Gänsepickelsound

Gänsepickelsound

Nachdem die Pentatonics mit ihrem „Hallelujah“ – den ich schon vor 6 Wochen hier zeigen wollte und den Beitrag dann vergaß – längst die Charts stürmen, haut mich die folgende Interpretation eines Klassikers immer wieder aus den Latschen.

Also dreht für den „Sound of silence“ die Lautstärke ganz nach oben!

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Wünsche werden wahr

Wünsche werden wahr

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Über die Notwendigkeit, Wünsche konkret zu formulieren, bin ich ja schon in diesem Beitrag näher eingegangen. Mit dem Satz: „…der Weise beschenkt sich selbst mit Klarheit und das Universum (oder wer auch immer) sorgt dann dafür, dass Wünsche wahr werden.“ endete der Beitrag.

Auch wenn ich mit meinen Wünschen schon sehr konkret bin, werden sie mir nicht alle erfüllt. Ich vermute, dass es Euch ähnlich geht. Klar könnte man das jetzt damit begründen, dass ich mir gewisse Sachen eben nicht wirklich doll genug oder wirklich-wirklich wünsche, dass diese eventuell kein Herzenswunsch sind. Das ist sicher irgendwo eine mögliche Erklärung. Andererseits könnte dahinter auch etwas anderes verborgen sein, wie zum Beispiel eine Lernaufgabe. Denn was würde passieren, wenn wir alle unsere Wünsche erfüllt sähen. Selbst wenn sich die Erfüllung nicht sofort materialisiert, so wäre unsere Seele überfordert. Weil wir uns ständig entwickeln, ob wir wollen oder nicht. Unsere Ziele, Wünsche und das, was wir wirklich-wirklich wollen entwickelt sich mit.

…ein intelligentes Universum ?

Sobald Klarheit zu einem Wunsch vorhanden ist, setzt sich Dein Geist in Bewegung, bewegt etwas, läßt Dich etwas tun. Da bewegst Du Dich also auf Deinen Wunsch zu, setzt Dir Ziele, ackerst, machst und tust und dann irgendwann… passiert    nichts mehr. Alles stockt. Für so ein ungeduldiges feuerbetontes „Hörnertier“ wie mich eine furchtbare Situation, so dermaßen frustrierend!

Und immer wieder schmeißt mir das Leben solche Situationen vor die Füße. Lange habe ich gebraucht, um zu begreifen, dass blinder Aktionismus das Ganze nur noch verschärft. Seine Fehler zu sehen und daran zu arbeiten sind jedoch 2 ganz verschiedene Dinge 😉 . Ich kann es immer noch nicht lassen, verbeiße mich in den Frust, denke und meine noch mehr tun zu müssen. Da fiel mir vor einiger Zeit ein weiteres Tarotbuch in die Hände und zu einer bestimmten Karte gab es da eine ganz andere Sichtweise als gewohnt.

 

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7 der Scheiben/Münzen (Bildquelle: http://www.astrolymp.de)

Vom langsamen Wachstum und Warten war ursprünglich die Rede. Ja, ich weiß, dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht (einen Versuch ist es irgendwie trotzdem wert). Das neue Buch spricht im Zusammenhang mit der Karte aber von Fehlschlag und Angst. Genau das also, was man im Moment der Stagnation empfindet: Werde ich jemals wieder…? Lohnt es sich überhaupt…? Es fühlt sich an, als wenn man seinen Einsatz auf den Tisch gelegt hat und nun alles verloren ist. Der Laubhaufen auf der Karte braucht nur einen Windstoß, dann ist wirklich nichts mehr übrig. Also die Träume weggeblasen, beerdigen, aufgeben, resignieren und die Decke über den Kopf ziehen?

