Kernbohrung

Kernbohrung

oder Wohin das Leben führt

 

Wenn auf dem Blog wenig los ist, passiert im Außen um so mehr. Mein Blog heißt nicht von ungefähr SEELENFUNKELN. Klar kann jeder Leser Anregungen mitnehmen, sofern er  mag. Hauptsächlich ging es immer darum, herauszufinden, was mich funkeln läßt. Nach einigen prägnanten Einschnitten waren mir nicht nur Ziele, sondern auch Träume und Visionen abhanden gekommen. Dass da innen drin ein Feuer lodert, war keine Frage, nur in welche Richtung kanalisieren? Bücher und Seminare brachten mich nicht wirklich weiter, herauszufinden, wofür ich brenne.

 

Mein Leben verlangte nach Ordnung. Und so war das bestimmende Motto für 2016 „Ordnung im Innen“ wohingegen im letzten Jahr die „Ordnung im Außen“ im Fokus stand. Kartenlogik. In diesem Jahr brachte mir eine Meditation am Jahresende das Thema des kommenden Jahres: Ankommen. Wohin? Keine Ahnung. Schließlich bin ich ständig unterwegs und komme auch an, nur eine Heimat ist schwer auszumachen.

 

Einige Tage hatte ich mehr oder weniger Zeit, darüber nachzudenken. Zusätzlich machte mich mein Lieblingssohn auf eine dunkle Ecke aufmerksam, der ich vorsorglich die letzten Jahre ausgewichen war. Eine negativ belastete Erinnerung an eine Tätigkeit, die m.E. nur der Notwendigkeit geschuldet war. Er, als Beobachter, hatte das Kapitel in seiner Erinnerung jedoch ganz anders gespeichert. Fremde Sichtweisen erhellen so manche verzerrte Wahrnehmung.

Der Jahresbeginn ist geburtstagsbedingt schwer ausgelastet. Da schon seit über einem Jahr eine eher idealistische Idee in meinem Speicher dümpelt, nahm ich meinen eigenen Jahrestag zum Anlass, in dieser Richtung aktiv zu werden. Vorsichtig. Zweifelnd. Also schriftlich.

Und bekam prompt eine mehr als positive Antwort!

Nach einigem Mailverkehr dann endlich die ersehnte Besichtigung. Und was soll ich sagen, ich bin happy: optimale Voraussetzungen, viele Freiräume und schon eine ziemlich aktive Gemeinschaft. Worum es geht? Permakultur. Einen Landstrich mit der Natur und für die Natur zu designen, dem Insektensterben entgegenzuwirken, Obst und Gemüse auf natürliche Weise zu produzieren und vielleicht sogar Überschüsse zu erwirtschaften, weiter zu verarbeiten und unter Menschen zu bringen. Nachhaltigkeit, die Nutzung vorhandener Ressourcen, sowie die Schaffung funktionierende Systeme und das vorhanden Wissen weiter zu geben sind weitere Stichpunke. Genau das, was mir am Herzen liegt und wofür ich brenne.

Oder kurz gesagt:

Die Mondgöttin goes Acker 😉

 

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Gracia Cantate

Gracia Cantate

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In Erde wühlen erdet 😉 . Selbst wenn man nur seinen Balkon neu bepflanzt. Dabei schweifen die Gedanken, der Erdgeruch wirkt beruhigend und die fertigen Kästen mit den lila Blüten machen mich zufrieden. Ich muss das nicht machen, weil die Nachbarn sonst gucken, ich mach das für mich, weil mir eine lebendige Umgebung gut tut. Und obwohl ich mittendrin in der City wohne, ist heute alles wunderbar ruhig. Tief einatmend genieße ich die Sonnenstrahlen auf der Nase und den Wind, der sanft umher streift. Ich fühl mich vom Leben geküsst, verliebt im Herzen und seelengevögelt.

Das sah vor fast genau 3 Jahren anders aus. Ich war leer, wußte nicht mehr, wer ich bin und wo ich hin will. Wer sich als Hochsensibler jahrelang an seine Umwelt angepasst hat, um normal zu sein, kennt das Gefühl. Und dann kam die Wut, anscheinend ein Gefühl, das uns nicht verloren geht. Ich hab die Wut ausgelebt, egal ob ich ein Recht dazu hatte. Ich konnte in dem Moment nicht anders, um den Weg ins Leben zurück zu finden. Eine Zeitlang bekam ich sogar Angst vor der Wut, so übermächtig und vor allem unkontrollierbar erschien sie mir. Glücklicherweise hielt das Leben auf meinem Weg einen Atemkurs bereit. Und Atmen ist der Weg zurück ins Ich. Ich lernte, mich nicht in anderen wiederzufinden, sondern in mir selbst. Dazu war es wichtig, mich abzugrenzen und anzuerkennen, dass ich das darf. Auf der Suche nach mir stieß ich auf das Thema Hochsensibilität. Nach anfänglichem Zweifel: ICH eine Prinzessin auf der Erbse??? Never! und so einige Lektüre dazu später, folgte die Einsicht.

