Weihnachtswünsche

Weihnachtswünsche

Ich und meine felligen Mitbewohner Alice und Rosa wünschen Euch

lichtvolle

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gemütliche

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verspielte

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und

verrückte

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Weihnachtsfeiertage ❤ ❤ ❤

PS: NOCH steht mein Baum 😉

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Weihnachtsstimmung

Weihnachtsstimmung

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Bildquelle: sheepcafe.de

Ob es an 2016 lag, dass bis jetzt noch keine rechte Lust auf Weihnachten aufkommt, oder ob ich einfach anspruchsvoller geworden bin. Letztere Erklärung passt ja zu vielem, was sich trotz Wünschens beim Universum absolut nicht einstellen will: sei es endlich ein sinngebender Job, der perfekte Partner oder wenigstens leidenschaftlicher Sex. Bei dieser Aufzählung bin ich ganz froh, dass ich nur der Weihnachtsstimmung hinterhertrauere und ansonsten keinen Grund zur Klage habe 😉 .

Ja, ich hab Plätzchen gebacken, Kerzen am Adventskranz zum Nachmittagskäffchen entzündet, alle Geschenke beisammen, auf Weihnachtsfeiern „getanzt“ und sogar schon ein Bäumchen besorgt. Eine Serbische Fichte, ca. 1 Meter groß im Topf. Hab zuhause erst Google befragt und bin dabei auf den „Fichten-Dieter“ gestoßen. Der kennt sich aus, sag ich Euch, denn der hat „In seiner Arbeit sehr viel mit Fichten zu tun“. Er meint, die Serbische würde nur im Verbund wirken, aber ich stell mir doch nicht 3 Weihnachtsbäume in die gute Stube. Vielleicht bringen ja aber 3 Bäume auch gleich mehr Stimmung? Und auch gegen Schädlingsbefall hat er den ultimativen Tipp: „Gegen Schädlingsbefall …helfen sowohl hausbekannte als auch industrielle Schädlingsmittel nur bedingt, auch Maschinengewehre und Handgranaten schaffen nur selten Abhilfe.“ Gut, Fichten-Dieter weist darauf hin, dass letzteres als Scherz gemeint ist, einen bitteren Beigeschmack hinterläßt der Satz aktuell trotzdem.

Die schlanke Fichte steht auch schon im Wohnzimmer. Wobei schon nicht treffend ausgedrückt ist, dafür, dass ich in den vergangenen Jahren den Nikolaus mit Stiefeln unterm Baum begrüßt habe. Schmücken muss ich ihn aber noch.

Meine elektronische Freundin Siri hab ich auch schon gefragt, wie ich in Weihnachtsstimmung kommen kann. Die hat mir dann eine Seite im Web empfohlen und einiges finde ich richtig gut und wert, es auszuprobieren. Wer sich also auch gerade als Aussenseiter fühlt, weil er für Weihnachten noch nicht in Stimmung ist, kann es ja mal mit folgenden Tipps versuchen:

Tipp 1 

Freie Zeit reservieren, den Kopf frei machen von Verpflichtungen und träumen

Tipp 2 

Ohne Ziel durch die Stadt oder über den Weihnachtsmarkt schlendern und Lichter und Gerüche aufnehmen

Tipp 3 

Zuhause Weihnachtsmusik auflegen und mitsummen

Tipp 4 

Märchenfilme gucken, die man als Kind schon geliebt hat

Tipp 5 

Kinder beobachten, mit ihnen plaudern, zuhören und sich von ihrer Begeisterung anstecken lassen

Und wenn sich die Stimmung dann immer noch nicht einstellen will, dann ist das eben so. Ein bisschen Gelassenheit in den letzten Tagen vor dem heiligen Abend tut immer gut. Wobei mir da noch ein Wunsch einfällt, etwas, was ich wirklich gerne hätte, besonders zum 1. Feiertag: 150 Heinzelmännchen 🙂

50 Heinzel bestücken den Kühlschrank,
2 Heinzel massieren meinen Nacken während
5 Heinzel mir ein Schaumbad einlassen.
3 Heinzel kümmern sich um die Schokomaske für mein Gesicht
10 Heinzel putzen meine Bude und die Küche, nachdem ich gekocht habe
15 Heinzel reinigen mein Auto von innen und außen
57 Heinzel beschäftigen die Katzen und die jugendlichen Mitbewohner
und 1 Heinzel füllt immer wieder mein Sektglas auf 😉 .

