsam und schön, dass so offen darüber geredet wurde.

Was ich persönlich jedoch abartig fand und es für mich surreal wirken ließ, war die Tatsache, dass all diese Spielzeuge die Form und das Aussehen von Tieren hatten. Über die grellen Farben hätte ich zur Not ja hinweg sehen können. Ganz ehrlich, wenn ich mich selbst vergnüge, möchte ich im Normalfall kein zweites Paar Augen dabei haben. Auf der Internetseite der Firma hab ich mal geschaut, wie die Produkte heute so designt sind. und was soll ich sagen: nur einer hat noch Augen, der FLEXI FELIX . Übrigens kann frau bei einer vom Arzt attestierten Beckenbodenschwäche die Rechnung der Liebeskugeln bei der Krankenkasse einreichen und hat große Chancen, diese erstattet zu bekommen.

Und hier findet Ihr das Ganze dann nochmal aus Männersicht aufbereitet:

Jetzt warte ich nur noch auf spezielle Partys für Männer wie den verklemmten Mario. Frauen – auch seine FREUNDIN – sind nicht Heilige oder Miststücke, sondern beides in unterschiedlichen Anteilen 😉 . Also habt Spass allein, zu zweit oder in der Gruppe und vergesst nicht über das, was Euch gut tut, zu reden.

Fische – Mond

Fische – Mond

Bei lunarterminiert muss es ab und zu auch mal mondisch zugehen. Schließlich bestehen wir alle zu 90% aus Wasser, sind charmant ausgedrückt also „Gurken mit Bewußtsein“.  Die Zeiteinteilung, wie wir sie befolgen, hat nichts mit dem normalen Biorhythmus des Körpers zu tun. Uhrzeit und Datum sind ja in der heutigen Form nur mal erfunden worden, um uns produktiver zu machen. Wer sich also gewundert hat, dass sich seit gestern früh seine Produktivität verabschiedet hat, der sei darauf hingewiesen, dass sich seitdem der Mond in den Fischen befindet. Jetzt ist es Samstagmittag und noch bis morgen früh wird diese seltsame Stimmung des Tagträumens anhalten. Macht Euch also nicht gleich nen Kopf, ob Ihr einer Zwangsstörung erliegt, sondern geht dieses Wochenende einfach langsam an.

Traumfutter

 

Katze

Elefanten
Fotoquelle: https://gregorycolbert.com/ashesandsnowGallery.php

…und keine Sorge, ab morgen Mittag gehts dann in die Widder-Energie. Das bedeutet Power ! 

Wer noch mehr dieser tollen Fotos ansehen möchte, folgt der Website von Gregory Colbert

Far far away – das Freitagsrätsel #1

Far far away – das Freitagsrätsel #1

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Jeden Freitag bin ich unterwegs – sozusagen far far away, in Deutschland. Meist eine Tour mit einem „netten“ PKW und zurück mit unser aller Liebling: der Deutschen Bahn. Aufenthalt habe ich keinen in den jeweiligen Orten, und um die PKWs bewerten zu können, fehlt mir die Zeit, mich mit den technischen Daten auseinanderzusetzen. Wozu auch? Ich bin ja eine Frau, da ist doch einzig die Wagenfarbe ausschlaggebend für mein Wohlbefinden 😉 (und die geliebten Vierbeiner unter der Haube). Deshalb werde ich hier jeden Freitagabend nur vielleicht ein oder zwei Worte zum Fahrzeug verlieren ABER meine ganz schlecht gemachten Fotos in den Vordergrund rücken.

Fotos der Stadt, in der ich war.

Eure grauen Zellen ein wenig beanspruchen und Euch damit den Kommentar-Raum überlassen.

Wobei ich es mir diesmal nicht verkneifen kann, auch ein paar Worte zum Fahrzeug von mir zu geben. Heute hatte ich eine – laut Fahrleistung – OMA am Start. Innen gemütlich, Diesel, Kombi mit 4 ineinander verschlungenen Kreisen – und YEAHHH klassischer Gangschaltung!!! Solche Omis mag ich. Diese hatte nämlich – unerwarteterweise – Power unter der Haube. Laut Internet nur 140 PS, aber da ich letzte Woche 190 Pferdchen unter meinem Luxushintern hatte, ist mir der Vergleich deutlich im Gedächtnis. Die heutige Oma entlockte mir nicht nur einen Freudenjuchzer, obwohl sie irgendwo ab 210 km/h ein nerviges Warnsystem eingebaut hatte, so dass ich nicht gänzlich abhob. Bei dem Wagen, mit den wesentlich mehr PS, hergestellt im  Land der aufgehenden Sonne, den ich letzte Woche in NEU quer durchs Land geleitete, hätte ich mich selbiges nicht getraut. Plastik und Sicherheit und so.

