Obere Grenzen – Finale „12 Monate – 1 Motiv“

Obere Grenzen – Finale „12 Monate – 1 Motiv“

oder was Micke und das 12-Monats-Projekt mich lehrte

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Obere Grenzen kennen wir vor allem aus dem mathematischen Bereich der Integrale oder dem chemischen Bereich, in dem es um explosive Gemische geht. Ich meine damit jedoch die inneren Grenzen, die jeder Mensch in sich trägt. Die, geprägt durch  Elternhaus, Erziehung und Gesellschaft, das darstellen, was wir als unseren persönlichen Normbereich definieren. Grenzen – egal in welche Richtung zu überschreiten – ist mit erhöhtem Schamgefühl deutlich spürbar. Man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut, möchte zurück in seine gewohnte Komfortzone. Zu verschiedenen Themen, ob Kleidung, Finanzielles, Sprachgebrauch, aber auch Jobauswahl hat jeder von uns eine bestimmte Untergrenze. Ein Niveau, welches er nicht unterschreiten möchte. Tut man es doch, fühlt man sich schlecht, als Looser, weil man es nicht schafft, seinen Standard/Niveau zu halten. Sogar körperliche Schmerzen und Panikattacken sind mögliche Begleiterscheinungen. Während wir unseren unteren Grenzen viel Beachtung schenken, kommt dies für das Pedant, unsere Obergrenze so gut wie gar nicht vor. Diese Obergrenze ist schön in unser System eingebettet. Hält uns zurück im Krabbenkorb, gaukelt uns vor, dass unsere Träume unmöglich realisierbar sind. Dass es besser ist auf eine (vermeintliche) Sicherheit zu setzen wegen des Alters, der Gesundheit, des Umfeldes etc.

Und so krebsen wir immer schön innerhalb unseres Systems rum, und fühlen uns schon als Revoluzzer, wenn wir uns ‚einen Bob haben schneiden lassen und uns in der Kantine einen Prosetscho‘ bestellen – in Anlehnung an die Werbung eines Reiseveranstalters. Denn nicht der Himmel ist die Grenze, sondern unsere Vorstellungskraft. Und die ist zugegebenermaßen recht begrenzt.

Zu Beginn des „12 Monate – 1 Motiv“ -Projektes vom netten Herrn Zeilenende dachte ich einfach nur daran, meine zugegebenermaßen sehr heftige Papierallergie in den Griff zu bekommen. Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und von dem Projekt erhoffte ich mir nichts weiter als ein wenig mehr Selbstdisziplin. Im Laufe des Jahres habe ich meine eigene Meinung aber widerlegen müssen, also die zur Selbstdisziplin. Denn die habe ich zur Genüge. Lange hatte ich keinen Plan, wie genau mein Arbeitsplatz aussehen sollte. Ich stellte mir nichts besonderes vor, nur einen Platz, um daran ein paar Rechnungen zu schreiben. Also eher spartanisch als einladend. Wobei ich doch hätte wissen müssen, dass die Atmosphäre für mich einer der wichtigsten Faktoren ist.

Bis ich begriffen hatte, dass der Platz am Fenster, um den Blick schweifen zu lassen, verging Zeit, für die Planung der Umsetzung ebenfalls und die Umsetzung erst recht 😀

Währenddessen machte es mir Spaß, Geschichten rund um Micke zu erfinden, ihn lebendig werden zu lassen. Dass dabei letzten Endes ein roter Faden entstanden ist, hat mich ein wenig erstaunt, aber auch stolz gemacht. Habe ich früher aus dem Stehgreif (als Strafe angedacht) bei einem Seminar einen 10minütigen Vortrag über Uhren locker aus dem Ärmel geschüttelt, waren es hier – wie immer unter Zeitdruck, weil das letzte WE des Monats immer so überraschend vor der Tür stand – „Mickestories“, mal mehr und mal weniger tiefsinnig.