Da bleiben 7 Heinzelmännchen übrig, könnte ich abgeben gegen Höchstgebot 😀

Und jetzt drückt bitte alle die Daumen, dass die russische Prinzessin und der Satansbraten (Alice) das Bäumchen uninteressant finden!

Uff, kein Weihnachtslied.

Mir war grad danach ❤  Ich wünsche dem Hamburger Kneipenchor ein schönes Fest ❤

Tierart auf Eroberungsfeldzug

Tierart auf Eroberungsfeldzug

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Awwww – ein Marderhund, wie süüüß 🙂

Familienzuwachs gab es im Heim der Mondgöttin

Ich habe mir gerade ein neues Haustier zugelegt – nein, nicht das von dem Foto, sondern eine kleine russische Prinzessin aus der Familie der Felidae. Wenn sie irgendwann hinter der Couch hervorkommt, wird sie hier auch sicher mal berichten.

Das süße Fellbündel auf dem Foto gehört aber zur Familie der Caniden. Wer damit so gar nichts anfangen kann: Hundeartige. Und ich finde ihn wirklich superputzig. Mit dem fluffigen Fell, der Zeichnung, den spitzen Ohren, dem Backenbart und der Stupsnase erinnert er ein wenig an einen Waschbären, oder? Marderhunde sind bei uns in der freien Wildbahn mittlerweile heimisch, werden aber besonders in Finnland und den angrenzenden skandinavischen Staaten auch gezüchtet. Und wer schonmal in Japan war, findet Darstellungen von Marderhunden dort als Glücksbringer. Der dortige Name für den Marderhund „Tanuki“ hört sich so süß an, wie seine Stimme im folgenden Video:

Natürlich hat Tanuki noch ein paar weitere Namen und Bezeichnungen, wie z.B. Raccoon Dog oder Enok. Und er hat es zu dieser Jahreszeit in der freien Wildbahn so richtig gut, denn er hält einen kurzen Winterschlaf. Das würde ich auch gern 🙂 Lebenslange Treue wird unter den Paaren sehr groß geschrieben. Die Tiere leben nämlich monogam und ziehen gemeinsam den Nachwuchs groß. Dabei ist der Marderhund zwar ein Allesfresser, bevorzugt aber vor allem leckere Beeren. Mit seinen 4 bis 10 kg ähnelt sein Gewicht dem von gut genährten Katzen und auch das Fell ist so wuschelig weich mit einer sehr dichten Unterwolle.

Und dafür wird Tanuki teilweise bei lebendigem Leibe also vollem Bewußtsein gehäutet, denn er ist eines der häufigsten und am wenigsten beachteten Opfer der Pelzindustrie – nicht nur in China! Denn die Zucht ist günstiger als die Herstellung von Kunstpelz. Und das Fell läßt sich beliebig künstlich einfärben.

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Der große Bommel-Wahnsinn

Leider kennzeichnen viele Hersteller von Mützen mit Fellbommeln, flauschig-felligen Schlüsselanhängern und Kapuzenfellen die Herkunft des Fells nicht, so dass es uns als Verbrauchern sehr schwer gemacht wird. Denn natürlich will eigentlich niemand Pelz tragen. Da bleibt letztendlich nur der vollkommene Verzicht auf diese Modeerscheinung – und ich hoffe, dass dieser Trend ganz schnell der Vergangenheit angehört.

Wer mehr darüber erfahren möchte, wird bei Peta fündig.

Und ein großes Dankeschön ❤ an Mitzi  und Jules , die mich an die Thematik erinnert haben, zu der ich mich schon im letzten Winter äußern wollte – aber besser spät als nie.

