„Das Internet ist unnötig geworden.“,

„Das Internet ist unnötig geworden.“,

sagte die Lieblingstochter gerade und legte das Smarty beiseite. Auf die Fragezeichen in meinen Augen begründete sie nur „…na jetzt, wo Leo den Oscar hat.“. Soviel zur Logik weiblicher Teenager. Dass das auch auf mich Auswirkungen hat – also Leos Oscar, nicht die Logik der Tochter – habe ich ihr nicht verraten. Klar soll es Leute geben, die meinen, wenn in China ein Sack Reis umfällt, hat das für uns keine Bedeutung. Über Zufall und Bestimmung  hatte ich ja schon etwas ernsteres geschrieben, heute bin ich einfach nur amüsiert und am Schmunzeln. Kein Wunder, hab ich mich doch so langsam wieder beruhigt. Ach klar, vielleicht sollte ich so langsam mal schreiben, worum es geht. Gleich, ein wenig Geduld bitte, mußte Leo schließlich auch haben 😉 .

Ich kann mich erinnern, dass eine weitverbreitete Strategie von Schülern im Unterricht darin besteht, den Lehrer bei Fragen, die man nicht beantworten kann, nicht anzusehen. In wieviele Tischplatten, Wände, Bodenplatten oder Hände deshalb schon Löcher gestarrt wurden, soll hier nicht das Thema sein. Meine Strategie war in besagten Fällen ziemlich konträr. Ich hab mich in solchen Fällen – die natüüüürlich sehr selten vorkamen – aufrecht hingesetzt und den Lehrkörper mit einer Mischung aus Zustimmung und Erwartung angelächelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser dann von mir die Antwort hören wollte, war verschwindend gering. Geringer zumindest, als bei den Löcher starrenden Mitschülern.

So ähnlich wie damals habe ich mich auch auf meinem Blog verhalten und mich oft genug gefreut, dass ein bestimmter Kelch an mir vorbeizog. Habe bei vielen kommentiert und mich gefreut, dass niemand auf die Idee kam, den Lichtpegel auf mich zu richten. Wäre ja auch unsinnig, ich strahle ja schon genug, nicht wahr 😉 . Meine Hoffnung war, das „Ding“ zumindest bis zum halbjährigen Blogbestehen von mir fern zu halten. Da könnte man ja wenigstens innerlich in die Opposition gehen, hochnäsig dankend ablehnen: „Bis jetzt hat niemand an mich gedacht, nun will ich nicht mehr!“. Was natürlich so offen nicht ausgesprochen wird, eher lehnt man ganz lieb um Verständnis heischend ab, weil gerade soviel Stress und keine Zeit zum Beantworten von 10 (!) Fragen da ist. Einen Skandal, so wie bei Marlon Brandos Ablehnung des Oscars im Jahre 1955, würde es wohl nicht geben, nur ein leichtes Frustgefühl auf Seiten des „Nominators“, der sich wiederum ne ganze Menge Arbeit gemacht hat, seinen Fragenkatalog zu erstellen. Und eine Ablehnung der Nominierung „Mein liebster Award“ wäre doch letztendlich ein Nein-Sagen zum weiteren Bekanntwerden des eigenen Blogs. Wer von uns wäre so blöd und würde kostenlose Werbung ablehnen ?

So, also mich hat es getroffen, nach 5 Monaten, eine Quincunx sozusagen. Der Begriff ist abgeleitet von einer sehr seltenen römischen Münze. In der Astrologie steht das Quincunx für einen Sehnsuchtsaspekt. Dass der Herr di Caprio den Oscar ersehnte, glaub ich wohl. Warum ich jedoch an ein und demselben Tag – also zusammen mit Leo – 2 (in Worten ZWEI) Nominierungen erhalten habe, kann doch eigentlich kein Zufall sein, oder ? Was will mir das Universum damit sagen ? Darüber muss ich erstmal gründlich nachdenken und meditieren und mich reinfühlen….an diesem zusätzlichen Februartag. Und irgendwann kriegen Dr. Nessie von den happynessiegirls und die liebenswerte Misanthropin Roe Antworten auf ihre Fragen. Ich freu mich ! Und all jene, die versuchen, dem Award-Ding auszuweichen, werde ich erwischen 🙂 .

