Obere Grenzen – Finale „12 Monate – 1 Motiv“

Obere Grenzen – Finale „12 Monate – 1 Motiv“

oder was Micke und das 12-Monats-Projekt mich lehrte

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Obere Grenzen kennen wir vor allem aus dem mathematischen Bereich der Integrale oder dem chemischen Bereich, in dem es um explosive Gemische geht. Ich meine damit jedoch die inneren Grenzen, die jeder Mensch in sich trägt. Die, geprägt durch  Elternhaus, Erziehung und Gesellschaft, das darstellen, was wir als unseren persönlichen Normbereich definieren. Grenzen – egal in welche Richtung zu überschreiten – ist mit erhöhtem Schamgefühl deutlich spürbar. Man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut, möchte zurück in seine gewohnte Komfortzone. Zu verschiedenen Themen, ob Kleidung, Finanzielles, Sprachgebrauch, aber auch Jobauswahl hat jeder von uns eine bestimmte Untergrenze. Ein Niveau, welches er nicht unterschreiten möchte. Tut man es doch, fühlt man sich schlecht, als Looser, weil man es nicht schafft, seinen Standard/Niveau zu halten. Sogar körperliche Schmerzen und Panikattacken sind mögliche Begleiterscheinungen. Während wir unseren unteren Grenzen viel Beachtung schenken, kommt dies für das Pedant, unsere Obergrenze so gut wie gar nicht vor. Diese Obergrenze ist schön in unser System eingebettet. Hält uns zurück im Krabbenkorb, gaukelt uns vor, dass unsere Träume unmöglich realisierbar sind. Dass es besser ist auf eine (vermeintliche) Sicherheit zu setzen wegen des Alters, der Gesundheit, des Umfeldes etc.

Und so krebsen wir immer schön innerhalb unseres Systems rum, und fühlen uns schon als Revoluzzer, wenn wir uns ‚einen Bob haben schneiden lassen und uns in der Kantine einen Prosetscho‘ bestellen – in Anlehnung an die Werbung eines Reiseveranstalters. Denn nicht der Himmel ist die Grenze, sondern unsere Vorstellungskraft. Und die ist zugegebenermaßen recht begrenzt.

Zu Beginn des „12 Monate – 1 Motiv“ -Projektes vom netten Herrn Zeilenende dachte ich einfach nur daran, meine zugegebenermaßen sehr heftige Papierallergie in den Griff zu bekommen. Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und von dem Projekt erhoffte ich mir nichts weiter als ein wenig mehr Selbstdisziplin. Im Laufe des Jahres habe ich meine eigene Meinung aber widerlegen müssen, also die zur Selbstdisziplin. Denn die habe ich zur Genüge. Lange hatte ich keinen Plan, wie genau mein Arbeitsplatz aussehen sollte. Ich stellte mir nichts besonderes vor, nur einen Platz, um daran ein paar Rechnungen zu schreiben. Also eher spartanisch als einladend. Wobei ich doch hätte wissen müssen, dass die Atmosphäre für mich einer der wichtigsten Faktoren ist.

Bis ich begriffen hatte, dass der Platz am Fenster, um den Blick schweifen zu lassen, verging Zeit, für die Planung der Umsetzung ebenfalls und die Umsetzung erst recht 😀

Währenddessen machte es mir Spaß, Geschichten rund um Micke zu erfinden, ihn lebendig werden zu lassen. Dass dabei letzten Endes ein roter Faden entstanden ist, hat mich ein wenig erstaunt, aber auch stolz gemacht. Habe ich früher aus dem Stehgreif (als Strafe angedacht) bei einem Seminar einen 10minütigen Vortrag über Uhren locker aus dem Ärmel geschüttelt, waren es hier – wie immer unter Zeitdruck, weil das letzte WE des Monats immer so überraschend vor der Tür stand – „Mickestories“, mal mehr und mal weniger tiefsinnig.

