Samstag = Kuss-Zeit !

Samstag = Kuss-Zeit !

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Kussarten (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Eskimokuss
Total niedlich, dient dem Beschnuppern seines Gegenübers. Vorsichtiges annähern, die Nasen werden aneinander gerieben.

Handkuss
Ist eine förmliche und sehr bekannte Form des Kusses. Der Handrücken der Frau wird mit einem Kuss versehen.

Engelskuss
Romantikfeeling – ein sanfter Kuss auf das geschlossene Augenlid.

Flüsterkuss
Während des Sprechens, berührt man den Mund seines Gegenübers.

Intimkuss
Knabbern am Ohrläppchen – Vorsicht, viele Frauen sind am Hals kitzelig 😉 .

Kreiselkuss
Oder auch Schlangenkuss ! Die Zungen schlängeln und kreisen umeinander.

Luftkuss
Von den Lippen, über die Luft hinfort geschickter Kuss.

AdS-Kuss  (AdS = Ach-Du-Sch…  oder Aus den Socken)

Eigentlich ein normaler Kuss, aber durch die gleichzeitige Verbindung der Seelen werden zeit und Raum aufgelöst und die Küssenden in andere Spären versetzt, erschreckend und beglückend zugleich.

Macho-Kuss
Der Mann übernimmt die Führung. Er zieht die Frau an sich und zeigt was er kann und was sie braucht.

Nackenkuss
Der Nacken/ Hals ist eine sehr erogene Zone, deswegen sind Nackenküsse etwas hocherotisches an dieser Stelle.

Schmetterlingskuss
Wie ein Schmetterling, ganz sanft und locker flockig, wandern die Lippen zärtlich über Mund, Haut …den Schambereich usw.

Französischer Kuss
Ist ein aufregender Tanz der Zungen, die sich dabei innig berühren. Auch das Saugen an den Lippen gehört unbedingt dazu.

Erotische Küsse sind eine vielversprechende Ouvertüre für das Liebesspiel. Ein heißer Kuss ist meist die erste sexuelle Begegnung zwischen zwei Personen. Er macht Lust auf mehr und ist gleichzeitig eine Visitenkarte für das liebestechnische Können des Anderen….

Denn, wer gut küssen kann, ist gut im Bett. Wer beim Küssen einfühlsam und konzentriert ist, ist es auch später. Beim richtigen Küssen sind alle fünf Sinne beteiligt, der Körper produziert wie bei Verliebtheit Endorphine und Adrenalin. Es ist es ist fixer Bestandteil des sinnlichen, erotischen Liebesspiels.

Was Küssen im Körper bewirkt

Ein Kuss, löst eine Art chemische Reaktionen aus: Puls und Körpertemperatur schießen in die Höhe, Stoffwechsel und Blutzirkulation werden angekurbelt, Glückshormone lassen Schmerzen (*ggg*) vergessen, das Immunsystem läuft auf Hochtouren. ENDORPHINRAUSCH !!

  • Der Blutdruck steigt auf 150 mm Hg.
  • 29 Gesichtsmuskeln werden bewegt.
  • Der Herzschlag steigt bei Männern auf 110 Schläge pro Minute, bei Frauen auf 108.
  • Küssen wirkt sich auch auf die Geschlechtsteile aus, man wird rollig ^^
  • Ein Kuss verbrennt 12 kcal also vergesst HCG.
  • Wer viel knutscht, braucht später kein BOTOX, denn Küssen ist ein natürliches Anti-Aging Mittel.

Also nehmt Euch alle Zeit der Welt:

 

…denn morgen wirds ernst.

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Wünsche werden wahr

Wünsche werden wahr

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Über die Notwendigkeit, Wünsche konkret zu formulieren, bin ich ja schon in diesem Beitrag näher eingegangen. Mit dem Satz: „…der Weise beschenkt sich selbst mit Klarheit und das Universum (oder wer auch immer) sorgt dann dafür, dass Wünsche wahr werden.“ endete der Beitrag.

Auch wenn ich mit meinen Wünschen schon sehr konkret bin, werden sie mir nicht alle erfüllt. Ich vermute, dass es Euch ähnlich geht. Klar könnte man das jetzt damit begründen, dass ich mir gewisse Sachen eben nicht wirklich doll genug oder wirklich-wirklich wünsche, dass diese eventuell kein Herzenswunsch sind. Das ist sicher irgendwo eine mögliche Erklärung. Andererseits könnte dahinter auch etwas anderes verborgen sein, wie zum Beispiel eine Lernaufgabe. Denn was würde passieren, wenn wir alle unsere Wünsche erfüllt sähen. Selbst wenn sich die Erfüllung nicht sofort materialisiert, so wäre unsere Seele überfordert. Weil wir uns ständig entwickeln, ob wir wollen oder nicht. Unsere Ziele, Wünsche und das, was wir wirklich-wirklich wollen entwickelt sich mit.

