Der dritte von 12 mittig auf die 200

Der dritte von 12 mittig auf die 200

…oder 12 Monate Mickes Anblick (3)

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Ich habe mich heute so auf die Zahlenspielereien gefreut und dann macht mir mein Auto mit dieser Nullnummer von Batterie einen Strich durch die Rechnung. Wer jetzt vermutet, dass Glücksspiele zu meinen Lastern gehören liegt falsch – also weder Lotto noch Rubbellose oder LKWs zählen zu meinen Leidenschaften.

Ich wollte auf den Flohmarkt, der Wagen ist bis obenhin geladen. Und so gedulde ich mich eben bis morgen, um meine Verkaufsstrategien zu verfeinern oder einfach Krimskrams gegen Moneten einzutauschen. Denn Unnötiges engt ein, nimmt Raum in Anspruch und die Luft zum Atmen. Ähnlich eingeengt fühle ich mich auch an meinem Schreibtisch, dem ich jeden Monat durch Zeilenendes Aktion die Chance gebe, sich zu zeigen. So ist Micke zwar seit über einem Monat in einem relativ geordneten Zustand, aber daran zu arbeiten, ist für mich unvorstellbar. Erst dachte ich, dass vielleicht ein ordentlicher Schreibtischstuhl dem abhelfen könnte. Davon bin ich aber nicht wirklich überzeugt. Auch dann würde ich irgendwie so halb in der Tür sitzen. Also geht es wohl um eine grundsätzlich andere Raumaufteilung. Dieses halbe Zimmer ist wohl mit 3 Funktionen etwas überladen und so werde ich das Einzelbett – ursprünglich für den Besuch des Lieblingssohnes gedacht, aber ungern genutzt – entsorgen. Und den Schreibtisch vor das Fenster verlegen. Mal sehen, wie schnell ich diese Änderung umgesetzt bekomme.

Manchmal überrasch ich mich ja auch selbst 😉 . Nicht nur, dass ein Drucker mittlerweile Mickes rechte Seite ziert. Ich habe ihn sogar selbst in Gang gesetzt und heyy, das Ding geht über WLAN und Google Print. Yuhuuuu 🙂

Gestern dann bin ich an meine Grenzen gestoßen. Oder an die meines Chromebooks. Um den Drucker als Scanner zu benutzen, gibt es nämlich anscheinend keine App. Das ist die Grenze des Chromebooks. Meine lag darin, geduldig meinen uralten Laptop – das ist der, der auf allen Fotos zu sehen ist, weil ich ihn „irgendwann“ platt machen möchte – hochzufahren, ein LAN-Kabel (ja, ich weiß, was das ist und ich hab es sogar in irgendeiner Schublade gefunden) anzuschließen und dazu die einzige noch funktionierende Steckverbindung zu treffen. Dann hat das olle Ding unendlich lange gebraucht, bis das Dokument eingescannt und gespeichert war. Dass das Mailprogramm erst nach 5 Anläufen startete und dann natürlich 5fach geöffnet war, zählt schon gar nicht mehr.

3 Stunden gingen dafür drauf!

Die ich gut hätte nutzen können für einen Blogeintrag – den 200.ten . So bekommt eben Micke die Ehre, mit seinem dritten Eintrag von 12 Monaten auf der 200 gepostet zu werden. Ob es ihn freut, keine Ahnung. Ihr kennt Euch besser mit Mickes Gefühlen aus 😉

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Die Revitalisierung meiner Autobatterie war dann doch mit etwas größerem Aufwand und vor allem ganz lieber prompter Hilfe verbunden. Trotzdem mache ich mir um meinen Förderschwerpunkt Technik gerade so meine Gedanken. Wobei: Merkur ist gerade rückläufig und der steht für Fortbewegungsmittel und Kommunikation. Dafür ist Venus ja wieder auf dem Vormarsch. Also setze ich ab sofort einfach mehr auf Schönheit und Liebe ❤ und wünsche Euch einen sonniges liebevolles langes Wochenende. Hey Micke, lass uns knuddeln …

 

Ganz hier hinten  findet Ihr den ersten Monat und Monat 2 findet Ihr hier.