Seit der Umgestaltung dient Micke und sein Drumherum mir nun nicht allein zum Rechnungen schreiben. Zwar hat noch nicht jedes Ding seinen Platz – außer der Katzenfussel: die Ablage ist reserviert! – aber auch das wird sich mit der Zeit finden. Und ich bin froh um meinen Platz am Fenster, denn nur dank der immer wiederkehrenden Aufmerksamkeit auf das Thema, blieb ich dran und habe jetzt eine ruhige Arbeitsoase. Das freut mich enorm. Und hier ist er:

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Ein Aspekt hat mich jedoch im Verlauf immer trauriger gestimmt: meine wirklich unterirdisch schlechten Fotos. Da muss was dran getan werden 😉

 

Also das Projekt „12 Monate – 1 Motiv“ ist zwar hiermit beendet, aber ich nehme mir ein anderes „nur für mich“-Projekt vor. Ich möchte 12 Monate lange dokumentieren, was ich so verzapft, fabriziert, beackert oder hergestellt habe. Immer am Ende des Monats gibt es also Fotos unter dem Motto

Back to the roots!

Los gehts demnächst nach einer Atempause.

Mickes Fotos der letzten 12 Monate:

Und ein Hinweis auf die anderen Teilnehmer, ein letztes Mal Füße, Rosen, eine Tasche und andere Ausblicke findet Ihr bei Herrn Zeilenende 

Danke, mein Lieber, es hat Spaß gemacht 🙂

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Kernbohrung

Kernbohrung

oder Wohin das Leben führt

 

Wenn auf dem Blog wenig los ist, passiert im Außen um so mehr. Mein Blog heißt nicht von ungefähr SEELENFUNKELN. Klar kann jeder Leser Anregungen mitnehmen, sofern er  mag. Hauptsächlich ging es immer darum, herauszufinden, was mich funkeln läßt. Nach einigen prägnanten Einschnitten waren mir nicht nur Ziele, sondern auch Träume und Visionen abhanden gekommen. Dass da innen drin ein Feuer lodert, war keine Frage, nur in welche Richtung kanalisieren? Bücher und Seminare brachten mich nicht wirklich weiter, herauszufinden, wofür ich brenne.

 

Mein Leben verlangte nach Ordnung. Und so war das bestimmende Motto für 2016 „Ordnung im Innen“ wohingegen im letzten Jahr die „Ordnung im Außen“ im Fokus stand. Kartenlogik. In diesem Jahr brachte mir eine Meditation am Jahresende das Thema des kommenden Jahres: Ankommen. Wohin? Keine Ahnung. Schließlich bin ich ständig unterwegs und komme auch an, nur eine Heimat ist schwer auszumachen.

 

Einige Tage hatte ich mehr oder weniger Zeit, darüber nachzudenken. Zusätzlich machte mich mein Lieblingssohn auf eine dunkle Ecke aufmerksam, der ich vorsorglich die letzten Jahre ausgewichen war. Eine negativ belastete Erinnerung an eine Tätigkeit, die m.E. nur der Notwendigkeit geschuldet war. Er, als Beobachter, hatte das Kapitel in seiner Erinnerung jedoch ganz anders gespeichert. Fremde Sichtweisen erhellen so manche verzerrte Wahrnehmung.

Der Jahresbeginn ist geburtstagsbedingt schwer ausgelastet. Da schon seit über einem Jahr eine eher idealistische Idee in meinem Speicher dümpelt, nahm ich meinen eigenen Jahrestag zum Anlass, in dieser Richtung aktiv zu werden. Vorsichtig. Zweifelnd. Also schriftlich.

Und bekam prompt eine mehr als positive Antwort!

Nach einigem Mailverkehr dann endlich die ersehnte Besichtigung. Und was soll ich sagen, ich bin happy: optimale Voraussetzungen, viele Freiräume und schon eine ziemlich aktive Gemeinschaft. Worum es geht? Permakultur. Einen Landstrich mit der Natur und für die Natur zu designen, dem Insektensterben entgegenzuwirken, Obst und Gemüse auf natürliche Weise zu produzieren und vielleicht sogar Überschüsse zu erwirtschaften, weiter zu verarbeiten und unter Menschen zu bringen. Nachhaltigkeit, die Nutzung vorhandener Ressourcen, sowie die Schaffung funktionierende Systeme und das vorhanden Wissen weiter zu geben sind weitere Stichpunke. Genau das, was mir am Herzen liegt und wofür ich brenne.

Oder kurz gesagt:

Die Mondgöttin goes Acker 😉

 

Samstag = Kuss-Zeit !

Samstag = Kuss-Zeit !