…ein intelligentes Universum ?

Sobald Klarheit zu einem Wunsch vorhanden ist, setzt sich Dein Geist in Bewegung, bewegt etwas, läßt Dich etwas tun. Da bewegst Du Dich also auf Deinen Wunsch zu, setzt Dir Ziele, ackerst, machst und tust und dann irgendwann… passiert    nichts mehr. Alles stockt. Für so ein ungeduldiges feuerbetontes „Hörnertier“ wie mich eine furchtbare Situation, so dermaßen frustrierend!

Und immer wieder schmeißt mir das Leben solche Situationen vor die Füße. Lange habe ich gebraucht, um zu begreifen, dass blinder Aktionismus das Ganze nur noch verschärft. Seine Fehler zu sehen und daran zu arbeiten sind jedoch 2 ganz verschiedene Dinge 😉 . Ich kann es immer noch nicht lassen, verbeiße mich in den Frust, denke und meine noch mehr tun zu müssen. Da fiel mir vor einiger Zeit ein weiteres Tarotbuch in die Hände und zu einer bestimmten Karte gab es da eine ganz andere Sichtweise als gewohnt.

 

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7 der Scheiben/Münzen (Bildquelle: http://www.astrolymp.de)

Vom langsamen Wachstum und Warten war ursprünglich die Rede. Ja, ich weiß, dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht (einen Versuch ist es irgendwie trotzdem wert). Das neue Buch spricht im Zusammenhang mit der Karte aber von Fehlschlag und Angst. Genau das also, was man im Moment der Stagnation empfindet: Werde ich jemals wieder…? Lohnt es sich überhaupt…? Es fühlt sich an, als wenn man seinen Einsatz auf den Tisch gelegt hat und nun alles verloren ist. Der Laubhaufen auf der Karte braucht nur einen Windstoß, dann ist wirklich nichts mehr übrig. Also die Träume weggeblasen, beerdigen, aufgeben, resignieren und die Decke über den Kopf ziehen?

Tarot zeigt mir immer wieder auf – obwohl es ja NUR Karten sind 😉 – wie das Spiel des Lebens weitergehen kann. Die nächste Karte (also 8 der Scheiben) steht für Umsicht, also seine Verhältnisse neu zu ordnen. Letztendlich findet man meist unter Laubhaufen eine Menge fruchtbare Erde, die man neu bestellen kann. Also versuche ich mich immer mal wieder daran zu erinnern, dass Zeiten der Stagnation und Angst auch dafür stehen, sich selbst neu auszurichten, Wünsche zu korrigieren, die Richtung um ein paar Grad zu ändern. Wer auch immer letztendlich den Anstoß für diese Korrektur geben mag: die Seele oder das intelligente Universum…immer gilt:

„Carry on my wayward son
There’ll be peace when you are done…“ 🙂

 

Das gilt natürlich auch für den mittleren Tag der Woche …durchhalten, das nächste lange Wochenende ist in Sicht. ❤

„Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt” von Nicola Yoon

„Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt” von Nicola Yoon

Ich neige grundsätzlich dazu, Versprechen zu halten, nur manchmal dauert es etwas. Das lag in diesem Fall nur minimal an mir, weil ich mir grundsätzlich nur Fachbücher kaufe. Alles andere entleihe ich mir privat oder aus der Bibliothek um die Ecke. Und letztere hat echt 2 Monate gebraucht, bevor das Buch endlich im Programm war. Also hier mein kleiner Bericht mit dem wahrscheinlich nicht umzusetzenden Versuch, nicht zu spoilern.

Anfangs dachte ich noch : „Och nee, doch wieder ’sick literature'“ also a la John Green: bisschen sperrige unerwiderte Liebe, viel Krankheit, bisschen Lebensphilosophie und am Schluß Protagonist tot und Antagonist lebt (muss ja).

