Spiegelbilder

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Im letzten Jahr lief der Film „Embrace – Du bist schön“ in den Kinos. Gesehen habe ich ihn nicht, allein den Trailer empfand ich als Betroffenheitskino und ganz ehrlich: Es hat mich nicht interessiert. Natürlich weiß ich, dass die meisten Frauen ein Problem mit ihrem Körper haben. Als wenn es keine anderen Probleme auf dieser Welt gibt. Ja, das hört sich hart an, ist aber meines Erachtens eine reine Kopfsache. Ich bin sicher mit einer anderen Grundeinstellung zum eigenen Körper aufgewachsen, als viele andere Frauen. FKK und ein offenerer Umgang mit sexuellen Themen prägten die Kindheit von uns Ossi-Kindern. Und trotzdem gab es, wie im westdeutschen Raum auch, Idealvorstellungen und blöde Sprüche für eben nicht so perfekte Figuren. So hatte ich lange eine eher androgyne Figur, beneidete also die Mädels mit Vorbau und bekam regelmäßig von meiner Mutter zu hören, ob mein Hintern schon wieder fetter geworden sei – alles ganz normal also. Irgendwann, als dann das erste Kind kam, wurde aus Körbchengröße A zeitweise (besonders als das Muckel durchschlief) die Körbchengröße D. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war mein Neid auf Kurven geheilt. Wie schön, dass nach Schließung der Milchbar, mein Körper sich wieder normal proportionierte.  Natürlich trotzdem gezeichnet, denn 2 Schwangerschaften gehen nicht einfach so an einem vorüber. Und auch Lebenszeichen der vorhergehenden Jahre, bedingt durch OPs zieren diesen – meinen – Körper.

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Kein Vergleich mehr zu dem Säugling mit perfekter Haut, wunderbar winzigen Fingern und Füßchen und dem einzigartigen Erdbeergeruch, der ich sicher mal war. Und das war ich, denn jeder von uns war so. Wir wurden als perfekte Wesen geboren und dann kam das Leben. Aber vorher hatten die allermeisten von uns mindestens eine Person, die uns am liebsten von morgens bis abends geknuddelt hätte. Immer wieder diese Finger und Zehen gezählt hat, die kleinen süßen Nägel bewunderte, unsere zarte Haut streichelte, all unsere Babyfalten unglaublich süß fand und beim Wickeln unseren Speck, unsere Fäustchen und Füßchen mit Küssen bedeckte. Ein perfekter Körper, den man am liebsten vor allem, was da kommt, beschützt hätte. Und es brach dieser Person das Herz, wenn wir uns das erste Mal verletzten, wenn das Leben begann, uns Wunden zuzufügen, die zu sichtbaren Narben wurden.

Mich hat jeder Unfall meiner Kinder geschockt. Auch wenn ich äußerlich cool blieb, auch bei den schlimmsten Verletzungen die Nerven behielt, mein Herz tat weh. Und tut es immer noch. Um so erstaunlicher ist es, dass ich mit meinen eigenen Körper wesentlich sachlicher umgehe. Natürlich stehe ich vorm Spiegel, schaue nach neuen Falten oder Pickeln, die immer in ungünstigsten Momenten auftauchen, nichts, was ausreichend Schlaf und Make up nicht hinkriegen könnten. Ein bisschen Eitelkeit gehört dazu 😉 , und vor dem großen Spiegel stelle ich gern mal fest, dass 2 kg weniger dem Bäuchlein gerade gut tun würden. Aber im großen und ganzen bin ich einfach zufrieden und mag mich.

Immer mal wieder ein Treatment-Day – oder gefällt Euch Wellnesstag besser ? 😛 – und ich fühle mich wie eine Katze, die in Sahne gebadet hat. Aber eines habe ich gelernt: Frauen brauchen Spiegel. Wer sich also für zu curvy hält, sollte sich einen Partner suchen, der genau das mag. Denn eines weiß ich: Männer stehen nicht alle auf Doppel-D und für jeden Topf gibt es einen Deckel, der genau den Topf (samt Inhalt) perfekt findet. Sich mit Menschen zu umgeben, die mit meiner Figur unzufrieden sind und das auch äußern, halte ich für einengend, weil schamauslösend.

Wie, keine Problemzonen? Mit Mitte 40 ? Naja, vielleicht kommt ja noch die ein oder andere bis ich 52 bin, aber bis dato…keine….mehr. 

