Heute gibts Ente ;-)

Heute gibts Ente ;-)

Wie man eine Ente für 4 Personen zubereitet:

  1. Besorg Dir eine Ente (heut is zu spät 😉 )
  2. Trink ein Glas Rotwein
  3. Fülle die Ente (Äpfel, Rosinen – das Tier ist da sehr dankbar)
  4. Trink noch ein Glas Rotwein
  5. Ente die Binde zu
  6. Glas Dir noch ein Gieß Wein ein
  7. Gib den Ofen in die Ente
  8. Trink Dich zurück und lehn noch ein Glas
  9. Gare den Wein für ca. 2,5 Stunden
  10. Öffne noch ein Wasche Flein
  11. Schalte die Tür aus und lass den Ofen bei geöffneter Ente ruhen
  12. Tisch den Deck
  13. Glas noch ein Wein Rottrink
  14. Ente die Teile in 4 gleische Schtügge
  15. Ferdisch

 

In diesem Sinne „Prooost!“…ich bin heute ziemlich ähnlich in der Küche unterwegs ;-).

(Quelle: Netzfund bei http://www.ichkoche.at)

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Eu-Stress

Eu-Stress

Ich selbst kann mir gut verzeihen, dass meine Prioritäten sich im Moment stark zugunsten des Real Life verschoben haben. Ich hoffe, dass Ihr mir genauso verzeihen könnt 😉 – ich vermute, dass mich der ein oder andere in letzter Zeit etwas vermißt hat.

In letzter Zeit habe ich wirklich was weggeschafft, bisher offene Loops sind geschlossen, Liegengebliebenes ist größtenteils aufgearbeitet, und das tut wirklich sehr gut. Ich fühl mich trotz der To-Do-Listen wunderbar und hab Energie ohne Ende. Stress mach auch ich mir selbst, jedoch vergeht grad die Zeit wie im Flug und da meine (Zeit-)Planung immer sehr real ist, fühle ich mich jeden Tag zufriedener. Besonders, da ich weglasse, was mir am Fest oder in der Vorbereitung dazu nicht wichtig erscheint und mich auf das konzentriere, was mir Freude macht. Zusätzlich merke ich, dass mir Gespräche, Treffen und Unternehmungen mit den Kindern, Freunden, Kumpels und einigen Bekannten einfach gerade unglaublich wichtig sind. Sorry, „Lästerschwestern“ – aber wir sehen uns ja bald, deshalb seid auch Ihr zu kurz gekommen. Ich bin wohl doch ein soziales Wesen – meistens ;-).

Und dann gibt es da eben auch noch jemanden…mit dem ich ab und zu gerne Zeit verbringe, der mir Tag- und auch nächtliche Träume beschert und mich Dauergrinsen läßt. Danke, dass es Dich gibt ❤ ! Ich weiß, dass ich mit dieser Aussage gerade wieder sehr zurückhaltend bin, mehr dazu gibt es vielleicht bald…in diesem Kino ;-D

Wie Ihr seht, nehme ich das Fest der Liebe sehr ernst…und wünsche Euch allen ebenfalls wundervolle Feiertage, durch die Ihr mit Liebe und Power fliegt, die Euch strahlen und funkeln lassen. Schließlich ist die Wintersonnenwende (Satureja) heidnisch gefeiert als Sieg des Lichtes über die dunkle Nacht schon etwas älter, als das daraufgelegte Weihnachtsfest. Macht es Euch und Euren Lieben schön und genießt die Zeit !

Eure lunarterminiert

 

Risiko

Risiko

„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.“

Diesen Satz kennt so ziemlich jeder von uns. Ich gebe hier ja gern mal den Hinweis „Einfach springen!“, vergaß bisher jedoch, auf die durchaus vorhandenen Risiken hinzuweisen.