Seit der Umgestaltung dient Micke und sein Drumherum mir nun nicht allein zum Rechnungen schreiben. Zwar hat noch nicht jedes Ding seinen Platz – außer der Katzenfussel: die Ablage ist reserviert! – aber auch das wird sich mit der Zeit finden. Und ich bin froh um meinen Platz am Fenster, denn nur dank der immer wiederkehrenden Aufmerksamkeit auf das Thema, blieb ich dran und habe jetzt eine ruhige Arbeitsoase. Das freut mich enorm. Und hier ist er:

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Ein Aspekt hat mich jedoch im Verlauf immer trauriger gestimmt: meine wirklich unterirdisch schlechten Fotos. Da muss was dran getan werden 😉

 

Also das Projekt „12 Monate – 1 Motiv“ ist zwar hiermit beendet, aber ich nehme mir ein anderes „nur für mich“-Projekt vor. Ich möchte 12 Monate lange dokumentieren, was ich so verzapft, fabriziert, beackert oder hergestellt habe. Immer am Ende des Monats gibt es also Fotos unter dem Motto

Back to the roots!

Los gehts demnächst nach einer Atempause.

Mickes Fotos der letzten 12 Monate:

Und ein Hinweis auf die anderen Teilnehmer, ein letztes Mal Füße, Rosen, eine Tasche und andere Ausblicke findet Ihr bei Herrn Zeilenende 

Danke, mein Lieber, es hat Spaß gemacht 🙂

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BÄÄÄHM…Micke im Glück <3

BÄÄÄHM…Micke im Glück <3

Liebe auf den ersten Blick

Chairshippen über ebay

Verliebt, vermickt, verfusselt

Mit Ruby auf Wolke 7

Wer strahlt hier wen an?

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Katzen fühlen sich in der Nähe solch positiver Energien sehr wohl 🙂 und „belohnt“ Ruby sehr gern mit vielen Fusseln

Ich finde ja, um an Herrn Zeilenendes Projekt 12 Monate – 1 Motiv teilzunehmen, hilft es schon ungemein, zumindest ein wenig verstrahlt zu sein 😉 . Trotzdem empfehle ich Euch, Euren nächsten Flirt langsamer anzugehen, als Micke 😉 und erst recht als die Damen und Herren im Video. In diesem Sinne, rutscht gut rein in das neue Jahr ❤ und lasst lieber Herzen sprechen statt Böller:

 

Und wer Lust hat, Mickes Weg der letzten Monate zurückzuverfolgen, kann das gerne unter den folgenden Links tun. Ebenso lege ich Euch die anderen Teilnehmer ans Herz – da ist so viel mehr Herzschmerz und reinste Liebe dabei, dass es schade wäre, wenn die Fotos niemand anschaut. Findet Ihr hier bei Herrn Zeilenende.

Monat 1 Februar

Monat 2 März

Monat 3 April

Monat 4 Mai

Monat 5 Juni

Monat 6 Juli

Monat 7 August

Monat 8 September -gibts nicht, wegen ist nicht.

Monat 9 Oktober

Monat 10 November

 

Mein Weg ins Licht

Mein Weg ins Licht

 Ein Schreibtisch berichtet

Naja, wir sind ja nicht bei der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben, uns reicht auch das Beweisfoto im Blogland. Worum es geht? Um Zeilenendes Aktion – vielen Dank an dieser Stelle von Micke und von mir – „12 Monate – ein Ausblick“ seiner Wahl fotografisch festzuhalten. Hab ich natürlich im letzten Monat gepflegt verschwitzt, dafür tut sich dieses Mal wirklich was: das Arbeitszimmer nimmt langsam Gestalt an. Heute wurde erstmal das Gästebett – der größte Platzfresser des Zimmers – gut ver/entsorgt. Und der Schreibtisch mitsamt Drucker ver-rückt 😉 . Jetzt will der Drucker nicht mehr aufs WLAN reagieren, habe also erstmal weiter mit der dringend benötigten Technik zu tun, bevor ich mich daran machen kann, Unterlagen zu sortieren. So eine Papierallergie ist ja nicht zu unterschätzen. Hier der erste Eindruck, noch sind schließlich einige Monate Zeit:

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Und wer sich für die Aktion interessiert, bei der es von Himmel über Schornsteine, Bäume und Rosen, sogar Füße zu sehen gibt, dem empfehle ich Herrn Zeilenende zu besuchen, weil der ordentlicher ist, als ich und alle Mitmach-Links fein säuberlich aufgelistet hat. Wer Mickes Weg rückblickend begutachten will – das Auf und Ab eines Schreibtischlebens – dem empfehle ich die folgenden Links:

 

Monat 1 Februar

Monat 2 März

Monat 3 April

Monat 4 Mai

Monat 5 Juni

Monat 6 Juli

Monat 7 August

Monat 8 September – gibts nicht, wegen ist nicht.