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Ja doch, es gab eine. Eine Zone, die ich als sehr ambivalent wahrnahm. Klar, ich bin die wahrscheinlich einzige Frau mit immer warmen Füßen. Toll, werden sich jetzt viele denken – ist es auch. Ich brauch im Bett keine Socken, kann barfuß durch die Wohnung laufen, sommers wie im Winter und kann schon früh mit Sandalen loslegen. Und ich finde meine Füße auch sehr gelungen, also von der Form her und mag es, wie sie in Heels aussehen. ABER wie das mit Wärme und Haut und Schweißdrüsen so ist – die Dinger riechen, schnell, sehr schnell! Wahnsinnig peinlich ist das und so habe ich diesen Teil meines Körpers nicht nur zurückhaltend behandelt, sondern auch vor fremden Händen und mehr zurückgehalten. Ich bin damit wahrscheinlich die einzige Frau, die Fußmassagen bis dato nicht zu schätzen wußte. Ihr wißt schon, abends vorm TV und ein netter Kerl, der sich wunderprächtig darum kümmert, die schmerzenden Treter aus den Heels zu befreien und sie so massiert, dass frau am nächsten Tag wie auf Wolken geht.

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Wie das mit dem Universum so ist, schickt es einem zur richtigen Zeit Menschen, die wunde Stellen anrühren – ob man sie heilt oder ablehnt, liegt ganz bei einem alleine. Wenn Euch jemand, den Ihr vor 3 Stunden noch nicht kanntet, anbietet, Eure Füße zu massieren – was würdet Ihr tun? 😉

Ich habe überlegt. Und mich gefragt, ob ich eine Absage bereuen würde. Die Nacht war lau in München und dreimal dürft Ihr raten, wie der Abend endete. „Einfach springen!“, ist ja nicht umsonst das Blogmotto. Für die ganz großen Kopfkino-Experten unter Euch – nein, es ging ausschließlich um meine Füße und das ohne irgendeine Gegenleistung. Es war traumhaft, unbeschreiblich – ich habe mich gefühlt wie eine Königin und ging am nächsten Tag wirklich wie auf Wolken. Natürlich mit einem leichten Grinsen, das nicht aus meinem Gesicht weichen wollte. München blieb keine einmalige Angelegenheit und ich erwarte noch auf einige Wiederholungen samt Steigerung. Logisch, dass ich meinen Füßen, der ehemaligen Problemzone, jetzt mehr Aufmerksamkeit widme, oder?

Jeder von uns ist einzigartig. Also sucht Euch diejenigen, die genau diese Einzigartigkeit an Euch mögen, Euch positiv spiegeln. Dann ist es schier unmöglich, sich selbst oder Teile von sich nicht zu mögen. Verwöhnt Euch und Euren Körper – Ihr habt nur den einen Euer ganzes Leben lang ❤

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Zwiegespräch mit Serena

Zwiegespräch mit Serena

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*Das wird hart* *Ja, ich weiß* *Und Du bist sicher, dass Du das willst* *So sicher, wie man sich nur sein kann mit einem Mann* *Woher diese Sicherheit?* *Weil ich fühle, dass ich die Eine bin, und nicht die andere* *Ok, das ist jetzt so. Jetzt gehts Dir gut und Du kannst das entspannt so sehen. Aber ich kenn Dich. Du bist wechselhaft… in Deinen Stimmungen und Gefühlen wie der Mond*

*Ja, Du kennst mich und deshalb weißt Du auch, dass ich das jetzt durchziehen muss.* *Aber ich will nicht, dass Du verletzt wirst.* *Das kannst Du nicht verhindern, das kann niemand.* *Schon klar, aber Du versprichst mir was.* *Kommt drauf an?!* *Du versteckst Dich nicht, wenns zu arg wird, sondern kommst zu mir.* *Und weiter?* *Na ich bau Dich auf.* *Du?* *Was dagegen?* *Nein, ich bin nur skeptisch.* *Warum? Ich würde doch nur zusammen mit Dir Tee trinken und meditieren…* *Und?* *Und wenn das nicht hilft, gibts Testosteron.* *Auf Rezept, oder wie?* *Nö, viral und am besten in Überdosis. Ich gönn Dir ein paar heiße Chats und erweiter Deinen Dick-Pic-Speicherplatz.*

*Und Du meinst, das hilft, um nicht durchzudrehen, wenn der Kontakt zu ihm sehr eingeschränkt ist?* *Du weißt nicht, was er tut und möchtest doch, dass es ihm gut geht und er glücklich ist.* *Ja klar.* *Also kümmerst Du Dich darum, dass es Dir gut geht. Fertig. Egal, was andere denken.* *Danke Serena, ich mach uns noch n Kaffee.*

Gracia Cantate

Gracia Cantate

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In Erde wühlen erdet 😉 . Selbst wenn man nur seinen Balkon neu bepflanzt. Dabei schweifen die Gedanken, der Erdgeruch wirkt beruhigend und die fertigen Kästen mit den lila Blüten machen mich zufrieden. Ich muss das nicht machen, weil die Nachbarn sonst gucken, ich mach das für mich, weil mir eine lebendige Umgebung gut tut. Und obwohl ich mittendrin in der City wohne, ist heute alles wunderbar ruhig. Tief einatmend genieße ich die Sonnenstrahlen auf der Nase und den Wind, der sanft umher streift. Ich fühl mich vom Leben geküsst, verliebt im Herzen und seelengevögelt.

