Mein Weg ins Licht

Mein Weg ins Licht

 Ein Schreibtisch berichtet

Naja, wir sind ja nicht bei der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben, uns reicht auch das Beweisfoto im Blogland. Worum es geht? Um Zeilenendes Aktion – vielen Dank an dieser Stelle von Micke und von mir – „12 Monate – ein Ausblick“ seiner Wahl fotografisch festzuhalten. Hab ich natürlich im letzten Monat gepflegt verschwitzt, dafür tut sich dieses Mal wirklich was: das Arbeitszimmer nimmt langsam Gestalt an. Heute wurde erstmal das Gästebett – der größte Platzfresser des Zimmers – gut ver/entsorgt. Und der Schreibtisch mitsamt Drucker ver-rückt 😉 . Jetzt will der Drucker nicht mehr aufs WLAN reagieren, habe also erstmal weiter mit der dringend benötigten Technik zu tun, bevor ich mich daran machen kann, Unterlagen zu sortieren. So eine Papierallergie ist ja nicht zu unterschätzen. Hier der erste Eindruck, noch sind schließlich einige Monate Zeit:

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Und wer sich für die Aktion interessiert, bei der es von Himmel über Schornsteine, Bäume und Rosen, sogar Füße zu sehen gibt, dem empfehle ich Herrn Zeilenende zu besuchen, weil der ordentlicher ist, als ich und alle Mitmach-Links fein säuberlich aufgelistet hat. Wer Mickes Weg rückblickend begutachten will – das Auf und Ab eines Schreibtischlebens – dem empfehle ich die folgenden Links:

 

Monat 1 Februar

Monat 2 März

Monat 3 April

Monat 4 Mai

Monat 5 Juni

Monat 6 Juli

Monat 7 August

Monat 8 September – gibts nicht, wegen ist nicht.

 

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Oktober-Rückblick

Oktober-Rückblick

Ha, das neue Handy KANN Fotos 😉

…und weil das Wetter heute wenig einladend erscheint, erinnere ich mich gern an die letzten Wochen und hab einige Fotos gesichert. Dem ein oder anderen ist bekannt, dass ich viel gearbeitet hab und mein Arbeitsplatz nie langweilig ist, auch wenn er meist so aussieht:

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Nicht so dolle? Nun ja, aber jeder Tag hat seine Highlights, den Sonnenaufgang zum Beispiel, mittlerweile eher in den Kassler Bergen als bei Hannover:

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Zusätzlich verbringe ich viel Zeit im Zug. Und da man nicht 6 Stunden lang seine Mitreisenden zuplappern möchte 😉 , Facebook irgendwann auch nichts mehr hergibt, der Kopf aber zu geschafft ist zum (Blog)Schreiben oder Lesen, habe ich mir eine andere Masche der Beschäftigung überlegt. Darf ich vorstellen, mein erstes Exemplar von Pusheen (das ist ne Katze und im Amigurumistyle gehäkelt) – die Lieblingstochter war begeistert.

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Ich mag ja meine „real Cats“ um einiges lieber zum Knuddeln – sofern sie denn gerade Lust haben. Denn jetzt im Oktober war die Sicht vom Balkon um einiges interessanter.

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Zumindest für die neugierige Alice. Rosa chillt lieber oder schnuppert an den letzten Rosen.

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Und manchmal sind sich beide auch einig. Außer in der Blickrichtung 😉

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Und dann hatten wir ja noch den temperamentvollen Xavier, der auf genau dem Parkplatz gewütet hat, auf den die 2 da oben gerade schauen…und der Baum liegt genau auf der Stelle, an der 2 Stunden vorher eines „meiner“ Fahrzeuge stand.

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Da tat es am letzten Wochenende ganz gut, bei herrlichem Wetter Bäume und Wald und das Leben darin zu genießen.

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Jammy, …leider hatten sehr viele Menschen dieselbe Idee 😉 . Für eine Pilzsoße hat es trotz allem gereicht (also nicht der Eine, es waren schon einige mehr).