Ich wünsche Euch einen schönen Montag, natürlich mit Musik 😉

 

 

 

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…allein zu Haus

…allein zu Haus

Vor kurzem postete eine Facebook-Freundin folgendes: „Oh mein Gott – heute Abend ist mein Mann außer Haus, die Kinder übernachten woanders und ich bin ganz alleine. Ist das ein komisches Gefühl ! Was mach ich nur den ganzen Abend ?“

Ich hoffe an dieser Stelle, dass sie nicht vor dem Fernseher kleben geblieben ist, konnte das Gefühl aber durchaus nachvollziehen. Zuerst wollte ich noch antworten: „Tu all das, was Du mit den Kindern im Haus nie tun würdest !“, aber konkrete Beispiele fielen mir in dem Moment gar keine ein. Sobald sich so ein Mini-Murkel in das Leben einer Mum eingeschlichen hat 😉 – na gut: reingeplatzt ist – stehen die eigenen Bedürfnisse in zweiter Reihe. Langsam kämpft man sich gewisse Terretorien  zurück, kümmert sich um einen funktionierenden Haushalt, muss irgendwann Arbeit und Kind unter einen Hut bringen und die Beziehung zum Partner möchte frau eben auch pflegen. Endlich darf Mummy, wenn das Kind 6 oder 7 Jahre alt ist, sogar wieder alleine auf die Toilette gehen. Ansonsten hat Mum natürlich sehr viele soziale Kontakte, hauptsächlich durch das Kind und hauptsächlich andere Mummys. Und auch diese Kontakte pflegt frau, auch wenn man sich im vorherigen Leben ohne Kinder nichts zu sagen gehabt hätte; jetzt sitzt man im selben Boot. Sämtliche Freizeit plant man als Familie oder zumindest als Paar.

Wirklich verwundert es dann nicht, wenn Mummy Freizeit eher als Last empfindet und diese nicht bewußt nutzt.

Unerwartet stand ich gestern Abend vor demselben „Problem“. Alle ausgeflogen, keiner, der ein Abendessen benötigte, die ganze Wohnung für mich alleine 🙂 und ein Abend NUR FÜR MICH <3.

Also hab ich mir zuerst einen gut gekühlten Martini rose eingeschenkt, um dann eine Dorade nur für mich spektakulär gut im Ganzen mit Limetten, Rosmarin und Knoblauch zu braten. Fotos dazu gibts nicht, dazu war sie viel zu lecker und ich zu hungrig. Aber Zeit für Kerzen und gute Musik zum Essen hatte ich dann doch. Und während anschließend mein Badewasser – sehr langsam – einlief, stellte ich die Mucke lauter und tanzte nackt durch die Wohnung. In dem duftigen Schaumbad ließ ichs mir natürlich bei geöffneter Badezimmertür und weiterhin Musik gut gehen und verzog mich Stuuunden später mit einem Glas Rotwein, Kuscheldecke und Buch auf die Couch. Nach soviel Anstrengung vorher drohten mir aber ziemlich schnell die Augen zu zufallen, also erinnerte ich mich an meine Gebietshoheit am heutigen Abend …über Netflix. Eine Folge meiner Lieblingsserie schaffte ich und fiel noch vor 24:00 Uhr in mein Bett.

Das war ein perfekter Abend – danke an mich ❤ , und ich freu mich schon auf den nächsten Abend, an dem es heißt: „…allein zu Haus“.

 

 

Clusterfeeding

Clusterfeeding

Ein Grund – schätzungsweise 20% – warum ich mir vorgenommen habe, wieder fast täglich regelmäßig zu schreiben, ist jemand, der gar nicht lesen kann. Frühestens in 5-6 Jahren wird das kleine Muckel zuerst seinen Namen krakelig aufmalen und dann lesen lernen. Eben alles zu seiner Zeit. Ich freu mich schon darauf, wenn ich irgendwann in Tantenmanier Märchen vorlesen darf. Und dabei mit entsprechender Stimmmodulation Gänsehaut und Freude auszulösen vermag. Märchen für Kinder sind deshalb so wunderbar, weil sie einen immer mit einem wohligen Happy End zurücklassen, egal wieviel Grausames vorher geschah – das ist am Ende vergessen.