Es gibt nur eine „Schönste Stadt der Welt“! <3

Es gibt nur eine „Schönste Stadt der Welt“! <3

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Sonnenuntergang im Dezember in Hamburg

©Polizei Hamburg (fotogenipst aus dem Polizeihubschrauber) – und noch einige Bilder mehr zum freien Download auf der Fotoseite der Polizei

 

…und Hamburg grenzt natürlich an das schönste Bundesland der Welt, in dem ich wohne 😉 – mußte ja mal gesagt werden ❤

Hier oben im Norden folgt in einer bestimmten Jahreszeit „gleich nach dem Sonnenaufgang der Sonnenuntergang“ (Zitat geklaut aus der Flens-Werbung) – da vertreibt man sich die Abende gern mit Klönschnack und kommt auf tolle Ideen, wie diese hier:

Die Social Bakery

Kuchen essen und für einen guten Zweck spenden – das ist die Idee hinter der Social Bakery. Sie wurde 2012 von sechs Hamburger Unternehmern ins Leben gerufen: Gunnar Matthaei, Wolfgang von Geramb, Knut Ettling, Raoul Scheimeister, Onur Elci (Kitchen Guerilla) und Patrick Rüther. „Bei einem Herrenabend sind wir auf die alte Hamburger Tradition gestoßen ‘Backe einen Kuchen mehr als du brauchst und gib diesen in deinem Viertel weiter‘“, erklärt Wolfgang von Geramb den Ursprung der Idee.

Jedes Stück für einen guten Zweck

Die Wahl-Bäcker backen zusammen mit ihren Familien und Mitarbeitern original österreichischen Apfelstrudel. Die Erlöse der Aktion kommen in diesem Jahr dem Projekt „Ampion“ zu Gute. Das Projekt stelle ich demnächst etwas genauer vor. In Kürze nur soviel: es geht hier speziell darum, Flüchtlinge in Deutschland so zu unterstützen und zu fördern, dass diese in der Lage sind, in Deutschland selbständig unternehmerisch tätig zu sein und sich dadurch wirtschaftlich und sozial zu integrieren. Jedes verkaufte Stück und Blech Apfelstrudel hilft. In diesem Jahr findet der Social Bakery Day am Sonntag, den 18. Dezember von 12:00 bis 18:00 Uhr im Basecamp Hamburg (Kitchen Guerilla), Warnholtzstrasse 4 statt.

Also ich weiß, was ich am 4. Advent vorhabe – und Ihr so ? 😉

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Geschenke, wie ich sie mag

Geschenke, wie ich sie mag

Ich liebe Überraschungseier ! Nein, ich meine jetzt nicht den Müll mit Schoki drumrum, der im Kassenbereich jedes Supermarktes platziert ist. Aber Ferrero hat dazu wirklich in grauer Urzeit ne Kampagne entworfen, die in meinem Kopf, und wahrscheinlich nicht nur in meinem, fest verankert ist: „Schokolade, was Spannendes und was zum Spielen.“

Nicht dass es bei mir immer Schokolade sein muss, um die Seele funkeln zu lassen, ein geniales Essen mit Liebe gekocht, hat denselben Effekt und macht mich glücklich. Noch glücklicher werde ich, wenn ich gespannt auf das Dinner bin, weil ich nicht weiß, was mich erwartet.

So einen Abend bekam ich Anfang des Jahres von meinen Lieblingsschwestern geschenkt und falls jemand von Euch in Hamburg oder Umgebung noch auf der Suche nach einem besonderen Geschenk ist und damit gleichzeitig etwas Gutes tun möchte, dem kann ich einen Besuch bei Monika Fuchs zum Wohnzimmerdinner empfehlen. Aber Vorsicht, Monika ist Monate im Voraus ausgebucht. Solltet Ihr das Wohnzimmerdinner also als Gutschein verschenken wollen, so bucht am besten gleich das entsprechende Datum mit. Das Dinner findet nur alle 2 Wochen (evtl. mittlerweile jede Woche) am Freitag statt. Freitags ist nämlich in Hamburg Isemarkt und genau davor wohnt Monika und kauft all die Zutaten für das abendliche Überraschungs-Dinner ganz frisch ein. Und das schmeckt man 🙂

Aber mal ganz von vorne, denn am Anfang empfängt einen natürlich nach dem Türklingeln ein saftiges „Moin, schön dass Du da bist. Ich bin Monika und wer bist Du?“. Herrlich ungezwungen ist das Erscheinungsbild der 78jährigen Gastgeberin, so dass man sich als Gast inmitten des sehr stilvoll eingerichteten, traumhaft hohen Altbaus willkommen fühlt. Eine perfekt gedeckte große Tafel für 16 Personen füllt das Esszimmer aus. Alles harmoniert zauberhaft: schimmernde Kerzen, Tischtuch und Leinenservietten, das romantische Tischgesteck mit Barockrosen…

