Passend zum „schrägen Sonntag“

Passend zum „schrägen Sonntag“

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Folgenden Song hab ich neulich Nacht gehört und bin dabei herrlich über die Autobahn gesurft. Habt einen schönen Sonntagabend mit Pizza, Netflix und Co ❤

@Blümchen: die ist extra vegetarisch – und ich nehm auch nur das Basilikum 😉

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Es gibt nur eine „Schönste Stadt der Welt“! <3

Es gibt nur eine „Schönste Stadt der Welt“! <3

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Sonnenuntergang im Dezember in Hamburg

©Polizei Hamburg (fotogenipst aus dem Polizeihubschrauber) – und noch einige Bilder mehr zum freien Download auf der Fotoseite der Polizei

 

…und Hamburg grenzt natürlich an das schönste Bundesland der Welt, in dem ich wohne 😉 – mußte ja mal gesagt werden ❤

Hier oben im Norden folgt in einer bestimmten Jahreszeit „gleich nach dem Sonnenaufgang der Sonnenuntergang“ (Zitat geklaut aus der Flens-Werbung) – da vertreibt man sich die Abende gern mit Klönschnack und kommt auf tolle Ideen, wie diese hier:

Die Social Bakery

Kuchen essen und für einen guten Zweck spenden – das ist die Idee hinter der Social Bakery. Sie wurde 2012 von sechs Hamburger Unternehmern ins Leben gerufen: Gunnar Matthaei, Wolfgang von Geramb, Knut Ettling, Raoul Scheimeister, Onur Elci (Kitchen Guerilla) und Patrick Rüther. „Bei einem Herrenabend sind wir auf die alte Hamburger Tradition gestoßen ‘Backe einen Kuchen mehr als du brauchst und gib diesen in deinem Viertel weiter‘“, erklärt Wolfgang von Geramb den Ursprung der Idee.

Jedes Stück für einen guten Zweck

Die Wahl-Bäcker backen zusammen mit ihren Familien und Mitarbeitern original österreichischen Apfelstrudel. Die Erlöse der Aktion kommen in diesem Jahr dem Projekt „Ampion“ zu Gute. Das Projekt stelle ich demnächst etwas genauer vor. In Kürze nur soviel: es geht hier speziell darum, Flüchtlinge in Deutschland so zu unterstützen und zu fördern, dass diese in der Lage sind, in Deutschland selbständig unternehmerisch tätig zu sein und sich dadurch wirtschaftlich und sozial zu integrieren. Jedes verkaufte Stück und Blech Apfelstrudel hilft. In diesem Jahr findet der Social Bakery Day am Sonntag, den 18. Dezember von 12:00 bis 18:00 Uhr im Basecamp Hamburg (Kitchen Guerilla), Warnholtzstrasse 4 statt.

Also ich weiß, was ich am 4. Advent vorhabe – und Ihr so ? 😉

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Einfach händisch: Bambissima

Einfach händisch: Bambissima

 

Hier nochmals ein Beitrag zur Blogparade der Frau tikerscherk. Diesmal hab ich mir die Hände schmutzig gemacht und fand es wert, das festzuhalten, falls Euch auch mal so etwas Leckeres in die Küche kommt. Blumenmädchen und auch Vegetarier oder Veganer sollten ob ihrer Ataraxie nicht weiterlesen.

Da es Mängelberichte zu meinem letzten Beitrag dieser Art gab – schwer lesbare Handschrift (*pahhh*) – habe ich den Text für all jene mit gewissen Leseschwächen 😉 eingetippt und daruntergefügt.

Um es für mich abwechslungsreich zu gestalten, probierte ich das Schreiben mit dem Füllfederhalter. Da ich dieses Schreibgerät, wie sicher viele von uns, lange nicht mehr in Händen hielt, war das eine eigenwillige Erfahrung. Es schreibt sich ganz anders als mit einem Fineliner oder Bleistift. Schnell geht gar nicht, dann kratzt die Feder und das ist ein reichlich unangenehmes Gefühl in der Schreibhand. Dadurch, dass die Gedanken weit vorn sind und die Tinte hinterherhinkt, traten verstärkt Schreibfehler auf. Ich hab diese aber einfach so stehen gelassen, schließlich durften wir damals in der Schule auch keine Tintenkiller benutzen 🙂 .