Ebenso ging es mir mit der Erinnerung an die Säuglingszeit meiner beiden Lieblingskinder. Klar habe ich noch die Erinnerung an den Schlafmangel, aber das war es auch schon. Ende gut, alles gut. Ob ich alles richtig gemacht habe, weiß ich nicht. Mein riesengroßer Vorteil lag darin, dass es niemanden gab, der mir – besonders in der Stillphase – reinreden konnte. So habe ich einfach getan, was sich für mich gut anfühlte – was sich für uns gut anfühlte. Durch den Neu-Muckel und die Kurzberichte der Neo-Mama steigen so langsam Erinnerungen auf. Die sich weitestgehend mit einem Artikel von SpringerMedizin.at vom Oktober 2011 decken. Auch das Clusterfeeding ist darin beschrieben – auf Deutsch Dauerstillen oder auch Mehrgang-Menü-Stillen. Das tritt meist gehäuft abends und nachts auf, kann sich aber auch über (mehrere) volle Tage hinziehen.

Gerade wenn man als stillende Mutter nach fast einer Woche denkt: „Jetzt klappts ja super!“ und sich darauf freut, wieder regelmäßig duschen zu können, setzt diese Phase ein. Oft entwickelt man dann Zweifel, ob das Kind vielleicht nicht satt wird oder ob man etwas falsch macht. Zusätzlich gibts von allen Seiten Ratschläge, das Kind gar nicht erst daran zu gewöhnen, doch den Schnuller zu geben oder genaue Zeiten einzuhalten. Ich halte – ebenso wie der o.g. Artikel –  dagegen.

So ein Würmchen lebt vollkommen unverfälscht nach seinen Bedürfnissen und spürt sehr genau, was es in dem Moment braucht. Die Formulierung des Artikels „dass das abends dauerstillende Baby die Milchbestellung für den nächsten Tag aufgibt“ trifft, so finde ich, voll ins Schwarze. Für Wachstumsschübe braucht man eben mehr Nahrung, das gilt für den Säugling ebenso wie für den Teenie 😉 . Nein, Ratschläge will ich außer einem keine geben: Vertrau Deiner Intuition ! Das gilt für jeden von uns, um genau die Erfahrungen zu machen, die man gerade braucht. Richtig oder falsch gibt es dabei nicht. Es passt für den Moment und das ist das Ausschlaggebende.

Also ‚Ohren zu‘ bei gut gemeinten Ratschlägen, und ich freu mich schon auf die Diskussion zum „Familien-Bett“ *grins* …demnächst im Familien-Kino. Wenn Du uns also heute Abend ungeduscht, mit Augenringen, nach saurer Milch riechend und im Bademantel die Tür öffnest, um Deinen eigenen Schlüpftag zu feiern, dann ist das eben so – entspann Dich. Wenn das jemand doof findet, ist er doch nur eines: neidisch 😛

Happy Birthday, sister ❤ ❤ ❤

Glücksbringer

Glücksbringer

Gutes tun

Lachen und Lächeln

Dankbar sein

Dir und anderen verzeihen

Neugierig sein

Beziehungen pflegen

Neues lernen

Tun, was Du für richtig hältst

Offen sein für Neues

Optimistisch sein

Fehler akzeptieren

Genießen können

An Dich glauben

Aktiv sein

(Quelle Der Lebensfreude Kalender 2016) …und ich füge hinzu:

Normalität selbst definieren

Ver-rücktheit pflegen

äußere Grenzen setzen

innere Mauern einreißen

sich selbst nicht ernst nehmen

sich selbst mega-ernst nehmen

der Mittelpunkt des eigenen Universums sein

Ehrfurcht vor dem großen Universum da draußen haben

TRÄUMEN

Vertrauen und Glauben

und so oft es geht : Einfach springen !

 

 

PS: …und natürlich Tanzen 😉

 

 

 

Was wäre, wenn…

Was wäre, wenn…

das Thema mal anders beleuchtet wird :

https://mitohnesahne.wordpress.com/2016/02/22/tja/ – mir gehts insbesondere um den Artikel im Stern.