Jetzt aber zum Freitags – Rätsel.

In welcher Stadt war ich heute?

Der aufmerksame Leser weiß ja, dass ich in der schönsten Stadt der Welt wohne – ok, nah dran zumindest. Das ist die mit der berühmtesten Meile der Welt, dem miesesten Wetter ever und dem besten Kaffee sowie dem größten Charme und der Kunst des Understatements.

Tipps: Aber dort in der Ferne sprechen die Menschen anders ! Zum Beispiel das „S“ als „SCH“, und sie haben andere als die gewohnten Zeitangaben. Sogar die Werbung ist dort mit speziellen Begrifflichkeiten „angereichert“.

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Das J am Anfang hat sich verpieselt 😉 , hab versucht, sparsam zu sein.

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Du du du da dumm – ist auch auf dem Hauptbahnhof extrem präsent.

Natürlich könnte man in dieser großen Stadt alle in einen Kessel schmeissen, kräftig umrühren und heraus kommt dieselbe Mische, wie in anderen Städten. Aber nein, schon 1483 wurde dort die Kehrwoche eingeführt, damit die Stadt sauber bleibt.

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Auch ein Ritter, aber der hat bestimmt nie einen Besen in der Hand gehabt. Mit Fleiß konnte er dafür sicher was anfangen.

Ich weiß, dass so einige von Euch diese Stadt kennen und lieben ❤ . Aber eigentlich hab ich damit schon viel zuviel verraten 😉

Wo war ich?

Ich mach mir die Welt…

Ich mach mir die Welt…

auch an einem Schietwettertag sonnig. Zuerst einmal gilt es, sich unbedingt mit anderen zu vergleichen. In Grönland ist es zum Beispiel heute sehr sonnig, hat aber MINUS 12 Grad. Grönland ist doch im Norden, oder?

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Dafür sind im Süden, wie beispielsweise Brasilien und Kalifornien nur 14 Grad und leichter Regen. Muss man auch nicht haben. Mit wolkig und 15 Grad fühl ich mich doch da schon wie im Urlaub. Und was gönnt man sich im Urlaub? Richtig, leckere Smoothies. Das geht auch hier, seitdem der Lieblingssohn mir einen Mixaaaa mit 900 Watt besorgt hat. Also ran an die Früchtchen und gesunden „Kram“ zusammen gesucht.

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Erdbeeren, Wild-Heidelbeeren, Goji-Beeren, dazu ein wenig Zitronensaft, selbstgekochter Löwenzahnhonig, Aroniabeerenpulver, Cashewmus und Weizenkeime. Letztere 2 für den Eiweißgehalt – macht länger satt, sowie Aronia, Goji, Zitrone und Löwenzahn fürs Immunsystem. Die Heidelbeeren helfen der Haut, nicht zu rosten, haben also einen hohen Antioxydantienwert. Erdbeeren versorgen gerade uns weibliche Wesen mit Folsäure und Kalium. Alles nach Belieben rein in den Mixer, ca. 150 ml sehr kaltes Wasser dazu und sich aufs Ergebnis freuen. Fertig sieht das dann so aus:

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Ich such jetzt meine Sonnenbrille, zieh FlipFlops an und schlürf genüßlich den lecker gesunden Sommertrunk. Bin dann vorbereitet für Morgen, da steigen die Temperaturen nördlich und südlich der Elbe – oder dort, wo man sich im Norden wähnt. Und die Sonnenmilch sollte ich fürs Tochterkind am besten gut sichtbar im Flur platzieren. Könnte sonst sein, dass das sonnenlichtmeidende Nerdmädchen mir wieder eine Whattsupp mit folgendem Wortlaut schickt:

Hab die Sonnencreme vergessen 😯 😯 😯

RIP † Lisa*

Das waren sozusagen die Worte zum Dienstag. Genießt den Tag ❤ denn zuviel Sonne kann echt nervig sein 😉

*Name natürlich vom Verfasser geändert

Für eine bessere Welt

Für eine bessere Welt

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Habe gerade den Lieblingssohn wieder an seinen Wohnort gefahren, kostet mich ja nur so 3 Stunden. Typisch Mama. Durch Kinder wird man altruistisch – hat nichts mit Selbstaufgabe zu tun. Irgendwie total normal, dass man möchte, dass es den Kids gut geht, dass sie glücklich sind. Alles haben, was sie brauchen. Liebe vor allem. Und eine lebenswerte Welt. Natürlich ist die Zukunft eine Illusion, niemand kann wissen, was passieren wird. Wir leben immer im Jetzt. Und haben schon früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen: für das, was wir tun, sagen und wofür wir uns einsetzen. Denn so gestalten wir das Jetzt nach unseren Vorstellungen und damit auch die Zukunft, die ebenso jetzt stattfindet. Nur einige gestalten mehr als andere – zu ihren Konditionen und ohne Rücksicht auf Verluste. Verwirren, demoralisieren, propagandieren und halten Illusionen aufrecht. Damit wir eines vergessen:

Die Magier sind wir.