Als ich dann ein vages Schema von mir hatte, war es an der Zeit, mich zu zeigen und dieser Blog entstand. Die Fachliteratur wanderte ins Bücherregal und der Blog und später das real Life wurden meine Sparringspartner. Mich selbst und meinen Platz zu finden war ein Kampf. Eine gute Freundin beschrieb es so, dass ich Menschen nicht vertraute, sie als gefährlich ansah. Weil ich mir selbst nicht vertraute und dem Leben schonmal gar nicht. Trotzdem sprang ich immer wieder und landete genauso oft im Dreck. Aber ich lernte. Vor allem für mich zu sorgen, mich immer wieder zu fragen:

Was genau tut mir jetzt gerade gut?

Die letzten Jahre waren ein einziger Crashkurs:

  • für meinen Körper, der mir immer wieder anzeigte, wann genau es ihm gut ging und was für Auswirkungen eine unbewußte Lebensweise auf mich hat (bewußt zu sagen:“Scheiss drauf!“ ist damit nicht gemeint.),
  • für meinen Geist und meine Gefühle, die immer wieder sondieren durften, weil sie sich bei bestimmten Bemerkungen getriggert gefühlt haben,
  • meine Seele, die zwar nach Verschmelzung strebt, aber nicht um jeden Preis.

Hochsensibilität findet auf allen Ebenen statt! 

Die letzten Lektionen gingen dann noch so richtig ins Eingemachte:

  • Fallen lassen und aufgefangen werden
  • Vertrauen nicht nur in mich sondern ins Leben, die Existenz von etwas Höherem
  • nicht nur geben, auch annehmen
  • um Hilfe bitten
  • zuerst meine Bedürfnisse (und auch Ruhe gehört dazu!) zu befriedigen und mich dann um andere kümmern
  • zu beten, wenn man ganz unten ist
  • Leben geschehen zu lassen

Das kommt davon, wenn man alles vom Leben will und sich bereit erklärt hat, alles dafür zu geben 😉 . Ich weiß, dass ich immer wieder im Dreck landen werde, aber auch, wie ich da wieder raus komme und vor allem, DASS ich da rauskomme. Und es wird immer wieder Situationen voll Glücksgefühl geben, die nicht ewig halten und trotzdem werde ich sie voller Hingabe genießen. Auch wenn meine Hochs und Tiefs sehr ausgeprägt sind, gehören sie doch zu mir, und ich möchte sie nicht missen. Genauso wenig, wie ich die Menschen missen möchte, die mich in meinem Leben begleitet haben und begleiten. Jeder von ihnen lehrt mich etwas, regt etwas an. Und damit meine ich auch Euch, meine Leser und Kommentatoren. Ich danke Euch allen für die Aufmerksamkeit, die Ihr meinen Beiträgen widmet, die Impulse, die Ihr setzt und mich zum Nachdenken und Mitfühlen (und damit auch Abgrenzen) anregt.

Danke, dass es Euch gibt ❤

Danke für dieses Leben ❤

Danke, dass es Liebe gibt ❤

…wenn ich könnte, würde ich Euch alle gerade einfach umarmen!

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Geburt…stag – 1 Jahr „Seelenfunkeln“

Geburt…stag – 1 Jahr „Seelenfunkeln“

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Fast einen Monat bevor dieser Blog heute Geburtstag feiert, habe ich den letzten Eintrag geschrieben. Sträflich vernachlässigt, könnte man behaupten. Im Monat davor waren es 2 Blogbeiträge und im Juli sogar 3. Ein Blog auf dem „absteigenden Ast“ ;-), oder so.

Ich bin volle Kanne reingeschlittert, hab nicht auf mich aufgepasst, mich – weil ich dachte, ich müßte – mit Leuten umgeben, die mir nicht gut taten und für selbige dann meinen Energielevel die letzten Monate bei weitem überschritten. Und dann kam vor 3 Wochen der Knall, der mich in den freien Fall katapultierte. Ich propagierte ja gerne als Motto: „einfach springen“ , hatte dabei jedoch immer ein Ziel im Visier, selbst wenn es noch so klein war.  Anfangs sträubte sich alles in mir gegen diese andere Erfahrung, dann las ich von der Giraffe in der Hängematte und ließ los. Stellte mich meinen größten Ängsten – hilflos und machtlos zu sein – und wurde liebevoll und sanft aufgefangen.

