Was der Valentinstag und die 10000 Schritte/Tag-Regel gemeinsam haben

Was der Valentinstag und die 10000 Schritte/Tag-Regel gemeinsam haben

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Überall geistert einem diese Zahl entgegen. 10000 Schritte am Tag sollte einem die eigene Gesundheit schon wert sein. Und ich gebe zu, bis vor kurzem war ich wahrscheinlich einer der wenigen Menschen, die keinen Schrittzähler installiert hatten. Einerseits hat es mich nie interessiert, andererseits schwang die (absolut begründete) Angst mit, sicher nicht die vorgegebene Anzahl zu schaffen. Natürlich ist mir klar, dass Bewegung wichtig ist – wohlgemerkt Bewegung, DON’T CALL IT ‚SPORT‘!!! Letzteres ist ein anderes Thema, dem ich eventuell mal einen Blogeintrag widmen könnte.

Bleiben wir bei den Schritten.

Denn nur eine wirklich gute Idee konnte mich dazu animieren, eine entsprechende App zu laden um den fürchterlichen Tatsachen ins Auge zu sehen. Die wirklich gute Idee hat mit einem Vierbeiner zu tun, einem älteren noch dazu, genauer EIN PFERD. Da konnte das lange schlummernde Pferdemädchen in mir einfach nicht nein sagen. Genaueres zu der Aktion findet Ihr auf dem Isso-Blog.

Vereinfacht gesagt: Schritte bringen Kohle für Miranda. Step by Step

In den letzten 4 Tagen habe mir so meine Gedanken zum Schritte zählen gemacht. Wollte der 10000 Schritte-Idee mal ein wenig auf den Grund gehen. Und siehe da, die Japaner sind Schuld. Eine Firma, die 1964 einen Schrittzähler auf den Markt brachte – so ganz zufällig zu den Olympischen Spielen – nannte ihr Produkt „Man-po-kai“, was übersetzt soviel heißt wie 10000 – Schritte – Maß.  Also ein rein von der Werbung erfundener Name, der seitdem Menschen, die vllt. gar nicht dazu geeignet sind, frustriert zurückläßt, weil sie mal wieder um einiges am Tagesziel vorbei geschrabbt sind. Also ähnlich wie beim Valentinstag, wo ein Blumengeschenk die erhoffte körperliche Zuwendung bringen soll, aber meist frustrierte Paare zurückläßt. Werbung halt oder wie man Westen der Republik sagt: Reklame.

Die 10000 Schritte sind nie wissenschaftlich nachgewiesen worden, halten sich aber hartnäckig in den Köpfen, ebenso wie z.B manche Lebensmittellüge. Auch davon an späterer Stelle mehr. Wenden wir uns doch einfach mal Ergebnissen zu. Meinen im speziellen, da mir andere nicht vorliegen. Und sowieso jeder Mensch vollkommen unterschiedlich körper-, berufs-, jahreszeitlich-, freizeit- oder auch sportfixiert tickt.

Denn während ich an lausig kalten Wochenenden meine Couch liebe und gerade mal auf 1500 Schritte komme (soviel wie ein Büroangestellter angeblich durchschnittlich an einem normalen Arbeitstag), kann ich das natürlich schnell durch eine halbe Stunde durchs Wohnzimmer tanzen um über das Doppelte steigern. Da wäre es doch ein super innovative Idee für alle Büromenschen, dem Chef die Mittagspausen-Disko vorzuschlagen. Hauseigener DJ und Wunsch-Hits inklusive.

Überrascht hat mich dagegen mein Arbeitsalltag. Nach meinem Empfinden bin ich ja hauptsächlich mit 4 Reifen unterm Hintern oder auf der Schiene unterwegs. Und ich habe da auch wirklich Tage dabei, an denen ich nur knapp über meinen Wochenendzahlen inkl. Tanzen liege, aber normalerweise ist es dann das Doppelte. Finde ich gut so und reicht mir, auch wenn ich damit die 10000 nicht schaffe und in Patricks Aktion nur „nebenher“ laufe. Ich muss es nicht übertreiben und habe ja eigentlich mein Soll an Schritten in diesem Leben durch meine vielen Jahre Gastro schon längst erfüllt 😉

Einen Nebeneffekt hat der Schrittzähler trotz allem: ich laufe bewußter, überlege ob ich nicht doch die Treppe nehme.

Letztendlich ist doch nur wichtig, dass ich in Bewegung bin: körperlich, geistig und emotional. Und mir bewußt mache,

mit wem,

für wen,

worin und

wohin

ich laufe.

Mit den richtigen Menschen an der Seite schafft man auch ein Ziel, das entfernter ist als 10000 Schritte ohne Kompass sogar in High Heels spielend.

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Liebe – ein Nachtrag

Liebe – ein Nachtrag

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Neulich habe ich versucht zu erklären, warum ich meine, in einer Beziehung ein besserer Mensch zu sein. Es mißlang.

Während der gerade zurückliegenden Fahrt hatte ich 8 Stunden Zeit, um das besser zu formulieren:

Wenn man liebt, hat man Angst um den Anderen,

man sorgt sich,

weil man ihn nicht verlieren möchte.

Aber noch viel mehr tut man für den Anderen,

wächst über sich hinaus

und überwindet seine tiefsten Ängste.

 

Wer liebt, wirklich liebt, ist deshalb eine verbesserte Ausgabe seiner selbst, oder?

 

 

Frustbewältigung

Frustbewältigung

Pizza, Rotwein. Erdnussberge (Schoki) und dazu „Grace und Frankie“ – da geraten missratene, nicht stattgefundene Dates zur Nebensache 😀

Kommunikation unter Frauen:

Zitat aus Staffel 3 Folge 6

„Wo sind die ekligen und detaillierten Beschreibungen?“

„Möglicherweise bin ich im Alter diskreter geworden. Sein Penis hat Muskeln.“

Zitat aus Staffel 3 Folge 7

„Ich wär nicht Deine Partnerin, wenn ich nicht an Dich glauben würde.“

Kommunikation zwischen Männern und Frauen:

Staffel 3 Folge 7

„Ich werd immer daran denken, dass Du mir vom Boden aufgeholfen hast, wenn es je dazu kommt.“

Staffel 3 Folge 8

„Da ist wieder dieser ‚Es freut mich dich befriedigt zu haben, aber ich muss los‘- Blick“

Staffel 3 Folge 8

„Gibst Du uns in Deiner Kontaktliste eigentlich Codenamen? Bin ich Blondie?“ „Nein Du bist Brianna III“

 

Ja, da läuft irgendwas schief. Netflix – das Dr.Sommer Team der Mittvierziger 😀