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Und keine Sorge, alles, was ich nicht kenne, bleibt stehen an Pilzen. Sehen trotzdem schön aus. Wußtet Ihr, dass Pilze nicht zu den Pflanzen gehören? …Menschen sind es auch nicht, auch wenn ich jedesmal Ausschau nach dem „Geschwisterpilz“ halte. Meine letzte Pilztour könnte ich als Tag der Einzelgänger bezeichnen. Zu den Tieren gehören Pilze ebenfalls eindeutig nicht 😀

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… und nun habe ich Hunger bekommen, also ab in …die Küche 😉  und für Euch noch einen schönen entspannten Restsonntag ❤ mit „Havana“ – so als sonnigen Ausgleich:

 

 

 

 

Netzfund: 19 Gebote des Dalai Lama

Netzfund: 19 Gebote des Dalai Lama

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Die 19 Gebote des Dalai Lama

1. Gebot:
Bedenke, dass große Liebe und große Unternehmungen große Risiken beinhalten.

2. Gebot:
Wenn du verlierst, verlier nicht, was du daraus lernst.

3. Gebot:
Respektiere dich selbst. Respektiere die anderen. Und übernimm Verantwortung für alles, was du tust.

4. Gebot:
Wenn du nicht bekommst, was du willst, erinnere dich daran, dass das manchmal dein Glück sein kann.

5. Gebot:
Lerne die Regeln, dann weißt du, wie man sie richtig bricht.

6. Gebot:
Lass nicht zu, dass ein kleiner Streit eine große Freundschaft zerstört.

7. Gebot:
Wenn du erkennst, dass du einen Fehler gemacht hast, mache sofort Schritte, um ihn zu korrigieren.

8. Gebot:
Verbringe jeden Tag eine Zeit mit dir allein.

9: Gebot:
Öffne deine Arme für Veränderungen, aber lass nicht deine Werte gehen.

10. Gebot:
Schweigen ist manchmal die beste Antwort.

11. Gebot:
Lebe ein gutes, ehrenwertes Leben. Dann kannst du, wenn du älter geworden bist, daran zurückdenken, um es ein zweites Mal zu genießen.

12. Gebot:
Eine liebevolle Atmosphäre in deinem Haus ist die Basis für dein Leben.

13. Gebot:
Wenn du mit einem geliebten Menschen streitest, bezieh dich immer nur auf die gegenwärtige Situation. Bring nicht die Vergangenheit hoch.

14. Gebot:
Teile dein Wissen mit anderen. Auch das ist ein Weg zur Unsterblichkeit.

15. Gebot:
Sei gut zur Erde.

16. Gebot:
Gehe einmal im Jahr irgendwohin, wo du noch nie gewesen bist.

17. Gebot:
Die beste Beziehung ist die, in der die Liebe füreinander das Brauchen ersetzt.

18. Gebot:
Miss deinen Erfolg daran, wie viel du für ihn aufgeben musstest.

19. Gebot:
Widme dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit.

Und einfach mal leben! Auch an einem DIENSTtag ❤

Nichts ist, wie es scheint.

Nichts ist, wie es scheint.

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So wunderbar ich es finde, dass jeder von uns seinen eigenen Kosmos mit sich herumträgt, seine eigenen Sichtweisen und Anschauungen, so sehr ist mir trotz allem bewußt, dass letztere unter ständiger Beeinflussung stehen. Wir manipulieren und werden manipuliert. So sehr diese Wortwahl negativ konnotiert ist, wird mir doch ein Großteil der Leser zustimmen. Um so mehr haben mich der vergangene Wahlkampf und vor allem die Reaktionen der Menschen, deren Facebook-Posts, Meinungen und Äußerungen erstaunt, weil doch jeder meint, Manipulationen zu durchschauen.

Von außen betrachtet war das eine äußerst emotionale Angelegenheit.