Glück ist die Abwesenheit von Kampf

Kampfunfähig zu sein, fühlte sich entgegen meinen Befürchtungen einfach gut an. Sich einige freudvolle Momente nicht verantwortlich zu fühlen, zu beobachten, dass sich die schlimme Probleme entknoten ohne das eigenen Zutun, gibt Vertrauen in das große Ganze. Aber obwohl sich diese ruhige Blase wunderbar anfühlte – so muss sich ein Baby in der Gebärmutter fühlen 😉 – wußte ich irgendwann, dass ich mich auf den Weg machen wollte. Ein kleiner Teil in mir sträubte sich dagegen, weil ich keine Perspektive sah, kein konkretes Ziel, nur die Ahnung eines Lichtscheines. Meine sehr realen „Schutzengel“ bestärkten mich, gaben mir Halt, Liebe und Zuversicht. Und auch wenn ich das letzte Wegstück als sehr zäh und kräftezehrend empfand, hat es sich gelohnt.

Die letzte Verbindungsschnur einer Ehe ist nach 27 Jahren durchschnitten und die berufliche Zukunft offen. Alles neu und unbeschreiblich frei. Ich sprudele gerade so vor Ideen und Energie. Weiß aber, dass ich noch längst nicht wieder auf 100 % bin. Dass ich achtsamer  mit mir umgehen werde, als bisher. Ist es Zufall, dass diese Neugeburt zeitlich mit dem Bloggeburtstag zusammenfällt ? *schmunzel*

Und nun ? Alles NEU ?

Meiner Ärztin gegenüber erwähnte ich dieses Hobby und sie fand es überhaupt nicht bedenklich, dass ich das Schreiben vernachlässigt habe…ich schon. Es hat mir gefehlt. Nur auch hier bin ich in die Perfektionsfalle getappt. Wollte nur noch schreiben, wenn der Content ausreichend ist und stimmt. Pah, und dabei ist das Funkeln weggeflutscht 😉

Ich hab mir heut früh meinen Blog mal als Besucher angeguckt. Besonders, da ich irgendwie nicht verstehen konnte, dass trotz so weniger Beiträge in der letzten Zeit, die Anzahl der Follower auf 115 gestiegen ist.

DANKE ❤ DANKE ❤ DANKE ❤

Klar bin ich nicht so blauäugig zu denken, dass mir alle nur folgen, weil sie die Blogbeiträge mögen, sondern eine gewisse Anzahl erwartet, dass ich entsprechend auch folge. Wie viele von Euch wissen, lese ich die Blogs, denen ich folge wirklich und damit kommt in meinen Reader auch nur das, was mich interessiert. Oder einfach so Schönes, das gleichzeitig inspiriert.  Und wißt Ihr was:

Ich mag meinen Blog.

Und würde mir auch folgen *grins*. Also wird es hier keine Veränderungen geben…na gut, außer häufigere Beiträge – einfach so. Und jetzt starte ich – wie viele von Euch auch – in dieses verdammt lange Wochenende. Mit voller Hütte, weil sich die liebsten Teenager bei mir versammeln – auch der ausgezogene Teil. Ich vermute, weil ich ihnen mein legendäres Pulled Porc versprochen habe. Liebe Grüße an dieser Stelle an das Australien-Mädchen: Du holst das große „Fressen“ im Frühjahr nach, versprochen! (Falls Du dann noch magst, nach einem halben Jahr fleischlastiger Ernährung 😉 ) Überhaupt treffe ich all die, die mir wichtig sind und das sind alles

Helden

 

Happy Birthday to me and all the best wishes for you ❤

…auch von Alice, meiner neuen Mitbewohnerin,

der Glücks- und Glamourkatze aus dem Hut da ganz oben 😉

 

Liebster Award #2

Liebster Award #2

 

An dieser Stelle nochmals ganz lieben Dank an Nessie  für die Nominierung mit dem Liebsten Award. Für die Beantwortung der Fragen der lieben Frau Doktor hab ich mir ein wenig Zeit genommen, denn die waren ja nicht so ganz ohne. Auch wenn ich mir wünschen würde, mal so ganz kurz in 1 – 2 Wörtern antworten zu können, gehört das anscheinend nicht zu meinen ausgeprägtesten Fähigkeiten 😀 .

Nessies Fragen und meine Antworten:

1. Warum bloggst Du ?

In erster Linie sollte dies mein Übungsblog sein. Hier wollte ich WP und überhaupt die ganze Materie des Bloggens kennenlernen. Mittlerweile ist es nicht nur das. Bloggen ist einerseits eine hervorragende Möglichkeit zur Selbstreflexion, zum Ordnen der eigenen Gedanken und geeignet, mich so ausführlich wie ich mag mit einem Thema zu beschäftigen. Andererseits bekomme ich durch die Kommentare Input von außen und mein Thema befruchtet sich dadurch. Gedankenstupser geben mehr und neue Sichtweisen. Und zu guter Letzt habe ich bemerkt, wieviel Spass es mir macht, mich auf diese Weise sichtbar zu machen.