Tarot zeigt mir immer wieder auf – obwohl es ja NUR Karten sind 😉 – wie das Spiel des Lebens weitergehen kann. Die nächste Karte (also 8 der Scheiben) steht für Umsicht, also seine Verhältnisse neu zu ordnen. Letztendlich findet man meist unter Laubhaufen eine Menge fruchtbare Erde, die man neu bestellen kann. Also versuche ich mich immer mal wieder daran zu erinnern, dass Zeiten der Stagnation und Angst auch dafür stehen, sich selbst neu auszurichten, Wünsche zu korrigieren, die Richtung um ein paar Grad zu ändern. Wer auch immer letztendlich den Anstoß für diese Korrektur geben mag: die Seele oder das intelligente Universum…immer gilt:

„Carry on my wayward son
There’ll be peace when you are done…“ 🙂

 

Das gilt natürlich auch für den mittleren Tag der Woche …durchhalten, das nächste lange Wochenende ist in Sicht. ❤

Glücksbringer

Glücksbringer

Gutes tun

Lachen und Lächeln

Dankbar sein

Dir und anderen verzeihen

Neugierig sein

Beziehungen pflegen

Neues lernen

Tun, was Du für richtig hältst

Offen sein für Neues

Optimistisch sein

Fehler akzeptieren

Genießen können

An Dich glauben

Aktiv sein

(Quelle Der Lebensfreude Kalender 2016) …und ich füge hinzu:

Normalität selbst definieren

Ver-rücktheit pflegen

äußere Grenzen setzen

innere Mauern einreißen

sich selbst nicht ernst nehmen

sich selbst mega-ernst nehmen

der Mittelpunkt des eigenen Universums sein

Ehrfurcht vor dem großen Universum da draußen haben

TRÄUMEN

Vertrauen und Glauben

und so oft es geht : Einfach springen !

 

 

PS: …und natürlich Tanzen 😉

 

 

 

7 Wochen OHNE Verzicht

7 Wochen OHNE Verzicht

Wir sind umgeben von Ratgebern: virtuelle Tipps, wie ich Erfolgsautor werde, meinen Blog oder mein Business erfolgreich starten kann, mich selbst oder meinen Partner optimiere oder mein Leben leichter mache, den perfekten Körper durch ein entsprechendes Workout in 8 Wochen bekomme oder das Geheimnis meiner Intuition ergründe. Nach dem Lesen solcher Artikel bin ich immer enttäuscht, weil keine meiner Erwartungen erfüllt wurde. In die gängigen Tageszeitungen oder „Frauenzeitschriften“ werfe ich erst gar keinen Blick, ich weiß, was mich da erwartet. Die neueste Ernährungsmethode oder eine wirklich wirksame und völlig neuartige Diät, im Sommer Tipps zum Sonnenschutz und zu Kindern im Auto…oder, mein persönlicher Favorit: mehr Wasser zu trinken.

Und während ich steil gehe, wenn im realen Leben jemand meint, den Besserwisser rauszukehren, so klicke ich online alles brav an. Es könnte ja wirklich ne neue Erkenntnis dabei sein, etwas, das ich noch nicht wußte, eine neue Einsicht, die ich ja dann gleich nutzen könnte, ohne unnötige Fehler im Vorfeld zu machen.

Blöd ? Nein, saublöd ! Und krankmachend…

Denn eines schaffen diese Ratgeber auf alle Fälle: zu verunsichern. Sagen sie doch vor allem eines: DU BIST NICHT RICHTIG, DAS GEHT NOCH BESSER ! um ein SEI DU SELBST ! hinzuzufügen. Findet einer den Fehler ?

Um ich selbst zu sein, ist nicht wichtig, was andere raten, denn das, was dem einen geholfen hat, ist nicht unbedingt die richtige Hilfestellung für mich oder Dich. Wir sind hier in diesem Leben, um zu wachsen und dabei geht es nicht darum, schon am Anfang des Weges alle Gaben in den Händen zu halten. Meist ist ja eher das Gegenteil der Fall. Wir tragen jeder unser Päckchen und müssen mit den darin gesammelten Ängsten, Versäumnissen und Blockaden klar kommen. Während wir damit beschäftigt sind, lernen wir uns selbst besser kennen. Selbst wenn wir erst mal sammeln, was wir nicht wollen, so entwickelt sich doch daraus die klarere Vorstellung von dem, was man will und vor allem, was einem gut tut. Und trotzdem zweifeln wir.