 

Jetzt rede ICH !

Jetzt rede ICH !

Wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn Euch niemand beachtet? Wenn Ihr stattdessen immer mehr Arbeit aufgehalst bekommt, so dass Euch keine Luft zum Atmen bleibt?Wenn Ihr dann alles versucht, um an der Beziehung zu arbeiten:

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Und wenn nichts mehr geht, Ihr Euch verkrümelt und dann doch niemand Eure Abwesenheit bemerkt? Ist ja nicht so, dass ich kein Leid gewöhnt bin. Einem Teenie diente ich ja schon als Stütze durchs Abi und wurde danach im feuchten Keller entsorgt. Was mir wirklich innerlich Holzschmerzen bereitete, auch wenn ich nur aus Presspappe bin. Stellt Euch vor, da wären Ratten gewesen!!!

Nun ja, aber was nutzt es, wenn man verschwindet und einen sowieso niemand vermißt? Ich gebe ja auch zu, dass ich mich selbst etwas vernachlässigt hatte, formmäßig war ich längst nicht mehr der alte. Und klimatisch ist das Draußen ja nicht so meines, wenn ich so übers Abhauen nachgedacht hab, kamen mir auch immer irgendwelche Tiere in den Sinn. Dabei reichen mir doch die 2 Plüschhintern, die sich gern auf mir ausruhen.

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Ich versteh ja, dass man so als Göttin, jemanden wie mich nicht wirklich wahrnimmt. Und ihre Papierallergie ist unserer Beziehung auch nicht förderlich. So hab ich mir eine Strategie überlegt. Und während sie da draußen Ihre Strassenkämpfe durchzog,…

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…zog ich mich zurück und warf zuerst all den Ballast ab (ok, ich hab ihr zugearbeitet): Steuererklärungen erledigt, Anträge gestellt, Rechnungen geschrieben. Dann gabs ein Umstyling, schließlich wollte ich ihr gefallen. Und ich hab mich auch mental ganz neu aufgestellt:

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Und wer bis hierhin noch nicht begriffen hat, dass es um mich, also

MICKE

ging, der weiß einfach nicht wie Schreibtische ticken 😉 .

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Und was soll ich sagen, die Göttin und ich sind jetzt Freunde, gute Freunde 😉

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Wer sich für die anderen Teilnehmer dieses Projektes interessiert, dem empfehle ich den Initiator der Aktion „12 Monate – ein Ausblick“ Herrn Zeilenende  aufzusuchen. Ganz lieben Dank an ihn schmeiß ich hier mal eben durch das Internet ❤ . Wer meine vorangegangenen Fotos von Micke bewundern möchte, kann dies gern unter den angefügten Links realisieren.

Monat 6, Juli 

Monat 5, Juni

Monat 4, Mai

Monat 3, April 

Monat 2, März

Monat 1, Februar

 

Vermissten-Meldung

Vermissten-Meldung

Vor einer Woche kam ich Sonntag um wenige Minuten nach Mitternacht aus München nach Hause, wollte Micke in die Arme schließen und bekam DAS zu sehen:

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Wo war er hin? Hatte er sich nur versteckt oder gleich ganz aus dem Staub gemacht? Also ich hätte natürlich auch bei Worten wie „Finanzamt“, „Einkommenssteuererklärung“, „keine Fristverlängerung“ und „die letzten 2 Jahre“, sowie „Veränderung“, „Umzug?“ und „einfacher leben“ meinen Abgang geplant – so als männliches Exemplar 😉 Aber auch ohne Micke muss der Laden hier ja weiter laufen, denn die Arbeit wird nicht weniger. Auf den 5000 Strassenkilometern, die ich in dieser Woche zurückgelegt habe, ist Micke mir nicht zufällig über den Weg gelaufen.  Und in der Hitze des Ärgers habe ich mir dann auch noch eine fette Männergrippe wegen zu kalt eingestellter Klimaanlagen eingefangen. Ich habe ihn sogar nachts gesucht:

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…und mir am Tag Gedanken gemacht. Hatte er eine andere? Hab ich ihn zu sehr eingeengt? Unsere Beziehung war sicher nicht unkompliziert. Und mit einer Göttin mitzuhalten, ist für ihn bestimmt nicht einfach. Natürlich wüßte ich gern, ob es Micke gut geht oder ob ihm etwas zugestoßen ist, ob er in einer Selbstfindungsphase steckt oder Opfer eines Verbrechens geworden ist und vor allem: ob er jemals wieder zurück kommt zu mir. Vielleicht wird ja das Leuchten der Tasche des Blumenmädchens Licht ins Dunkel bringen. Ich bin gespannt. Mehr dazu im nächsten Monat.