2. Was ist das Hauptthema Deines Blogs und welche Bedeutung hat es für Dich?

In erster Linie schreibe ich über fast alles, was mich bewegt oder begeistert – eben alles, was meine Seele funkeln läßt 😉 . Grob gefasst würde ich sagen, dass das Hauptthema Selbstliebe ist, für mich der wichtigste Aspekt in meiner Glücksphilosophie, und nicht zu verwechseln mit Egoismus und Ich-Bezogenheit. Ich denke, dass eine gesunde Selbstliebe heutzutage sehr selten ist, gerade wenn ich mir die steigende Zahl der Burn Outs und depressiven Erkrankungen so ansehe. Durch eigene Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, dafür zu sorgen, dass das eigene Energiesystem stimmt.

3. Was macht Dich als Mensch aus?

Lebensfreude, Toleranz, Spontanität, vielfältige Interessen, sprunghaftes Denken, Bauchentscheidungen und Emotionalität, die sich im Alltag nicht so offen zeigt.

4. Was sollte in zwei Jahren anders als heute in Deinem Leben sein und wie möchtest Du es realisieren?

Zwei Jahre sind ein ziemlich kurzer Zeitraum. Vor kurzem wurde ich in einem Interview nach meiner größten Angst gefragt und möchte deshalb endlich etwas tun, was dieser Angst entgegenwirkt: nachhaltiger und bewußter Leben. Ich denke, dass ich in 2 Jahren einen Raum mehr zur Verfügung haben werde, weil eines der Lieblingskinder dann ausgezogen sein wird. Das hört sich zwar vordergründig nach Expansion an, gibt mir aber einfach mehr Luft für Kreativität, und genau die möchte ich in meinen Geist bringen. Im Feng Shui geschieht das auch durch das sogenannte Ausmisten, reduzieren und die Konzentration auf die wesentlichen Dinge im Leben. Minimalismus ist das Zauberwort, sprich in 2 Jahren möchte ich mich von der Hälfte der Dinge, die mich umgeben, getrennt haben – mal sehen, wie es dann weitergeht.

5. Wie wichtig ist es für Dich, anderen Menschen bei der Realisierung ihrer Ziele zu helfen?

Das ist eher ein Drang, der so tief in mir verwurzelt ist, dass es schon wieder zuviel ist. Hilfe sollte man nur geben, wenn sie gewünscht wird und diese Grenze erkenne ich oft nicht. Realisiere eher für andere als für mich. Aber was soll ich sagen, wenn es funktioniert, bin ich glücklich.

6. Welche Bedeutung spielt Neid in Deinem Leben?

Früher hätte ich niemals zugegeben, dass ich neidisch bin. Auf materiellen Besitz empfinde ich auch wirklich keinen Neid. Sehr selten dagegen bin ich auf Eigenschaften anderer neidisch, die ich nicht so ausgeprägt besitze: Vertrauen zum Beispiel.

7. Gibt es ein oder mehrere Menschen, für die Du Hass empfindest? Warum ist das so?

Hass nein, Mitleid ja – vor allem für dumme Menschen.

8. Würdest Du sagen, dass Du mit Dir “im Reinen” bist oder  gibt es Bereiche, bei denen Du noch an Dir arbeiten möchtest?

Ich habe immer wieder Momente, in denen ich mit mir im Reinen bin und ansonsten betrachte ich das Leben als Reise, auch innerlich, sonst wärs ja langweilig. Die großen Arkana im Tarot beschreiben das sehr schön.

9. Wie wichtig ist Dir Dein Äußeres und wieviel Aufmerksamkeit schenkst Du Deinem Äußerem?

Auch das ist mal so und mal so: hey ich bin eine Mondfrau. Bin nicht der Typ, der in jeden Spiegel guckt oder sich täglich bemängelt. Ich weiß wie ich aussehe, und wie ich mich aufhübschen kann, was mir steht und was nicht. Und meine lines of life gehören zu mir. Passt schon 😉

10. Wichtiger sind die inneren Werte, die sich ja nach einiger Zeit, wie ich finde, auch oft im Gesicht abzeichnen. Welche Werte sind wichtig und was könnte man tun, um diese Werte weiter zu verbreiten?