Ich beobachte oft, dass vor allem eines fehlt. Meine Oma hätte dazu gesunder Menschenverstand gesagt. Wobei ich den Menschenverstand nicht ausschließlich dem Denken zuordne. Ich hätte das als Bauchgefühl – also ein Gemisch aus vergangenen Erfahrungen und Intuition – bezeichnet, aber Oma meinte genau das. Hört da heute überhaupt noch jemand drauf ? Und vertraut einfach auf das, was auf ihn zukommt ? Oder haben wir eher alle Angst davor, Fehler zu machen oder nicht ins gesellschaftliche Raster der schönen, erfolgsoptimierten und durchtrainierten Mitmenschen zu passen ? Und beschweren uns trotzdem alle darüber, dass heutzutage alles so verkopft ist.

Was genau ist da falsch gelaufen ? Wo liegt der Ansatz der Verunsicherung ? Ich hör es schon tönen: die Gesellschaft ist an allem schuld. Nein, ist sie nicht, denn die Gesellschaft sind wir, jeder einzelne. Wenn wir nicht so auf die Angebote anspringen würden, gäbe es bald immer weniger davon. Und ich stelle jetzt mal einfach eine These auf: in uns ist der Kern des Ganzen zu finden – mittendrin. Innere Zufriedenheit ist der Zustand, der uns immun machen kann, uns ruhen lassen kann, wie im Auge eines Tornados. Schließlich müssen wir täglich genug Stürme im außen abwehren, da wäre innerer Frieden ein Geschenk.

Dieser innere Frieden hat bei mir immer wieder folgende Auswirkungen: ich komme ins Lauschen. Höre zu, was mein Körper mir sagen will, lausche meinem Atem und meinen Gedanken und Empfindungen.

Zwischen Reiz und Reaktion liegt der freie Wille !

Dieser Satz meiner Tantralehrerin bringt es auf den Punkt. Wenn ich in mir zur Ruhe komme, hat das „Hamsterrad“ oder der angebliche Zwang von außen keine Gewalt mehr über mich. Denn es liegt in meiner Verantwortung, zu entscheiden, was für mich am besten ist, was ich wirklich tun will und was nicht. Und auch wie ich erreiche, was ich möchte, ist in meinen Zellen – oder eventuell ja auch den Zwischenräumen 😉 – verankert. Dazu sind keine Ratgeber nötig, denn es geht nur darum ES zu tun, einfach loszulegen. Korrigieren kann man immer noch. Kinder machen sich auch keinen Plan, wenn sie einen Turm oder was auch immer bauen wollen – die legen einfach los, weil sie ein Ziel haben und sich davon nicht abbringen lassen.

Stellt Euch diese Trinität in uns als ein geschlossenes System vor:

  1. zu akzeptieren, wer und wie man ist,
  2. immer wieder in sich zu ruhen und zu lauschen und
  3. ein Ziel zu haben.

Die einzelnen Punkte bedingen sich gegenseitig, immer wieder, lassen Veränderungen zu, sind flexibel. Aber sie sind in uns und nicht im Außen zu finden, und sie brauchen eine ganze Menge Training. Was bringt mir das ? Sicherheit, Klarheit, Integrität und Stringenz im Handeln.

Also die „7 Wochen ohne“ nutze ich dazu, auf all die Ratgeber, die mir vor die Nase kommen, zu verzichten. Und in der frei gewordenen Zeit werde ich mehr meditieren. Weil es gut tut, bei mir anzukommen und die Erfahrung von Ganzheit, Frieden und liebevollem Annehmen zu machen. Letztendlich stellen diese 7 Wochen auch keinen Verzicht dar, sondern eher ein „Ich hole mir zurück, was meins ist“. Ich reduziere, um in den Genuß der eigenen Vielfalt zu kommen. Paradox und einfach gleichermaßen.