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Bambissima

Ich weiß ja nicht, was Eure Eltern an Weihnachten so verschenken – bei mir war es ein Stück Reh. Der Sonntagabend bot sich für dieses Festmahl an, da ausnahmsweise eine zeitgleiche “Löwenfütterung” meiner “Raubtiere” möglich war. Nicht nur, dass ich gern in Erde wühle – wobei mein Daumen eher schwarz als grün wird – ich habe auch kein Problem und eine gewisse Erfahrung damit, Geflügel oder auch Fisch vom lebendigen in den verzehrfertigen Zustand zu verwandeln. Dies war aber mein erster Rehrücken. Da ist Kochen dann nicht Meditation sondern ein hochkonzentrierter, kreativen Zustand. Konzentriert, wenn das geschärfte Messer am Wirbelsäulenknochen entlanggleitet und weiter über die Rippen fährt, um die Fleischstränge beidseitig vom Knochen zu lösen. Zart gleiten meine Finger über das Fleisch, während ich es pariere. In leicht gebräunter Butter brate ich die soeben gesalzenen Fleischstränge ca. 2 Minuten rundherum an, und lege sie in eine heiße Form in den auf 200 Grad vorgeheizten Backfen. Nach 8 Minuten pfeffere ich das Fleisch und wickle es in Alufolie, damit es ca. 7 Minuten entspannt, bevor ich es aufschneide. Wunderbar rosa und butterzart…

Buon appetito !

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Impressionen

Impressionen

Wenn ich nachts um 0.05 Uhr eine nette SMS zum kommenden Tag erhalte,

Google mich am Morgen so begrüßt:

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…ich Anrufe dazu und Gratulationen per Whattsapp und SOWAS Süßes an meine FB-Pinnwand bekomme:

 

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(Foto: facebook)

dazu tolle Geschenke vom Wohnzimmer-Dinner bis zum Gusti-Journal bei mir landen und ich jede Menge Leckeres produziere, was durchaus goldige Hüften zaubert:

(Fotos: Lieblingssohn, Produktion Schokotorte: H. Groß, Produktion der Käse-Baiser-Teilchen und Kirschküsschen: mia bellissima)

dann lasse ich Euch alle gerne an meinem B-Day teilhaben, trinke noch ein Gläschen auf Euch und stell mir schon mal eine playlist zusammen, zu der ich die kleinen Pölsterchen schnell wieder abtrainiert bekomme ;-).

Und ich hoffe, dass Euer Sonntag auch wunderbar war :-).

 

 

 

 

 

Heute gibts Ente ;-)

Heute gibts Ente ;-)

Wie man eine Ente für 4 Personen zubereitet:

  1. Besorg Dir eine Ente (heut is zu spät 😉 )
  2. Trink ein Glas Rotwein
  3. Fülle die Ente (Äpfel, Rosinen – das Tier ist da sehr dankbar)
  4. Trink noch ein Glas Rotwein
  5. Ente die Binde zu
  6. Glas Dir noch ein Gieß Wein ein
  7. Gib den Ofen in die Ente
  8. Trink Dich zurück und lehn noch ein Glas
  9. Gare den Wein für ca. 2,5 Stunden
  10. Öffne noch ein Wasche Flein
  11. Schalte die Tür aus und lass den Ofen bei geöffneter Ente ruhen
  12. Tisch den Deck
  13. Glas noch ein Wein Rottrink
  14. Ente die Teile in 4 gleische Schtügge
  15. Ferdisch

 

In diesem Sinne „Prooost!“…ich bin heute ziemlich ähnlich in der Küche unterwegs ;-).

(Quelle: Netzfund bei http://www.ichkoche.at)

50 Tage Blogger

50 Tage Blogger

Heute bin ich also seit 50 Tagen dabei, mich jeden Tag ein bisschen sichtbarer zu machen. Ich bin mit viel Begeisterung gestartet, ohne zu wissen, was mich erwartet. Ich wußte nur, dass das etwas ist, was ich machen möchte, was mir gut tut und mich verpflichtet, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und regelmäßig zu schreiben. Angedacht hatte ich auch ein gewisses Muster, regelmäßig wiederkehrende Themen, aber wie das eben so ist, ein Plan ist doch nur ein Plan und zu Regeln gehört eben auch, sie zu brechen.

