Only Girls !

Only Girls !

Bin am Wochenende mit dieser Mucke im Ohr zum gemeinsamen Schwestern-Frühstück gefahren, um zu reden, zu lachen, zu tratschen….eben Frauen unter sich. Ich hatte den Eiersalat dabei 😉

 

Und nächstes Mal nehm ich Wasserpistolen mit ! 😀

Ich hoffe, Ihr hattet ein tolles Wochenende ❤ ❤ ❤

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Freunde bleiben

Freunde bleiben

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Freunde bleiben

 

Du hast gesagt

ich hab gesagt

wunderbar gemeinsam gelacht

und es hat so richtig gekracht.

 

Nähe-Gefühl war schnell dabei,

doch keiner war so wirklich frei.

Hochgefühl und tiefer Fall

Veränderung hieße totaler Urknall

 

Zögern und Hoffnung

giftige Mischung

Gefühle ertränkt

Illusion versenkt.

 

Winziger Funke Verbundenheit

ist alles, was da noch bleibt.

Schmerz und tiefe Verletzlichkeit

Freunde bleiben? Das braucht Zeit.

 

©ALu

Happy Masturbation Month <3

Happy Masturbation Month <3

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1995 – also vor ca. 20 Jahren – rief die Sexshop-Kette „Good Vibrations“ mit Unterstützung von Sexualwissenschaftlern in den USA den National Masturbation Day ins Leben. Der Tag sollte ein Protest gegen die soziale Stigmatisierung von Masturbation sein. Heißt, dass erst seit 20 Jahren das Onanieren zum Geburtsrecht erklärt wurde, ebenso wie das Recht auf den Orgasmus.

Wer von uns erinnert sich nicht an absurde Warnungen, „davon“ würde man erblinden, die Haare würden einem ausfallen und auch von Impotenz war die Rede. Wenn dem wirklich so wäre, müßten mehr als die Hälfte der Menschen unseres Planeten die besagten Symptome aufweisen 😉 . Denn Umfragen zufolge gönnen sich ca. 80% der Frauen und 99% der Männer zumindest zeitweise dieses Vergnügen.

Eine positive Einstellung zum Körper wird aufgrund der heutzutage gehypten Schönheitsideale immer wichtiger und trägt nicht zuletzt zu einer positiv gelebten Sexualität bei. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Kurse, in denen Menschen trainieren, achtsam und liebevoll mit dem eigenen Körper umzugehen. Nein, darin sitzen keine 19jährigen, sondern vornehmlich Frauen ab 30 erfahren sich selbst noch einmal neu. Lernen, besonders auf ihr eigenes Tempo und ihre Befindlichkeit zu achten, und ihr Geschlecht wirklich zu bewohnen, also vollständig wahrzunehmen und nicht abzuspalten.

Ich durfte so einen Abend im Rahmen eines viele Aspekte umfassendes Kurses genießen. Niemals vorher hätte ich mir vorstellen können, dass wirklich eine Notwendigkeit besteht, Menschen dazu anzuleiten, mit sich selbst zu spielen. Ich wurde eines besseren belehrt. Mittlerweile wurde besagter National Masturbation Day ausgeweitet in einen Internationalen Monat, der sich dem Thema widmet. Und ich halte es für notwendig und absolut wichtig, so einen Monat, nämlich den Mai, als International Masturbation Month public zu machen, ihn und das Anliegen dahinter ins Bewußtsein zu rufen.

Einen Monat, der daran erinnert, dass jeder von uns sich selbst Freude schenken kann und damit nachgewiesenermaßen etwas für seine Gesundheit tut. Nicht nur das eigene Immunsystem wird durch die ausgeschütteten Hormone gestärkt, bei Frauen kann die Ipsation beispielsweise Menstruationskrämpfe lindern. Also feiert im Mai nicht nur die Explosionen in der Natur. Erkundet Euren Körper noch besser, genießt  und tut Euch gut. Ob Ihr Single oder in einer Beziehung seid, spielt dabei keine Rolle. Um sich auf jemand anderen wirklich einlassen zu können, ist es von Vorteil, sich selbst auch körperlich zu kennen.

Redet darüber, lernt voneinander, nicht witzig oder herablassend, sondern offen und ehrlich. Mein Post und das Video machen Euch hoffentlich Mut, dieses Stigma persönlich anzugehen. Ich freue mich, wenn Ihr mir in den Kommentaren oder per PN Euer Lieblings-Hilfsmittel mit genauer Bezeichnung (evtl. auch Produktlink) und vielleicht auch mit Begründung postet oder zukommen lasst.