Das sah vor fast genau 3 Jahren anders aus. Ich war leer, wußte nicht mehr, wer ich bin und wo ich hin will. Wer sich als Hochsensibler jahrelang an seine Umwelt angepasst hat, um normal zu sein, kennt das Gefühl. Und dann kam die Wut, anscheinend ein Gefühl, das uns nicht verloren geht. Ich hab die Wut ausgelebt, egal ob ich ein Recht dazu hatte. Ich konnte in dem Moment nicht anders, um den Weg ins Leben zurück zu finden. Eine Zeitlang bekam ich sogar Angst vor der Wut, so übermächtig und vor allem unkontrollierbar erschien sie mir. Glücklicherweise hielt das Leben auf meinem Weg einen Atemkurs bereit. Und Atmen ist der Weg zurück ins Ich. Ich lernte, mich nicht in anderen wiederzufinden, sondern in mir selbst. Dazu war es wichtig, mich abzugrenzen und anzuerkennen, dass ich das darf. Auf der Suche nach mir stieß ich auf das Thema Hochsensibilität. Nach anfänglichem Zweifel: ICH eine Prinzessin auf der Erbse??? Never! und so einige Lektüre dazu später, folgte die Einsicht.

Als ich dann ein vages Schema von mir hatte, war es an der Zeit, mich zu zeigen und dieser Blog entstand. Die Fachliteratur wanderte ins Bücherregal und der Blog und später das real Life wurden meine Sparringspartner. Mich selbst und meinen Platz zu finden war ein Kampf. Eine gute Freundin beschrieb es so, dass ich Menschen nicht vertraute, sie als gefährlich ansah. Weil ich mir selbst nicht vertraute und dem Leben schonmal gar nicht. Trotzdem sprang ich immer wieder und landete genauso oft im Dreck. Aber ich lernte. Vor allem für mich zu sorgen, mich immer wieder zu fragen:

Was genau tut mir jetzt gerade gut?

Die letzten Jahre waren ein einziger Crashkurs:

  • für meinen Körper, der mir immer wieder anzeigte, wann genau es ihm gut ging und was für Auswirkungen eine unbewußte Lebensweise auf mich hat (bewußt zu sagen:“Scheiss drauf!“ ist damit nicht gemeint.),
  • für meinen Geist und meine Gefühle, die immer wieder sondieren durften, weil sie sich bei bestimmten Bemerkungen getriggert gefühlt haben,
  • meine Seele, die zwar nach Verschmelzung strebt, aber nicht um jeden Preis.

Hochsensibilität findet auf allen Ebenen statt! 

Die letzten Lektionen gingen dann noch so richtig ins Eingemachte:

  • Fallen lassen und aufgefangen werden
  • Vertrauen nicht nur in mich sondern ins Leben, die Existenz von etwas Höherem
  • nicht nur geben, auch annehmen
  • um Hilfe bitten
  • zuerst meine Bedürfnisse (und auch Ruhe gehört dazu!) zu befriedigen und mich dann um andere kümmern
  • zu beten, wenn man ganz unten ist
  • Leben geschehen zu lassen

Das kommt davon, wenn man alles vom Leben will und sich bereit erklärt hat, alles dafür zu geben 😉 . Ich weiß, dass ich immer wieder im Dreck landen werde, aber auch, wie ich da wieder raus komme und vor allem, DASS ich da rauskomme. Und es wird immer wieder Situationen voll Glücksgefühl geben, die nicht ewig halten und trotzdem werde ich sie voller Hingabe genießen. Auch wenn meine Hochs und Tiefs sehr ausgeprägt sind, gehören sie doch zu mir, und ich möchte sie nicht missen. Genauso wenig, wie ich die Menschen missen möchte, die mich in meinem Leben begleitet haben und begleiten. Jeder von ihnen lehrt mich etwas, regt etwas an. Und damit meine ich auch Euch, meine Leser und Kommentatoren. Ich danke Euch allen für die Aufmerksamkeit, die Ihr meinen Beiträgen widmet, die Impulse, die Ihr setzt und mich zum Nachdenken und Mitfühlen (und damit auch Abgrenzen) anregt.

Danke, dass es Euch gibt ❤

Danke für dieses Leben ❤

Danke, dass es Liebe gibt ❤

…wenn ich könnte, würde ich Euch alle gerade einfach umarmen!