Als Priorität hatte ich nach 20 Tagen notiert, bessere Pics einzustellen und den Schrifttyp zu ändern. Das mit den Fotos habe ich durch pixabay, eine Seite, durch die man kostenlose Fotos bekommen kann, gelöst. Die Schrift ist ebenfalls geändert. Ansonsten habe ich das rebloggen ausprobiert, es gepackt, dass meine Blogbeiträge auch auf meiner FB-Seite erscheinen und endlich nach vielem hin und her auch die rechtliche Seite von Seelenfunkeln abgesichert, durch das Impressum. Also habe ich durchaus was geschafft in den letzten 30 Tagen, worauf ich stolz bin. 🙂

Mittlerweile gab es aber auch zwischendurch eine Phase, in der ich gern alles hingeschmissen hätte, mich gefragt habe, warum ich mir das antue. Frustrierende Momente (Geduld mit der Technik und WP sind nicht meine Stärken), Gegenwind und vor allem der Zeitfaktor sind angestiegen. Klar, dass das im real life nicht jedem in meiner Umgebung passt und erst recht nicht jeder es versteht, warum ich statt höchstens 2 Stunden in der Woche jetzt auf einmal 2-3 Stunden am Tag am Rechner verbringe. Die Prioritäten habe ich selbst verschoben, mußte Abläufe und Rhytmen ändern. Und ja, der Protest meiner Liebsten brachte mich schon zum Zweifeln. Vielleicht musste ich aber – mal wieder – lernen, meinen Raum zu verteidigen und für mich einstehen, weil auch das zur Selbstliebe gehört: sich treu zu bleiben, machen, wohin es mich zieht, auch wenn ich nur wenig vom Weg sehe und das Ziel schonmal gar nicht. Und obwohl Seelenfunkeln von mir anfangs nur zum Üben und Testen gedacht war, um irgendwann den „richtigen“ Blog zu starten, ist es mittlerweile wie ein Baby für mich, das ich nicht einfach so austauschen könnte.

Manchmal renne ich tagelang mit einer Idee (oder auch mehreren) im Kopf herum und schaffe es nicht, sie zu Papier zu bringen und wenn es die Zeit dann irgendwann erlaubt, wird das Ergebnis nicht befriedigend – sehr frustrierend. Also bin ich immer noch auf der Suche nach dem perfekten Zeitfenster zum Schreiben, nach einem Ordnungssytem für Ideen und nach der Optimierung der Seite sowieso. Ich bin jetzt schon gespannt, was davon ich nach weiteren 50 Tagen umgesetzt haben werde. Wie gut, dass mir zwischendurch die Schützeenergien für Visionen und die ordnenden Steinbockenergien zur Verfügung stehen 😉

Beim Schokokuss esse ich immer die Waffel zuerst ab, zur Belustigung meiner Kinder, weil ich das pappige Ding nicht mag, und den leckersten Happen auf dem Teller hebe ich mir immer für den Schluß auf. Wieso sollte ich das bei diesem Text anders machen: das Beste zum Schluß.

Was das wäre? Natürlich all die Menschen, mit denen ich hier im täglichen Austausch stehe. Alle die, die bei mir vorbeischauen und bei denen ich mich wie zuhause fühle. Blogger, die ich mit ihren wunderbaren Bildern, wortgewaltigen Gedichten, berührenden Geschichten, kurzweiligen Storys, nachhaltiger Unterhaltung und geiler (sorry) Musik nicht missen möchte, weil ich mich über jeden neuen Beitrag freue und ihn genieße, wie die Schaummasse vom Schokokuss. Menschen, die mich inspirieren, immer wieder Neues auszuprobieren, die mich tagträumen lassen und nach denen ich eigentlich nicht gesucht, aber die ich doch gefunden habe. Bleibt nur noch hinzuzufügen, dass der Austausch über die Kommentare der Schokoüberzug der Blogwelt sind. Und ich mag Schokolade – ist gut für die Seele, besonders die dunkle 😉

Danke an alle Leser und Blogger

Eure Andrea

Thanksgiving oder einfach mal Danke sagen

Thanksgiving oder einfach mal Danke sagen

Nein, falls jemand in eine bestimmte Richtung denkt, ich komme aus dem europäischen Kulturkreis. Jedoch sind Traditionen und Rituale für mich etwas, was passen muss. Es gab schon Menschen, die nicht verstehen konnten, dass ich alles hinterfrage. Nur weil man etwas schon immer so gemacht hat, muss ich das noch lange nicht fortsetzen. Traditionen und Rituale sollen zu meinem Leben passen und nichts finde ich schlimmer, als mich in vorbestimmte Korsetts zwängen zu müssen.