Ich möchte mich niemals entschuldigen müssen, möchte sagen können, alles getan zu haben, damit auch meine Enkel – irgendwann – die Schönheit dieser Welt in Freiheit und Liebe erleben dürfen.

Und auch Blumen finden dürfen.

Mit dem Satz „Hab ich gefunden„, schenkte mir die Lieblingstochter heute morgen einen Wiesenstrauß angereichert mit Flieder. Der Satz ist ein Insider. Als sie klein war, kam sie oft mit einer Handvoll Blumen nach Hause, die hatte sie auf ihrem Heimweg in Vorgärten eingesammelt. Da die Wörter einsammeln und abpflücken einen leicht verärgerten Ausdruck im Gesicht ihrer Eltern hinterließen, tauschte sie die Wörter einfach gegen gefunden aus. Kreativer Sprachgebrauch 😉 …und ja, den Flieder hat sie auch heute gefunden.

 Einen wunderbaren Muttertag an alle Mamas ❤

 

Jetzt kocht sie auch noch!

Jetzt kocht sie auch noch!

Vor 2 Jahren beschränkte sich meine gedankliche Vorstellung vom Bloggen auf Koch- und Reiseblogs. Hätte mich also jemand gefragt, was für einen Blog ich denn selbst gern machen würde, wäre meine Antwort: KEINEN gewesen. Was hauptsächlich daran gelegen hätte, dass mir selbst die Lust am Kochen gehörig vergangen war. Später dann, als ich so langsam mitbekam, dass es Blogs für alles mögliche und unmögliche gibt, schloß ich einen Kochblog definitiv aus. Der Hauptgrund war immer noch derselbe, aber es kam noch ein wesentliches Hindernis dazu: Ich kann absolut nicht fotografieren. Und ich will es auch nicht lernen. Aber wie das mit Gelüsten so ist, sie machen sich wieder bemerkbar: ich koche wieder gern und immer noch speziell.

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Als neulich meine Freundin meinte: „Du kannst so richtig kochen, oder?“, mußte ich kurz überlegen, was genau sie denn damit meint.

Was genau ist richtig kochen?

Vor allem Improvisation, aber nicht unüberlegt. Grundlage ist dazu sicher die Technik. Kochen ist Chemie und Physik. Wenn ich weiß, was zum Beispiel beim Anbraten passiert, wie welches Gemüse, Kraut oder Gewürz (und klar auch Fleisch) dabei reagiert, kann ich das steuern. Ist beim Autofahren ja nicht anders 😉 . Zusätzlich gibt es ein paar einfache Regeln, die dazu beitragen, dass ein Gericht einen Gaumenorgasmus auslöst. Zuviel Süße braucht einen sauren Gegenpart oder breiige Texturen sind wertiger, wenn sie mit etwas Crisp ergänzt werden, usw.. Mir hilft dabei sozusagen ein innerliches Geschmacksempfinden, ich spüre förmlich auf der Zunge, wie etwas miteinander harmoniert, welche Gewürze ich hinzufügen möchte und wie das Endergebnis schmecken soll. Und ich bin neugierig, immer. Neues wird – richtig – in den Mund gesteckt. Wie gerade beim Spaziergang auf der Wiese, Wildkräuter (also Unkraut) probiert.

Aber keine Sorge, ich bleibe hier bei einfacher, vegetarischer, histaminarmer Singlekost so als neue Kategorie. Für Dich, liebe B., denn mit Übung kann jeder kochen ❤

Gebackene Süßkartoffeln

Zuerst hab ich mir 2 fast gleichgroße schöne Süßkartoffeln geschnappt, gründlich gewaschen und trocken gerieben. Süßkartoffeln sind übrigens gar keine Kartoffeln, dafür aber ein unglaublich nährstoffreiches Gemüse, dessen Inhaltsstoffe Diabetes, Blutarmut und Bluthochdruck entgegenwirken. Caiapo heißt der Inhaltsstoff, der das möglich macht. Zusätzlich enthalten Süßkartoffeln aber auch noch Vitamin C, B2, B6, Mangan, Folat, Kupfer und Eisen.