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Für eine bessere Welt

Für eine bessere Welt

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Habe gerade den Lieblingssohn wieder an seinen Wohnort gefahren, kostet mich ja nur so 3 Stunden. Typisch Mama. Durch Kinder wird man altruistisch – hat nichts mit Selbstaufgabe zu tun. Irgendwie total normal, dass man möchte, dass es den Kids gut geht, dass sie glücklich sind. Alles haben, was sie brauchen. Liebe vor allem. Und eine lebenswerte Welt. Natürlich ist die Zukunft eine Illusion, niemand kann wissen, was passieren wird. Wir leben immer im Jetzt. Und haben schon früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen: für das, was wir tun, sagen und wofür wir uns einsetzen. Denn so gestalten wir das Jetzt nach unseren Vorstellungen und damit auch die Zukunft, die ebenso jetzt stattfindet. Nur einige gestalten mehr als andere – zu ihren Konditionen und ohne Rücksicht auf Verluste. Verwirren, demoralisieren, propagandieren und halten Illusionen aufrecht. Damit wir eines vergessen:

Die Magier sind wir.

Ich möchte mich niemals entschuldigen müssen, möchte sagen können, alles getan zu haben, damit auch meine Enkel – irgendwann – die Schönheit dieser Welt in Freiheit und Liebe erleben dürfen.

Und auch Blumen finden dürfen.

Mit dem Satz „Hab ich gefunden„, schenkte mir die Lieblingstochter heute morgen einen Wiesenstrauß angereichert mit Flieder. Der Satz ist ein Insider. Als sie klein war, kam sie oft mit einer Handvoll Blumen nach Hause, die hatte sie auf ihrem Heimweg in Vorgärten eingesammelt. Da die Wörter einsammeln und abpflücken einen leicht verärgerten Ausdruck im Gesicht ihrer Eltern hinterließen, tauschte sie die Wörter einfach gegen gefunden aus. Kreativer Sprachgebrauch 😉 …und ja, den Flieder hat sie auch heute gefunden.

 Einen wunderbaren Muttertag an alle Mamas ❤

 

Meine Zeit – Deine Zeit

Meine Zeit – Deine Zeit

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Für manche Geschichten gibt es günstige Zeitpunkte, für andere nicht.

Kairos und Chronos

Laut griechischer Mythologie entthronte Chronos seinen Vater Uranos im Himmel. Um demselben Schicksal zu entgehen, verschlang Chronos alle seine Kinder. Nur Zeus wurde durch eine List gerettet und besiegte seinen Vater. Chronos ist das Alte und auch das Mysterium der Zeit. Die Zeit frisst alle ihre Kinder, alles verliert sich im Dunkel der Zeit, außer Zeus, der Repräsentant der Macht. Wer Macht über sich selbst gewinnt, gewinnt auch Macht über die Zeit. Und so wird der passive unbewußte Mensch von der Zeit „gefressen“, ist ständig im Stress und hat doch das Gefühl nichts zu schaffen, weil die Zeit so vorbeirast. Der bewußte hingegen erlebt die Zeit als Erfahrung und bereichernd, als notwendig, um Dinge reifen zu lassen. Für ihn ist der Weg das Ziel und er weiß, dass am Wegesrand viele günstige Gelegenheiten darauf warten, am Schopfe gepackt zu werden. Für diese günstigen Gelegenheiten steht Kairos – übrigens der jüngste Sohn von Zeus und damit einer der Enkel von Chronos. So ist also sinnbildlich Chronos (Uhren heißen nicht umsonst Chronometer 😉 ) für die Quantität der Zeit zuständig, während Kairos für die Qualität derselben steht. Denn um günstige Gelegenheiten zu erkennen, bedarf es Aufmerksamkeit. Das Brot, das gerade in meinem Ofen backt, schmeckt nur dann fantastisch, wenn ich es zum richtigen Zeitpunkt rausnehme. Also widme ich ihm Aufmerksamkeit und werde aktiv, wenn es soweit ist.

Leider ist mein Leben meist etwas komplexer aufgestellt, als beim Brotbacken. Meine Zeit und mein Weg sind mit dem anderer Menschen verwoben. Und da passiert es schon mal, dass ich ab und zu vom Weg abkomme. Dann zum Beispiel, wenn mein Gegenüber meint, noch Zeit zu brauchen, um eine Beziehung eingehen zu können. In Geschäftsbeziehungen läuft sowas anders ab. Da wird nach dem Warum und dem nächstmöglichen Zeitpunkt gefragt, wenn sich Projekte oder Termine verzögern. Ich akzeptiere und respektiere, dass jeder sein eigenes Tempo hat, um Sachen zu be- oder Erlebnisse zu verarbeiten. In privaten Beziehungen neige ich jedoch dazu, die Zeit, die der andere braucht, unbegrenzt zu gewähren. Gebe damit aber die Macht über meine Zeit aus der Hand. Und das erzeugt Frust.

