Frustbewältigung

Frustbewältigung

Pizza, Rotwein. Erdnussberge (Schoki) und dazu „Grace und Frankie“ – da geraten missratene, nicht stattgefundene Dates zur Nebensache 😀

Kommunikation unter Frauen:

Zitat aus Staffel 3 Folge 6

„Wo sind die ekligen und detaillierten Beschreibungen?“

„Möglicherweise bin ich im Alter diskreter geworden. Sein Penis hat Muskeln.“

Zitat aus Staffel 3 Folge 7

„Ich wär nicht Deine Partnerin, wenn ich nicht an Dich glauben würde.“

Kommunikation zwischen Männern und Frauen:

Staffel 3 Folge 7

„Ich werd immer daran denken, dass Du mir vom Boden aufgeholfen hast, wenn es je dazu kommt.“

Staffel 3 Folge 8

„Da ist wieder dieser ‚Es freut mich dich befriedigt zu haben, aber ich muss los‘- Blick“

Staffel 3 Folge 8

„Gibst Du uns in Deiner Kontaktliste eigentlich Codenamen? Bin ich Blondie?“ „Nein Du bist Brianna III“

 

Ja, da läuft irgendwas schief. Netflix – das Dr.Sommer Team der Mittvierziger 😀

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BÄÄÄHM…Micke im Glück <3

BÄÄÄHM…Micke im Glück <3

Liebe auf den ersten Blick

Chairshippen über ebay

Verliebt, vermickt, verfusselt

Mit Ruby auf Wolke 7

Wer strahlt hier wen an?

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Katzen fühlen sich in der Nähe solch positiver Energien sehr wohl 🙂 und „belohnt“ Ruby sehr gern mit vielen Fusseln

Ich finde ja, um an Herrn Zeilenendes Projekt 12 Monate – 1 Motiv teilzunehmen, hilft es schon ungemein, zumindest ein wenig verstrahlt zu sein 😉 . Trotzdem empfehle ich Euch, Euren nächsten Flirt langsamer anzugehen, als Micke 😉 und erst recht als die Damen und Herren im Video. In diesem Sinne, rutscht gut rein in das neue Jahr ❤ und lasst lieber Herzen sprechen statt Böller:

 

Und wer Lust hat, Mickes Weg der letzten Monate zurückzuverfolgen, kann das gerne unter den folgenden Links tun. Ebenso lege ich Euch die anderen Teilnehmer ans Herz – da ist so viel mehr Herzschmerz und reinste Liebe dabei, dass es schade wäre, wenn die Fotos niemand anschaut. Findet Ihr hier bei Herrn Zeilenende.

Monat 1 Februar

Monat 2 März

Monat 3 April

Monat 4 Mai

Monat 5 Juni

Monat 6 Juli

Monat 7 August

Monat 8 September -gibts nicht, wegen ist nicht.

Monat 9 Oktober

Monat 10 November

 

Bist Du frau genug?

Bist Du frau genug?

Ich guck mir gern mal die TED-Videos an, weil oft wahnsinnig interessante Sachen dabei sind. Und ich versteh viel der englisch gehaltenen Vorträge, mag man gar nicht glauben 😉 . Manchmal brauch ich aber einen Aufhänger, zum Beispiel für einen Blogpost, der schon halbe Ewigkeiten in den Entwürfen rumgammelt. Der Redner war gut, sehr gut sogar. Es ging um „Are you men enougth?“ Also bist Du Mann genug, z. B. Deine Sensibilität in Form von Tränen zu zeigen usw. Der ganze Vortrag wirklich mitreißend und ergreifend. Aber dann geschah es LEIDER, dass der Redner als große „Pointe“ das unselige Thema #metoo hatte. Um hier keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, der Redner war PRO metoo, ich bin dagegen. ABER ich bin absolut gegen Mißbrauch jeglicher Art. Genau deshalb finde ich, dass das eine mit dem anderen ungefähr soviel zu tun hat, wie Reis mit Kartoffeln.

Es hat mich schon skeptisch gemacht, dass mit einem Mal ach soviele Frauen behaupteten, sich nicht gegen sexuelle Übergriffe wehren zu können, bzw. anscheinend sehr vielen obwohl erwachsen ein NEIN nicht über die Lippen kam, wenn es um Besetzungscouchen ging. Mädchen und erst recht junge Frauen wissen um ihre Machtinstrumente, wissen um ihre Reize und wie diese einzusetzen sind. Dann hinterher so zu tun, als ob nur der Kerl in der Chefposition Schuld wäre an dem Dilemma, ist m.E. einfach hinterfo…ig. Entweder ich stehe dazu, meine Rolle oder meinen Posten aufgrund gewisser Gefälligkeiten erreicht zu haben, oder ich leiste diese gar nicht erst. PUNKT !!!

Komisch auch in diesem Zusammenhang, dass es nie die „Brad Pitts“ oder „George Cloonys“ dieser Welt sind, die verklagt werden. Setzt das aufstrebende Karrieremädchen da etwa unterschiedliche Maßstäbe an? Oder wird erst am Schluß abgerechnet? Und wenn frau dann sieht, dass sich der (Liebes-)Aufwand nicht gelohnt hat, werden taktisch Chancen abgewogen? Wie auch immer.

