„Ich brauch was Süßes !!!“,

„Ich brauch was Süßes !!!“,

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Date-Review für Januar

„Ich brauch was Süßes !!!“, kam mir gerade so in den Sinn, und stattdessen mach ich mich an einen längst fälligen Blogeintrag. Die Blog-Diät – ich sollte das patentieren lassen! Der Januar rannte so schnell vorbei, dass ein angedachter Jahresrückblick mittlerweile sinnlos erscheint. Es hat sich einfach viel erledigt in 2016, ist abgeschlossen. Ich bin wieder Ich, auch namenstechnisch, und ich habe viel im Inneren für mich geklärt. Klärung im Inneren war ja sowieso das große Jahresthema 2016 (Quersumme 9 = der Eremit im Tarot) und 2017 (das Schicksalsrad) kommt dann folgerichtig die Klärung im Außen – es wird spannend für alle, auch wenn man nicht „an sowas“ glaubt.

Neulich las ich auf einem meiner Hexen-/Tarotblogs, dass es ruhig auf dem Blog sei, wenn im realen Leben der Bär steppt. Kann ich bestätigen. Den Bären (das Steppen nicht). Im Lenormand-Kartendeck steht der Bär für Liebhaber. Da tut sich jetzt im Januar bisher mehr, als im ganzen letzten Jahr gesamt. Klar ist da immer noch Mr. Big, mit dem ich seit April letzten Jahres mal mehr und mal weniger kommuniziere. Und der mir immer wieder zu verstehen gibt, dass er ausschließlich an einer Freundschaft interessiert ist. Bisher war ich dafür nicht wirklich offen, weiß aber auch nicht, was genau er darunter versteht. Seine ganze verschlossene Art reizt mich, fordert mich heraus. Ich will mich aber auch nicht mehr durch seine kontaktlosen Zeiten verletzen lassen, also treff ich mich grad mit so einigen schönen Söhnen anderer Mütter. Und wie heißt es so schön: Frau muß viele Frösche küssen, um das richtige Biest zu finden. 😉 . Also hier eine kurze Internet-Date-Übersicht des letzten Monats:

Der Spiegel

Fast schon unheimlich, wie gut wir uns verstanden. Egal welches Thema, Übereinstimmung pur. Na gut, außer seine Größe und meine Schuhe. Ok, seine 1,80 m gehen wirklich gar nicht bei meinen 14cm-Absätzen. Und er hatte keine Haare! Wißt Ihr eigentlich, wieviele Herren ab Mitte 40 obenrum nackich rumrennen? Wobei ich nicht weiß, ob ich das ebenso schlimm finde, wie diese furchtbaren Hipster-Bärte! Wie gut, dass ich nicht 30 bin. Hat alles seine Vorteile. Meine Schuhhöhe war für ihn genauso ein Problem, wie seine geringe Körpergröße für mich. Und so waren wir beide ähnlich oberflächlich und an mehr als dem netten Nachmittag nicht interessiert.

Der verpeilte Langweiler

ist mindestens für einige Minuten Showprogramm prädestiniert. Nicht nur, dass er von mir mit dem Auto abgeholt werden mußte, weil er sein Autotürschloß nicht enteist bekam, er sprach über mich in der dritten Person (während ich ihm gegenübersaß) und Rhabarberschorle war für ihn eine Offenbarung. Bei Dates achte ich grundsätzlich  darauf, dem Herren 50% Gesprächsanteil zu überlassen und aktiv zuzuhören. Ich finde Menschen interessant, egal ob Date oder nicht und bin offen für ihre Geschichten. Was soll frau tun, wenn da so gar nichts kommt, weil da so gar nichts ist??? Ich hab ihn dann noch zum Bahnhof gefahren… Ach ja und dann kam doch noch was in Form einer Whattsupp: Wenn ich gewisse Bedürfnisse hätte, könne ich mich gern melden. Ähhh, bitte…??? Und das, obwohl ich ihm die Frage nach einem weiteren Treffen beim Abschied klar verneinte. Wie würde meine Freundin – eine Sonderpädagogin – sagen: „Du musst es ihn wiederholen lassen!“ Ähhh, ja….

Der Welpe

Auffälligerweise ist der berufliche Background der von mir gedateten „Frösche“ ähnlich. Alle sind sie in gesicherten Positionen, verdienen überdurchschnittlich, weil sie in dem was sie tun wirklich gut sind. Und mir ist genau der Punkt total egal, weil Sicherheit für mich nichts finanzielles ist, sondern ein Gefühl, das ich vom anderen Part brauche. (Darüber sollte ich mich vllt mal auf dem Blog auslassen bei all den MGTOWs und Pick up ern *grins*). Leider war dieser Mensch nach 19 Jahren gerade mal 4 Monate aus seiner Beziehung raus und hatte vollkommen vergessen, was ihn ausmacht, wofür er brennt und was ihn begeistert. So sprach er also ausschließlich von seiner Ex und seiner Ex-Beziehung und von sich und seiner Ex… Unglaublich verletzt und verletzlich und im Mangel. Natürlich hab ich ihn verstanden und ihm klar gemacht, dass ich keine Therapeutin bin und dass er ein ganz Toller ist…und dass irgendwann alles besser wird *köpfchenstreichel*.