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Denn niemand mag warten, schon gar nicht, wenn nicht feststeht, wie lange. Also habe ich wieder etwas gelernt. Eben nicht zu antworten: „Du bekommst alle Zeit der Welt„. Denn es ist nicht alle Zeit, die derjenige bekommt, sondern meine Zeit und mein Fokus. Und damit habe ich auch das Recht, zu fragen: „Wie lange wirst Du brauchen?“ Und dann kann ich entscheiden, ob er mir diese Wartezeit wert ist. Oder ob ich wie Kairos mit Flügeln an den Füßen weiterfliege, mit der Waage in der einen Hand, um die Zeit abzuwägen und dem Messer in der anderen, um unnütze Bindungen zu zerschneiden – und auf Anfang zum Ursprung zurück zu gehen.

 

Danke Blümchen, Held und Shiraz fürs da sein.

Nicht alle Geschichten haben ein Happy End und trotzdem läuft die Zeit immer weiter!

Zölibat – ein Selbstversuch

Zölibat – ein Selbstversuch

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Ins Zölibat – Warum tut man sowas ???

Das war meine erste Frage, als ein Bekannter mir davon berichtete. Und meine vollkommene Verständnislosigkeit hat ihn dann doch erstmal sprachlos gemacht. Na gut, ein paar Erklärungen habe ich dann doch noch bekommen, er sprach von asiatischen Kulturen, Bündelung der Energie, Fokussierung auf ein bestimmtes Lebensthema…so ganz verstanden hatte ich ihn trotzdem nicht, aber ich war neugierig. Schließlich saß da vor mir ein Mann im besten Alter, der mir auch auch bisher jede Menge Inspiration gegeben hatte, und den ich durchaus bereit war, ernst zu nehmen.

Also fragte ich Dr. Google – und bekam Antworten, die mich noch weniger zufrieden stellten. Da war von jahrelanger Enthaltsamkeit die Rede, dass das Leben ohne Sex leichter gehen würde oder sich aufzusparen, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (Ehe oder Eisprung)… und auf der nächsten Seite Tipps zur Durchführung, sich öfter mal zu belohnen fürs Einhalten, bevor es dann überging in einen Artikel über die perfekte Zubereitung von Scampis. Puhhh…also der Film in meinem Kopfkino ging folgendermaßen: Bis zur nächsten Beziehung (ich hatte gerade wieder ein abruptes Ende herbeigeführt, war also sowieso gerade unfreiwillig im Zölibat) keinen unverbindlichen Sex, dafür warte ich auf Mr. Right, belohne mich ab und zu mit Scampi und sehe schmalzige Serien. Sah mich schon als „Bridget Jones, die Hamburger Ausgabe“. Absolut nicht meins, also weiter gesucht. Klick gemacht hat es dann bei einem Interview auf Deutschlandradio Kultur mit dem Neurologen Reinhard Haller:

„DR Kultur: Was geschieht eigentlich bei sexueller Enthaltsamkeit mit der Kraft des Sexualtriebes?

Haller: Die Sexualität ist eine enorme Macht. Wir müssen davon ausgehen, dass sie diejenige Kraft ist, die die Menschheit zusammen mit der Aggressivität voranbringt, und jeder Mensch ist dem, wenn man so will, ausgesetzt oder er kann es im positiven Sinne nutzen. Wenn nun das unterdrückt wird, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder entsteht in Art eines Dampfkessels ein pathologischer Grund, aus dem heraus dann alles Mögliche entsteht mit sexuellen Übergriffen, mit sexuellen Notlösungen, oder es könnte auch gelingen, im positiven Fall, dass man diese Kraft der Sexualität positiv verwandelt, also in sportliche Leistung, in künstlerischen Wettkampf und so weiter umwandelt, was aber, glaube ich, nur den wenigsten Menschen tatsächlich möglich sein wird.“

Das fand ich spannend! Eine Herausforderung nach meinem Geschmack.

Die Vorbereitung

Also hab ich hin und her überlegt. Was ich brauchte, waren klare Regeln, also was darf ich und was nicht – wollte ja nicht wahnsinnig werden 😉 Zusätzlich musste das konkrete Ziel formuliert werden, damit eben die frei werdende Energie gezielt gelenkt wurde. Da bin ich ein wenig blauäugig rangegangen, aber der Zweck heiligt die Mittel – oder so, später dazu mehr. Und zu guter letzt wollte ich einen Zielzeitpunkt festlegen. Der sollte perfekterweise im Bereich des Machbaren liegen, durfte aber nicht zu einfach zu erreichen sein.