Deshalb äußere ich auch erst jetzt, wo sich die Gemüter hoffentlich wieder einigermaßen abgekühlt haben, dazu. Oder sollte ich sagen, jetzt, wo sich der Sturm im Wasserglas wieder gelegt hat? Bevor irgendwer meint, mich beim Lesen in bestimmte politische Ecken stellen zu wollen, komme ich ihm zuvor und erkläre hiermit, dass ich mit spezifischen Aussagen der einzelnen Parteien konform gehe. Genauso, wie ich mit vielem nicht einverstanden bin. Und das gilt gleichermaßen für die großen Regierungsparteien, wie für extremere Parts. Ui, jetzt werden so einige aufstöhnen. Vor allem diejenigen, die sich gern mittig bewegen, schön innerhalb der Norm bleiben. Wer hat die eigentlich definiert? Und wem steht es zu, über die Sichtweise anderer zu urteilen? Das aber nur am Rande. Denn eigentlich wollte ich hier über Schach schreiben. Menschliches Schach oder auch das Schach der Völker? Vielleicht aber auch nur eine Verschwörungstheorie, maybe. Liebe Grüße schon mal an den Bekannten, der neulich meinte, Frauen würden ja keine Strategiespiele mögen 😉

Dabei wissen „wir Frauen“ ganz genau, Strategien zu nutzen, um zu bekommen, was wir wollen. Und alle anderen Menschen auch.

Denn eine Strategie ist eine grundsätzliche, langfristige Verhaltensweise (Maßnahmenkombination) der Unternehmung und relevanter Teilbereiche gegenüber ihrer Umwelt zur Verwirklichung der langfristigen Ziele. Hört sich komplizierter an, als es ist. Ich versuche mich mal einfach an einem Beispiel und natürlich ist alles reine Spekulation und auf meinem wirren Mist gewachsen.

Vor einigen Jahren sitzen die reichsten Firmenchefs (Bilderberger) nach dem Golfspiel zusammen. Analysieren die momentane Situation und legen den Kurs für die nächsten Jahre fest. Auf der Welt riecht es nach Unzufriedenheit, die Finanzsysteme stehen kurz vor dem Kollaps, aber der Krieg beschert bombastische Umsätze: Iran, Irak, Afghanistan, Uganda – gerade die „Kleinwaffen“ sind gerade gefragt. Das muss weiter ausgekostet werden, die Bodenschätze kann man bei späteren Treffen untereinander aufteilen. Irgendwann dürfen dort dann die Pharma- und Lebensmittelfirmen ihren Teil vom Kuchen einsammeln. Und die Menschen in der 3. Welt sind sowieso gerade damit beschäftigt zu überleben. Opfer gehören zum Geschäft, sieht man jeden Tag im Fernsehen und die „erste Welt“ ist abgehärtet, nimmt die Bilder sowieso kaum wahr. Die Medien haben ganze Arbeit geleistet. Blöd nur, diese so lästigen Wahlen in den Demokratien dieser Welt unter anderem demnächst in Deutschland. Und der Schein der Demokratie muss gewahrt bleiben, schließlich kann man Menschen am besten lenken, wenn sie das Gefühl haben, ihre Situation selbst bestimmt zu haben. Die Frau an der Spitze – nein, nicht dieses Gremiums, sondern die Politikerin – passt da als Aushängeschild ganz gut hin. Hält sich immer schön zurück in ihrer Meinung, wartete ab, was die anderen sagen und hält sich vor allem an die Spielregeln – die dieses Konzern-Gremium festgelegt hat.

Nur die Wahlbeteiligung im Land sinkt immer weiter, war bei der letzten Wahl auf einem absoluten Tiefpunkt. Der Aufruf wählen zu gehen, verhallte. Und dann noch die ganzen Flüchtlinge – das könnte wirklich ein Wahl-Problem werden. Könnte man vielleicht…? Nun ja, die führende Partei ist ja rechts angesiedelt und natürlich gibt es da auch Menschen, die ein wenig extremer denken. Wenn man da ein paar findet und eine eigene Partei gründen läßt. Da müßte natürlich jemand dabei sein, der ein Sympathieträger ist, dann ein paar Frauen und vor allem jemand, der für Aufmerksamkeit sorgt, Schlagzeilen gezielt raushaut und mit Gegenangriffen umzugehen weiß, sprich ein Mann, der schon ewig Propaganda macht. Der Vorteil einer solchen Partei würde nicht nur in der Bündelung der Kräfte liegen, denen die eigenen Partei zu wenig rechts gelagert ist, auch würde man einer anderen Partei sozusagen die einfacher denkenden Menschen mit entsprechenden Parolen und Ansagen abspenstig machen. Noch viel wertvoller wäre allerdings die Wirkung auf den Rest. Denn der wäre beschäftigt. Eine Generalprobe könnte man doch direkt ein halbes Jahr vor der Wahl starten. So als kleinen Anstubser an die Ver-Braucher da draußen und dann mal sehen, wie es sich entwickelt.

