Jetzt rede ICH !

Jetzt rede ICH !

Wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn Euch niemand beachtet? Wenn Ihr stattdessen immer mehr Arbeit aufgehalst bekommt, so dass Euch keine Luft zum Atmen bleibt?Wenn Ihr dann alles versucht, um an der Beziehung zu arbeiten:

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Und wenn nichts mehr geht, Ihr Euch verkrümelt und dann doch niemand Eure Abwesenheit bemerkt? Ist ja nicht so, dass ich kein Leid gewöhnt bin. Einem Teenie diente ich ja schon als Stütze durchs Abi und wurde danach im feuchten Keller entsorgt. Was mir wirklich innerlich Holzschmerzen bereitete, auch wenn ich nur aus Presspappe bin. Stellt Euch vor, da wären Ratten gewesen!!!

Nun ja, aber was nutzt es, wenn man verschwindet und einen sowieso niemand vermißt? Ich gebe ja auch zu, dass ich mich selbst etwas vernachlässigt hatte, formmäßig war ich längst nicht mehr der alte. Und klimatisch ist das Draußen ja nicht so meines, wenn ich so übers Abhauen nachgedacht hab, kamen mir auch immer irgendwelche Tiere in den Sinn. Dabei reichen mir doch die 2 Plüschhintern, die sich gern auf mir ausruhen.

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Ich versteh ja, dass man so als Göttin, jemanden wie mich nicht wirklich wahrnimmt. Und ihre Papierallergie ist unserer Beziehung auch nicht förderlich. So hab ich mir eine Strategie überlegt. Und während sie da draußen Ihre Strassenkämpfe durchzog,…

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…zog ich mich zurück und warf zuerst all den Ballast ab (ok, ich hab ihr zugearbeitet): Steuererklärungen erledigt, Anträge gestellt, Rechnungen geschrieben. Dann gabs ein Umstyling, schließlich wollte ich ihr gefallen. Und ich hab mich auch mental ganz neu aufgestellt:

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Und wer bis hierhin noch nicht begriffen hat, dass es um mich, also

MICKE

ging, der weiß einfach nicht wie Schreibtische ticken 😉 .

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Und was soll ich sagen, die Göttin und ich sind jetzt Freunde, gute Freunde 😉

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Wer sich für die anderen Teilnehmer dieses Projektes interessiert, dem empfehle ich den Initiator der Aktion „12 Monate – ein Ausblick“ Herrn Zeilenende  aufzusuchen. Ganz lieben Dank an ihn schmeiß ich hier mal eben durch das Internet ❤ . Wer meine vorangegangenen Fotos von Micke bewundern möchte, kann dies gern unter den angefügten Links realisieren.

Monat 6, Juli 

Monat 5, Juni

Monat 4, Mai

Monat 3, April 

Monat 2, März

Monat 1, Februar

 

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Im Westen nichts Neues (Micke 5)

Im Westen nichts Neues (Micke 5)

Im Westen nichts Neues

…ist der Titel eines Buches, das man meiner Meinung nach gelesen haben sollte. Geschrieben hat es Erich Maria Remarque, ein Antikriegsroman, der seit 1929 in über 50 Sprachen übersetzt wurde und sich bisher über 20 Mio mal verkauft hat. Sehr realistisch und eindringlich wird das Leben von Paul Bäumer an der Westfront geschildert. Der Einsatz von Chemiewaffen ist genauso ein Thema, wie das Schlachtfeldleben während des Stellungskrieges oder der Alltag im Lazarett.

Und während wir eigentlich aus der Geschichte gelernt haben sollten, läuft es doch fantastisch für Deutschland: Produktion und Verkauf von Waffen sichern uns hier den Wohlstand.

Und G 20 mit exzessiven Fressgelagen der Politiker, dafür aber eine nicht zu berücksichtigende Bevölkerungsmenge einer Großstadt, die währenddessen Einschränkungen im Privaten und Beruf hinnehmen muss, steht vor der Tür. Also auch hier: Im Westen nichts Neues.

