Was wäre, wenn…

Was wäre, wenn…

das Thema mal anders beleuchtet wird :

https://mitohnesahne.wordpress.com/2016/02/22/tja/ – mir gehts insbesondere um den Artikel im Stern.

Was wäre also, wenn

-ich gar keine Lust darauf hätte, ständig umkreist zu werden vom geliebten Menschen

-ich ihn auch gar nicht ständig umkreisen will

-ich keinen Bock darauf habe, mich um seine Socken, Autoschlüssel oder Brille zu kümmern

-ich nur die Schokoladenseiten einer Beziehung genießen will

-ich diese ständige Sehnsucht zueinander belebend und anregend finde

-ich das Beste aus Pärchen- und Singleleben mitnehmen kann

-es eben genauso passt, wie es ist

-ich mich dadurch besonderes fühle: besonders wertvoll und geliebt

-ich mich dadurch nicht zerrissen fühle zwischen Nähe und Unabhängigkeit

-es keinen Alltag gibt und somit auch keine Langeweile

-der geliebte Mensch das ebenso entspannt sehen kann, wie ich, weil da kein Druck ist

-dieser Mensch dadurch einigen Verantwortlichkeiten bestmöglich nachkommen kann

???

Alles eine Frage des Blickwinkels, oder ?

 

 

 

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44 Gedanken zu “Was wäre, wenn…

    1. Liebe Susi,
      Du bist ein Tarot-Naturtalent 😉 …da gibt es Karte XII (Der Gehängte), die genau das beschreibt. Heutzutage gibt es nur leider noch ziemlich viele Mauern in ziemlich vielen Köpfen und meist steht auf denen ein Schild mit der Aufschrift „Moral“. Die würde ich gern überkleben mit „Angst“ 😉 …und hier zu diesem Thema ist es nunmal so, dass mein Blickwinkel etwas anders ist, vielen Frauen aber gerade von guten Freundinnen (und von der Presse sowieso) eingeredet wird, sie seien die Loser oder Opfer. Da mag ich gern ein wenig gegenpusten *grins*

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    1. Mhmmm, es ist ja nicht nur eine 😉 , anstrengender zu Beginn stimmt, weil jeder erstmal für sich klar werden muß und zusätzlich Gefühle alles durcheinanderschmeißen. Wenn man die sortiert hat und dann weiß, was man will, fühlt es sich ziemlich gut an. Schmeißt einen aber trotzdem immer wieder auf einen selbst zurück und da wirds dann wirklich interessant und lebendig 🙂

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  1. was habe ich das Lied geliebt und gegrölt….stimmt….Dein Leben wäre sehr viel entspannter 😉 Menschen, die nicht klammern, sind auch sicher interessanter als Partner, geben sie doch mehr Input!

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    1. Irgendwo und irgendwann hab ich mal gelesen, dass immer einer der Partner für die Nähe und der andere für die Distanz zuständig ist. Und je mehr der eine klammert, um so mehr versucht der andere zu entkommen. Weil einer was vom andern will, und der aber genau spürt, dass er das gar nicht geben kann. Wenn ich in mir erspürt habe, was ich eigentlich vom Partner möchte/brauche (Sicherheit oder Geborgenheit oder Bestätigung etc.), dann kann ich genau da ansetzen und selbst für mich sorgen. Dann wäre auch dieses Gummiband-Prinzip s.o. veraltet. Funktioniert natürlich nur, wenn beide Partner das praktizieren 😉

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  2. Ein Artikel gegen starre moralische Konstrukte-wunderbar!
    Es könnte noch weitere Blickwinkel geben-Alltagslust statt Alltagsfrust, Hand in Hand jeder seinen eigenen Weg gehen, an einem Strang ziehen, aber auch gemeinsam loslassen.

    Jede Liebe erkundet ihre eigene Spielwiese.

    Es grüßt die Cathi von Spieltriebe.com

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    1. Hallo Kathi,
      jep dankeschööön, genauso 🙂 …gibt einfach zuviele Mauern im Kopf und es würde vielen soviel besser gehen, wenn sie die mal einreißen würden ;-). Sich selbst frei von der Angst machen und Freiheit zulassen, das wäre echte Toleranz ❤
      Liebe Grüße
      Andrea, die Mondgöttin

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    1. Ist im Konjunktiv geschrieben und jeder projiziert wie er mag. Wozu soll ich die ca. 10% beschreiben, die einen dabei auf sich selbst zurückwerfen, Probleme sind, aber einen wachsen lassen. Und klar spielt dabei auch die Andere (die Ehefrau) eine Rolle – in den 10%. Egoismus kann ich nirgends erkennen, aber auch keine Opferrolle. Dafür ne gesunde Portion Selbstliebe. Fehlt vielen heutzutage. Und ich halte nichts davon, Liebe festzuhalten, das führt m.E. nur zur Erstarrung – wie in vielen Ehen sichtbar. Ach hier noch ein Zitat von einem Anthropologen (Hr. Kappeler): „Wer also behauptet, dass Monogamie stets die einzig akzeptable Organisationsform des Menschen gewesen sei, der sollte mal eine Anthropologie-Vorlesung besuchen.“

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  3. Also solange die Gefühle des einen dabei nicht stärker sind als beim Anderen oder einer mehr in diese Sache steckt als der Andere (wie es bei mir leider war) finde ich das voll ok:)

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    1. Gibt es schwache Gefühle ? Also ich kann nur ganz oder gar nicht lieben, ein bisschen geht nicht (ein bisschen schwanger -nur als Beispiel- geht ja auch nicht). Aber ich weiß, was Du meinst 😘. Danke Dir für den Kommi ❤️

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