Sorry, dass ich wieder darauf zurückkomme: Selbstliebe halte ich für existenziell, weil sie entspannt, Ängste nimmt, tolerant macht, einen tun läßt, was Freude bereitet und einen dazu bringt, sich über seine anderen Werte klar zu werden. Ob man das wirklich verbreiten kann, weiß ich nicht…da wird jeder entwicklungsbedingt irgendwann mit konfrontiert, denke ich.

11. Glaubst Du, dass es aktuell in Deutschland zu einer Einschränkung der Pressefreiheit kommt?

Die Presse agiert doch schon längst eingeschränkt: Medien verbreiten die Schlagzeile, die die höchsten Auflagen oder Einschaltquoten bringen. Dadurch kommt es zum monothematischen Journalismus, gefakten Bildern und Videos und von neutraler Berichterstattung kann sowieso schon längst keine Rede sein. Der Lobbyismus und die Machtinteressen der Politik bestimmen, was verbreitet wird.

Sch… auf die Pressefreiheit – mir ist die Meinungsfreiheit viel wichtiger.

 

Und damit komme ich dann auch zu den Nominierten:

http://mutterkiste.com/ , weil Nora mich mit ihren Storys überrascht, flasht und umhaut, dazu noch unglaublich intelligent, witzig und eine von 4 Musketiermädels hier im Blogland ist…Gönn Dir ! 😀

https://kinderunlimited.wordpress.com/ , weil Ann unglaublich viel Wissenswertes (und auch Wissen, das man nicht braucht oder gar wissen möchte 😉 ) über Kinder recherchiert und auf ihrem Blog zusammenträgt. Und ich einfach froh bin, dass es sie gibt, auch wenn WordPress uns schon mehrfach trennen wollte.

https://uhlesgartengedanken.wordpress.com/ , weil Uhle nicht nur sein Tun im Garten beschreibt, sondern mich mit seinen Überlegungen, Geschichten und Lyrik unterhält und zum Nachdenken bringt…und ein paar Leser mehr verdient.

https://keinbisschenleise.wordpress.com/ , weil ich mich bei Uschis Startbild immer sofort wie im Urlaub fühle, ich ihre Herzlichkeit und Fotos mag und dem, was sie zu sagen hat, gern lausche.

https://ananda75.wordpress.com/ , weil Ananda immer die richtige Dosis Gift abgibt …und damit heilend wirkt.

https://ludersindmirwillkommen.wordpress.com/ , Paul ist ein emphatischer Beobachter insbesondere für Zwischenmenschliches, dessen Erzählweise mich in den Bann zieht. Er schafft es, dass die erotischen Vibes seiner Stories sich bis zum Ende steigern, das Ende jedoch fast nie so ausgeht, wie man es erwartet oder erwünscht.

…und fast hätte ich sie übersehen (das passiert eben mit Blümchen im Zaubergarten 😉 ): https://lovelyritaflowermaid.wordpress.com/ , sorry Rita – auch Mondgöttinnen denken manchmal zuviel: weil eine Blume am Tag glücklich macht nicht nur in norddeutschem Einheitsgrau.

Für Euch hier die Regeln zum Liebsten Award:

  • Bedankt euch bei dem Blogger, der euch nominiert hat!
  • Beantwortet seine Fragen. Wie, das ist euch überlassen, nur unterhaltet euer Publikum! Notfalls durch schonungslose Wahrheit.
  • Fügt ein “Liebster-Award”-Bild in euren Blogbeitrag ein!
  • Nominiert anschließend weitere Blogs.
    • Wie viele? Es gibt Varianten, die besagen, es sollen 11 Blogs sein. Aber da will ich mal nicht so streng sein. Nominiert gar keins, nominiert 1 oder nominiert 111, wie ihr mögt.
    • Am Besten wäre es, wenn der oder die Nominierte Bock auf den Liebster Award hat.
    • Eine weitere Regel besagt: Max. x Follower soll das nominierte Blog haben, wobei ich x mit der Variante 100 oder 300 Follower kenne. Auch da will ich nicht so streng sein: Unter Beachtung der vorherigen Regel sage ich deshalb “Nominiert Blogs, die eurer Meinung nach entschieden zu wenige Liker und Kommentierer haben, auf das eure Follower auch ihnen folgen können.” Oder nominiert Blogger, um sie so besser kennen zu lernen. Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship. Vielleicht schaffen wir über WordPress ja “zwei Singles pro 11 Minuten”.
    • Informiert die Nominierten, sei es per Kommentar in ihrem Blog, per Brieftaube oder telepathischem Kontakt. Hauptsache, sie wissen Bescheid. Am Besten ist es, Blogger*innen zu nominieren, die euch ohnehin folgen. Dann erfahrt ihr, ob die eure Beiträge auch bis zum Ende lesen. 😉
  • Stellt 11 neue Fragen, möglichst solche, bei denen euch die Antworten auch interessieren.