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Durch meine Lieblings-Christiane bin auf die schöne Aktion von Arabella Die Welt braucht mehr Liebe – Blogger spielen Liebeslieder aufmerksam geworden. Plietsch wie wir Norddeutschen so sind, ging ich gleich mal meine love-playlist auf spotify durch. Ich hatte eigentlich 2 Songs als Favoriten im Kopf, jeweils zu „Die Firma“ und zu „Guns ’n Roses“ gehörig. Und auch den aktuellen Song von Adel Tawil höre ich sehr gern, passt er doch einfach gut zu meiner Stimmungslage. Aber wie so einige Blogger in ihren Beiträgen betonen, verbindet man mit bestimmten Songs eben auch bestimmte Lebensabschnitte, die von einem Gefühl geprägt wurden. Und als dann der kommende Song nur anspielte war ich für einen Moment wieder wie vor einigen Jahren stundenlang und mit überwältigender Sehnsucht im Auto unterwegs. Ich mag den Sound und die Stimme. Und jetzt kommts: den Song kann man im Original wirklich nur kaufen oder auf spotify hören ! Also kann ich Euch

Rea Garvey mit „I am“

leider nicht zeigen. Dumm gelaufen und wirklich sehr schade. Dafür gibts dann eben viel nackte Haut 😉 und noch viel mehr Liebe ❤

 

Ausländer oder was ???

Ausländer oder was ???

Gerade stattete ich Oberbayern einen winzigen Besuch ab. Und wie das Karma und ich es so wollten, traf ich auf einen Wochenmarktstand, an dem ich die berühmten Weißwürste erstand. Alleine der Kauf verlangte mir alles ab. Dagegen war die folgende Autofahrt über 850 Kilometer ein Klacks.

Der bestimmt über 75jährige Herr war vor seinem Stand mit anderen Marktbeschickern in ein Gespräch verwickelt und auf meine Anfrage nach den Würsten erzählte er mir etwas, das so ankam wie, dass ihn die anderen von seiner Arbeit abhielten. Ich hab das mehr geraten als verstanden, denn er wühlte erst mal einige Minuten im Anhänger hinter dem Verkaufswagen und kam dann mit einer großen Kiste und der Frage „Wieviele?“ zurück. „Ich möchte bitte 6 Stück“, war meine sehr hochdeutsche Antwort. Ob man Weißwürste wirklich paarweise kauft, weiß ich nicht, vielleicht wollte mich der alte Herr auch nur veräppeln. Aber 6 Paar wollte ich dann doch nicht. Und so einigten wir uns auf 3 Paar. Während er mir diese einpackte, erzählte mir der Verkäufer noch alles mögliche… Ich verstand leider NIX ! Guckte ihn nur mit großen Augen an und meinte: „Ich verstehe Sie leider gar nicht“. Er grinste nur, brauchte weitere lange Minuten, um das Wechselgeld zusammenzusuchen. Meine Versuche, ihn auf meinen Zeitdruck aufmerksam zu machen, wischte er mit Grunzlauten vom Tresen. Innerlich wappnete ich mich schon für ein ähnlich ablaufendes Gespräch bei meinem bevorstehenden Kundenbesuch.

Glücklicherweise lief die Kommunikation verständlicher, das Zeitproblem schien aber auch hier nicht existent. Die Uhren ticken anscheinend in den Bergen anders. Ach und überhaupt, auf meiner Zugfahrt hatte ich gerade mal so ein paar kleinere Hügel gesehen. Die Vorstellung von „Berge“ bei mir Flachländerin beinhaltet nunmal so richtig hohe Bergspitzen mit Tannebäumen und Schnee 😉 . Seltsam waren dann auf der Rückfahrt die Verkehrsschilder, die ein 12%-Gefälle ankündigten. Beim Ranfahren hatte ich das Gefühl, wie in einer Achterbahn auf den höchsten Punkt draufzu zu fahren und nicht zu sehen, was dahinter kommt. Und 12 % sind wirklich steil bergab. Also doch Berge 😉 .

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So wie in „Heidi“ stellt man sich die Berge doch vor.

Meine Würste haben die Rückfahrt sehr gut überstanden, nur was genau isst man oder frau dazu? Die beste aller Münchner Freundinnen war nicht greifbar. Also gab es Fusion Food, dafür bezahlt man im Restaurant schließlich einen Batzen Geld. Kartoffeln mit Sour Cream, Krautsalat (der hört sich doch bayrisch an, oder?) und Röstzwiebeln. Naja und natürlich die Würste (ja, warm gemacht) mit süßem Senf. Ich fand es sehr sehr lecker, nur die Wurstpelle war ganz schön zäh.