Dann hab ich die Superknollen mit Öl bestrichen, mit Salz und Pfeffer rundherum gewürzt und auf ein Backblech gelegt. Im vorgeheizten Ofen durften sie dann bei 200 Grad ca. 45 Minuten garen. Prüft am besten mit einer Gabel, ob sie innen schon weich sind. Inzwischen hab ich mich an den Dip gemacht. Für Histis ist ja die Avocado eher tabu, aber so ganz kann ich auf meinen Liebling nicht verzichten. Also nur eine halbe Avocado mit wenig Zitronensaft, einer halben geputzten Paprika, 150 g Frischkäse und 50 g Joghurt sowie Salz, Pfeffer und eventuell Knofi (da krieg ich zuviel Hitze von 😉 ) in den Mixaaaaa. Sohni hat mir gerade einen mit 900 Watt besorgt, bei dem man supergut zum Abspülen an die Messer kommt. Und ich bin begeistert 😀 . Schmeckt den Dip noch ab, ich mag es kräftiger und auch ein paar Chiliflocken sind mir willkommen. Aber passt auf, dass bis zum Ende der Süßkartoffel-Backzeit noch genug Dip übrig ist!

Macht Euch lieber an die Kichererbsen – Penny hat die als Discounter in der Dose – ab damit in ein Sieb und gründlich abspülen und abtropfen lassen. Dann gebt Ihr sie auf doppellagiges Küchentuch und tupft nochmal so gut es geht die Feuchtigkeit ab. Dann in eine Schüssel mit den Dingern. Und jetzt ab ans Gewürzregal: Chili, 3 TL Kreuzkümmel (Cumin), Cayennepfeffer, bisschen Kurkuma, bisschen Zimt, Salz, Pfeffer, und was Ihr sonst noch so meint : rauf auf die Kichererbsen und gründlich vermischen. In einer beschichteten Pfanne erhitzt Ihr dann 2 EL Kokosöl, nein nicht Palmin, sondern das, was man sich auch auf den Körper oder ins Gesicht schmieren kann. Gibts im Glas, am besten Bio und riecht beim Erhitzen göttlich.

Darin bratet Ihr die Kichererbsen auf mittlerer Hitze langsam unter Schwenken an. Nebenbei dann die Katzen füttern, den Tisch decken und gönnt Euch eine Rhabarber- oder Johannisbeersaftschorle im Rotweinglas. Dann gehts noch den Sprossen aus Eigenzucht – bei mir war es Chia und Amaranth (letzteres werde ich nicht wiederholen, weil ich den Geruch nicht mag) noch an den Kragen: einfach mit einer Schere abschneiden. Und sobald die Kartoffeln soweit sind, aus dem Ofen nehmen, aufschneiden und Dip, Kichererbsen und Sprossen darauf ein bisschen nett aufhäufen.

Guten Appetit ❤

Eigentlich war ja meine Beschreibung bildhaft genug. Aber weil Ihr es seid, gibts auch ein Foto. Und wehe, da meckert wer über die Qualität, das Essen war nämlich lecker.

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Wer sich jetzt fragt, ob ich echt soviel essen kann… ich esse so, wie es mir gut tut und der Rhythmus mit 3 oder 5 Mahlzeiten am Tag würde mich einfach nur stressen.

Die 5. Jahreszeit im Norden

Die 5. Jahreszeit im Norden

Keine Angst meine Lieben, es geht hier auf gar keinen Fall um den Karneval sondern um die

Rapsblüte

Gestern war ich bei strahlendem Sonnenschein Richtung Norden und wieder zurück unterwegs. Hinter Hamburg fängt dabei nicht gleich Dänemark an 😉 . Und wenn ich etwas liebe, ist es dieser Duft, der mir jetzt einen knappen Monat um die Nase wehen wird im „schönsten Bundesland der Welt“. Schade, dass man den nicht durch die Tastatur zu Euch allen rüber wedeln kann.

Sollte es aber bei Euch genauso grau in grau aussehen, wie gerade vor meinem Fenster, dann träumt Euch weg oder plant das kommende Wochenende. Denn nicht nur der ESC, den man sehr gut in Hamburg auf dem Spielbudenplatz feiern kann – egal wieviele Points Deutschland bekommt – macht gute Laune, sondern auch eine Landtour, um das leuchtende Gelb der Rapsfelder zu genießen und den typischen Geruch einzusaugen.

Einen traumhaften Montag ❤

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