Zusätzlich fühlen sich bestimmt auch diejenigen motiviert in der metoo-Bewegung mitzumischen, die ich gern als Trittbrettfahrerinnen bezeichne. Mädels, die behütet aufgewachsen, aber eben keine realen Missbrauchsopfern sind und sich deshalb ausgeschlossen fühlen. Mit dazu gehören wollen. Als wenn das so einfach wäre. Ja, ist es anscheinend. Da wird dem anerkennenden Pfiff eines Bauarbeiters Sexismus unterstellt. Einer meiner Bekannten meinte neulich, dass man einer Frau nicht mal mehr in den Mantel helfen dürfe, geschweige denn, ihr die Autotür aufhalten – ALLES würde einem als Mann sexistisch ausgelegt werden.

Gleichzeitig steigt die Scheidungsrate, seitdem wir alle so wahnsinnig emanzipiert sind.

Ich verrate Euch mal was: die Rate steigt vor allem bei denen, die sich gleichen. Denn der Reiz einer Beziehung liegt in den Gegensätzen. Zu akzeptieren, dass Männer anders denken und eben keine Frau sind. Und sich selbst die eigene Weiblichkeit zugestehen,  dass frau ist, wie frau ist und damit nicht falsch denkt oder spürt – nur ANDERs. Weiblichkeit ist für Frauen definitiv heutzutage ein Thema. Ich habe wenige Frauen kennen lernen dürfen, die sich ihrer Weiblichkeit bewußt sind, die nicht neidisch auf die Nachbarin oder beste Freundin schauen und diese für viiiieeeeel weiblicher als sich selbst halten. Weiblichkeit ist soviel mehr als Rundungen oder eine hohe Stimme.

Deshalb meine Frage:

Bist Du Frau genug?

Beim Tantra habe ich begriffen, dass Frausein nichts mit dem Kopf zu tun hat. Deine Weiblichkeit spürst Du, wenn Du Deinen Unterleib bewohnst. ❤

😉 Denkt mal drüber nach. Vielleicht erscheint Euch metoo dann ebenso nutzlos wie mir.

Hier ein wunderbares Beispiel für eine Frau, die in ihrer Kraft, ihrer Weiblichkeit ist und sich ihrer sexuellen Macht bewußt – und nein, Nancy Sinatra hätte sich nicht im Grab umgedreht, die hätte „Daumen hoch“ gedrückt! I’m sure!

 

PS: Nein, ich stehe nicht auf das Schlagen von Männern, außer, es sind Jungs, die es partout nicht anders kapieren. 😉

PPS: Thx to lovely RB ❤ for song and conversation. *ggg*

Das einzig Beständige ist die Veränderung

Das einzig Beständige ist die Veränderung

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Mein Küchenradio, so ein altes Ding mit Antenne, kriegt manchmal das Rauschen. Stell ich mich daneben, empfängt es wieder klar, weil ich das elekromagnetische Feld erweitere. Mensch besteht eben nicht nur aus fester Materie, sondern ist ebenso ein Energiewesen. Und Energie ist nicht starr. Da verwundert es wenig, dass Veränderungen für uns lebensnotwendig sind. Selbst wenn man das begriffen hat, ist es trotz allem immer wieder ein schmerzhafter Prozeß. Denn um Platz für Neues zu schaffen, muss Altes losgelassen werden. Schön, wenn dieser Vorgang bewußt geschieht – so hat man wenigstens ein wenig das Gefühl von Kontrolle. Nur meist ist unser Leben so voll, dass die Veränderung von außen passiert, oder wir selbst setzen eine Veränderung in Gang und dann überrollen uns die Ereignisse.

Im Moment bin ich in einer beobachtenden und mitfühlenden Position, was mein Umfeld betrifft. Da zieht eine Freundin mal eben um, läßt ihre alte Wohnung los, auch das Sofa, das sie noch in der Ehe angeschafft hatte, eine andere Freundin muss nach und nach geliebte Menschen und Tiere gehen lassen und ein Anderer beendet seine längere Beziehung, bei den Nachbarn zieht der Sohn aus, usw… Und bald schreiben wir nicht mehr 2017, auch das alte Jahr verabschiedet sich.

Unsere Seele liebt Rituale! Und unser Unterbewußtsein reagiert darauf. Deshalb verabschieden wir uns mit Umarmungen und feiern den letzten Tag des Jahres mit einem Feuerwerk.  So ein Jahr entläßt sich schneller als manches andere im Leben. Also warum nicht mal ein persönliches und intimes Abschieds-Ritual an Silvester begehen?

