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Sex sells oder…den mußte ich einfach hier reinsetzen ;-)

halloween

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Samhain – Halloween feiern

Samhain – Halloween feiern

Halloween oder Samhain 😉

…mein erster Versuch zu rebloggen…mal sehn, was die Geister der Technik dazu sagen. Ich wünsch Euch einen schönen Tag.

holunderhexe

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Es sind noch ein paar Tage bis Samhain (31.10. auf den 1.11.) und mit diesem Artikel möchte ich die Gedanken zum Trauer-Thema abrunden.

Samhain bzw. Halloween ist beides: lustig und traurig. Die Kleinen haben ihren Spaß als Hexen und Gruselgestalten und auch für die Großen gibt es Halloween-Parties. Für viele Hexen ist es das keltische Neujahrsfest, weil man davon ausgeht, dass die Kelten (so ähnlich, wie auch ein neuer Tag bei ihnen mit dem Abend begann) mit der dunklen Zeit ins neue Jahr starteten.

Es ist die zentrale Zeit der Ahnen und mittlerweile gibt es in Büchern und im Web so viele Tipps und Hinweise, wie man es feiern kann, dass ich mich schon gar nicht mehr traue, damit anzufangen.

Stattdessen möchte ich den Blick auf ein wichtiges Detail lenken, damit es auch wirklich gelungen wird. Manch eine(r) liest vielleicht eine Anleitung und denkt: Aha, na wenn das so gemacht…

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Zufall versus Bestimmung …oder: persönlicher wirds nicht

Zufall versus Bestimmung …oder: persönlicher wirds nicht

Ist etwas, nur weil wir es nicht vorhersehen können, zufällig?

Vor noch gar nicht mal so langer Zeit fühlte ich mich innerlich leer, ausgebrannt…funktionierte nur noch. Ich quälte mich durch den Tag, konnte mich selbst nicht mehr leiden. Wo war das kraftstrotzende Energiebündel, wo waren meine Kreativität und meine Begeisterung geblieben? Zu der Leere kam eine diffuse Unzufriedenheit und …Schuldgefühle. Eben nicht das abliefern zu können, was andere von mir erwarteten. Und trotzdem sah ich nicht, wie schlecht es mir eigentlich ging, dass ich die Notbremse hätte ziehen müssen. Meinen nächsten Liebsten streute ich Sand in die Augen und spielte meine Rolle gut. Contenance, gelernt von Kindesbeinen an oder auf gut deutsch: Arschbacken zusammenkneifen und immer weitermachen. Obwohl ich mich schon lange vorher mit so kleinen „Spielereien“ wie Astrologie oder auch Tarot beschäftigte, „sah“ ich nicht voraus, was passieren sollte…wollte nichts sehen.

Wie determiniert ist das Leben?

Und dann kam der Tag, an dem mein persönlicher worst case eintrat. Sicher nicht schleichend, es gab viele Anzeichen. Nur niemals hätte ich damit gerechnet, dass das, was ich als einzige Konstante in meinem bis dahin sehr abwechslungsreichen Leben empfand, sich in Luft auflöste. Und mir damit, wie ich es später formulierte, nicht den Boden unter den Füßen wegzog, sondern den Himmel zum Fliegen nahm…und das Sicherheitsnetz darunter gleich mit (mein subjektives Empfinden in dem Moment).

Eines brachte dieser Tag…ein Hauch von Neugierde schlich sich in meine Gedanken, um kurze Zeit später zu einem einzigen sehr mächtigen Gefühl zu werden:

Wut

Der Trickster: Hochstapler oder Chance?

Diese Wut war einige Zeit ein gewaltiger Motor, der mich Dinge tun ließ, die ich mir vorher niemals zugetraut hätte und mir Kraft gab, mich neu zu organisieren. In der neu gefundenen Routine war ich überhaupt erst in der Lage, zu trauern, mich fallen zu lassen und meine Schwäche zu erkennen. Jetzt aber in einem sehr aktiven Prozess, der mich immer weiter und immer tiefer zu mir selbst führte. Kleine Erfolge stärkten mein Selbstbewußtsein, aber ich lernte auch meine Grenzen kennen, mein Tempo und meine Vorlieben. Einen großen Bogen versuchte ich, um alles was Gefühle anging, zu machen. Was waren Gefühle überhaupt? Reine Hormonausschüttungen im Körper, zu nichts nütze außer zu verwirren. Warum mußten sie mich nur so überschwemmen?

Und wieso gab es in mir diese angsteinflößende Energie, die ich oft nicht kontrollieren konnte? Energie, mit der ich andere überrollte. Aber wenn ich sie nicht rausließ, spürte ich, wie ich innerlich verbrannte.

Mein Kopf wollte Ordnung, mein Herz war verbittert und meinem Bauch traute ich auf gar keinen Fall über den Weg. Und mit allem, was mir begegnete und was ich erlebte wurde ich nur immer wieder auf eines zurückgeworfen: auf mich.