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Kussarten (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Eskimokuss
Total niedlich, dient dem Beschnuppern seines Gegenübers. Vorsichtiges annähern, die Nasen werden aneinander gerieben.

Handkuss
Ist eine förmliche und sehr bekannte Form des Kusses. Der Handrücken der Frau wird mit einem Kuss versehen.

Engelskuss
Romantikfeeling – ein sanfter Kuss auf das geschlossene Augenlid.

Flüsterkuss
Während des Sprechens, berührt man den Mund seines Gegenübers.

Intimkuss
Knabbern am Ohrläppchen – Vorsicht, viele Frauen sind am Hals kitzelig 😉 .

Kreiselkuss
Oder auch Schlangenkuss ! Die Zungen schlängeln und kreisen umeinander.

Luftkuss
Von den Lippen, über die Luft hinfort geschickter Kuss.

AdS-Kuss  (AdS = Ach-Du-Sch…  oder Aus den Socken)

Eigentlich ein normaler Kuss, aber durch die gleichzeitige Verbindung der Seelen werden zeit und Raum aufgelöst und die Küssenden in andere Spären versetzt, erschreckend und beglückend zugleich.

Macho-Kuss
Der Mann übernimmt die Führung. Er zieht die Frau an sich und zeigt was er kann und was sie braucht.

Nackenkuss
Der Nacken/ Hals ist eine sehr erogene Zone, deswegen sind Nackenküsse etwas hocherotisches an dieser Stelle.

Schmetterlingskuss
Wie ein Schmetterling, ganz sanft und locker flockig, wandern die Lippen zärtlich über Mund, Haut …den Schambereich usw.

Französischer Kuss
Ist ein aufregender Tanz der Zungen, die sich dabei innig berühren. Auch das Saugen an den Lippen gehört unbedingt dazu.

Erotische Küsse sind eine vielversprechende Ouvertüre für das Liebesspiel. Ein heißer Kuss ist meist die erste sexuelle Begegnung zwischen zwei Personen. Er macht Lust auf mehr und ist gleichzeitig eine Visitenkarte für das liebestechnische Können des Anderen….

Denn, wer gut küssen kann, ist gut im Bett. Wer beim Küssen einfühlsam und konzentriert ist, ist es auch später. Beim richtigen Küssen sind alle fünf Sinne beteiligt, der Körper produziert wie bei Verliebtheit Endorphine und Adrenalin. Es ist es ist fixer Bestandteil des sinnlichen, erotischen Liebesspiels.

Was Küssen im Körper bewirkt

Ein Kuss, löst eine Art chemische Reaktionen aus: Puls und Körpertemperatur schießen in die Höhe, Stoffwechsel und Blutzirkulation werden angekurbelt, Glückshormone lassen Schmerzen (*ggg*) vergessen, das Immunsystem läuft auf Hochtouren. ENDORPHINRAUSCH !!

  • Der Blutdruck steigt auf 150 mm Hg.
  • 29 Gesichtsmuskeln werden bewegt.
  • Der Herzschlag steigt bei Männern auf 110 Schläge pro Minute, bei Frauen auf 108.
  • Küssen wirkt sich auch auf die Geschlechtsteile aus, man wird rollig ^^
  • Ein Kuss verbrennt 12 kcal also vergesst HCG.
  • Wer viel knutscht, braucht später kein BOTOX, denn Küssen ist ein natürliches Anti-Aging Mittel.

Also nehmt Euch alle Zeit der Welt:

 

…denn morgen wirds ernst.

Spiegelbilder

Spiegelbilder

 

