Großartig und Wundervoll

Großartig und Wundervoll

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Ich bin groß und meist nicht artig. Und meist warte ich wie so viele andere Menschen auch auf das EINE Wunder in meinem mehr als vollen Leben. Ein Leben, das im Vergleich zum Universum, nur einen Wimpernschlag dauert. Zum Staunen bleibt oft keine Zeit und bewußt zu leben, häufig eine Illusion, weil ich mich in meinem eigens geschaffenen Hamsterrad befinde. Eines, das mir ein Mindestmaß an Sicherheit gibt, aber trotz allem nehme ich mir die Freiheit, meine Abläufe selbst bestimmen zu können. Direkt Einfluß zu nehmen, darauf, wie ich lebe, was und wer mir wichtig ist und in meinem Kosmos eine Rolle spielt. So dass mir immer ein wenig Raum zum Denken, Fühlen und zur Reflexion bleibt. Das ist wichtig, um Entscheidungen zu treffen, die auch mir nicht leicht fallen. Und eines bleibt immer: Hoffnung. Also genieße ich weiter die vielen kleinen Wunder des Lebens. ❤

 

Ein Wunder ist gerade der Hamburger Hochsommer *grinsbreit* . Den man für kein Geld der Welt kaufen kann *yeahhhh* !!!

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Was soll ich tun?

Was soll ich tun?

Ob diese Frage in einem Gespräch vor ca. einem Jahr auch fiel, weiß ich nicht mehr. Aber ich weiß, dass es um die Zukunft einer Freundin ging, die Situation ausweglos erschien und, dass wir die Karten dazu befragt haben. Es ging darum, dass sie den Partner, mit dem sie trotz der mittlerweile fehlenden Liebe und Leidenschaft ja sehr viel verbindet, doch nicht in einer für ihn belastenden Situation verlassen kann. Schließlich hatte sie sich doch mal für ein „in guten wie in schlechten Tagen“ zu ihm bekannt. Dadurch war sie doch verantwortlich für das Leben des Menschen, war an ihn gebunden, egal, was sie selbst glücklich macht.

Als Freundin bin ich mitunter unerträglich ehrlich. Und so bekam sie von mir folgende Sätze an den Kopf geknallt:

„Was meinst Du eigentlich, wer Du bist, dass Du Gott spielen musst!!! Du bist nur für einen Menschen verantwortlich und das bist Du selbst. Du kannst Dir doch nicht anmaßen, besser als Dein Partner wissen zu wollen, was gut für ihn ist? Woher willst Du wissen, dass eine Trennung für ihn nicht das Beste wäre? Das kannst Du nicht. “

Ich verstehe ja, dass es wesentlich leichter ist, die Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen – weil man im entscheidenden Moment IMMER den Rückzieher machen kann, der Andere wäre ja schlußendlich für sich selbst verantwortlich. Aber viel schwieriger ist es, die Verantwortung für das eigenen Leben, das eigene Glücklichsein zu übernehmen. In diesem Blog geht es mir immer wieder um Selbstliebe, darum, sich so zu akzeptieren, wie man ist. Dazu gehört aber auch, sich die Verantwortung für sich selbst zurückzuholen. Andere Menschen nicht über sich und seine Bedürfnisse zu stellen und sich als die wichtigste Person im eigenen Leben zu betrachten. Damit ist kein Narzissmus gemeint, denn der wäre das Gegenteil: jemanden zu brauchen, der einem immer wieder bestätigt, ein liebenswerter Mensch zu sein. Zur Selbstliebe und Selbstverantwortung gehört auch, Verstrickungen und Abhängigkeiten zu erkennen, denn nur wenige von uns sind so erzogen, dem eigenen Stern zu folgen.

Tarot - Der Teufel
Es geht um Blockaden und Situationen, in denen wir uns unwohl fühlen, in denen wir in Abhängigkeiten und Angst verharren, weil der Leidensdruck noch nicht groß genug ist.

Dazu ein aktuelles Beispiel:

Gestern Abend hatte ich eine aufwühlende Diskussion mit dem Lieblingssohn, der sich mittlerweile der analogen Fotografie verschrieben hat UND schon immer jemand ist, der interessiert am aktuellen Zeitgeschehen teilnimmt. Seine Ankündigung am kommenden Freitag oder Samstag die Gegendemos zu G20 als Beobachter begleiten und Fotos machen zu wollen, stieß bei mir als Mutter und auch bei seiner Freundin auf grenzenloses Entsetzen. Schließlich ist das Ereignis noch gar nicht los gegangen, aber man spürt jetzt schon deutlich negative Winde, die uns hier umwehen.  Wir haben Angst um ihn und wollen natürlich verhindern, dass er sich dem aussetzt und redeten entsprechend auf ihn ein, um ihn davon abzubringen. Er sieht es jedoch als seine Aufgabe an, da er sich der Dokumentarfotografie verschreiben möchte/will/hat. Ob es an meiner Erziehung oder am eigenen Charakter liegt, weiß ich nicht, er hält an seinem Vorhaben fest. Ist dabei jedoch keinesfalls stur und verbohrt, sondern versteht unsere Einwände und versprach, sich rechtlich „schlau zu machen“. Seine Schwester unterstützt seine Meinung übrigens und wies mich an, doch bitte loszulassen. Ein mulmiges Gefühl bleibt mir und seiner Freundin sicher auch. Und es mischt sich Stolz darunter, dass er eben nicht faule Kompromisse eingeht, nur um es uns recht zu machen.

Update: Glücklicherweise hat der Lieblingssohn ein paar Bezugspersonen mehr, mit denen er sich auch über seine Vorhaben austauscht. Denn mütterliche Ratschläge und Fürsorglichkeit reizen ja schon per se zum Widerspruch. Und so hat er für sich entschieden, das Treiben zu G20 aus sicherer Entfernung zu betrachten und sein fotografisches Augenmerk auf weniger brisante Ereignisse zu richten, um mehr Übung und Routine zu bekommen. *erleichtert bin*

Tarot Stern
Die Situation abwägen und dem eigenen Stern folgen.

Wenn ich mich so umsehe, dann bemerke ich, dass eben viele Partnerschaften nur noch bestehen, weil jeder der Partner meint, faule Kompromisse aufrecht zu erhalten. Heißt, ich tue etwas für den anderen, weil ich MEINE, er braucht/will das so. Bei ebensolchen Kompromissen steigt der eigene Unzufriedenheitspegel immer mehr. Weil man keinen Dank erhält. Wofür auch, der Partner weiß ja nichts von dem Kompromiss. Und letztendlich folgt keiner der Partner dem eigenen Stern und der Frust in der Partnerschaft ist auch für Außenstehende deutlich spürbar. Die in der Bildüberschrift gestellte Frage ist also schon von der Wahl her nicht eigenverantwortlich. Denn es geht nicht darum, was man tun soll. Es geht einzig und allein nur darum:

Was will ICH ? Und wer will ICH sein?

Und dann entsprechend zu handeln. Egal ob es dauert oder von heute auf morgen geschieht. Glücklicher ist, wer seinem eigenen Weg folgt.

Besagte Freundin hat das getan. Noch befindet sie sich mitten im Loslösungsprozess, und ich bin nur begleitender Beobachter. Sie erscheint mir lebendiger, gelöster und offener für die Zukunft. Und das macht mich total froh, denn auch wenn meine Zunge manchmal sehr schnell ist, mache ich mir im nachhinein dann doch viele Gedanken, ob ich ein Recht auf verbale Kopfnüsse habe. In diesem Sinne:

Wir werden sterben.

Also lasst uns jeden Tag aufs Neue beginnen zu leben!

Viel mehr zu spüren und nicht denken.

Leidenschaft und Freude im Tanz des Lebens

 

Quelle der Tarotkartenfotos: http://www.astrolymp.de/

 

 

Alice im Wunderland -Die Welt aus Katzensicht

Alice im Wunderland -Die Welt aus Katzensicht

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…noch ganz viel Arbeit

hab ich hier mit meinen Dosenöffnern. Meine echte Katzenmutter hat mich ja vorgewarnt, und es sind ja gerade mal 9 Wochen im neuen Heim. Das ganze Palast zu nennen, wäre doch etwas übertrieben. Aber –  meine Dosenöffner sind wirklich bemüht, ein anständiges Gefolge für mich abzugeben, auch wenn ihnen das selbst nicht so ganz klar ist. Was soll man erwarten von einer Spezies mit 2 Hirnhälften? Die Evolution hat sie ja nicht umsonst den aufrechten Gang erlernen lassen. Damit sie eben für höhere Wesen wie mich die Drecksarbeit erledigen können. Neulich las ich, dass sie sich als „Krone der Schöpfung“ bezeichnen – hab mich gar nicht wieder eingekriegt vor Grinsen. Na wenigstens die alten Ägypter wußten noch, wer die wahren Götter dieser Welt sind. In einem halben Jahr wird das hier schon ganz anders aussehen. Also nicht dass ich jetzt erwarte, dass die beiden hier soviel kätzisch verstehen, wie ich ihre wirklich begrenzte Lautanzahl.