Da Kalenderdaten bei mir keine emotionale Resonanz auslösen, suchte ich ein Ereignis in der Zukunft, das ich ständig vor Augen hätte und das den entsprechenden zeitlichen Rahmen absteckte. Das war ziemlich schnell gefunden und so begann mein Zölibat/ sexuelle Enthaltsamkeit ab sofort für noch ca. 3,5 Monate (ha, weiß jemand, wie lang die sein können ???). Meine konkrete oder eben nicht so konkrete Zielsetzung bestand darin, dass ich bis zu besagtem Zeitpunkt meinem sehr schlecht bezahlten mit Psychospielchen gespickten Angestelltenverhältnis die Arschkarte gezeigt hätte, UND einen neuen Job angetreten haben wollte, der meinen Fähigkeiten und Neigungen entspricht, mir Spass macht und genug Geld zum Leben einbringt. Ha, manche finden den nie…ich wollte das in knapp 4 Monaten erledigt haben. Männer wären in dieser Zeit TABU, bis auf Begrüßungsküßchen oder ähnlich unverfängliches.

Wie immer also: einfach springen!

Die Durchführung

Später dann schießen einem doch immer wieder zig Argumente dagegen in den Kopf: Was, wenn ich schon vorher den perfekten Job habe? Was, wenn ich den perfekten Mann treffe? Das kleine Teufelchen im Kopf versuchte mir klar zu machen, dass es doch sooo viele Unabwägbarkeiten im Leben gibt. Aber Abmachung ist Abmachung. Fürs Unterbewußtsein soll es auch helfen, sowas schriftlich als Vertrag zu fixieren. Ich bin noch vom alten Schlag, Verträge gelten wie besprochen per Handschlag – in diesem Fall meiner rechten mit meiner linken Hand. Fertig.

Trotzdem, hätte ich vorher gewußt, worauf ich mich einlasse…ich weiß nicht, ob ich das Ganze nicht immer wieder hinausgeschoben hätte.

Es war hart.

Eindeutig.

Beides.

Alles.

Nein, nicht nur die Enthaltsamkeit, denn die war ja freiwillig. Aber es hat was mit mir gemacht. Hat mich wirklich fokussiert und auf eine extreme Persönlichkeitsentwicklung geschickt. Bisher war ich z.B. der Meinung, nicht alleine eine selbständige Tätigkeit ausüben zu können, dazu einen Mitspieler zu brauchen. Und obwohl mir aus meinem Umfeld massenhaft Mut zugesprochen wurde (angeblich, weil ein Angestelltenverhältnis mich immer wieder unglücklich machen würde), hatte ich nur eines: fürchterliche ANGST. Angst zu versagen, Angst, nicht alles zu schaffen, Angst, zu blöd, zu faul, zu undiszipliniert zu sein, nicht genug Energie zu haben. Weder mein Umfeld noch Coachings und Seminare schafften es, mir diese Angst zu nehmen. Wenn Dich das Leben aber auf eine andere Stufe holen will (und die entsprechenden Energien dazu vorhanden sind), dann haut es Dir die Tatsachen nur so um die Ohren, bis Du endlich kapierst. In meinem Fall waren das extreme psychosomatische Beschwerden in Schulter und Nacken, Herzrasen, Kurzatmigkeit, bleierne Müdigkeit und Antriebslosigkeit. So dass der Doc eine Depression diagnostizierte und mich aus dem Arbeitsleben zog.

(Anmerkung: Letztere Diagnose hat sich mittlerweile als fehlerhaft erwiesen. Die Ursache des extremen Energieabfalls habe ich erst vor kurzem – also lange nach Beendigung des Versuchs – ergründet und bin mittlerweile wieder bei ca. 70% meiner Leistungsfähigkeit angekommen. Da klappts auch wieder mit dem Bloggen, yeahhh)

Und schon hatte ich die Kündigung in der Hand und fiel noch tiefer…So fühlte sich also totales Versagen an. Kam mir bekannt vor, und war doch nie so schlimm gewesen, wie vorher ausgemalt. Ich brauchte ein paar Tage, um ein wenig Kraft zu sammeln, mich zu erden. In Erde wühlen oder Zimmer streichen sind dazu durchaus hilfreiche Tätigkeiten. Wenn man nichts mehr zum Festhalten hat, ist es einfacher, den Geist frei laufen zu lassen. Weil ja keine Grenzen oder Einschränkungen existieren. Und es fielen mir einige Möglichkeiten zum Sichern des Lebensunterhalts sozusagen vor die Füße. Davon setzte ich nach und nach um, was sich leicht anfühlte und mir entsprach. Und so hatte ich bis zum Jahresende 3 unterschiedliche Jobs mit 3 unterschiedlichen Chefs, was sich anstrengend anhört, aber miteinander harmoniert. Bis dato bin ich selbständig und zusätzlich angestellt. Und ich habe ein gutes Gefühl, denn zumindest die selbständige Tätigkeit ist auf langfristige Sicht mein Ding. Trotzdem brauche ich die anderen beiden Jobs, um zu (über)leben und ein Gefühl der Sicherheit zu haben. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich im Laufe diesen Jahres noch einiges tun wird.