Am nächsten Morgen dann die beste aller Münchner Freundinnen am Telefon. Na gut, auf Brezeln und Weißbier hätte ich so gar keine Lust gehabt. Und nachdem die Beilagen geklärt waren, erklärte sie mir dann noch, dass ich die Würste zutzeln muss häääää. Damit Ihr Euch also bei Eurem nächsten Besuch südlich des Weißwurstäquators nicht blamiert: die Dinger LUTSCHT man aus…. Iiiiiiihhhh. Hab dann zum Frühstück noch eine übrig gehabt. Und ich kann Euch sagen: mit Messer und Gabel kriegt man das Innere auch von der Pelle geschabt, nachdem man die Wurst längs halbiert hat. Aber wer da unbedingt dran lutschen will  x-)

Auf die Idee Youtube zu fragen, bin ich vorher nicht gekommen. Hätte mich vielleicht aber auch nur noch mehr verwirrt:

 

Und so hat mich diese Kurztour nicht nur den Geschmack echter Weißwürste kennen lernen lassen, was ein Haferl ist, weiß ich nun auch und erst recht, dass die beste aller Münchner Freundinnen ihre Mundart wirklich äußerst gemässigt spricht, selbst wenn sie ihre Mama imitiert.

 

Bildnachweise, da pixabay nicht aufrufbar:

Weißwurst: http://www.metzgerei-stuebi.ch/page/hausgemachte-weisswuerste/

Berge: https://www.google.de/url?sa=i&rct=j&q=&esrc=s&source=images&cd=&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjw0annr7vTAhVE2RoKHcrnDAoQjB0IBg&url=http%3A%2F%2Fdecorate-cook-love.blogspot.com%2F2011%2F08%2Fheidi-heidi-deine-welt-sind-die-berge.html&psig=AFQjCNE9EtcuPYnKKpIVR78hu1iNyiDthQ&ust=1493064210869883

Von Göttinnen, Helden und Geburtstagen

Von Göttinnen, Helden und Geburtstagen

Am 11. April hatten wir den Frühlings-Vollmond. Und so wie es auf dem Konzil der katholischen Kirche von Nizäa im Jahr 325 beschlossen wurde, feiern wir am darauffolgenden Sonntag das Osterfest. Die kirchliche Institution bewies wenig Heldenhaftigkeit, als sie das alte Fest zu Ehren der Göttin Ostara (ach wie witzig) auf die Auferstehungsstory aufpfropfte. Denn die Verehrung Ostaras war zu jener Zeit sehr mächtig. Galt sie doch als Erdenmutter, die auch unser inneres Feuer neu entfacht. Wir streben zu dieser Zeit nach Erneuerung, setzen uns neue Ziele und spüren, wie wir diese erreichen können. Und so galt Ostara immer als eine gute Zeit, sich von Altem zu lösen, etwas Neues zu beginnen und dabei seine Wünsche und Träume zu berücksichtigen.

Für mich persönlich hieß das in letzter Zeit, hin zu fühlen, was mir gesundheitlich nicht gut tat. Also meine Histaminintoleranz zu akzeptieren, entsprechende Lebensmittel zu meiden und auch Pläne für ein verbessertes Umfeld zu schmieden. Und weil das Leben – auch als Göttin 😉 – nie einfach, sondern ein komplexes Wirken ist, das auf die Reihe gebracht und auch finanziert werden will, habe ich zwischenzeitlich nun 4 Jobs.

Deshalb entschuldige ich mich an dieser Stelle bei all den Kommentatoren meiner letzten Blogbeiträge, deren Kommis unbeantwortet oder noch nicht frei geschaltet sind. Das Beantworten würde mich im Moment Energie kosten, die ich nicht habe. Es tut mir leid.

Und ich hoffe, diesen Missstand zum Monatsende zu beheben. Dann wird sich die Jobanzahl halbiert haben. Und ich wage dann den Sprung, vor dem ich jetzt jahrelang eine Heidenangst hatte – Selbstständigkeit. Meine Prioritäten haben sich im letzten Jahr verschoben, es erfasst mich Begeisterung bei bestimmten Themen und so einige Denkmuster-Autobahnen habe ich „platt“ gemacht.