Stellt Euch mal vor, da war hier doch jemand zu Besuch, der vorschlug, zu meiner Erziehung mit einer Wasserspritze (hallo, gehts noch ???) beitragen zu wollen. Ihr glaubt gar nicht, wie schnell der meine 8 Vorderkrallen schön tief im Oberschenkel hatte – bei einer leichten Stoffhose äußerst wirkungsvoll, sag ich mal 😉 *schnurrr* Momentan bring ich gerade meine 1. Hofdame auf Spur. Ich denke, sie braucht mich als Vorbild. Als Katze merkst Du ja sofort, wenn die nicht bei der Sache sind. Sich nicht auf das JETZT konzentrieren, sondern irgendwie zig Sachen erledigen wollen und sich selbst dabei vergessen (ich sags ja: Menschenhirne!).

Ich erinnere sie also immer wieder sehr nachdringlich an die wichtigsten Bedürfnisse – und die sind bei Menschen ja nicht anders als bei Katzen:

  • ausreichend Schlafen in bequemer Haltung
  • Stretching nach dem Schlafen
  • regelmäßig und gut Essen (Mir persönlich reicht ja die Soße, die an diesem Dosenfutterkram dranklebt. Hab mir sagen lassen, dass Menschen auch auf Fleisch stehen 😉 )
  • viel Wasser trinken (also mir schmeckt ja das aus diesem komischen Blubberkrug da unten am besten)
  • frische Luft (die braucht meine Menschin, nachdem sie mein „da wo auch Katzen zu Fuß hingehen“ saubergemacht hat…)
  • viel Bewegung

Ok, letzteres ist mit ihr wirklich schwierig. Ich hab jetzt aber grad was neues ausprobiert. Jedesmal, wenn die Wohnungstür geöffnet wird, flitze ich ins Treppenhaus – nach oben, ist doch logisch, oder? Ich werd sie schon noch fit kriegen.

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So, ich verzieh mich jetzt wieder auf mein Fensterbrett: im Vor-mich-hin-dösen kommen mir die besten Ideen. Und hier noch ein Spruch, den ich nicht besser hätte formulieren können, der aber aus China stammt:

Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muss es auch eine Aufgabe für ihn geben.

Eure Alice

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Geburt…stag – 1 Jahr „Seelenfunkeln“

Geburt…stag – 1 Jahr „Seelenfunkeln“

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Fast einen Monat bevor dieser Blog heute Geburtstag feiert, habe ich den letzten Eintrag geschrieben. Sträflich vernachlässigt, könnte man behaupten. Im Monat davor waren es 2 Blogbeiträge und im Juli sogar 3. Ein Blog auf dem „absteigenden Ast“ ;-), oder so.

Ich bin volle Kanne reingeschlittert, hab nicht auf mich aufgepasst, mich – weil ich dachte, ich müßte – mit Leuten umgeben, die mir nicht gut taten und für selbige dann meinen Energielevel die letzten Monate bei weitem überschritten. Und dann kam vor 3 Wochen der Knall, der mich in den freien Fall katapultierte. Ich propagierte ja gerne als Motto: „einfach springen“ , hatte dabei jedoch immer ein Ziel im Visier, selbst wenn es noch so klein war.  Anfangs sträubte sich alles in mir gegen diese andere Erfahrung, dann las ich von der Giraffe in der Hängematte und ließ los. Stellte mich meinen größten Ängsten – hilflos und machtlos zu sein – und wurde liebevoll und sanft aufgefangen.

Glück ist die Abwesenheit von Kampf

Kampfunfähig zu sein, fühlte sich entgegen meinen Befürchtungen einfach gut an. Sich einige freudvolle Momente nicht verantwortlich zu fühlen, zu beobachten, dass sich die schlimme Probleme entknoten ohne das eigenen Zutun, gibt Vertrauen in das große Ganze. Aber obwohl sich diese ruhige Blase wunderbar anfühlte – so muss sich ein Baby in der Gebärmutter fühlen 😉 – wußte ich irgendwann, dass ich mich auf den Weg machen wollte. Ein kleiner Teil in mir sträubte sich dagegen, weil ich keine Perspektive sah, kein konkretes Ziel, nur die Ahnung eines Lichtscheines. Meine sehr realen „Schutzengel“ bestärkten mich, gaben mir Halt, Liebe und Zuversicht. Und auch wenn ich das letzte Wegstück als sehr zäh und kräftezehrend empfand, hat es sich gelohnt.