Hier meine Fragen an Euch und ich freue mich total, wenn Ihr diese beantwortet:

1. Was ist das Hauptthema Deines Blogs und welche Bedeutung hat es für Dich?

2. Was für einen Tipp würdest Du Blog-Neulingen geben ?

3. Welche Pläne hast Du für 2016 mit Deinem Blog ?

4. Wann und Wie nimmst Du Dir die Zeit zum Schreiben ? Und Wieviel davon ?

5. Was macht Dich als Mensch aus ?

6. Was sollte in zwei Jahren anders als heute in Deinem Leben sein, und wie möchtest Du es realisieren?

7. Was hast Du in letzter Zeit zum allerersten Mal getan ?

8. Welche Schlagzeile würdest Du gern über Dich in der Zeitung sehen ?

9. Welche Werte sind Dir wichtig ?

10. Welcher Deiner Blogbeiträge ist Dein Lieblingsartikel und warum?

11. Welche technische Neuheit würdest Du gern unbedingt noch erleben, bevor Du stirbst ?

Liebster Award #1

Liebster Award #1

Wie schon in diesem Beitrag angekündigt hat es mich zweimal erwischt. Und wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Also gilt mein erstes Dankeschön Roe Rainrunner für die Nominierung und hier sind meine Antworten zu ihren Fragen:

1. Wie kamst du auf die Idee, einen Blog zu starten?

Wahnwitzige Selbstüberschätzung gepaart mit dem Grundgedanken der Selbstreflexion… mich reizte die Herausforderung, täglich Gedanken, Anregungen und Ideen meinerselbst zu äußern und mich so sichtbar zu machen.
2. Was möchtest du mit Deinem Blog erreichen?

Anfangs war ich überrascht, dass da wirklich Leute sind, die lesen, was ich schreibe. Mittlerweile ist es so – und da bin ich gnadenlos ehrlich – ich möchte in erster Linie gelesen werden 🙂 und freue mir zusätzlich nen Ast ab, wenn ich andere damit ermutigen oder motivieren kann, was verrücktes zu tun, mal über bestimmte Aspekte nachzudenken oder ihre Meinung zu äußern.
3. Welcher Blogbeitrag ist dein Lieblingsartikel und warum?

Ich geh einfach mal davon aus, dass meine Beiträge gemeint sind – voll narzisstisch, ich weiß. Da wäre zuerst mal mein Eindruck vom Blogland, der widerspiegelt, dass Blogger mehr sind, als das, was ihre Stories erzählen und an den (autobiografischen) Artikel erinnere ich mich gern – vor allem wegen der Kommis – wir befinden uns im Blogkino und  326 Kommis sind unglaublich 😉 .
4. Wenn du für einen Tag König der Welt sein könntest, was würdest du ändern?

Nachdem ich mir an dieser Frage echt die Zähne ausgebissen habe und mein Zahnfleisch nicht demselben Schicksal erliegen soll, weil ich einfach alles Mögliche hätte ändern wollen, beschränke ich mich jetzt mal auf eine Sache. Ich weiß, dass viele Menschen hier gern Bildung sehen würden, weil eine höhere Bildung angeblich die Probleme der Menschheit lösen würde. Das glaube ich nicht, weil der Focus mir viel zu sehr auf dem Geist liegt, und wir alle sehen, wohin uns die zivilisierte rational denkende Gesellschaft gebracht hat.

Und da ich glaube, dass wir mehr sind als unser Geist, würde ich anordnen (bin ja König, nä 😉 ), dass jeder Mensch tägliche Atemmeditationen durchführt. Ja, dass dies schon allen Kindern beigebracht wird. Um bei sich anzukommen, mit dem höheren Selbst in Kontakt zu kommen und sich als Eins mit allen Menschen usw. zu fühlen.

Natürlich würde ich gern Monsanto, Nestle, allen Rüstungskonzernen und noch so vielen anderen Weltverächtern die finanziellen Mittel einfrieren, voll auf Sonnenenergie setzen, Lobbyismus verbieten, regelmäßige Lügendetektor-Tests für Politiker einführen…und so vieles mehr. Aber was würde das bringen ? Bewußtheit in jedem Einzelnen auslösen, ist meiner Meinung nach das Zauberwort und da setzt Meditation an.
5. Was ist besser: Ein Film, über den man lachen kann oder ein Film, bei dem man weinen muss?

Beides, also die ganze Gefühlspalette rauf und runter, sonst kann es gar kein guter Film sein. Und da ich gar keinen TV habe und nur ins Kino gehe, wähle ich da schon genau aus.
6. Buch oder eBook?