…bei mir ist es vor allem das Kopfkino ❤      Wer hätte das gedacht? 😉

 

Wünsche werden wahr

Wünsche werden wahr

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Über die Notwendigkeit, Wünsche konkret zu formulieren, bin ich ja schon in diesem Beitrag näher eingegangen. Mit dem Satz: „…der Weise beschenkt sich selbst mit Klarheit und das Universum (oder wer auch immer) sorgt dann dafür, dass Wünsche wahr werden.“ endete der Beitrag.

Auch wenn ich mit meinen Wünschen schon sehr konkret bin, werden sie mir nicht alle erfüllt. Ich vermute, dass es Euch ähnlich geht. Klar könnte man das jetzt damit begründen, dass ich mir gewisse Sachen eben nicht wirklich doll genug oder wirklich-wirklich wünsche, dass diese eventuell kein Herzenswunsch sind. Das ist sicher irgendwo eine mögliche Erklärung. Andererseits könnte dahinter auch etwas anderes verborgen sein, wie zum Beispiel eine Lernaufgabe. Denn was würde passieren, wenn wir alle unsere Wünsche erfüllt sähen. Selbst wenn sich die Erfüllung nicht sofort materialisiert, so wäre unsere Seele überfordert. Weil wir uns ständig entwickeln, ob wir wollen oder nicht. Unsere Ziele, Wünsche und das, was wir wirklich-wirklich wollen entwickelt sich mit.

…ein intelligentes Universum ?

Sobald Klarheit zu einem Wunsch vorhanden ist, setzt sich Dein Geist in Bewegung, bewegt etwas, läßt Dich etwas tun. Da bewegst Du Dich also auf Deinen Wunsch zu, setzt Dir Ziele, ackerst, machst und tust und dann irgendwann… passiert    nichts mehr. Alles stockt. Für so ein ungeduldiges feuerbetontes „Hörnertier“ wie mich eine furchtbare Situation, so dermaßen frustrierend!

Und immer wieder schmeißt mir das Leben solche Situationen vor die Füße. Lange habe ich gebraucht, um zu begreifen, dass blinder Aktionismus das Ganze nur noch verschärft. Seine Fehler zu sehen und daran zu arbeiten sind jedoch 2 ganz verschiedene Dinge 😉 . Ich kann es immer noch nicht lassen, verbeiße mich in den Frust, denke und meine noch mehr tun zu müssen. Da fiel mir vor einiger Zeit ein weiteres Tarotbuch in die Hände und zu einer bestimmten Karte gab es da eine ganz andere Sichtweise als gewohnt.

 

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7 der Scheiben/Münzen (Bildquelle: http://www.astrolymp.de)

Vom langsamen Wachstum und Warten war ursprünglich die Rede. Ja, ich weiß, dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht (einen Versuch ist es irgendwie trotzdem wert). Das neue Buch spricht im Zusammenhang mit der Karte aber von Fehlschlag und Angst. Genau das also, was man im Moment der Stagnation empfindet: Werde ich jemals wieder…? Lohnt es sich überhaupt…? Es fühlt sich an, als wenn man seinen Einsatz auf den Tisch gelegt hat und nun alles verloren ist. Der Laubhaufen auf der Karte braucht nur einen Windstoß, dann ist wirklich nichts mehr übrig. Also die Träume weggeblasen, beerdigen, aufgeben, resignieren und die Decke über den Kopf ziehen?

Tarot zeigt mir immer wieder auf – obwohl es ja NUR Karten sind 😉 – wie das Spiel des Lebens weitergehen kann. Die nächste Karte (also 8 der Scheiben) steht für Umsicht, also seine Verhältnisse neu zu ordnen. Letztendlich findet man meist unter Laubhaufen eine Menge fruchtbare Erde, die man neu bestellen kann. Also versuche ich mich immer mal wieder daran zu erinnern, dass Zeiten der Stagnation und Angst auch dafür stehen, sich selbst neu auszurichten, Wünsche zu korrigieren, die Richtung um ein paar Grad zu ändern. Wer auch immer letztendlich den Anstoß für diese Korrektur geben mag: die Seele oder das intelligente Universum…immer gilt:

„Carry on my wayward son
There’ll be peace when you are done…“ 🙂

 

Das gilt natürlich auch für den mittleren Tag der Woche …durchhalten, das nächste lange Wochenende ist in Sicht. ❤

Frauen über 40…#3

Frauen über 40…#3

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Frauen über 40 empfinden Frühlingstage mit sommerlichen Temperaturen als ein Geschenk. Überhaupt sind sie empfänglich für die Überraschungen, die ihnen das Leben bietet. Auch wenn ihre nach außen gezeigte Haltung von gesunder Skepsis geprägt ist. Schließlich haben sie schon vieles erlebt: Sterne wurden ihnen zu Füßen gelegt, Bedingungen daran geknüpft oder fast im selben Moment ihre Träume grob zertreten. Mittlerweile wissen sie, was sie sich wert sind.