Die letzte Verbindungsschnur einer Ehe ist nach 27 Jahren durchschnitten und die berufliche Zukunft offen. Alles neu und unbeschreiblich frei. Ich sprudele gerade so vor Ideen und Energie. Weiß aber, dass ich noch längst nicht wieder auf 100 % bin. Dass ich achtsamer  mit mir umgehen werde, als bisher. Ist es Zufall, dass diese Neugeburt zeitlich mit dem Bloggeburtstag zusammenfällt ? *schmunzel*

Und nun ? Alles NEU ?

Meiner Ärztin gegenüber erwähnte ich dieses Hobby und sie fand es überhaupt nicht bedenklich, dass ich das Schreiben vernachlässigt habe…ich schon. Es hat mir gefehlt. Nur auch hier bin ich in die Perfektionsfalle getappt. Wollte nur noch schreiben, wenn der Content ausreichend ist und stimmt. Pah, und dabei ist das Funkeln weggeflutscht 😉

Ich hab mir heut früh meinen Blog mal als Besucher angeguckt. Besonders, da ich irgendwie nicht verstehen konnte, dass trotz so weniger Beiträge in der letzten Zeit, die Anzahl der Follower auf 115 gestiegen ist.

DANKE ❤ DANKE ❤ DANKE ❤

Klar bin ich nicht so blauäugig zu denken, dass mir alle nur folgen, weil sie die Blogbeiträge mögen, sondern eine gewisse Anzahl erwartet, dass ich entsprechend auch folge. Wie viele von Euch wissen, lese ich die Blogs, denen ich folge wirklich und damit kommt in meinen Reader auch nur das, was mich interessiert. Oder einfach so Schönes, das gleichzeitig inspiriert.  Und wißt Ihr was:

Ich mag meinen Blog.

Und würde mir auch folgen *grins*. Also wird es hier keine Veränderungen geben…na gut, außer häufigere Beiträge – einfach so. Und jetzt starte ich – wie viele von Euch auch – in dieses verdammt lange Wochenende. Mit voller Hütte, weil sich die liebsten Teenager bei mir versammeln – auch der ausgezogene Teil. Ich vermute, weil ich ihnen mein legendäres Pulled Porc versprochen habe. Liebe Grüße an dieser Stelle an das Australien-Mädchen: Du holst das große „Fressen“ im Frühjahr nach, versprochen! (Falls Du dann noch magst, nach einem halben Jahr fleischlastiger Ernährung 😉 ) Überhaupt treffe ich all die, die mir wichtig sind und das sind alles

Helden

 

Happy Birthday to me and all the best wishes for you ❤

…auch von Alice, meiner neuen Mitbewohnerin,

der Glücks- und Glamourkatze aus dem Hut da ganz oben 😉

 

Vom Loslassen und Gewinnen

Vom Loslassen und Gewinnen

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Ich glaube nicht an Zufälle, besonders nicht an zufällige Begegnungen. Offen und neugierig dafür sein kann man aber und versuchen, nicht zu projizieren. Letzteres ist schwer. Der Mensch braucht Schubladen, um zu ordnen, sich zu ordnen, Beziehungen zu anderen einzuordnen. Mit manchen Menschen entwickelt sich mehr als gedacht, Freundschaften zum Beispiel. Andere inspirieren einfach oder setzen eine Erkenntnis in mir frei. Danach entschwinden sie von sich aus oder ich merke, dass es an der Zeit ist, loszulassen.

Ich realisiere, dass ich immer mehr nur diejenigen um mich haben will, die mich schätzen, mir nicht ungefragt ihre Meinung aufdrücken, die versuchen, auch meinen Standpunkt zu sehen und sich so offen geben, wie ich es tue. Jeder von uns ist beides: Lehrer und Lernender. Eine Beziehung krankt, wenn das Verhältnis unausgewogen ist. Die Energien müssen gleichmäßig fließen 😉 . Dann entstehen Spirit und Power.

Wieviel Power wird entstehen, wenn 4 ganz unterschiedliche Frauen sich gegenseitig bei der Erfüllung ihrer jeweils größten Vision unterstützen ?

Ich wette darauf, da wird Musik sein – überall, wo wir sind ❤

 

 

Schwierige Zeiten — holunderhexe

Schwierige Zeiten — holunderhexe

Lesenswert für Bauchgefühlmenschen und alle anderen natürlich auch. Ich kann meiner Lieblingshexe da nur zustimmen ❤

 

Das geht ja wirklich Schlag auf Schlag im Moment, auch in den Kursen ist es gerade ein großes Thema: Was ist da los? Dreht die Welt langsam durch? Es sind große, lange Prozesse, die wir kaum überschauen können, die mit Gesellschaften an sich zu tun haben, denn nichts kommt aus dem Nichts. Wenn es chaotisch […]

über Schwierige Zeiten — holunderhexe