Alles mußte ich innerlich neu aufrollen: Kindheit, Jugend, ja sogar Geburt und Säuglingsalter, meine Einstellungen vor allem zu mir selbst, meine Hemmungen, meine Sehnsüchte.

Wartet die Seele auf solche Gelegenheiten?

Und dann schloß ich Frieden mit mir, nein nicht einfach so, schon eher auf eine spezielle Art. Ich heiratete mich selbst. Verrückt, ich weiß. Mit Versprechen und Ring, der meinen linken Ringfinger ziert. In Form einer Möbiusschleife mit der Inschrift:

„IF A THING LOVES, IT IS INFINITE“.

Ja, er hat mich schon einige Male daran erinnert, bei mir zu bleiben, meine Grenzen zu kennen und zu verteidigen, mich nicht zu verlieren, aber auch sanfter zu mir zu sein und die Toleranz, die ich anderen gegenüber habe, bei mir ebenso anzuwenden. Und jetzt gerade hilft er mir, mich zu zeigen, hier sichtbar zu sein.

Wie groß ist die Chance, dass wir existieren?

Bin ich anders als vorher? Jaein, mehr Nuancen einerseits und doch dieselbe – nur eben mehr bei mir. Begeisterung, Mut, die Lust aufs Leben und Kreativität sind wieder da, die große Klappe auch. Und ich akzeptiere, dass auch Ohnmacht zu meinem Leben gehört und Schwäche und Schwermut. Mag sein, dass das Leben für einige Menschen nicht so schwarz und weiß ist, für mich ist es das und das ist gut so. Ich lebe nicht gerne in Grauzonen.

Aber auch das mußte ich erst begreifen. Und was noch so?

Das Leben ist ein Fluß und macht mehr Spaß, wenn ich dabei den Kopf über Wasser halte und mich treiben lasse, mit allen Sinnen genieße. Dass ich kein Sicherheitsnetz brauche, um abzuheben. Dass ich keine Angst mehr vor der Angst oder dem Alleinsein habe und andererseits weiß, wie ich mein Energieniveau ändern kann, wenn ich das will. Und wenn die nächstpassende Thermik kommt, werde ich auch wieder fliegen…oder mit der Welle surfen und es voll auskosten.

Determiniertes Chaos oder chaotischer Determinismus …vielleicht beides?!

So wie wir Teilchen und Wellen sind, manchmal starr, dann wieder in Bewegung. Auf und ab im ständigen Wandel wie die Jahreszeiten und der Lauf der Gestirne. Und doch sind wir nicht unser Körper, sind nicht unser Gefühl oder unsere Gedanken…sondern soviel mehr. Und in diesem Moment sind wir eben hier, genauso wie es sein soll.

Destiny

Fortune

Fate

…und dann fiel mir grad das hier in die Hände – ich liebe Pathos und ich liebe Disney (und hoffe, ihr verzeiht *lol*):

Märchen und Träume sind…Schäume

Märchen und Träume sind…Schäume

Jeden Tag saß sie am Meer, das mal laut und zischend und mal leise flüsternd über den Sand auf sie zurollte. Meist sah sie dem Sonnenuntergang zu, den Ausflugsbooten, die zurückkamen und den zankenden Möwen. All das hatte es immer schon gegeben, nur er würde niemals wiederkommen. Und manchmal sah sie nur ihre Erinnerungen. Wie gern segelte sie damals mit ihm kurz hinaus…“Luft schnappen“ nannten sie das, den Wind in den Haaren spüren, all die kleinen unwichtigen Gedanken wegpusten lassen und den Strom des Meeres spüren, der ihn letztendlich fortgezogen hatte.

Serena wartete nicht, sie wußte, dass er nie wieder kommen würde. Nur, was blieb ihr zu tun? Allein. Sie liebte diesen Ort, sie liebte das Meer und so manches Mal schloß sie die Augen und stellte sich vor, wie es wäre, mit Delfinen zu schwimmen. So real war dieser Traum, dass sie immer öfter darin versank. Spaziergänger meinten, sie meditiere und niemand störte sie in diesem wunderbaren Traum.

Eine ganze Schar dieser herrlichen Geschöpfe wartete anscheinend darauf, dass sie eintauchte, ins Wasser…in den Traum. Kleine und große, wilde und ruhige und alle schnatterten wild durcheinander.

Und jedesmal wartete Serena auf ihren Liebling. Nicht, dass sich diese Meeressäuger wirklich voneinander unterscheiden ließen, aber einer von ihnen sandte seine Gedanken bis in ihr Herz. Anfangs belustigte er sie nur durch seine Art, seine Blicke und seine übertriebenen Gesten, dann lud er sie ein, auf einen Tauchgang. Zeigte ihr seine Welt, das bunte Treiben der Tiefe, gefährliche Ecken und den Rausch, durchs Wasser zu gleiten. Serenas Neugierde ließ gar keine Gedanken aufkommen, die sich mit Atmung oder Angst beschäftigten, sie staunte über eine Welt, die sich ihr sonst niemals gezeigt hätte.