Ich möchte aber heute den Eintrag nutzen, um einen anderen Helden zu ehren. Einen, der im letzten Jahr ebenfalls viel geändert hat. Und dabei enorme Willensstärke und Disziplin gezeigt hat. Mein Respekt gebührt Dir, auch wenn Du dies sicher nicht lesen wirst.

❤ Happy Birthday ❤

Bodyguard, Seelenbeauftragter, Held und Erzeuger von Wort-Orgasmen

Mögest Du Dich im JETZT (wieder)finden und der sein, der Du immer warst.

Deine Lektorin, Freundin und Muse

Und eigentlich wollte ich Dir hier Udo Jürgens „antun“, aber ehrlich, der passt wirklich nicht in die Spotify-Playlist 😉

 

Liebe Leser: Feiert und genießt die Tage so, wie es für Euch stimmig ist. Ich jedenfalls werde morgen, wenn die Sonne die Erde 3mal geküsst hat, mich wortlos (!!!keine Gespräche mit den Katzen!!!) auf den Weg machen, um Osterwasser zu schöpfen. Und am Ostermontag gehts zur Friedensdemonstration.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein zauberhaftes und friedvolles Osterfest ❤

Loslassen

Loslassen

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Loslassen ist laut Buddha der Schlüssel zum Glück. Gerade im Moment habe ich das Gefühl, dass dieses Loslassen immer mehr in meinem Leben und auch in dem der Menschen um mich herum gelebt werden will. Weil es nicht mehr anders geht. Denn Loslassen ist vor allem eines: Kontrolle abgeben und *es* geschehen lassen. Und das tut weh. Egal in welchem Bereich.

Da hat man klare Vorstellungen, wie eine Begegnung zu laufen hat, wie das nächste halbe Jahr aussehen wird oder der kommende Partner zu sein hat, woher man sein Einkommen bezieht und was in den Bereich der Träume und Wünsche gehört. Und dann nimmt Dich das Leben an den Fußknöcheln, hängt Dich über Kopf und schüttelt Dich kräftig durch. Du versuchst noch, Deine Hosentaschen mit den Fäusten geschlossen zu halten, Augen und Mund sowieso und die Spannung aufrecht zu halten – so überkopf kein leichtes Unterfangen.

Unbehagen macht sich in Dir breit und Du hängst weiter in Deiner unbequemen Position. Und ob Du willst oder nicht, verlässt Dich die Kraft, weiter Deine Anspannung zu halten irgendwann. Du läßt Dich hängen und vertraust, denn irgendwann soll diese Position ja Neues in Dein Leben bringen, denn immer, wenn sich eine alte Tür schließt, öffnet sich eine Neue.

Aber nichts tut sich und Du bist gefrustet, denn anscheinend kannst Du auch diesen Glaubenssatz vergessen. Und Du tröstest Dich mit Schokolade, Alkohol und zuviel Fernsehen. Worauf kannst Du Dich überhaupt verlassen? Doch nur und ausschließlich auf Dich. Also versuchst Du das Einzige, was Dir noch bleibt zu kontrollieren, Deinen Körper, Deine Gedanken und Deine Worte.

Du redest davon, dass Du die kommende Veränderung schon spüren kannst, greifbar nah – denn Worte erschaffen Realität, nicht wahr? Und Du konzentrierst Dich auf die Zukunft, die Veränderung, das was Du Dir so wahnsinnig wünscht.  Dann muss es doch auch, muss wirklich kommen, oder? Und ja, das da vorne, das ist es doch – oder doch nicht? Weil Du doch losgelassen hast, soviel an Dir gearbeitet hast – da MUSS was kommen.

Und ich verrate Dir was:

NEIN, muss es nicht !

Weil Du nichts kontrollieren kannst. Verstehst Du: NICHTS !

Und erst wer das begriffen hat …- ha nein, dessen Wünsche und Träume werden nicht erfüllt 😉 , der lebt nur gelassener. Konzentriert sich auf die konkrete Erfüllung seiner Bedürfnisse, fragt sich, was ihn selbst unabhängig von anderen in ebenjenem Moment zufrieden sein läßt und läßt geschehen, was geschehen soll. Denn jegliche Art der Kontrolle ist Manipulation. Leben ist Natur und die läßt sich nicht kontrollieren.

Ist das nicht schön? ❤