Ein unzerstörbarer Gugelhupf mit Selbstmordgedanken, liebevoll gestaltete Skizzen und Notizeintragungen, z.B. zum „Zeit totschlagen“ oder „Kuss-Studien“ und die Spoiler-Bemerkungen zu gelesenen Büchern der Protagonistin haben aber dazu beigetragen, dass ich dauerschmunzelnd weitergelesen habe. Und als Maddy dann auch noch genau das tut, was ich hier so oft betone – Sie springt ! – war mir klar, dass das Ganze eine andere Richtung nimmt. Zumal mein Bauchgefühl schon in einigen Szenen vorher angezeigt hatte, dass es nicht nur oberflächlich um die Liebe zweier 18jähriger geht. Den Klappentext muss ich nicht wiedergeben, den findet ihr hier. Jedoch stimme ich mit der „Werbung“ für das Buch nicht überein, da ich Green und Moyes gelesen habe und von jenen längst nicht so begeistert war.

In „Du neben mir“ überschlagen sich die Ereignisse eben nicht, sondern die Charaktere können sich in Ruhe weiterentwickeln. Zusätzlich ist die Sicht der Protagonistin auf die Welt und ihr eigenes Schicksal positiv und glücklich, aber vor allem ist der Nachhall, wenn das Buch ausgelesen ist, ein ganz anderer:

Was würde ICH im Namen der Liebe tun ?

Ich finde, eine sehr spannende Frage. Ich hoffe, die Autorin bringt noch mehr solcher Geschichten und wünsche Euch mit der obigen Frage ein schönes Wochenende.

(Quelle Foto: Amazon)

100 Tage Blogger

100 Tage Blogger

„Hilfe, wie die Zeit vergeht“, jammerte ich gestern schon. Und am Schreibtisch fiel mir ein, mal nachzurechnen, wann denn eigentlich meine 100 Tage im Blogland voll sind…der Schock war groß, das könnt Ihr mir glauben 😉 .

Also zunächst mal, was sich alles so geändert hat:

Ich habe den für mich passenden Schreibrythmus gefunden. Und ich lege regelmäßig alle 2 Stunden Pausen ein, wenn ich online bin. Denn ich spüre regelrecht, wie mir dadurch Energie „abgesaugt“ wird. Ist eigentlich nichts anderes als beim Kartenlegen, aber hier musste ich erstmal drauf kommen.

Das Blog-Outfit ist jetzt stimmiger und sieht nicht mehr religiös oder nach Friedhof aus (O-Ton der Lieblingstochter).

Mein Vorsatz: „Jeden Tag ein Beitrag“ ist nicht erfüllt.

Ein Ideentief hatte mich überrollt – zeitgleich mit dem ansteigenden Stress durch die Feiertage und andere Ereignisse. Wahrscheinlich war all das auch der Auslöser.

Statt mich zu zwingen, das eigentlich Versprochene „auf Biegen und Brechen“ durchzuziehen, habe ich alle fünfe gerade sein lassen – und es tat gut und war genau richtig.

Ich hab gemerkt, dass es schon ein wenig Überwindung kostet, wieder loszulegen, aber so schwer gar nicht ist.

Und letztendlich ist der Kopf wieder voll mit neuen Beitrags-Ideen.

Statt dafür – wie eigentlich geplant – umständlich Ordner und Ablagen anzulegen (ob analog oder in einem Schreibprogramm stand zum Überlegungszeitpunkt noch nicht fest) lege ich diese entweder in einem neuen Entwurf ab oder schmeiß die Idee als Stichwort in einen Entwurf mit dem Namen „Ideen“.

Durch die Umgestaltung des eigenen Blogs, andere Projekte und Hilferufe anderer Blogger (denen ich helfen konnte) würde ich mich gerade als WP-Kennerin bezeichnen. Für eine Spezialistin fehlt da sicher noch einiges. Das war nun gar nicht geplant. Vielleicht schreib ich hier mal den einen oder anderen Beitrag dazu, wenn Ihr das so wollt.

Das solls dazu gewesen sein, was sich seit dem Beitrag 50 Tage Blogger geändert hat. Da ich momentan noch einige andere Sachen „an den Hacken“ habe, gibt es keine konkreten Pläne, die ich blogmäßig hier umsetzen möchte, außer: Spass haben, locker bleiben und Euch unterhalten. Weil meine Seele funkelt, wenn ich Euch ein Lächeln entlocken oder einen Denkanstoß geben konnte….nicht mehr und nicht weniger, das wäre schön.