Was wäre also, wenn

-ich gar keine Lust darauf hätte, ständig umkreist zu werden vom geliebten Menschen

-ich ihn auch gar nicht ständig umkreisen will

-ich keinen Bock darauf habe, mich um seine Socken, Autoschlüssel oder Brille zu kümmern

-ich nur die Schokoladenseiten einer Beziehung genießen will

-ich diese ständige Sehnsucht zueinander belebend und anregend finde

-ich das Beste aus Pärchen- und Singleleben mitnehmen kann

-es eben genauso passt, wie es ist

-ich mich dadurch besonderes fühle: besonders wertvoll und geliebt

-ich mich dadurch nicht zerrissen fühle zwischen Nähe und Unabhängigkeit

-es keinen Alltag gibt und somit auch keine Langeweile

-der geliebte Mensch das ebenso entspannt sehen kann, wie ich, weil da kein Druck ist

-dieser Mensch dadurch einigen Verantwortlichkeiten bestmöglich nachkommen kann

???

Alles eine Frage des Blickwinkels, oder ?

 

 

 

Plateauphase

Plateauphase

Ja, richtig gelesen: Plateauphase, nicht -schuhe. Wie ich sie hasse, die Phase, nicht die Schuhe. Wenn sich so anscheinend gar nichts bewegt, Stillstand auf ganzer Ebene. Anscheinend bzw. eigentlich, und ich doch weiß, dass sich im Hintergrund ne ganze Menge bewegt, nur eben nicht für mich sichtbar. Ja, ich hasse solche Plateauphasen ! Ist ja auch viel schöner, Dampf darüber abzulassen, als mich zur Geduld aufzurufen, mir klar zu machen, dass ich für meinen Frust die Verantwortung trage. Frust, dass so gerade gar nichts passiert. Also geb ich dem Februar die Schuld, wehren kann der sich sowieso nicht. Und überhaupt, ist doch gar kein richtiger Monat mit seinen nicht mal 30 Tagen. Da kann er sich noch so doll anstrengen, Freunde werden wir nicht.

Gibt einem am Monatsanfang Hoffnung, schickt ein paar Sonnenstrahlen, nur um kurze Zeit später den Voll-Assi mit Schnee, Graupel und ganz viel Grau rauszulassen. Nee, bleibt mir weg mit diesem Monat. Kommt auch noch aus dem Lateinischen februare und bedeutet reinigen – ja klar, den Frühjahrsputz will er mir auch noch aufdrängen. NICHT MIT MIR !

Letztes Jahr war ich im Februar mitten im Umzugsstress, da haben der Monat und ich nicht viel voneinander mitbekommen. Ich kann nur jedem raten, zum 1. März umzuziehen. Wenn man, verpeilt wie ich, am 1. Februar beginnt zu packen, dann noch die neue Bude renovieren muss oder will, und  einem dazu monatsbedingt 3 Tage fehlen, gibt man echt Gas. Bei mir war es dann Vollgas und ich war zum 23. vollständig umgezogen. Also heute vor einem Jahr : PROST ! Ok, schön trinken bringt nichts, bei so wenig greifbaren Sachen, wie einem (zyklisch nicht mal volljährigen) Monat.

Von anderen höre ich, dass jetzt der Sommerurlaub geplant wird. Das ist doch auch Verleugnung auf ganzer Ebene nach dem Motto: „Ich träum mich dann mal wech“. Nein, ich werde das im nächsten Jahr zufriedenstellender angehen. Sowieso, was nützt mir ein Urlaub im Sommer, wenn ich doch im schönsten Bundesland der Republik wohne, dicht an der schönsten Stadt der Welt. Also werde ich den Sommer hier genießen und im kommenden Februar bin ich weg aus dem Grau. Werde mir Sonnenbrand reinziehen und beschwippst sein wegen der vielen Pool-Cocktails. Werde Euch allen schöne Urlaubsbilder bloggen, weil, wenn ich nicht zuhause bin, muss es ja trotzdem noch ein paar Februar-Hasser geben. Wohlig auf einer Strandliege dösend, macht mir so eine Plateau-Phase auch gar nichts mehr aus.

 

Lachen ist Aspirin für Körper und Seele ! 😀

PS: Gebt mal auf Pixabay „Februar“ ein …ein einziger Herzchen-Monat …HILFE

Wie ich mit Blümchen auf dem Sofar…

Wie ich mit Blümchen auf dem Sofar…

Hatte ich erwähnt, dass ich an der guten alten Rechtschreibung und Grammatik hänge, intuitiv, emotional und logisch? Zu Recht fragt sich jetzt der ein oder andere, ob das Lesen anderer Blogs mir diesbezüglich schadet. Falsch gesetzte Kommata oder Tippfehler finde ich neuerdings gar nicht mehr so dramatisch, weil das hier ein schnelllebiges Medium ist. Bei einem Buch sehe ich das immer noch anders.