Und dann war da noch:

Der Irrtum oder Warum sind die interessantesten Männer schwul???

Manchmal laufen mir natürlich auch einfach so interessante Männer über den Weg. Denn den mütterlichen Ratschlag : “ Also warum schaust Du nicht mal auf der Arbeit ?!“, kann und mag ich nicht umsetzen, bei all den 17- und 18jährigen, mit denen ich größtenteils zu tun habe 😉 . Ausnahmen bestätigen die Regel und jemand meines Alters, der mir technisch das Wasser reichen kann, ist natürlich per se schon interessant. Die Situation tat ein übriges dazu, denn was sind Schulungen anderes als ein Kampf auf Leben und Tod, zumindest gemessen an der Adrenalinmenge, die mein Körper entsprechend ausschüttet, weil mein Kopf aufgrund der begriffsstutzigen anderen Teilnehmer langsam beginnt Amok zu laufen und sich dann anderweitig beschäftigen muss. Zum Beispiel mit einem Flirt. Nachdem wir also gemeinsam diesen Schulungs-Krieg mithilfe von sehr viel Galgenhumor durchgestanden hatten, folgten unter dem Vorwand des fachlichen Austausches stundenlange Telefonate und die Chemie passte einfach. Im dritten Telefonat ließ er dann die andere Orientierung durchblicken. Die Chemie passt immer noch, nun eben in der Friendzone. Und wenn wir demnächst die schönste Stadt der Welt unsicher machen, wird er bezahlen müssen – für die Abdrücke, die mein Gebiß nach dem Telefonat im Esstisch hinterlassen hat.

Warum ich das hier so ausbreite?

Weil es gerade in meinem Alter unglaublich viele Menschen gibt, die sich partnerschaftlich lösen bzw. neu orientieren. Ob freiwillig oder nicht – egal. Aber ich kenne das Gefühl kurz nach einer Trennung, zu befürchten, dass da NIE WIEDER was Schönes kommt. Doch es kommt: Wundervolles, Schönes, Überraschendes, Nostalgisches, Lustiges und auch Schmerzhaftes. Aber es kommt anders als vorher. Und es hilft, sich selbst klar aufzustellen, an sich zu arbeiten und zu glauben. Ich weiß, dass ich die oben aufgelisteten Erlebnisse sehr analytisch beschrieben habe. Der ein oder andere mag denken : „So ganz ohne Herz“. Stimmt. Das Herz hat in ersten Dates nichts zu suchen. Das macht die ganze Sache später schließlich kompliziert genug, also besser anfangs einen klaren Kopf behalten.

In Liebe für B. und S. und F. ❤

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Balladenwochenende – Ich mach mit

Balladenwochenende – Ich mach mit

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Am Freitag den 13.ten rief Christiane, ebenfalls Katzenbedienstete und Bloggerin, im hohen grauen Norden dazu auf, unsere Lieblingsballaden zum Besten zu geben. Und wenn es irgendetwas gibt, was ich früher im Deutschunterricht geliebt habe, so waren das diese wunderbar langen gereimten Gedichte mit der Handlung eines Romans in Versform. Ich hatte auch noch das unverschämte Glück, ein excellentes Kurzzeitgedächtnis zu besitzen, um all die geforderten Vorträge in kürzester Zeit zu lernen – quasi nebenbei aufm Klo – und das Talent diese mit viel Drama und Ausdruckskraft wiedergeben zu können. Meine Mitschüler müssen mich gehasst haben.

Über die Literatur, die meine Schulzeit prägte, folgt irgendwann hoffentlich noch ein separater Blogpost. Es waren aber außer den hirnwindungsreinigenden gesellschaftskonformen Stücken eine ganze Menge Klassiker, an die ich mich erinnere. Allen voran natürlich „Der Erlkönig“, „Die Glocke“ und „Der Handschuh“, dann noch „Die Lorelei“, „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“, „John Maynard“ und „Die schlesischen Weber“. Die Einsicht, dass jede Handlung eine Konsequenz nach sich zieht, dafür hat schon früh mit viel Eindruck „Der Zauberlehrling“ gesorgt. Ja, Goethe, Schiller, Heine und Fontane waren die bevorzugten Schriftsteller im sehr eng festgelegten Lehrplan.