Das Ergebnis haut mich trotzdem um.

Die Endabrechnung

  1. Mein ursprüngliches Ziel habe ich nicht 100prozentig erreicht. Aber das Zölibat war ein Katalysator, ein Booster. Meine Konzentration auf die Wehwehchen des eigenen Körpers und Geistes zu richten, sich ausgiebig mit mir selbst zu beschäftigen ohne Ablenkung. Durch das Zölibat musste ich mich fokussieren auf mich, mein Gefühlsleben und meine Gedanken. Wo ich vorher auswich, blieb mir nur das Stehenbleiben, wo ich normalerweise die Augen verschloß, blieb nichts anderes übrig als hinzusehen und wo mir vorher Ablenkung willkommen war, mußte ich mich den Gegebenheiten stellen. Dadurch wurde vieles – zeitgleich mit der Beendigung meines Zölibats – (ab)geschlossen: Akten, Gedankenkonstrukte, Vorstellungen, Beziehungen und natürlich der alte Job. Das alles fühlte sich schmerzhaft an, gehörte aber dazu, um frei zu sein für Neuerungen
  2. Aber wo Schatten und Schmerzen sind, da ist auch Licht. Es gab eine Erkenntnis, die grandios für mich war. Vor einem Jahr noch war ich der Meinung meinen Biss, meine Willensstärke verloren zu haben. Konzentration und Durchhaltevermögen für eine Sache und vor allem nur für mich, das brachte ich schon ewig nicht mehr auf. Durch den Versuch habe ich erkannt, dass ich immer noch die Willensstärke besitze, Sachen, die mir wichtig sind, durchzuziehen. Ich hatte nicht meine Willensstärke verloren, sondern meinen Glauben daran.

 

Eine wichtige Erkenntnis!

Von Autoren weiß ich, dass während sie schreiben, ihre Romanfiguren oft andere Wege gehen als vorgesehen. Bei Experimenten oder Versuchen ist das nicht anders, ein gewisses Risiko im Ausgang ist dabei. Memo an mich, bevor ich weitere Experimente starte 😉 . Ich habe das Experiment durchgeführt, um mir etwas zu beweisen – und das ist mir gelungen. Und gleichzeitig bin ich auf dem Weg. Und das nicht alleine. Denn während der dunkelsten Stunden bekam ich -für mich überraschend – Aufmunterung und Unterstützung. Weil ich mich öffnete und um Hilfe bat. Bis dahin für mich undenkbar. Danke ❤

Würde ich den Versuch wiederholen?

Ja, wenn es an der Zeit wäre. Und das wird hoffentlich auf lange Sicht nicht der Fall sein müssen 😉 Trotzdem war es eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Und jetzt bin ich neugierig, ob jemand von Euch schon mal ähnliches ausprobiert hat 🙂

Tanzen war übrigens erlaubt währenddessen – wenn auch nicht auf so hohem Niveau wie bei den beiden 😉 :

Geschenke, wie ich sie mag

Geschenke, wie ich sie mag

Ich liebe Überraschungseier ! Nein, ich meine jetzt nicht den Müll mit Schoki drumrum, der im Kassenbereich jedes Supermarktes platziert ist. Aber Ferrero hat dazu wirklich in grauer Urzeit ne Kampagne entworfen, die in meinem Kopf, und wahrscheinlich nicht nur in meinem, fest verankert ist: „Schokolade, was Spannendes und was zum Spielen.“

Nicht dass es bei mir immer Schokolade sein muss, um die Seele funkeln zu lassen, ein geniales Essen mit Liebe gekocht, hat denselben Effekt und macht mich glücklich. Noch glücklicher werde ich, wenn ich gespannt auf das Dinner bin, weil ich nicht weiß, was mich erwartet.

So einen Abend bekam ich Anfang des Jahres von meinen Lieblingsschwestern geschenkt und falls jemand von Euch in Hamburg oder Umgebung noch auf der Suche nach einem besonderen Geschenk ist und damit gleichzeitig etwas Gutes tun möchte, dem kann ich einen Besuch bei Monika Fuchs zum Wohnzimmerdinner empfehlen. Aber Vorsicht, Monika ist Monate im Voraus ausgebucht. Solltet Ihr das Wohnzimmerdinner also als Gutschein verschenken wollen, so bucht am besten gleich das entsprechende Datum mit. Das Dinner findet nur alle 2 Wochen (evtl. mittlerweile jede Woche) am Freitag statt. Freitags ist nämlich in Hamburg Isemarkt und genau davor wohnt Monika und kauft all die Zutaten für das abendliche Überraschungs-Dinner ganz frisch ein. Und das schmeckt man 🙂