Und falls jemand meint, dass da im Elternhaus ja einiges schief gelaufen sein muss, den kann ich absolut beruhigen – wir hatten wunderbar traditionelle Feste und Rituale und ich erinnere mich gerne daran. Wobei ich eben nicht – anders als meine Schwester – alles so übernommen habe. Für mich macht es beispielsweise keinen Sinn, vor dem Ostersonntags-Frühstück einen Apfel zu verspeisen. Frage mich bitte niemand warum – für unsere Mutter war das Tradition und wir mußten mitziehen. Einige Gewohnheiten sind heutzutage aufgrund anderer Lebensbedingungen sowieso eher sinnlos. Uns wurde damals auch gepredigt, niemals einen Hut aufs Bett zu legen. Nicht nur, dass ich niemals einen Hut besessen habe, diese Vorgabe muss ja wohl noch aus der Zeit stammen, als kopfmäßig so einiges an Ungeziefer unterwegs war 😉

Bis hierhin vermute ich, dass die meisten Leser durchaus meine Haltung nachvollziehen können. Deshalb nur der kurze Hinweis an dieser Stelle, dass ich trotz zweier Kinder niemals Kinderwagen, Gitterbett oder Laufstall besessen habe, unser Weihnachtsbaum bevorzugt am Wochenende nach Nikolaus aufgestellt wird, meine Kinder zu jedem neuen Schuljahr eine kleine Schultüte bekommen 😉 und uns eher in die eiskalte Ostsee stürzen würden als Fasching (uuuaaahhh) zu feiern. Ok, letzteres wird sicher der geografischen Lage geschuldet sein, weil es definitiv nicht am Temperament liegt.

Warum, wieso und weshalb soll hier aber nicht das Thema sein, sondern meine Freude darüber, dass in 3 Wochen Thanksgiving ist. So manch einer verteufelt ja alles, was über den großen Teich zu uns rüberschwappt, und klar könnte ich dieses Fest auch irgendwie Erntedank nennen, das ist es aber nicht wirklich. Und auch die Kinder fragen schon im Oktober, wann es denn soweit ist, also auch da eine liebgewonnene Tradition, die zu uns passt.

Ich weiß nicht mehr, wann genau ich das erste Mal zum ausgiebigen Truthahnessen einlud, aber der Grund ist immer noch derselbe. Im Laufe des Jahres gibt es immer wieder Menschen, die mir Gutes tun: die Nachbarin, die mit nem Stapel getragener Kinderklamotten kam und nichts dafür wollte, der Nachbar, der mir ein paar schwere Möbelstücke getragen hat, die Freundin, die sich um den Hund gekümmert hat, als ich krank war, usw. usw.

Natürlich machen all diese lieben Menschen das alles „einfach so“ und erwarten nicht mehr als ein Dankeschön.

Ich finde jedoch, dass es in Beziehungen einen Ausgleich zwischen Geben und Nehmen geben sollte. Und so lade ich zum typisch-untypischen Thanksgiving-Essen ein, ohne Angabe von Gründen und einfach so, mein innerliches Danksagen. Im letzten Jahr hatte ich große Angst davor, die Zeitplanung einzuhalten und den Puter ganz alleine zu zerlegen – vollkommen unbegründet. Ersteres, weil alles prima vorzubereiten ist und letzteres, weil der Hübsche sowieso zerfällt, so weich und zart ist er 😉

Dieses Jahr habe ich aufgrund der Ortsveränderung nur noch die Hälfte an Wohnfläche zur Verfügung – und weiß gar nicht, wie ich alle Gäste an einen Tisch bringen soll, schon gar nicht, an welchen Tisch. Aber noch habe ich 3 Wochen Zeit und bis dahin wird auch diese Herausforderung gelöst. Besonderes Highlight ist neben dem Puter übrigens der Süßkartoffelauflauf mit Marshmallows und Pecannüssen – furchtbar süß und furchtbar lecker und immer zuerst leer gegessen. Ich freu mich drauf – auch darauf danke sagen dürfen.

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