Dazu eine Freundin Monikas, die sich vor allem um das flüssige Wohl der Gäste kümmerte, und mich anfangs vor die Wahl zwischen einem Campari mit frischem Orangensaft und einem ebenso leckeren Gin mit Tonic stellte. Schon in den ersten 5 Minuten fanden sich Gesprächspartnerinnen, denn die meisten Genießer hier waren weiblich und jeweils mit einer Freundin oder – so wie ich – allein angekommen. Nachdem jeder von uns seinen Obolus für den Abend in das goldene Kästchen auf dem Flur gelegt hatte (50,- Euro für 5 Gänge inkl. Getränke), Platz genommen hatte und der Wein unserer Wahl eingeschenkt war, begrüßte uns Monika mit einem kleinen Gruß aus der Küche. Das Amuse-Gueule ließ schon erahnen, dass wir sehr viel Willensstärke würden aufbringen müssen, um nicht am Ende des Abends nach Hause zu rollen. Leider verwackelte mir beim Knipsen vor lauter Hunger das Handy, und Ihr glaubt gar nicht, wie schnell dieser leckere Happen danach in meinem Mund verschwand. Glücklicherweise habe ich mich danach ein wenig gezügelt – zumindest bevor das Foto im Kasten war 😉 .

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Gebeizter Fisch und Fisch-Mousse mit Chicoree, Kresse und rosa Pfeffer

Als Vorspeise, die wir mit einer lockeren Vorstellungsrunde starteten, belegte Monika jedes freie Fleckchen auf der Tafel mit Platten, auf denen zum Einen ein verführerischer Salat mit Scampi und gebackenen Champignons angerichtet war und zum Anderen Orangenfilets sich mit rosa gebratener und hauchfein geschnittener Entenbrust abwechselten. Dazu gab es ein tolles Orangendressing und zusätzlich ein Bärlauchpesto, dem 2 verschiedene Baguettesorten zur Seite standen.

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Salat mit Scampi, Eiern, Mango und gebackenen Champignons

 

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Rosa gebratene Entenbrust mit Orangenfilets und rosa Pfeffer

…eigentlich hatte ich mich an diesen leckeren Sachen echt satt gegessen, doch es kam ja noch der Hauptgang:

 

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Zürcher Geschnetzeltes mit Spargel-Wurzel-Erbsen-Buttergemüse
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…und zweierlei Pastasorten

…und es war noch längst nicht Schluß. Der Wein hatte unsere Zungen gelockert und anscheinend unsere Mägen geweitet. Aber wie das so ist:

DESSERT GEHT IMMER 😀

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Panna Cotta mit Erdbeeren und Mangosoße

Dazu ein leckerer Cappuccino und ich war im Genießer-Himmel. Von da habe ich die Rückreise dann nicht mehr angetreten, sondern ließ den Käsegang an mir vorbeiziehen. Wahrer Luxus definiert sich durch Verzicht – naja, oder so ähnlich. Die Wahrheit ist: ich kapitulierte, aber nicht groß mit weißer Fahne und so. Nein, ich schlich mich weg vom Ort des Geschehens und landete – in der Küche 😀 . Diese war schon längst in einem geordneten und aufgeräumten Zustand, das Fenster stand offen und Monikas Freundin genehmigte sich genussvoll eine Zigarette, während ich in den Plausch der zwei miteinstieg. Und nach und nach fand sich der Rest der weiblichen Tischcrew in der Küche ein. Wir plauderten noch ein wenig und machten uns dann ganz langsam auf den Heimweg. Mit dem guten Gefühl, nicht nur einen außergewöhnlich lustigen Abend mit himmlischen Magenschmeichlern genossen zu haben, sondern dabei gleichzeitig den Erlös an krebskranke Kinder gespendet zu wissen.

Wenn Ihr Lust bekommen habt, so einen Abend zu verschenken oder ihn Euch selbst zu gönnen, hier die Kontaktdaten:

Monika Fuchs

Restaurant im Wohnzimmer

telefonisch erreichbar unter: 040 463980 oder 0173 2630619

oder per email:    studiocatering@gmx.de