Aber mal ganz von vorne, denn am Anfang empfängt einen natürlich nach dem Türklingeln ein saftiges „Moin, schön dass Du da bist. Ich bin Monika und wer bist Du?“. Herrlich ungezwungen ist das Erscheinungsbild der 78jährigen Gastgeberin, so dass man sich als Gast inmitten des sehr stilvoll eingerichteten, traumhaft hohen Altbaus willkommen fühlt. Eine perfekt gedeckte große Tafel für 16 Personen füllt das Esszimmer aus. Alles harmoniert zauberhaft: schimmernde Kerzen, Tischtuch und Leinenservietten, das romantische Tischgesteck mit Barockrosen…

Dazu eine Freundin Monikas, die sich vor allem um das flüssige Wohl der Gäste kümmerte, und mich anfangs vor die Wahl zwischen einem Campari mit frischem Orangensaft und einem ebenso leckeren Gin mit Tonic stellte. Schon in den ersten 5 Minuten fanden sich Gesprächspartnerinnen, denn die meisten Genießer hier waren weiblich und jeweils mit einer Freundin oder – so wie ich – allein angekommen. Nachdem jeder von uns seinen Obolus für den Abend in das goldene Kästchen auf dem Flur gelegt hatte (50,- Euro für 5 Gänge inkl. Getränke), Platz genommen hatte und der Wein unserer Wahl eingeschenkt war, begrüßte uns Monika mit einem kleinen Gruß aus der Küche. Das Amuse-Gueule ließ schon erahnen, dass wir sehr viel Willensstärke würden aufbringen müssen, um nicht am Ende des Abends nach Hause zu rollen. Leider verwackelte mir beim Knipsen vor lauter Hunger das Handy, und Ihr glaubt gar nicht, wie schnell dieser leckere Happen danach in meinem Mund verschwand. Glücklicherweise habe ich mich danach ein wenig gezügelt – zumindest bevor das Foto im Kasten war 😉 .

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Gebeizter Fisch und Fisch-Mousse mit Chicoree, Kresse und rosa Pfeffer

Als Vorspeise, die wir mit einer lockeren Vorstellungsrunde starteten, belegte Monika jedes freie Fleckchen auf der Tafel mit Platten, auf denen zum Einen ein verführerischer Salat mit Scampi und gebackenen Champignons angerichtet war und zum Anderen Orangenfilets sich mit rosa gebratener und hauchfein geschnittener Entenbrust abwechselten. Dazu gab es ein tolles Orangendressing und zusätzlich ein Bärlauchpesto, dem 2 verschiedene Baguettesorten zur Seite standen.

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Salat mit Scampi, Eiern, Mango und gebackenen Champignons

 

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Rosa gebratene Entenbrust mit Orangenfilets und rosa Pfeffer

…eigentlich hatte ich mich an diesen leckeren Sachen echt satt gegessen, doch es kam ja noch der Hauptgang:

 

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Zürcher Geschnetzeltes mit Spargel-Wurzel-Erbsen-Buttergemüse
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…und zweierlei Pastasorten

…und es war noch längst nicht Schluß. Der Wein hatte unsere Zungen gelockert und anscheinend unsere Mägen geweitet. Aber wie das so ist:

DESSERT GEHT IMMER 😀

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Panna Cotta mit Erdbeeren und Mangosoße

Dazu ein leckerer Cappuccino und ich war im Genießer-Himmel. Von da habe ich die Rückreise dann nicht mehr angetreten, sondern ließ den Käsegang an mir vorbeiziehen. Wahrer Luxus definiert sich durch Verzicht – naja, oder so ähnlich. Die Wahrheit ist: ich kapitulierte, aber nicht groß mit weißer Fahne und so. Nein, ich schlich mich weg vom Ort des Geschehens und landete – in der Küche 😀 . Diese war schon längst in einem geordneten und aufgeräumten Zustand, das Fenster stand offen und Monikas Freundin genehmigte sich genussvoll eine Zigarette, während ich in den Plausch der zwei miteinstieg. Und nach und nach fand sich der Rest der weiblichen Tischcrew in der Küche ein. Wir plauderten noch ein wenig und machten uns dann ganz langsam auf den Heimweg. Mit dem guten Gefühl, nicht nur einen außergewöhnlich lustigen Abend mit himmlischen Magenschmeichlern genossen zu haben, sondern dabei gleichzeitig den Erlös an krebskranke Kinder gespendet zu wissen.

Wenn Ihr Lust bekommen habt, so einen Abend zu verschenken oder ihn Euch selbst zu gönnen, hier die Kontaktdaten:

Monika Fuchs

Restaurant im Wohnzimmer

telefonisch erreichbar unter: 040 463980 oder 0173 2630619

oder per email:    studiocatering@gmx.de