Für den finalen Showdown hätte man dann ja 4 Jahre Zeit. Die Parteigründer sind alle mehr oder weniger mit brisanten Infos unter Kontrolle. Infos, die man bei Bedarf mal eben aus dem Hut zaubert und der Presse zuspielen kann. Und einer mit ner weißen Weste, der keine Lust mehr auf das Spielchen hat, den versetzt das Gremium einfach ins Europaparlament. Genügend Geld löst solche kleinen Problemchen im nachhinein.

„Geht wählen!“, würde endlich seine Wirkung zeigen, erst Recht, wenn man sich ein paar prominente Gesichter dazuholt. Weil ja nur, wer wählt, sich hinterher beschweren darf? Wer hat eigentlich die Statistik in die Welt gebracht, dass die Wahlbeteiligung von AfD-Wählern höher ist, als die der Menschen, die andere Parteien bevorzugen? Glückwunsch an alle Wähler! Ist echt demokratisch, zwischen Pest und Cholera entscheiden zu dürfen. Wobei man sich dann zumindest einig sein kann, NICHT die Apokalypse gewählt zu haben. Manipulation läßt grüßen.

Ja, all die Normokraten sind beschäftigt. Jemand erzählte mir, dass er zu einer Wahl-Veranstaltung der AfD ging. Mal gucken, warum auch nicht. Neugierige und offene Menschen tun so etwas und urteilen erst, nachdem sie sich ein eigenes Bild gemacht haben. Nicht nur, dass derjenige ein mulmiges Gefühl bei der Anreise hatte, seinen Wagen extra weit ab vom Ort des Geschehens parkte. Nach der Veranstaltung wurde er mit den anderen Teilnehmern unter Polizeischutz durch den Hintereingang nach draußen begleitet, weil vor der Haupteingangstür ein wütender Mob wartete. Heißt, wer neugierig ist, sich nicht automatisch an der Norm orientiert, muss Angst um Besitz und Leben haben? Wo leben wir nochmal? In einer Demokratie herrscht Meinungsfreiheit – eigentlich. Ist aber wohl von der Intoleranz in den Köpfen aufgefressen worden. Und nach der Wahl und dem – (sorry) vorhersehbaren – Ergebnis die Hexenjagd in den sozialen Netzwerken. Die Normokraten sind beschäftigt. Da wird ein Post über fehlendes Mitgefühl in der Gesellschaft gelikt und positiv kommentiert und im nächsten Moment über die Entscheidung eines anderen Menschen, die ihm geschadet hat, extrem negativ hergezogen. Mitgefühl bitte nur dann, wenn es mich betrifft, die anderen sind egal? Wie nennt man das noch? Drängt man nicht eher diejenigen noch mehr an den (rechten) Rand, die sich schon ausgegrenzt fühlen? Wenn ich möchte, dass der Andere meine Meinung versteht und ihr mit Toleranz begegnet, muss nicht ich dann den Anfang machen? Ihm zuhören, seine Ängste nachvollziehen, Toleranz und Geduld aufbringen und ihm zeigen, dass sich abzugrenzen keine Lösung ist. Aber was in den Medien, besonders in TV-Sendungen vorgemacht wird – Respekt gegenüber Andersdenkenden geht anders! – kann ja nur richtig sein. Respektlosigkeit in Form von Hexenjagden sind also erlaubt? Oder gar erwünscht? Soviel Manipulation tut schon weh.

Wir sind alle zuallererst Mensch, fühlende Wesen mit begrenzter Daseinsdauer.

Konzentrieren wir uns auf die Gemeinsamkeiten, auf das, was wir alle wollen: Glück, Liebe und einfach wir selbst sein dürfen.