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Micke im 5.ten Monat – schlanker als ich damals ist er auf jeden Fall 😉

Ich wohne so ziemlich im Westen besagter Großstadt – im Gegensatz zu Zeilenende (weiter weg geht ja schon fast nicht 😉 , trotzdem danke für die Aktion – und bei Micke ist in Monat 5 von 12 auch nichts Neues zu vermelden, außer, dass er wieder ein wenig mehr Luft bekommt. Seinen Umzug, den ich ja schon im letzten Monat angekündigt habe, wird er sicher erst nach dem Gipfeltreffen vollziehen. Es gibt wichtigeres…

 

Und hier zum Vergleich die vorangegangenen Monate:

Mai: https://seelenfunkeln.com/2017/05/28/mickes-anblick-4/

April: https://seelenfunkeln.com/2017/04/30/der-dritte-von-12-mittig-auf-die-200/

März: https://seelenfunkeln.com/2017/03/26/brauchen-sie-noch-etwas-fuers-osterfeuer/

Februar: https://seelenfunkeln.com/2017/03/04/es-kann-nur-einen-geben/

 

Es kann nur Einen geben !

Es kann nur Einen geben !

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Ich prokrastiniere gerade, schiebe das Thema vor mir her. Dabei hat es wirklich WIRKLICH Priorität – die Absolute. Heute zum Beispiel, habe ich meinen Balkon frühlingsfit gemacht. Ja, ist auch wichtig. Schließlich will ich meinen Morgenkaffee nicht zwischen Gammelmöhren (mir war entfallen, dass ich einen Schwung dort gelagert hatte), trockenem Laub und Säcken mit Blumenerde zu mir nehmen. Sogar die Balkonkästen hab ich bepflanzt. Entspannt ja auch, so in Erde zu wühlen (kommt auch immer drauf an, wen man da gerade vergräbt 😉 ). Und die Tulpen sprießen auch schon heftig in die Höhe…

Ach ja und noch woanders sprießt es viel, viel zuviel. Und das erzeugt Frust. Schließlich hab ich die Verhältnisse gern geordnet. Muss wissen, wo mein Platz ist. Weil das Sicherheit gibt. Und ich weiß, dass ich das brauche, um mich wohlzufühlen. Ich scheue mich nur, dieses heiße Eisen anzupacken. Das ist Arbeit, richtig viel – und dann auch noch Kontinuität reinbringen! Mal alles auf den Tisch zu packen, sich das anzusehen und Entscheidungen zu treffen – immer wieder, um vorwärtszukommen. Ich glaub, ich mach das jetzt. Andere Blogger sind da wirklich Vorreiter. Ich freu mich bei der Aktion schon auf Bäume, Füße und Fensterblicke über Dächer…und bei mir ists eben Micke.

Inspiriert durch Zeilenende werde ich ebenfalls bei der Aktion über 1 Jahr mit dabei sein. Ich und die Beziehung zu meinem Schreibtisch. Den ich auch in diesem Moment ignoriere. Micke, wir müssen reden. So geht das nicht weiter. Ständig weiche ich auf den Wohnzimmertisch aus, weil auf Dir einfach kein Platz ist. Lauter Blätter-HotSpots, die immer wieder in die Höhe sprießen, der alte Lappi, auf dem Daten gesichert werden müßten… Und gestern gerade hab ich ewig Zeit mit Suchen verschwendet, weil ich zu 100% davon überzeugt war, bestimmte Unterlagen in Deine Obhut gegeben zu haben. Also Du Genie, wir müssen uns um Dein Chaos kümmern. Und uns danach überlegen, wie Du eine verführerische Note erhältst. Damit ich gern und nur Dich nutze und benutze 😉 . Und jeden Monat stehst Du hier im Mittelpunkt, Du schwedischer Sturkopf. Jeden Monat ein neues Schreibtisch-Selfie. Denn es kann nur Einen Funktionsbereich Arbeit in einer kleinen Wohnung geben.

Hier also Micke am 28.02.2017:

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