Mittlerweile folge ich ca. 60 Blogs, also 60 Menschen, einer Blumenfee und einem Tier ;-), deren Geschichten mich berühren, die mich informieren, zum Lachen bringen oder nachdenklich zurücklassen. Für jemanden, der noch vor 4 Monaten behauptet hat: „Ich bin ja nicht so der Blogleser“ ist das ganz schön viel. Dafür bleibt so manches Buch liegen oder besser gesagt, leihe ich mir gar nicht mehr soviel aus. Ist gut für den Rücken, weil ich weniger schleppen muss – also Euch ganz lieben Dank auch aus der Ecke. Ich finde, dass das Leben die besten Geschichten schreibt, zumindest lese ich diese schon immer am liebsten: echte Geschichten von echten Menschen. Denn jeder von uns hat seinen eigenen Kosmos im Kopf und andere Träume, auch wenn der Alltag sich ähnelt. Es ist ein großes Geschenk, ein Stück weit an Eurem Kosmos teilhaben zu dürfen. Danke, dass Ihr Eure Gedanken, Träume und Euren Alltag mitteilt, mit mir teilt.

Ebenso ein fettes DANKE an alle Leser, vor allem an die, die meine Beiträge durch ihre Kommentare komplettieren. Ich freue mich über jeden einzelnen 🙂

Eure Andrea

 

 

Die Göttin in Dir

Die Göttin in Dir

 

Warum genau ich jetzt auf das Thema komme, wer weiß das schon.Vielleicht liegt es ja an Mata Hari, die mich diese Woche von meinem Kalender in einer leicht arroganten aber sehr anmutigen Tanzhaltung anlächelt. Eine Frau, die ich als normal schön bezeichnen würde, die sogar ein kleines Bäuchlein hat, aber mit ihrer gesamten Ausstrahlung unglaublich weiblich und sexy erscheint.

Man sieht ihr regelrecht dieses „I feel pretty“-Gefühl an.

Gerade jetzt, wo es langsam richtig kalt wird und Frau logischerweise ihren Körper in Lagen von Stoffschichten hüllt, wird derselbe darunter zum Lost Place. Nicht von ungefähr bekomme ich jetzt wieder im Waxtempel meines Vertrauen uneingeschränkt einen Termin. Als ob der weibliche Körper anderswo ausschließlich für die warmen Monate repräsentabel hergerichtet wird. Gut, in der Sauna war ich lange nicht mehr, kann ja durchaus sein, dass der No-Hair-Style so langsam out ist, wobei das für mich keine Rolle spielt. Weil ich mich wohlfühlen möchte und für mein Pretty-Gefühl gehört das einfach mit dazu.

Ebenso bekam ich im Frühjahr in der Wäsche-Boutique meines Vertrauens – das ist die, wofür die kleine Sylvie wirbt – keine Halterlosen mehr…und das in Berlin. Da sieht es momentan in den Regalen ganz anders aus – freie Auswahl sozusagen. Aber wenigstens Wäsche wird gekauft. Schließlich war ja auch gerade die Show der Engel mit den (nicht nur) sexy Flügeln. Auch denen sieht man ihr super Körpergefühl an. Ja, werden jetzt einige sagen, wenn ich sooo einen Körper hätte… Mein Körper ist nicht perfekt und klar hab ich auch so meine Baustellen, jedoch ist es für mich und mein Frausein wichtig, mich unbeschreiblich weiblich zu fühlen.

Es gibt Wissenschaftler, die sich damit beschäftigt haben, wie das Zusammenspiel zwischen unserem Denken und dem Fühlen funktioniert. Eine große Rolle in diesen Versuchen spielte immer das „als ob“ Prinzip. Heißt, es wurde von den Versuchsleitern an die Versuchspersonen ein Zustand vermittelt, der sozusagen das Ergebnis vorausnahm. Erzählte man also z.B. den Versuchspersonen nach einem Vortest, sie hätten einen hohen IQ, schnitten die Getesteten im nachfolgenden Test deutlich besser ab. Sportler nutzen das „als ob“-Prinzip zur mentalen Vorbereitung auf einen Wettkampf und zur Visualisierung ihres Sieges.

Nun reicht es natürlich nicht, sich vorzustellen, dass man eine (Mond-) Göttin ist, dazu gehört ein wenig mehr. Also trage ich unter Schichten von Stoff trotzdem nette Kleinigkeiten und Absätze an den Füßen sowieso. Damit im Stechschritt durch die Gegend zu marschieren, wäre eher kontraproduktiv, ein ruhiger, angemessener, sehr bewußter Gang (nein kein übertriebenes Hüftenwiegen) und das Göttinnen-Gefühl kommt von ganz allein. Klar, dass ich Blicke sehr bewußt genieße, warum auch nicht, tut gut und nicht weh. Klar hat auch das etwas mit Körperbewußtsein zu tun.