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Im letzten Jahr lief der Film „Embrace – Du bist schön“ in den Kinos. Gesehen habe ich ihn nicht, allein den Trailer empfand ich als Betroffenheitskino und ganz ehrlich: Es hat mich nicht interessiert. Natürlich weiß ich, dass die meisten Frauen ein Problem mit ihrem Körper haben. Als wenn es keine anderen Probleme auf dieser Welt gibt. Ja, das hört sich hart an, ist aber meines Erachtens eine reine Kopfsache. Ich bin sicher mit einer anderen Grundeinstellung zum eigenen Körper aufgewachsen, als viele andere Frauen. FKK und ein offenerer Umgang mit sexuellen Themen prägten die Kindheit von uns Ossi-Kindern. Und trotzdem gab es, wie im westdeutschen Raum auch, Idealvorstellungen und blöde Sprüche für eben nicht so perfekte Figuren. So hatte ich lange eine eher androgyne Figur, beneidete also die Mädels mit Vorbau und bekam regelmäßig von meiner Mutter zu hören, ob mein Hintern schon wieder fetter geworden sei – alles ganz normal also. Irgendwann, als dann das erste Kind kam, wurde aus Körbchengröße A zeitweise (besonders als das Muckel durchschlief) die Körbchengröße D. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war mein Neid auf Kurven geheilt. Wie schön, dass nach Schließung der Milchbar, mein Körper sich wieder normal proportionierte.  Natürlich trotzdem gezeichnet, denn 2 Schwangerschaften gehen nicht einfach so an einem vorüber. Und auch Lebenszeichen der vorhergehenden Jahre, bedingt durch OPs zieren diesen – meinen – Körper.

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Kein Vergleich mehr zu dem Säugling mit perfekter Haut, wunderbar winzigen Fingern und Füßchen und dem einzigartigen Erdbeergeruch, der ich sicher mal war. Und das war ich, denn jeder von uns war so. Wir wurden als perfekte Wesen geboren und dann kam das Leben. Aber vorher hatten die allermeisten von uns mindestens eine Person, die uns am liebsten von morgens bis abends geknuddelt hätte. Immer wieder diese Finger und Zehen gezählt hat, die kleinen süßen Nägel bewunderte, unsere zarte Haut streichelte, all unsere Babyfalten unglaublich süß fand und beim Wickeln unseren Speck, unsere Fäustchen und Füßchen mit Küssen bedeckte. Ein perfekter Körper, den man am liebsten vor allem, was da kommt, beschützt hätte. Und es brach dieser Person das Herz, wenn wir uns das erste Mal verletzten, wenn das Leben begann, uns Wunden zuzufügen, die zu sichtbaren Narben wurden.

Mich hat jeder Unfall meiner Kinder geschockt. Auch wenn ich äußerlich cool blieb, auch bei den schlimmsten Verletzungen die Nerven behielt, mein Herz tat weh. Und tut es immer noch. Um so erstaunlicher ist es, dass ich mit meinen eigenen Körper wesentlich sachlicher umgehe. Natürlich stehe ich vorm Spiegel, schaue nach neuen Falten oder Pickeln, die immer in ungünstigsten Momenten auftauchen, nichts, was ausreichend Schlaf und Make up nicht hinkriegen könnten. Ein bisschen Eitelkeit gehört dazu 😉 , und vor dem großen Spiegel stelle ich gern mal fest, dass 2 kg weniger dem Bäuchlein gerade gut tun würden. Aber im großen und ganzen bin ich einfach zufrieden und mag mich.

Immer mal wieder ein Treatment-Day – oder gefällt Euch Wellnesstag besser ? 😛 – und ich fühle mich wie eine Katze, die in Sahne gebadet hat. Aber eines habe ich gelernt: Frauen brauchen Spiegel. Wer sich also für zu curvy hält, sollte sich einen Partner suchen, der genau das mag. Denn eines weiß ich: Männer stehen nicht alle auf Doppel-D und für jeden Topf gibt es einen Deckel, der genau den Topf (samt Inhalt) perfekt findet. Sich mit Menschen zu umgeben, die mit meiner Figur unzufrieden sind und das auch äußern, halte ich für einengend, weil schamauslösend.

Wie, keine Problemzonen? Mit Mitte 40 ? Naja, vielleicht kommt ja noch die ein oder andere bis ich 52 bin, aber bis dato…keine….mehr. 

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Ja doch, es gab eine. Eine Zone, die ich als sehr ambivalent wahrnahm. Klar, ich bin die wahrscheinlich einzige Frau mit immer warmen Füßen. Toll, werden sich jetzt viele denken – ist es auch. Ich brauch im Bett keine Socken, kann barfuß durch die Wohnung laufen, sommers wie im Winter und kann schon früh mit Sandalen loslegen. Und ich finde meine Füße auch sehr gelungen, also von der Form her und mag es, wie sie in Heels aussehen. ABER wie das mit Wärme und Haut und Schweißdrüsen so ist – die Dinger riechen, schnell, sehr schnell! Wahnsinnig peinlich ist das und so habe ich diesen Teil meines Körpers nicht nur zurückhaltend behandelt, sondern auch vor fremden Händen und mehr zurückgehalten. Ich bin damit wahrscheinlich die einzige Frau, die Fußmassagen bis dato nicht zu schätzen wußte. Ihr wißt schon, abends vorm TV und ein netter Kerl, der sich wunderprächtig darum kümmert, die schmerzenden Treter aus den Heels zu befreien und sie so massiert, dass frau am nächsten Tag wie auf Wolken geht.