Dazu nimmt man sich am besten 2-3 Stunden Zeit. Vorbereitend ist es empfehlenswert die Feuermelder in der Wohnung oder im Haus zu entschärfen. Um sich selbst körperlich und geistig einzustimmen ist ein Bad sinnvoll. So gereinigt in Klamotten, die einem gut tun und ein wenig in Meditation oder im Gebet versinken. Und auf ein weißes Blatt Papier notieren, was man loslassen möchte bzw. was gehen darf. Dann stellt man sich eine schöne Kerze, eine Schüssel (kein Plastik!) und einen kleinen Krug mit Wasser bereit, widmet seinem beschriebenen Papier nochmals soviel Aufmerksamkeit, wie man mag und entzündet das Blatt an der Kerze. In der Schale darf es dann niederbrennen. Die Asche wird hinterher mit etwas Wasser vermischt und darf in den Garten oder an die Zimmerpflanzen gegossen werden. Auf das aus der Asche etwas Neues entstehe. Und wer sich bei irgendeinem Schritt des Rituals unwohl fühlt, wandelt einfach ab und gestaltet es so, wie es für ihn stimmig ist ❤

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Der Phönix

von August von Arnswaldt

Phönix, Liebling aller Götter,
Dem Apoll mit eigner Hand
Kränze heil’ger Lorbeerblätter
Um die würd’ge Stirne wand,

Lebte einstens, himmlisch singend,

Allen Wilden Bildung bringend,
In der Künste Vaterland.

Wie der Aar dem Horst entschwebet,
Brach sein mächtig Lied hervor.

Wie die Flamm’ sich lodernd hebet,

Stieg es wirbelnd hoch empor.
Wogend senkt es sich dann nieder,
Und in sanften Tönen wieder
Rührt es das erstaunte Ohr.

Äschylos – denn so auf Erden
Kannten alle Völker ihn –
Durft’ er uns entrissen werden?
Mußt’ er uns auf ewig fliehn?
Wird er uns nie wieder singen?

Konnte solcher Ton verklingen?
Solches Feuer auch verglühn?

Horch! wie alle weinend klagen!
Weh! Des Schicksals hartes Wort
Hat auf ewig ihn getragen

Zu der Schatten finsterm Ort!
Aber matter Trostes-Schimmer
Malt in ihrem Blick sich immer:
Seine Lieder leben fort!

Ha! sie können ihn nicht sehen

Wie er selber wirkt und lebt
Und zu der Vollendung Höhen,
Seinem großen Ziele, strebt;
Wie er freudig und entschlossen,
Von Ambrosia-Duft umflossen,

In dem ew’gen Raume schwebt.

Phönix, Phönix sollte sterben,
Stürzen in des Orkus Nacht?
Er, der Göttliche, verderben
Durch der Parzen finstre Macht? –

Da sie selber ihn erheben,
Und die Musen ihm nur leben,
Und Apollo für ihn wacht?

Schon umleuchten ihn die Sterne –
Da ertönt dem Göttersohn

Heil’ges Rauschen, leis’ und ferne,
Vom erhab’nen Albion.

Und er folgt dem hohen Rufe,
Und betritt die letzte Stufe
Zu des ew’gen Ruhmes Thron.

Was der Sänger lang vergebens
Sucht’, und hier nun endlich fand,
Und worin das Glück des Lebens
Großer Seelen stets bestand:
Freiheit ist’s, – um die zu retten,

Läge auch die Welt in Ketten,
Duldet alles dieses Land.

Freiheit heilt ihm alle Wunden;
Freiheit nur ist seine Welt.
Sie, mit Tugend fest verbunden,

Ist’s, die ewig es erhält.
Freiheit ist sein einz’ges Sehnen;
Freiheit, Freiheit wird es krönen,
Bis der Bau des Himmels fällt!

Dahin senkt sich Phönix nieder –

Und vollendet ist sein Lauf.

Horch! ihn ruft Apollo wieder,
Regt die Urkraft in ihm auf –
Schon hat, da er tätig waltet,
Schon ein Holzstoß ihm gestaltet,

Und die Flamme lodert auf.

Und er stürzt sich in das Feuer;
Wonnig schwelgt sein Geist darin;
Schön ist seines Todes Feier,
Freudig, fessellos sein Sinn.

Ohne Klage, ohne Kummer
Sinkt er in den kurzen Schlummer,
Schwindet er in Asche hin.

Aber noch ein Funken glühet
Durch der Asche düstern Flor;

Klein, doch göttlich; – dieser sprühet
Aus des Todes Nacht hervor.
Alles Sterbliche vermodert;
Aus der schwachen Hülle lodert
Heil’ge Flamme hoch empor!

Und ein neuer Phönix schwebet
Auf zum freien Himmelszelt.
Wie die Kraft, die in ihm lebet,
Ihm den Mut der Seele schwellt!
Kühnes, freudiges Entzücken

Glüht in seinen Flammenblicken
Und sein Geist umfaßt die Welt.

Ha! jetzt singet er begeistert –
Wie in ihm ein Gott sich regt!
Wie der Neid nur an ihm meistert!

Wie er den daniederschlägt!
Wie ihn kühner, fesselfreier
Als den Vater, mächt’ges Feuer
Auf zum hohen Himmel trägt.

Siehst du wohl den Wandrer dorten,

Der voll Staunen nach ihm weist?
Fremd ist der an diesen Orten,
Der nicht weiß, wie jener heißt.
Wird er forschend nach ihm fragen,
Kannst du ihm mit Freude sagen:

Das ist Shakespeares Flammengeist.