Um es kurz zu machen: Wer springt, kann auch fallen. Das Risiko besteht immer – auch für mich. Manchmal blamiert man sich nur und manchmal landet man im Schlamm, kommt so richtig hart auf und stößt sich die Nase, kriegt keine Luft mehr und der ganze Körper fühlt sich an wie gelähmt. Und auch ich verkrieche mich dann vor Energielosigkeit unter meine Decke, will nichts hören oder sehen und versinke in Selbstmitleid. Mache mir Vorwürfe, dass ich doch alt genug bin, um endlich vernünftig zu werden und dass Normalsein doch auch erstrebenswert ist. In solchen Momenten halte ich es schon schwer mit mir selbst aus, das würde ich anderen niemals zumuten wollen. Natürlich versuche ich in solchen Tiefs ab und zu auch mal zu meditieren oder erinnere mich an andere gute Ratschläge. Meditation bringt leider gar nichts, weil ich keine konzentrierte Aufmerksamkeit hinbekomme. Mir meine Emotionen nur ganz still anzusehen, sie zu beobachten, kriege ich ebensowenig hin. Auch da fehlt mir die entsprechende Energie.

Anscheinend gibt es aber trotzdem irgendeinen Punkt in mir – egal, wie man den jetzt nennen mag: „Höheres Selbst“, hört sich cool an 😉 – der mir irgendwann nur eine kleine winzige Aufgabe stellt. Ein kurzer klarer Befehl, der zu mir durchdringt, mich antreibt jetzt sofort irgendetwas Bestimmtes zu tun: die Spülmaschine auszuräumen, einen Anruf zu tätigen oder eine Musik rauszusuchen. Das kann durchaus alles sein, weil alles besser ist, als der vorherrschende Zustand. Vielleicht ist es auch einfach so, dass in dem Augenblick einfach das Ganze beendet sein soll…ich habe fertig gelitten sozusagen. Und begebe mich aufgrunddessen im Geiste schon mal auf ein anderes Energieniveau, der Körper folgt…Das ist nichts, wozu ich mich zwinge, es passiert einfach. Und eine Stunde später ist all das, was mich vorher so umgehaun hat, Geschichte und von Vernunft und Normal will ich dann schon wieder gar nichts mehr hören.

Auf Ebbe kommt immer die Flut, warum sollte das Leben oder die Gefühle anders sein ? Wenn ich nicht springen würde, wären die positiven Ausschläge meines Lebens nicht so heftig und die negativen ebensowenig. Klar könnte ich mich anpassen, normal sein, aber fühlt sich das dann wie Leben an ? Für mich nicht. Also werde ich weiterhin einfach springen, oft fliegen und manchmal auch den Schlamm küssen. Weil ich darauf vertraue, dass das Leben mich immer wieder zurückfedern läßt, wie ein Trampolin, das mich auffängt und mir neuen Schwung gibt. Ich wünsche uns allen dieses Vertrauen und ein wunderbares Adventswochenende.

Ein Mensch, der seinen Traum verwirklicht…

Ein Mensch, der seinen Traum verwirklicht…

ohne Plattenvertrag, ohne Werbung…aber mit ganz viel Herz.

Ich finde ihn fantastisch !

 

Wer noch ein wenig nachlesen möchte, hier ein Bericht vom letzten Jahr.

Vor kurzem hat Joel seine neueste Single auf den Markt gebracht, die man jetzt über itunes erwerben kann, und womit er jetzt auch endlich in meine spotify-playlist aufgenommen werden kann. Alle anderen Songs sind über youtube verfügbar. Mich beeindruckt die Hartnäckigkeit, mit der er seinen Traum vom unabhängigen Musikmachen verfolgt.

 

Soviele Fragen…

Soviele Fragen…

Wer bist Du? Wer bin ich?

Suchend unterwegs

Suche nach wem?

Nach Dir oder mir?

It’s a match !

Meinte das Netz

Neugierde treibt an,

Chat begann.

Blind date

Herz schlägt bis zum Hals

Naturgewaltig

Felsenfest

Himmelerleuchtend

bist Du für mich

Stellst mir Fragen, die noch nie jemand gefragt hat,

Sagst mir Sachen, die noch nie jemand gesagt hat.

Und ich – fühl mich

wertvoll groß und furchtbar klein,

absolut sicher und schwankend unentschieden,

total respektiert und ungewohnt unterlegen.

