Wabi Sabi

Wabi Sabi

Nein, ich esse gerade kein Sushi 😉 , sondern sitze bei einem Milchkaffee an einem Tisch mit Shabby-Chic mitten in der Osterstrasse. Gerade habe ich eine ewig lange To-Do-Liste für dieses lange Wochenende aufgeschrieben. Irgendwie werden diese Listen sowieso nicht weniger, egal, wie sehr man dagegen an arbeitet. Bisher war der Tag trüb und bewölkt – typisches Wetter für die schönste Stadt der Welt.

Kinderrufe, Absatzgetrappel, Motorengeräusche mitsamt Musikbeschallung und Gesprächsfetzen dringen zu mir durch. Habe ich vorher garnicht bemerkt, so konzentriert war ich. 

Und genau in diesem Moment bricht die Sonne hervor und die Planken meines Tisches erstrahlen golden bis auf die verwitterten Stellen. Ich schließe die Augen, nehme die Geräuschkulisse um mich herum wahr, spüre den Nachgeschmack des Kaffees auf der Zunge und genieße das warme Licht.

So unperfekt fühlt sich alles absolut perfekt an. 

Nichts bleibt

Nichts ist abgeschlossen

Und nichts ist perfekt.
Wabi Sabi

(oder im Tarot die 9 der Münzen: Melancholie des Augenblicks)
Ich wünsche Euch allen ganz viele Wabi-Sabi-Momente an diesem langen Pfingstwochenende. ❤️

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25 Gedanken zu “Wabi Sabi

            1. Hast mich zum nachdenken gebracht. Ich hab mich ihm immer unterlegen gefühlt, weil er so abgeklärt (und finanziell besser gestellt) war und das hab ich auf den Stadtteil übertragen. Und da ich ihn abgeschossen hab, war das wohl irgendwie das Gesamtpaket, das da mitinbegriffen war. Völliger Schwachsinn, hast ja Recht. 🙂 Danke

              Gefällt 1 Person

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