Immer noch Buch, meist aus der Bibliothek und am liebsten mehr als 600 Seiten. Im Urlaub weiche ich aber wegen des geringeren Gewichtes auf eBooks aus.
7. Dein Lieblingsessen an einem heißen Sommertag?

Am liebsten ganz viele Kleinigkeiten: Oliven, Baguette, verschiedene Dips, Obststücke, Käse, gegrillte Scampi, Mini-Pulpos und Pimientos mit Meersalz…  dazu ein seeehr kalter Rosé und ein Begleiter mit Hirn, Humor und Charme 😉
8. Dein Lieblingsessen an einem kalten Wintertag?

Pulled Porc (aber gern vom Wild) als richtig geiler Burger – tropfen muss das!
9. Wenn du im Supermarkt einkaufst, zu welchem Regal läufst du als erstes?

In meinen beiden bevorzugten Märkten falle ich sozusagen immer zuerst in die Obst- und Gemüseabteilung. Außerdem bin ich ein zielgerichteter Einkäufer und arbeite meine Liste effizient ab. Merkt man eigentlich, dass solche Einkäufe für mich nur ein notwendiges Übel sind ? Trotzdem lasse ich mir das Beste zum Schluß: Weinregal und Schoki 🙂
10. Würdest du dir lieber einen Arm oder ein Bein brechen?

Wenn überhaupt, dann höchstens das Mondbein ;-D …aber wir neigen familiär gesehen zu einem sehr robusten Knochenbau.
11. Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus?

Wer will schon Perfektion und bei lunarterminierten Personen ist das sowieso immer wieder unterschiedlich. Sehr nahe kommt dem schon meine Beschreibung vom perfekten Sonntag…wie jetzt aber ein perfekter Montag, Dienstag usw. aussieht, weiß ich immer erst am Abend desselbigen.

Der “Liebster Award”:
Was ist der “Liebster Award”?
Der “Liebster Award” wurde ins Leben gerufen, um kleine Blogs mit bis zu 400 Followern etwas bekannter zu machen. Der Leser hat mithilfe eines Interviews die Möglichkeit, ein wenig mehr über den Autor des nominierten Blogs zu erfahren. Dies ist für Neulinge im Blogger-Universum eine nette Idee der Vernetzung.

Wie lauten die Regeln?
Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieses Bloggers in deinen Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
Informiere deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

Meine Nominierten sind:

https://michelelegrand.wordpress.com/ , weil Michèle wunderbare und wissenswerte Geschichten über die schönste Stadt der Welt mit Fotos untermalt und mir damit jedes Mal ein Lächeln entlockt.

https://aldaglaubse.wordpress.com/ : Ironische, sarkastische Gedankensprünge über die Welt, Aktuelles, Persönliches, das Ganze verrückt verquickt, gerührt und nicht geschüttelt und mich oft Kopf schüttelnd zurücklässt. Weisse bescheid 😉

https://tinkakartinka.wordpress.com/ , für geniale Piktogramme und herrliche Kindermund-Zitate, auf die ich mich jedes mal aufs Neue freue.

https://meinexperimentlebenblog.wordpress.com/ , Teggytiggs für die Vielfalt: interessante Videos von Biochemikern zum Thema Bewußtheit, Anregungen zur Gartengestaltung, Meditationsthemen, Storys und Bilder aus Südfrankreich uvm.

http://evalescam.com/ , weil ich diese junge Frau bewundere, dafür, dass sie offen mit dem Thema Morbus Crohn umgeht, dabei Ernährungstipps gibt, ihren Alltag beschreibt und Pooldance betreibt.

https://ruthtonline.wordpress.com/ , weil ich gerne auch über den Tellerrand Europas schaue und Ruth den Alltag in Israel authentisch widergibt – in deutscher Sprache. Für mich ein Beispiel für gelebte Toleranz.

https://alltagseinsichten.wordpress.com/ , weil ich gern mehr von Kerstin und ihren Küchenphilosophien lesen möchte und sie für mich ein Beispiel dafür ist, dass man sich immer wieder mal selbst neu erfinden muss – da passt auch ne Nominierung.

Und zu guter Letzt (Schönheit vor Alter ist für ihn bestimmt in Ordnung 😉 ):

https://trittenheim.wordpress.com/ , weil Jules hervorragend recherchierte Beiträge über Schrift und Sprache veröffentlicht, eine imaginäre Redaktion zum Leben erweckt hat, die einem trotz ihrer Schrulligkeit ans Herz wächst, er mein unangefochtener Gif-Weltmeister ist und noch einiges mehr in seinem Blog drauf hat.