 

Ach ja und natürlich ist das Projekt von Zeilenende gemeint in diesem Beitrag, dem 6.ten zu Micke dem Schreibtisch 😉 . Schaut Euch bitte auch gern die Beiträge der anderen Teilnehmer des Projektes an. Die Links dazu findet Ihr hier .

Die vorherigen Beiträge findet Ihr hier:

Juni:  https://seelenfunkeln.com/2017/06/25/im-westen-nichts-neues-micke-5/

Mai : https://seelenfunkeln.com/2017/05/28/mickes-anblick-4/

April: https://seelenfunkeln.com/2017/04/30/der-dritte-von-12-mittig-auf-die-200/

März: https://seelenfunkeln.com/2017/03/26/brauchen-sie-noch-etwas-fuers-osterfeuer/

Februar: https://seelenfunkeln.com/2017/03/04/es-kann-nur-einen-geben/

Es kann nur Einen geben !

Es kann nur Einen geben !

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Ich prokrastiniere gerade, schiebe das Thema vor mir her. Dabei hat es wirklich WIRKLICH Priorität – die Absolute. Heute zum Beispiel, habe ich meinen Balkon frühlingsfit gemacht. Ja, ist auch wichtig. Schließlich will ich meinen Morgenkaffee nicht zwischen Gammelmöhren (mir war entfallen, dass ich einen Schwung dort gelagert hatte), trockenem Laub und Säcken mit Blumenerde zu mir nehmen. Sogar die Balkonkästen hab ich bepflanzt. Entspannt ja auch, so in Erde zu wühlen (kommt auch immer drauf an, wen man da gerade vergräbt 😉 ). Und die Tulpen sprießen auch schon heftig in die Höhe…

Ach ja und noch woanders sprießt es viel, viel zuviel. Und das erzeugt Frust. Schließlich hab ich die Verhältnisse gern geordnet. Muss wissen, wo mein Platz ist. Weil das Sicherheit gibt. Und ich weiß, dass ich das brauche, um mich wohlzufühlen. Ich scheue mich nur, dieses heiße Eisen anzupacken. Das ist Arbeit, richtig viel – und dann auch noch Kontinuität reinbringen! Mal alles auf den Tisch zu packen, sich das anzusehen und Entscheidungen zu treffen – immer wieder, um vorwärtszukommen. Ich glaub, ich mach das jetzt. Andere Blogger sind da wirklich Vorreiter. Ich freu mich bei der Aktion schon auf Bäume, Füße und Fensterblicke über Dächer…und bei mir ists eben Micke.

Inspiriert durch Zeilenende werde ich ebenfalls bei der Aktion über 1 Jahr mit dabei sein. Ich und die Beziehung zu meinem Schreibtisch. Den ich auch in diesem Moment ignoriere. Micke, wir müssen reden. So geht das nicht weiter. Ständig weiche ich auf den Wohnzimmertisch aus, weil auf Dir einfach kein Platz ist. Lauter Blätter-HotSpots, die immer wieder in die Höhe sprießen, der alte Lappi, auf dem Daten gesichert werden müßten… Und gestern gerade hab ich ewig Zeit mit Suchen verschwendet, weil ich zu 100% davon überzeugt war, bestimmte Unterlagen in Deine Obhut gegeben zu haben. Also Du Genie, wir müssen uns um Dein Chaos kümmern. Und uns danach überlegen, wie Du eine verführerische Note erhältst. Damit ich gern und nur Dich nutze und benutze 😉 . Und jeden Monat stehst Du hier im Mittelpunkt, Du schwedischer Sturkopf. Jeden Monat ein neues Schreibtisch-Selfie. Denn es kann nur Einen Funktionsbereich Arbeit in einer kleinen Wohnung geben.

Hier also Micke am 28.02.2017:

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