Die eindringlichste Ballade, und sie treibt mir heute noch Pipi in die Augen, ist für mich immer noch von Otto Ernst Schmidt, einem Hamburger Schriftsteller. Aber lest selbst:

Nis Randers

Krachen und Heulen und berstende Nacht,
Dunkel und Flammen in rasender Jagd –
Ein Schrei durch die Brandung!

Und brennt der Himmel, so sieht man’s gut.
Ein Wrack auf der Sandbank! Noch wiegt es die Flut;
Gleich holt sich’s der Abgrund.

Nis Randers lugt – und ohne Hast
Spricht er: „Da hängt noch ein Mann im Mast;
Wir müssen ihn holen.“

Da fasst ihn die Mutter: „Du steigst mir nicht ein!
Dich will ich behalten, du bliebst mir allein,
Ich will’s, deine Mutter!

Dein Vater ging unter und Momme, mein Sohn;
Drei Jahre verschollen ist Uwe schon,
Mein Uwe, mein Uwe!“

Nis tritt auf die Brücke. Die Mutter ihm nach!
Er weist nach dem Wrack und spricht gemach:
„Und seine Mutter?“

Nun springt er ins Boot und mit ihm noch sechs:
Hohes, hartes Friesengewächs;
Schon sausen die Ruder.

Boot oben, Boot unten, ein Höllentanz!
Nun muss es zerschmettern …! Nein, es blieb ganz! …
Wie lange? Wie lange?

Mit feurigen Geißeln peitscht das Meer
Die menschenfressenden Rosse daher;
Sie schnauben und schäumen.

Wie hechelnde Hast sie zusammenzwingt!
Eins auf den Nacken des anderen springt
Mit stampfenden Hufen!

Drei Wetter zusammen! Nun brennt die Welt!
Was da? – Ein Boot, das landwärts hält –
Sie sind es! Sie kommen!

Und Auge und Ohr ins Dunkel gespannt …
Still – ruft da nicht einer? – Er schreit’s durch die Hand:
„Sagt Mutter, ’s ist Uwe!“

Übrigens gab Otto Ernst Schmidt damit dem „Archetypen“ des Seenotretters Gestalt. 1990 taufte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einen ihrer Seenotkreuzer auf den Namen NIS RANDERS und stationierte ihn in Maasholm an der Ostsee. Wenn also in Hamburg von so einem büschen Wind die Rede ist und Ihr im Radio hört, dass man sein Fahrzeug aus bestimmten Regionen der Stadt entfernen sollte, dann ist das Wetter auf offener See um einiges heftiger und rauher.

Danke Christiane für die schöne Idee und ich wünsche allen ein kuscheliges Wochenende 🙂

Was hat ein Japanisches Teehaus mit Glühwein, Anhängseln von Katzen und Hunden, sowie dem Mond und dem 10. Januar zu tun?

Was hat ein Japanisches Teehaus mit Glühwein, Anhängseln von Katzen und Hunden, sowie dem Mond und dem 10. Januar zu tun?

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Das japanische Teehaus in Hamburg

Ich behaupte mal, den üblichen Staub des Universums und im Übrigen winzige Schnittmengen, z.B. unter Bloggern.

Da wären zunächst mal die Hunde- und Katzenhalter, und ich überlege gerade, wer der von mir gelesenen Blogschreiber Hamburgs keine Fellnase sein Eigen nennt. Planten und Blomen kennt auch jeder von uns und war sicher mindestens schon einmal in seinem Leben dort spazieren. Pure Behauptung, ich weiß. Und ob morgen Abend der Mond strahlt, weiß ich gar nicht. Aber lunarterminiert – also meine Wenigkeit die Mondgöttin – wird sich morgen zur Feier des Tages um 18:00 Uhr am Teehaus einfinden. Ohne Katzen, dafür mit Glühwein.

 

Ich würde mich freuen, wenn ich den nicht alleine wegschlürfen muss, sondern mir alle diejenigen, die im näheren Umkreis wohnen, und die ich als Blogger gern lese (die mich ja vllt auch gern lesen), dabei Gesellschaft leisten. Zum gemeinsamen Anstoßen – zu meinem Geburtstag ❤

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Wunderkerzen sind viel toller als Champus ❤ 

 

2017 fängt gut an,

2017 fängt gut an,

… mit einem aufgeschnappten Satz aus der S-Bahn:

“ Ja, ich war mal Schlangenzüchter, echt!“

Da passt der neue Sound von Sia 😉

 

Mit „Never give up“ wünsch Euch allen ebenfalls ein frohes neues Jahr ❤

2016 war das Jahr der Klärung im INNEN – in 2017 gehen wir ins AUßEN. Spannend bleibt, wie wir alle aus diesem Häutungsprozeß hervorgehen.

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