Nur einmal ließ sie seine Rückenflosse los und fühlte, wie sie dem Licht entgegenschwebte. Es zog sie regelrecht an, fühlte sich so friedlich, so warm, so vollkommen an und sie schloß die Augen…

Da hörte sie seinen Ruf das erste Mal: „Tu es nicht, bleib hier…bitte!“ . Sie verstand nicht wirklich, was er damit sagen wollte, spürte nur im nächsten Moment die ganze Herde, die er herbeigerufen haben mußte. Alle schmiegten sich an sie, trugen sie förmlich bis zur Oberfläche und Serena spürte, dass sie eins war mit diesen liebevollen Wesen und wie knapp sie der anderen Seite entkommen war. Trotzdem war ein Bedauern in ihr und sie beschloß, bei nächster Gelegenheit, ihren Freund danach zu fragen, was das denn alles zu bedeuten hätte.

Seine Antwort war orakelhaft: „ Du trauerst jemandem hinterher, der nicht von Deiner Art ist. Nosce te ipsum.*“ Und in seinen Augen funkelte es.

Jeden Tag überlegte Serena, wer denn von ihrer Art wäre. Sie traf sich mit vielen unterschiedlichen Männern, ließ manche näher an sich heran, andere testete sie nur. Aber keiner war dabei, den sie als „von ihrer Art“ bezeichnet hätte.

Bis sie eines Tages wieder mit ihrem Delfinfreund unterwegs war…in Tiefen, die sie vorher noch nie gesehen hatte. Sie hatte Angst, aber sie ließ die Rückenflosse nicht los. Sie schwammen über einen Palast, der beeindruckend und furchteinflößend zugleich war: „Hier lebt Neptun“ , war der kurze Kommentar ihres tierischen Begleiters.

Neptun hatte anscheinend eine sehr morbide Auffassung von Schönheit. Alles war eigentlich nach den Normen der Ästhetik der Natur gebaut. Der gesamte Palast erschien wie ein Pentagon also wie ein fünfzackiger Stern, dem die Spitzen fehlen, wie Schneckenhäuser verwoben sich Treppen zu Türmchen und es gab Terrassen mit einem Winkelausschnitt von 137,5 Grad. Wären da nicht die Masten und Schornsteine der versunkenen Schiffe gewesen, die – wie Trophäen – die Palastmauern verzierten und dabei dem Dreizack des Herrschers der Meere bzw. dem Phi, der goldenen Zahl nachempfunden waren. Und als ob das nicht genügen würde, drang aus einem der Türme ein stetes unerträgliches Signal…ein Ton, für menschliche Ohren nicht hörbar, jedoch im tierischen Bereich eine absolute Zumutung.

Aus diesem Grund hatte Serenas Begleiter sie hierher“geschleppt“. Für ihn war es unmöglich, sich der Ursache dieses Signals zu nähern. Er hoffte darauf, dass Serena wußte, was zu tun war, um das Problem zu lösen. Tiere gab es deshalb nicht mehr in Neptuns Reich, die Seeschnecken ohne Hörorgane und auch Algen waren davon ausgenommen. Die einzigen Begleiter des Reiches der 7 Meere waren Meerjungfrauen, unschuldige Wesen, die darauf hofften, dass er von ihnen Notiz nahm, und seine 7 Kinder, seine Juwelen, sein einziger Schatz.

Serenas tierischer Begleiter schickte sie, in eine große Luftblase gehüllt, in den besagten Turm. Der Fund passte so ganz und gar zum Rest des Palastes: mehrere FDRs (Flugdatenschreiber) kürzlich über dem Meer abgestürzter und verschollener Flugzeuge sendeten ihr Signal tapfer weiter – auf der üblichen Frequenz von 37,5 Hertz. Neptuns Castle lag nur leider weit unterhalb der ortungsfähigen 14T Fuß. Um ihren tierischen Freunden zu helfen, hatte Serena nur eine Möglichkeit: sie mußte die Ultraschallwellen der Geräte stoppen. Eine Sendedauer von 90 Tagen konnte niemandem hier unten gut tun. Eine reine Geduldsarbeit, all die Geräte aufzubekommen, sich in die Funktionsweise einzudenken, Programmierungen zu überschreiben…und Serena hasste Geduldsarbeit. So einiges mißlang, musste wiederholt werden, trotz allem schaffte sie es und hatte zuletzt nur noch einen Pinger übrig…

* „Erkenne Dich selbst“ (Inschrift über dem Orakel von Delphi)

Für 2 nette Mitmenschen: Im Netz gefunden & „Unser Gingko“

Für 2 nette Mitmenschen: Im Netz gefunden & „Unser Gingko“

Gingko

Liebe Grüße an L.

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Dass das dass mit das verwechselt wird,

führt irgendwann dazu,

dass das dass das nicht mehr erträgt und

dass das das dann tötet!

Quelle: Twitter

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Früher:

Wer nämlich mit H schreibt ist dämlich.

Heute:

Wer nämlich mit H schreibt, hält immerhin den Stift richtig rum. „Gut gemacht Kevin!“

Quelle: Instagram

Liebe Grüße an J.