Frauen über 40 beschenken sich auch selbst, wenn es niemand anderes tut. Ob ein bestimmtes Buch, ein Ring oder ein heißes Schaumbad, sie wissen, was ihnen gut tut und gönnen es sich – einfach so. Genießen das Geschenk an sich in vollen Zügen und haben dabei kein schlechtes Gewissen. Warum auch. Dabei sind Frauen über 40 durchaus in der Lage, Wünsche zu äußern oder um etwas zu bitten. Aber was kann schöner sein, als ein Geschenk, bei dem sie weder das Eine noch das Andere formuliert haben, das ihren Geschmack trifft und ihr Herz hüpfen lässt, weil es von Herzen kommt.

Dann sagen Frauen über 40 gern „Danke“. Lassen den Schenkenden gern wissen, dass sie sein Geschenk aus vollem Herzen annehmen, zeigen ihm gern spontane Begeisterung und Zuneigung. Frauen über 40 sind verrückt genug, der Sonne in diesen Tagen dafür zu danken, dass sie uns tolle Sommertemperaturen beschert. Und sie danken dem Leben, dass es ihnen wundervolle Menschen schenkt. Menschen, bei denen sie sich wohl fühlen und angenommen. Die ihnen nichts aufdiktieren, sie sein lassen, wie sie sind und ihnen ihre Welt zeigen. Unspektakulär und doch großartig.

Denn auch ungeduldige Frauen über 40 lieben Menschen, die sich Zeit lassen und sich Zeit nehmen für das prickelnde Leben mit all seinen Geschenken.

Frauen über 40 …#2

Frauen über 40 …#2

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Frauen über 40 haben viel gelernt, über andere, über Frauen und vor allem über sich. Sie haben beobachtet und Schlüsse gezogen. Sie wissen, Wann sie Wie drauf sind und Warum. Weil sie sich als Teil der Natur begriffen haben und wie die Natur einem Kreislauf folgen oder besser folgen müssen.

Frauen über 40 genießen es, am Wasser zu sitzen und den Wellen zuzuschauen. Weil sie selbst Wellen sind. Mal groß und Furcht einflößend, mal sanft umspülend. Sie haben begriffen, dass sich ihr Körper, ihre Emotionen und ihre Seele wie Tiden auf und ab bewegen. Dass auf Ebbe immer wieder Flut folgt. Auch wenn sie manchmal vom Rhythmus überrascht sind, es sie förmlich mitreißt ohne, dass sie Zeit zum Luft holen haben. Frauen über 40 haben gelernt, in diesen Momenten zu vertrauen, los zu lassen und gelassen zu bleiben.

Und wie das Wasser umspülen sie ihre Lieben, mal unbemerkt weich, trotzdem formend und mal mit sanftem Nachdruck. Jede von ihnen ihr eigener Ozean mit Stürmen, Seebeben und Flaute, glitzernden Tropfen in der Sonne, Wellenbrechern und schäumender Gischt. Frauen über 40 betören als Engel, verführen als Jägerin, sind liebevolle Mutterkühe auch ohne Kind und genießen ihre kraftvolle Weiblichkeit. Doch auch ihr innerer Racheengel, ihr Miststück ist ihnen bewusst. Jene, die nur aus den Fluten auftaucht, wenn Frauen über 40 nicht ihrem ureigenen Instinkt und Takt folgen. Dann könnte es passieren, dass ganze Schiffsarmadas in die Tiefe gezogen und Besatzungen den Fischen zum Fraß vorgeworfen werden.

Wie das Meer, so beruhigen sich Frauen über 40 auch wieder, nehmen Collateralschäden hin und versprechen sich innerlich, noch mehr auf sich und ihre Grenzen zu achten. Und schon zieht es sie weiter zu anderen Ufern, in neue Flußbetten und Stromschnellen, zu glutroten Sonnenuntergängen und silbrig reflektierendem Mondlicht auf der Wasseroberfläche.

Denn nichts genießen Frauen über 40 mehr, als im Fluß des Lebens zu sein.