Erkenn mich nicht.

Suche nach mir, Suche nach Dir

Zu heftig, zu intensiv

Zu schnell, zu tief

Zuviel Zukunft in mir

Zuwenig Vergangenheit in Dir

Wer Du bist,

weiß ich nicht.

Und zurück bleibt:

Wer bin ich?

by A.L. 2014

Erste Male: First Time Tag #2

Erste Male: First Time Tag #2

Zitat aus „Das große Los“ von Meike Winnemuth: „Ein alter Kollege fragt in Interviews gern: Wann war das letzte Mal, dass sie etwas zum ersten Mal getan haben?“ Etwas Neues ins Leben zu lassen, Anfänger in einer Sache zu sein, ist die schönste Form von Adrenalin, die ich kenne.“

Diese Erfahrung suche ich seit fast 2 Jahren mindestens einmal im Monat. War ich am Anfang noch ganz vorsichtig und zaghaft mit wirklich ganz kleinen Schritten unterwegs, wie z.B. das 1. Mal eine Jeans kaufen, die wirklich sitzt und ich rede hier vom „geiler Hintern“-Sitz, so führte mich das Projekt unter anderem, alleine für 3 Tage in eine mir vollkommen fremde Stadt, ich ging slipless in die Kirche und – ja, fing ganz alleine diesen Blog an. Wer mich kennt, weiß, dass das meinerseits mit einigen Hemmungen verbunden ist. Wobei mir eine gewisse Zeitlang gar nicht klar war, dass „erste Male“ ein Projekt wird. Es verkürzte mir aber ungemein langweilige Monate mit noch langweiligerer Arbeit auf ein erträgliches Maß. Und der Adrenalinschub war auch nicht zu verachten…Glücksgefühle pur und zum Nachmachen unbedingt empfohlen.

First Time Tag #2

Ein Erlebnis der ganz anderen Art als den First Time Tag #1 bescherte mir der Monat August. Dass ich das erste Mal in meinem Leben mitten im Sommer von einer Grippe erwischt wurde, war schon Zufall genug. In ebenjener Woche bekam ich – warum auch immer – mein altes Tagebuch in die Finger. Die Einträge darin lösten eine unglaubliche Heiterkeit aus, wie das eben so ist, wenn man sein altes Ich von 13, 14 oder 17 Jahren aus der Ferne betrachtet. Mit alten Fotos geht es mir genauso, nur dass ich mich beim Betrachten von Fotos oft gefragt habe, was in jenem Moment in mir vorging, wieso ich mir diese furchtbare Frisur habe verpassen lassen oder ob ich denn klamottentechnisch wirklich so danebengreifen mußte.

Nach einer Woche zuhause wurde mir aber langweilig und auch, wenn die Grippe noch spürbar war, beschloss ich mein Glück wieder in der täglichen Arbeit zu suchen. An ebenjenem Montag erschien dann ein Post der clubkinder auf FB, dass noch jemand als Ersatz gesucht wird, der am Freitagabend vor jungen Erwachsenen aus seinem Tagebuch vorliest, weil der ursprünglich geplante Mensch leider krank geworden wäre. Ich kommentierte daraufhin nur kurz, dass ich mein altes Tagebuch zwar gefunden hätte, aber nicht mehr zu den jungen Erwachsenen zu rechnen wäre. Daraufhin bekam ich ein „Like“ und vergaß den Eintrag wieder – bis zum Ende der Woche, genauer bis Freitagnachmittag.

Da meldete sich dann der „Vater der clubkinder“ bei mir, weil ich nach 3 weiteren Ausfällen in der Woche die Veranstaltung vor der Absage retten könnte. 4 – 5 Vorleser sind an so einem Abend vonnöten, ohne mich wären es in jenem Moment 3 gewesen. Natürlich sagte ich zu und googelte hinterher erstmal, auf was genau ich mich da eingelassen hatte. Diese Veranstaltung findet nur 3mal im Jahr statt und ich hatte es bis dato noch nicht geschafft als Zuschauer dabeizusein.

