Mein Weg ins Licht

Mein Weg ins Licht

 Ein Schreibtisch berichtet

Naja, wir sind ja nicht bei der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben, uns reicht auch das Beweisfoto im Blogland. Worum es geht? Um Zeilenendes Aktion – vielen Dank an dieser Stelle von Micke und von mir – „12 Monate – ein Ausblick“ seiner Wahl fotografisch festzuhalten. Hab ich natürlich im letzten Monat gepflegt verschwitzt, dafür tut sich dieses Mal wirklich was: das Arbeitszimmer nimmt langsam Gestalt an. Heute wurde erstmal das Gästebett – der größte Platzfresser des Zimmers – gut ver/entsorgt. Und der Schreibtisch mitsamt Drucker ver-rückt 😉 . Jetzt will der Drucker nicht mehr aufs WLAN reagieren, habe also erstmal weiter mit der dringend benötigten Technik zu tun, bevor ich mich daran machen kann, Unterlagen zu sortieren. So eine Papierallergie ist ja nicht zu unterschätzen. Hier der erste Eindruck, noch sind schließlich einige Monate Zeit:

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Und wer sich für die Aktion interessiert, bei der es von Himmel über Schornsteine, Bäume und Rosen, sogar Füße zu sehen gibt, dem empfehle ich Herrn Zeilenende zu besuchen, weil der ordentlicher ist, als ich und alle Mitmach-Links fein säuberlich aufgelistet hat. Wer Mickes Weg rückblickend begutachten will – das Auf und Ab eines Schreibtischlebens – dem empfehle ich die folgenden Links:

 

Monat 1 Februar

Monat 2 März

Monat 3 April

Monat 4 Mai

Monat 5 Juni

Monat 6 Juli

Monat 7 August

Monat 8 September – gibts nicht, wegen ist nicht.

 

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Der Mantel

Der Mantel

 

Dies ist mein Beitrag zum Textprojekt des Wortmischers (siehe hier) zum Thema „Kleidung“.

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Die Brombeerranke verfing sich in ihrem Mantel. Das hielt sie nur kurz auf, fluchend riss sie sich los und hastete weiter. In letzter Sekunde sprang Anna in den Zug und ließ sich auf einen freien Sitz fallen. Den Mantel legte sie ab, hier war sowieso jeder mit sich selbst beschäftigt und niemand würde sie beachten oder gar ansehen. Sie starrte aus dem Fenster und wußte, dass dieser Tag wie alle anderen vorher ebenso wie die Landschaft draußen an ihr vorbeifliegen würde, ohne auch nur von Bedeutung zu sein.

 

Seit er nicht mehr da war.

 

Nur der Mantel war ihr geblieben und die Erinnerungen dazu. Sie meinte, immer noch seinen Geruch wahrnehmen zu können. Dazu stellte sie sich vor, wie er sie umarmte, sie einhüllte und so unsichtbar machte für all die Menschen um sie herum. Anna fühlte sich beschützt und sicher in dieser Umarmung. Die Vorstellung ließ ihr jetzt Tränen über die Wangen laufen, die sie schnell abwischte, damit niemand seltsam berührt herüberschauen konnte.

 

Um sich abzulenken, begutachtete sie den Mantel: der Riß war lang und schräg. Nicht, dass es sie stören würde, aber er fiel auf. Da würde sie heute Abend eine Menge Zeit investieren müssen. Das Loch im Tascheninnenfutter, durch das das Kleingeld so gern verschwand, könnte sie dann auch gleich flicken. Und den leicht abgelösten Schulterriegel befestigen, den fehlenden unteren Knopf ersetzen und…

Mit steigendem Entsetzen nahm Anna wahr, dass ihr liebstes Kleidungsstück wirklich sehr abgetragen aussah.

 
Aber es war doch erst gestern passiert, gestern vor 5 Jahren…

 

Nie mehr Krieg

Nie mehr Krieg

„Da ist ein Fluß, der jetzt sehr schnell fließt. Er ist so groß und schnell, dass er vielen Menschen Angst macht. Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten. Sie werden sich fühlen, als würden sie auseinandergerissen und sehr leiden.

Wisse, der Fluß hat seine Bestimmung.

Die Ältesten sagen, wir müssen das Ufer jetzt loslassen, uns in die Mitte des Flusses vorstoßen, die Augen offen und den Kopf über Wasser halten.

Und ich sage, siehe, wer dort mit Dir drin ist und feiere.

Zu diesem Zeitpunkt der Geschichte sollten wir nichts persönlich nehmen, am wenigsten uns selbst. Denn in dem Moment, wo wir es tun, kommen unser spirituelles Wachstum und unsere Reise zum Stillstand. Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei.

Sammelt Euch ! Streicht das Wort ‚Kampf‘ aus Eurer Einstellung und Eurem Vokabular. Alles, was wir jetzt tun, muss in heiliger Weise und als Feier unternommen werden.

Wir sind die, auf die wir gewartet haben.“

Botschaft der Hopi-Indianer (und aktueller denn je)

 

 

…eben weil es so aktuell ist, hier ein Auszug des Posts von Jürgen Todenhöfer:

Heute !!! „… entscheidet der Bundestag über den Krieg in Syrien. Aber nicht wirklich um den IS zu bekämpfen. Da gibt es klügere Strategien. Sondern aus Bündnisgründen, Hollande zu Liebe. 14 Jahre lang haben wir mit unseren Bomben nicht einmal die Taliban besiegen können. Beim viel gefährlicheren IS wird die planlose Bombardiererei noch weniger erfolgreich sein.

Wir leben im Jahr 2015 – doch unseren Politikern fällt nichts anderes ein als Krieg. Dazu haben wir sie nicht gewählt. Noch mehr Krieg in Syrien beudeutet: Noch mehr Leid, noch mehr Hass, noch mehr tote Zivilisten, noch mehr Terroristen und noch mehr Flüchtlinge. Deshalb protestieren wir. 14 Jahre Antiterrorkrieg sind genug. NIE MEHR KRIEG!

Euer JT & Eure Söhne Mannheims“

Bitte helft mit, die Botschaft zu verbreiten. Den Link für soziale Netzwerke findet Ihr hier:

http://juergentodenhoefer.de/