Am vergangenen Donnerstag hatte ich mich gedanklich darauf eingestellt, das Wochenende mit einem Buch auf der Couch zu verbringen. Stattdessen landete ich Samstag auf einem Sofar-Sounds Konzert. Eine spontane Anfrage des Blümchens brachte mich auf die Gästeliste. Stellt Euch vor, einer Eurer Freunde feiert eine große Mitbring-Party. Alle kommen gut gelaunt an, haben Getränke und ein wenig Snacks dabei. Der Gastgeber selbst hat ebenfalls ein kleines Buffet aufgebaut, das Chili sin carne köchelt vor sich hin und da Euer Freund musikalisch ist, stehen ein paar Instrumente herum. Bis dann jemand anfängt und spielt.

Etwas ähnliches habe ich im letzten Jahr auf einem Geburtstag erlebt, und die Musik ging mir unglaublich nahe. Es ist soviel anders, wenn man mit 1000en anderen in einem Stadion oder 100 Menschen auf einem Clubkonzert abfeiert, oder ob man fast Knie an Knie mit den Künstlern in einem Wohnzimmer oder wie hier in einem Fotostudio sitzt und Musik genießt. Der große musikalische Unterschied zu einem privaten Geburtstag lag jetzt am Samstag in der Professionalität der Musiker. 3 Bands gaben je 5 Songs zum Besten, unterschiedliche Genres, geile Stimmen und hauptberufliche Musiker aus Passion. Pockets full of Change, Tom Klose und The Tips gaben dem Abend eine bunt gemischte musikalische Note. Um das Mitschnipsen, Mitgrooven und Mitsingen kam man als Gast nicht herum. Sofar Sounds – also der Veranstalter – feierte an diesem Tag seinen 3. Geburtstag, und so sangen alle zusammen noch das ein oder andere Geburtstagsständchen.

Wer also Interesse hat, in den Genuss eines solchen intimen Gigs zu kommen oder sich vielleicht sogar vorstellen kann, dies in seinem Wohnraum zu veranstalten, dem sei diese Website empfohlen. Sofar hat schon ca. 60 Konzerte in Deutschland gegeben, eines davon fand in einer (günstig geschnittenen) 40qm Wohnung statt, ist jedoch in 220 Städten weltweit aktiv. Empfehlen würde ich jedoch, die Toleranz der Nachbarn vor Anmeldung abzuklopfen, denn auch da hat es schon Negativ-Erlebnisse gegeben. Besonders gut kann ich mir eine Anmeldung vorstellen, wenn ich mich anderweitig in Europa aufhalte, um in den Genuß der dortigen Musikszene zu kommen und andere Leute vor Ort kennen zu lernen.

Und wie finanziert sich das Ganze, hör ich Euch fragen…

Zum Ende des Gigs sammelt der Veranstalter Spenden von den Zuhörern. Wer aber nichts zahlen kann oder wem es nicht gefallen hat (was sehr unwahrscheinlich ist), der läßt die Dose an sich vorbeiziehen. Die Sofar-Leute sind vor allem mit viel Herzblut dabei, freuen sich aber, wenn sie ihre Kosten decken können, was mit einem Zehner pro Gast der Fall wäre. Die Musiker dagegen haben ihre Platten, CDs und anderes Merchandising dabei. Und auch da wird niemandem etwas aufgedrängt.

Für mich war das ein rundum schöner und gelungener Abend…und meine Spotify-Playlist hat 2 Künstler/Bands mehr zu verzeichnen. Tom Klose hätte ich am liebsten adoptiert 😉 :

 

…ich bin mit dem „uh uh, ah ah, uuh uuh, aah, aah, ahhhhh“ aus „Winter for now“ im Ohr noch durch den Sonntag gesurft und an dieser Stelle nochmal ein ganz großes

DANKESCHÖN

an die Blumenkönigin. Und jetzt singen wir beide nochmal zusammen: uh uh, ah ah, uuh uuh, aah, aah, ahhhhh … ❤

 

Hier einmal die websites der Künstler (sind aber auch auf FB und twitter zu finden):

http://www.pockets-full-of-change.com

http://www.tomklose.de

http://www.thetips.de/