Denn wichtig ist vor allem eines:

 

Playlist “ 44 „

Playlist “ 44 „

Ob die wunderbare Adelè ihre Alben wirklich nur in den Lebensjahren veröffentlicht, die wohlklingend sind, sei mal dahingestellt. Neulich gab es bei uns am Frühstückstisch darüber eine kleine Diskussion. Das nächste Album würde sie – da waren wir uns einig – dann „29“ nennen und es wird sicher ähnlich bombastisch auf dem Musikmarkt einschlagen wie „25“.

Da bemühe ich mich hier als Prophet und wollte doch eigentlich nur den DJ machen. Musik ist oft -nicht nur für mich – mit einem bestimmten Gefühl oder mit Lebenserinnerungen verbunden. Bestimmte Songs begleiten uns zu bestimmten Ereignissen und „44“ hört sich verdammt gut für eine Playlist dazu an. Die werde ich hier nach und nach füllen und heute gibt’s den ersten Song dazu. Das Ding mag ich einfach, weil wir wirklich einerseits nur kleine unbedeutende Wesen sind, die werden und vergehen (und die Welt dreht sich trotzdem weiter) und andererseits sind wir so kraftvoll, alles um uns herum verändern zu können. Größenwahn versus Staubkorn-Bewußtsein…

Genießt es einfach 🙂

 

 

Sie kann nicht tanzen …oder schreiben ? ;-)

Sie kann nicht tanzen …oder schreiben ? ;-)

Irgendwie, irgendwo, irgendwann, da machte sich der der beste Mensch von Hannover auf nach Wacken. Dort hoffte er auf ganz viel Action oder zumindest darauf, viele Kräuter der Provinz zu finden. Als John endlich den Elbtunnel passiert hatte und sich auf der A23 befand, sah er den Rauch schon von weitem. Ein Fahrzeug auf der Gegenspur hatte Feuer gefangen und der Stau auch auf seiner Seite der Strasse nahm stetig zu. Beim Vorbeifahren wurde John ganz anders und er empfand eine Überdosis Fremdscham. Kurz vor dem Ziel, nahm er dann doch die Sonne, die scheint wahr, jedoch wies ihn die Dame an der Kasse ab, weil er nicht eingeladen wäre. Daraufhin machte John ihr klar, dass er mit der Hoffnung auf einen F..k hierhergekommen sei. Ihre Antwort würde er ein Leben lang nicht vergessen: „Oh Jonny,… türlich türlich möchtest Du hier Liebe, aber Du bist im Arsch ! Für immer und Dich gibts doch St. Pauli mit der Reeperbahn.“ Aber soviel Disko und Showgeschäft war überhaupt nicht in Johns Interesse. So verabschiedete er sich mit den Worten: „Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt.„, fuhr auf der B-Seite der Autobahn wieder nach Hause und fühlte sich wie ein Flashgott. Bei so einem fürchterlichen Text bleibt ihm auch nichts anderes übrig und er denkt sich: „Alles Terroristen, diese Schreiberlinge !“

 

Wer sich über den etwas seltsamen und für mich untypischen – weil aus den Fingern gesogenen – Text wundert: das ist mein Beitrag zu adriasuno’s Projekt BANDSALAT 😉 . Und ich bin doch glatt um das ausländisch drum herum gekommen. Auch wenn „Mr. Masterpiece of himself“ sprachlich etwas „knödelt“, bringt seine Mucke richtig gute Laune und mich dazu, atemlos durch die Bude zu tanzen (sorry, DER musste sein 😉 ). In meinen Text hat sich dann auch glatt ein Song eingeschlichen, der zwar 100%tig auf dem letzten Album drauf ist, sich jedoch im Netz nirgends auffindbar zeigt (falls sich jemand wundern sollte).

Jan spricht vielleicht nicht so deutlich, dafür sind seine Texte gut durchdacht und sprachlich zigmal besser als der heutige Nachrichtensprecher, der im Radio verkündete, dass heut früh zunächst mit Sturmböen und später dann mit stürmischen Böen zu rechnen wäre 😀 . Auf dass es Euch alle zum Bandsalat weht…