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Wie das mit dem Universum so ist, schickt es einem zur richtigen Zeit Menschen, die wunde Stellen anrühren – ob man sie heilt oder ablehnt, liegt ganz bei einem alleine. Wenn Euch jemand, den Ihr vor 3 Stunden noch nicht kanntet, anbietet, Eure Füße zu massieren – was würdet Ihr tun? 😉

Ich habe überlegt. Und mich gefragt, ob ich eine Absage bereuen würde. Die Nacht war lau in München und dreimal dürft Ihr raten, wie der Abend endete. „Einfach springen!“, ist ja nicht umsonst das Blogmotto. Für die ganz großen Kopfkino-Experten unter Euch – nein, es ging ausschließlich um meine Füße und das ohne irgendeine Gegenleistung. Es war traumhaft, unbeschreiblich – ich habe mich gefühlt wie eine Königin und ging am nächsten Tag wirklich wie auf Wolken. Natürlich mit einem leichten Grinsen, das nicht aus meinem Gesicht weichen wollte. München blieb keine einmalige Angelegenheit und ich erwarte noch auf einige Wiederholungen samt Steigerung. Logisch, dass ich meinen Füßen, der ehemaligen Problemzone, jetzt mehr Aufmerksamkeit widme, oder?

Jeder von uns ist einzigartig. Also sucht Euch diejenigen, die genau diese Einzigartigkeit an Euch mögen, Euch positiv spiegeln. Dann ist es schier unmöglich, sich selbst oder Teile von sich nicht zu mögen. Verwöhnt Euch und Euren Körper – Ihr habt nur den einen Euer ganzes Leben lang ❤

Jetzt rede ICH !

Jetzt rede ICH !

Wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn Euch niemand beachtet? Wenn Ihr stattdessen immer mehr Arbeit aufgehalst bekommt, so dass Euch keine Luft zum Atmen bleibt?Wenn Ihr dann alles versucht, um an der Beziehung zu arbeiten:

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Und wenn nichts mehr geht, Ihr Euch verkrümelt und dann doch niemand Eure Abwesenheit bemerkt? Ist ja nicht so, dass ich kein Leid gewöhnt bin. Einem Teenie diente ich ja schon als Stütze durchs Abi und wurde danach im feuchten Keller entsorgt. Was mir wirklich innerlich Holzschmerzen bereitete, auch wenn ich nur aus Presspappe bin. Stellt Euch vor, da wären Ratten gewesen!!!

Nun ja, aber was nutzt es, wenn man verschwindet und einen sowieso niemand vermißt? Ich gebe ja auch zu, dass ich mich selbst etwas vernachlässigt hatte, formmäßig war ich längst nicht mehr der alte. Und klimatisch ist das Draußen ja nicht so meines, wenn ich so übers Abhauen nachgedacht hab, kamen mir auch immer irgendwelche Tiere in den Sinn. Dabei reichen mir doch die 2 Plüschhintern, die sich gern auf mir ausruhen.

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Ich versteh ja, dass man so als Göttin, jemanden wie mich nicht wirklich wahrnimmt. Und ihre Papierallergie ist unserer Beziehung auch nicht förderlich. So hab ich mir eine Strategie überlegt. Und während sie da draußen Ihre Strassenkämpfe durchzog,…

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…zog ich mich zurück und warf zuerst all den Ballast ab (ok, ich hab ihr zugearbeitet): Steuererklärungen erledigt, Anträge gestellt, Rechnungen geschrieben. Dann gabs ein Umstyling, schließlich wollte ich ihr gefallen. Und ich hab mich auch mental ganz neu aufgestellt:

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Und wer bis hierhin noch nicht begriffen hat, dass es um mich, also

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ging, der weiß einfach nicht wie Schreibtische ticken 😉 .