Wie war das: Der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf! Will sagen, so wie die Gesellschaft sich allgemein präsentiert – konsumorientiert und abgestumpft, so wird sie auch „da oben“ geführt. Nein, nicht von den Politikern, das sind nur Marionetten. Begriff gern nachlesen, den gabs schon bei Platon und Schopenhauer. Ob uns noch zu helfen ist? Ich mag die Hoffnung nicht aufgeben. Denn glücklicherweise gibt es immer mehr von denen, die die rote Pille geschluckt haben. Und immer mehr, die empathisch agieren. Aber was schreibe ich hier, so als Frau, über Politik, über Taktik…kann man ja gar nicht Ernst nehmen, solche Verschörungstheorien…oder?

 

 

Manchmal…

Manchmal…

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Manchmal darf es etwas ruhiger sein,

weil man zuviel gab in letzter Zeit.

Manchmal hängt man einfach kraftlos in den Seilen,

ausgepowert und möchte verweilen.

Manchmal ist die Kraft erloschen zum Kampf,

auch wenn der Geist ständig weiter dampft.

Manchmal möchte man sich treiben lassen,

die Anderen einfach machen lassen.

Manchmal möchte man eine Schulter, um sich anzulehnen

und willkommen zu heißen, die salzigen Tränen.

 

Man tappt nach hier und dann nach dort

findet keinen Halt, keinen Trost im Wort.

Hat sich selbst in Eis und Mauern eingeschlossen,

und keine einzige Tür offen gelassen.

 

© A. Jörn

*siehe unten

 

Wer kennt sie nicht, eine ähnliche Situation wie oben beschrieben. Auch oder gerade weil ich ein sehr positiver Mensch bin, neige ich dazu, an meine Grenzen zu gehen, meist mit vollem Karacho, bewußt und mit Vorsatz. Gründe gibt es genug.

Meist stehe ich irgendwann so unter Druck wie ein Dampfkochtopf, und Entspannung fällt mir äußerst schwer. Dann bin ich so überdreht, dass nicht einmal mehr Meditation „geht“. Bewußt wird mir das aber erst, bzw. ich merke, dass es etwas nicht stimmt, wenn ich aufhöre, meinen Körper zu spüren. Ergo wenn ich mir verstärkt blaue Flecken zuziehe, mich verbrenne, tollpatschig bin…etc. also Hinweise darauf, dass ich meine äußeren Grenzen nicht mehr wahrnehme. Tempo rausnehmen ist einfacher gesagt, als getan, geht aber mit dem entsprechenden Bewußtwerden der Warnsignale einher.

Und wenn dann genug Freiraum da ist, genieße ich das Alleinsein und lasse die Tränen fließen. Denn das verschafft Erleichterung, läßt die inneren Mauern schmelzen und stärkt den inneren Fluß. Wer nicht so dicht am Wasser gebaut hat, kann es mit Nachhilfe von Yiruma versuchen:

 

ich liebe diesen Song ❤ 

Und besonders aufbauend, und wunderschön interpretiert ist die folgende Version:

 

Und der Text dazu:

You are just to young to find the senses in your life,

looking for something else like the dream that you have.

Filled your life with something else like teardrops in your eyes

Who does care what you are while the river flows in you?

You are not the fool, no,

you´re a beautiful one,

you are like the sun,

cause this one river flows in you.

You are not the „noone“,

you just look for more here,

who does care

because you are the one with „it“ inside.

Und das Ganze in deutscher Sprache:

Du bist einfach zu jung, um den Sinn deines Lebens zu erkennen,

suchst nach etwas, was deinem Traum ähnelt.

Hast dein Leben mit Tränen in den Augen ausgefüllt,

doch wen interessiert es denn wer du bist,

wenn dieser Fluss durch dich strömt?

Du bist nicht der Idiot, nein, du bist bezaubernd,

bist wie die Sonne, weil dieser Fluss durch DICH geht.

Du bist kein „Nichts“,

Du suchst hier einfach nach dem „Mehr“

Und es hat niemanden zu interessieren, wer du bist, denn du hast „Es“ in dir.

 

Wir haben ES (die Liebe, die Energie, das Chi) alle in uns, also einfach fließen lassen.

*ein Zusatz zu einem vergangenen Blogeintrag, der immer noch aktuell ist.