Bewußtheit, nicht nur darum ging es in meinem gerade beendeten Tantra-Kurs, nein auch die Achtsamkeit in Bezug zum eigenen Körper spielte eine sehr wichtige Rolle. Gerade für uns Frauen ist es wichtig, unsere Grenzen und damit unseren Körper zu spüren und ihn bis in den letzten Winkel auszufüllen, auszufühlen und darin zu wohnen. Hört sich selbstverständlich an, ist es aber noch lange nicht für jede.

Das durfte ich lernen: Ipsation ist anscheinend nicht selbstverständlich für Frauen. Ich benutze dieses Wort, weil sich für mich der Freudsche Begriff „Autosex“ zu mechanisch anhört, „Masturbation“ lt. Wikipedia sehr am Mann orientiert ist und das „Onanieren“ vom Ursprung her zu einem Coitus interruptus führt – also deshalb Ipsation. Kann sein, dass der ein oder andere Leser der Meinung ist, dass dieses Thema in einem Blog nichts zu suchen hat. Ich finde jedoch, dass es an der Zeit ist, dass ein solches Tabu gebrochen wird. Soviele Frauen haben Hemmungen, darüber zu sprechen oder es etwa auch noch zu tun; können kein Gefühl für ihren Körper entwickeln und ihnen entgeht, wie wunderbar selbiger ist; von Orgasmusproblemen und Lustlosigkeit beim Sex ganz zu schweigen. Dazu gehört natürlich auch, sich mitten im Alltagsstress bewußt zu machen, was man selbst gerade braucht. Und mit ein wenig Achtsamkeitstraining kann Frau es schaffen, vom Alltagsbewußtsein auf den Entspannungsmodus zu schalten und sich selbst Gutes zu tun, ihre Weiblichkeit zu erforschen und kennenzulernen auch auf diesem Wege. Erregungsquellen können für Frauen neben Verliebtheits- oder Lustgefühlen natürlich auch visuelle Reize sein. Wobei damit sicher nicht die Bildersammlung von männlichen Geschlechtsteilen gemeint ist, die mittlerweile so ziemlich jede Single-Frau auf ihrem Handy hat. Ein wenig mehr – meine Herren – braucht die Damenwelt schon, um ihr Kopfkino anzuschmeißen 😉 .

…und sich hinterher wieder wunderbar entspannt auf den Alltag konzentrieren zu können. Diese Art von Selbstliebe trägt zu einem guten und selbstbewußten Körperverhältnis bei. Und da wir in diesem Leben nur den einen Körper zur Verfügung haben, können wir doch auch gleich damit anfangen, ihn gern zu haben. Diese Tiefenentspannung in Bezug auf den Körper nimmt das eigene Umfeld garantiert wohlwollend wahr. Denn nichts macht eine Frau anziehender als eine selbstbewußte Haltung zur eigenen Weiblichkeit.

Wer gern dazu und zu vielen anderen Bereichen der Sexualität lesen oder lernen möchte, dem lege ich das Buch „Sex & Achtsamkeit“ von Susanna Sitari-Rescio (Verlag Kamphausen) ans Herz. Ein wunderbares Buch von einer beeindruckend beweglichen und warmherzigen Frau, deren einfühlsame Frauenabende ich sehr genossen habe.

Ich glaube, dass unsere Gesellschaft das weibliche Prinzip stärker denn je braucht. Von Frauen, die sich wie Frauen fühlen und nicht die besseren Männer sein wollen.

So leicht, wie ich diesen Beitrag leicht begonnen habe, möchte ich ihn auch abschließen. Folgenden Fakt habe ich bei Wikipedia gefunden – den Suchbegriff enthalte ich Euch zum Schutz Eures Kopfkinos vor 😉 :

„Ein autoerotischer Unfall mit Todesfolge zählt nicht als Unfall im Sinne der Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen und führt von daher nicht zu einer Leistungspflicht der Unfallversicherung.“ *grins* Alles klar?

Ach und da wäre noch etwas: für Hinweise, wo genau man defekte Vibratoren reparieren lassen kann, wäre ich sehr dankbar 🙂 .

Genießt an diesem Mittwoch den Höhepunkt der Woche !

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