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Und was soll ich sagen, die Göttin und ich sind jetzt Freunde, gute Freunde 😉

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Wer sich für die anderen Teilnehmer dieses Projektes interessiert, dem empfehle ich den Initiator der Aktion „12 Monate – ein Ausblick“ Herrn Zeilenende  aufzusuchen. Ganz lieben Dank an ihn schmeiß ich hier mal eben durch das Internet ❤ . Wer meine vorangegangenen Fotos von Micke bewundern möchte, kann dies gern unter den angefügten Links realisieren.

Monat 6, Juli 

Monat 5, Juni

Monat 4, Mai

Monat 3, April 

Monat 2, März

Monat 1, Februar

 

Großartig und Wundervoll

Großartig und Wundervoll

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Ich bin groß und meist nicht artig. Und meist warte ich wie so viele andere Menschen auch auf das EINE Wunder in meinem mehr als vollen Leben. Ein Leben, das im Vergleich zum Universum, nur einen Wimpernschlag dauert. Zum Staunen bleibt oft keine Zeit und bewußt zu leben, häufig eine Illusion, weil ich mich in meinem eigens geschaffenen Hamsterrad befinde. Eines, das mir ein Mindestmaß an Sicherheit gibt, aber trotz allem nehme ich mir die Freiheit, meine Abläufe selbst bestimmen zu können. Direkt Einfluß zu nehmen, darauf, wie ich lebe, was und wer mir wichtig ist und in meinem Kosmos eine Rolle spielt. So dass mir immer ein wenig Raum zum Denken, Fühlen und zur Reflexion bleibt. Das ist wichtig, um Entscheidungen zu treffen, die auch mir nicht leicht fallen. Und eines bleibt immer: Hoffnung. Also genieße ich weiter die vielen kleinen Wunder des Lebens. ❤

 

Ein Wunder ist gerade der Hamburger Hochsommer *grinsbreit* . Den man für kein Geld der Welt kaufen kann *yeahhhh* !!!

Im Westen nichts Neues (Micke 5)

Im Westen nichts Neues (Micke 5)

Im Westen nichts Neues

…ist der Titel eines Buches, das man meiner Meinung nach gelesen haben sollte. Geschrieben hat es Erich Maria Remarque, ein Antikriegsroman, der seit 1929 in über 50 Sprachen übersetzt wurde und sich bisher über 20 Mio mal verkauft hat. Sehr realistisch und eindringlich wird das Leben von Paul Bäumer an der Westfront geschildert. Der Einsatz von Chemiewaffen ist genauso ein Thema, wie das Schlachtfeldleben während des Stellungskrieges oder der Alltag im Lazarett.

Und während wir eigentlich aus der Geschichte gelernt haben sollten, läuft es doch fantastisch für Deutschland: Produktion und Verkauf von Waffen sichern uns hier den Wohlstand.

Und G 20 mit exzessiven Fressgelagen der Politiker, dafür aber eine nicht zu berücksichtigende Bevölkerungsmenge einer Großstadt, die währenddessen Einschränkungen im Privaten und Beruf hinnehmen muss, steht vor der Tür. Also auch hier: Im Westen nichts Neues.

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Micke im 5.ten Monat – schlanker als ich damals ist er auf jeden Fall 😉

Ich wohne so ziemlich im Westen besagter Großstadt – im Gegensatz zu Zeilenende (weiter weg geht ja schon fast nicht 😉 , trotzdem danke für die Aktion – und bei Micke ist in Monat 5 von 12 auch nichts Neues zu vermelden, außer, dass er wieder ein wenig mehr Luft bekommt. Seinen Umzug, den ich ja schon im letzten Monat angekündigt habe, wird er sicher erst nach dem Gipfeltreffen vollziehen. Es gibt wichtigeres…

 

Und hier zum Vergleich die vorangegangenen Monate:

Mai: https://seelenfunkeln.com/2017/05/28/mickes-anblick-4/

April: https://seelenfunkeln.com/2017/04/30/der-dritte-von-12-mittig-auf-die-200/

März: https://seelenfunkeln.com/2017/03/26/brauchen-sie-noch-etwas-fuers-osterfeuer/

Februar: https://seelenfunkeln.com/2017/03/04/es-kann-nur-einen-geben/