Geschockt las ich, dass schon über 300 Gäste zugesagt hatten. Oh mein Gott, worauf hatte ich mich da eingelassen ?

Vorlesen konnte ich einigermassen, schließlich hatte ich den Kids über Jahre hinweg sämtliche HP-Bände vorgelesen. Das Reden vor etwas mehr Menschen war für mich zwar immer mit etwas Aufregung verbunden, aber machbar. Gut, das letzte Mal vor soviel Menschen war sicher schon 25 Jahre her, also zur Schulzeit.

Egal, viel Zeit zum Nachdenken blieb sowieso nicht, ergo:

EINFACH SPRINGEN !!!

Schnell nach Hause, umziehen, einen Kaffee auf dem Balkon und mit ein paar bunten Papierzetteln Textstellen markiert, dann wieder zurück Richtung Stadt und auf dem Weg selektiert und sortiert. Ca. 12 Minuten waren vorgesehen für den launigen Vortrag, der sich natürlich um Jungs, Jungs, Mathe, den Mathelehrer, Jungs und die große Liebe drehte.

Nach einem kurzen Hallo und Gespräch mit dem Moderator 😉 konnte ich den Abend bis zur Pause als Zuschauer genießen. Ich fieberte mit der wundervollen Sarah mit, bei der es nicht um viele Jungs (wie bei mir) sondern nur und immer wieder um einen bestimmten Jungen ging, konnte mit der einzigartigen „Elvis“ mitfühlen, die ihrem Idol schon sehr früh so nah wie nur möglich sein wollte und das in einem kleinen österreichischen Dorf und wurde von Hainas Superhelden-Comic-Zeichnungen (seines 11jährigen Ichs) vor Lachen vom Stuhl gehauen.

Nach der Pause, in der meine Herzfrequenz dann doch etwas anstieg, durfte ich dann nach einer tollen Anmoderation rauf auf die Bühnenbretter und ran ans Mikro. Glücklicherweise konnte ich im Scheinwerferlicht nicht soviel vom Publikum erkennen. Es reichte, zu spüren , dass da sehr sehr viele gutgelaunte Menschen gespannt warteten, was ich zu erzählen hätte. Was soll ich sagen, es hat mir genausoviel Spass gebracht, wie dem Publikum: viel Gelächter (glücklicherweise an den richtigen Stellen), ein Running Gag, der mir gar nicht bewußt war, sorgte für zusätzliche Lachsalven und ein Bombenapplaus nach 20 statt der geplanten 12 Minuten. Den Rausch dabei kann ich nicht beschreiben, da müssen soviel Endorphine ausgeschüttet worden sein, dass es für eine ganze Woche reichte. Es war ein tolles Gefühl, mich getraut zu haben, einfach gesprungen zu sein, auch wenn es einigermaßen wahnwitzig war. Das war ein Funkensprühen der ganz anderen Art.

An dieser Stelle nochmals ein Danke für das Möglichmachen dieser tollen Erfahrung an die clubkinder und ihren Papa. Wichtig zu erwähnen, dass an diesem Abend gut 1250 Euro für den Lesewelt Hamburg e.V. gesammelt wurden.

Am 19.Dezember findet man mich übrigens – diesmal unter den Zuschauern – der 16. clubkinder Tagebuchlesung . Ich freu mich drauf.

 

 

Potenzialentfaltungsgemeinschaft

Potenzialentfaltungsgemeinschaft

…mit diesem Begriff bezeichnet der Hirnforscher Gerald Hüther das eigentliche Wesen der Gruppe: „Der Mensch ist ein soziales Wesen. Und für die Entfaltung der in uns angelegten Potenziale brauchen wir Begegnung und Austausch mit anderen. Jedes lebende System kann das in ihm angelegte Potenzial am besten in einem ko-evolutiven Prozess mit anderen Lebensformen zur Entfaltung bringen. Oder einfacher: Gemeinsam kommen wir weiter als allein.“ (Quelle: Magazin Neon 10/2015)

…ob das auch für Weihnachtsmärkte gilt ? 😉

Ich wünsche Euch einen schönen 3. Advent.