 

Hier meine Fragen an die Nominierten und ich würde mich über die Beantwortung auch persönlich freuen:

1. Wie kamst du auf die Idee, zu Deinem Blog ?

2. Was inspiriert Dich zu Deinen Beiträgen ?

3. Welcher Deiner Blogbeiträge ist Dein Lieblingsartikel und warum?

4. Für welchen Artikel hast Du besonders lange gebraucht und warum ?

5. Welche Pläne hast Du für 2016 mit Deinem Blog ?

6. Was für einen Tipp würdest Du Blog-Neulingen geben ?

7. Was hast Du in letzter Zeit zum allerersten Mal getan ?

8. Welche Schlagzeile würdest Du gern über Dich in der Zeitung sehen ?

9. Wie entspannst Du am liebsten ?

10. Wenn Du in Deinem Land eine Sache ändern könntest, was wäre das ?

11. Welche technische Neuheit würdest Du gern unbedingt noch erleben, bevor Du stirbst ?

Pläne

Pläne

Heute genau findet der Neumond im Schützen statt. So etwas kann man ernst nehmen, muss man aber nicht. Ich behaupte einfach mal, dass solche Daten eine Anregung sein können, die Qualität der vorherrschenden Zeit zu nutzen. Das Tierkreiszeichen Schütze steht für Visionen, für Pläne und auch Ideenreichtum. Ein Neumond in diesem Zeichen verstärkt dies entsprechend, Ideen und Pläne, die heute geschmiedet und/oder fixiert werden, haben eine gute Chance auf Umsetzung. Der astrologische Exkurs soll hiermit aber beendet sein.

Also, was sind meine Pläne an diesem „Geburts-Tag“ der Visionen das Bloggerdasein betreffend?

Kurzfristig steht erstmal der Rest dieses Jahres an. Bis Weihnachten möchte ich einige noch offene Storys und ein Gedicht beendet haben. Und einen Beitrag zu den Rauhreifnächten im Zusammenhang mit den Tarot-Karten mag ich Euch auch nicht vorenthalten. Ich hab das im letzten Jahr zum ersten Mal selbst ausprobiert und die „Voraussagen“ für 2015 waren allesamt Volltreffer.

Zwischen Weihnachten und Neujahr werde ich hier täglich einen meiner Lieblingstexte aus meinem Blog einstellen. Also nicht wundern, wenn Euch das ein oder andere bekannt vorkommt. Ich habe nicht vor in dieser Zeit auf der faulen Haut zu liegen – also schon ein wenig, aber nicht nur ;-). Vor allem möchte ich die Tage nutzen, um ein wenig zu experimentieren, neues Theme für den Blog und einige Verbesserungen mehr. Und im neuen Jahr stehen dann ja schon „100 Tage im Blogland“ an 🙂 .

Mittelfristig gehe ich seit einer Woche  mit einer Idee schwanger, die anscheinend wirklich umgesetzt werden will. Immer wieder treffe ich auf liebe Mitmenschen, die sich nicht trauen, ihr Talent offen zu zeigen. Bei so einigen setzen ganze Manuskripte Schimmel an oder verkümmern in Schubladen. Andere würden sich lieber die Zunge abbeißen, als ihr gesangliches Talent zu offenbaren.

Mir selbst ging es ja auch so – also nicht dass hier irgendjemand denkt, dass ich singen könnte – dass ich vor dem, wohin es mich am meisten gezogen hat, die größte Angst hatte. Anscheinend habe ich aber ein wenig Talent darin, den Menschen Teile dieser Angst zu nehmen, alte vergessene Talente auszugraben und hervorzuholen und zumindest erst einmal mit mir darüber zu reden.

Was das genau heißen soll ? Ok, Butter bei die Fische 😉

Ich plane einen zusätzlichen Blog, eine anonyme Bühne für Menschen mit ihren Gaben und Talenten. Für diejenigen, denen ein eigener Blog zu aufwendig ist, oder die nur mal so einen Textausschnitt ins Netz stellen mögen, um zu sehen, wie das so ist. Logischerweise wird es dort nur unregelmäßig zu Beiträgen kommen. Ich bin gespannt, werde mir aber für eine sinnvolle Umsetzung noch so einige Gedanken machen müssen.

Wer jetzt noch eine langfristige Planung erwartet, hat Pech gehabt. Die gibts bei mir grundsätzlich nicht. Alles im überschaubaren Rahmen, das Leben kommt einem sonst sowieso dazwischen.

Und heute Abend wird darauf angestoßen und vor allem auf Deinen Schlüpftag, liebes Schwesterchen 🙂 .

HAPPY BIRTHDAY und KNUTSCHA

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Wünsch Dir was und kräftig puuuuusten 😉

Ich wünsch Dir hier schon alles alles Gute, weil ich weiß, dass Du fleißig mitliest 😉 …Danke dafür, bis später und ich Drück Dich ❤