Mein Weg ins Licht

Mein Weg ins Licht

 Ein Schreibtisch berichtet

Naja, wir sind ja nicht bei der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben, uns reicht auch das Beweisfoto im Blogland. Worum es geht? Um Zeilenendes Aktion – vielen Dank an dieser Stelle von Micke und von mir – „12 Monate – ein Ausblick“ seiner Wahl fotografisch festzuhalten. Hab ich natürlich im letzten Monat gepflegt verschwitzt, dafür tut sich dieses Mal wirklich was: das Arbeitszimmer nimmt langsam Gestalt an. Heute wurde erstmal das Gästebett – der größte Platzfresser des Zimmers – gut ver/entsorgt. Und der Schreibtisch mitsamt Drucker ver-rückt 😉 . Jetzt will der Drucker nicht mehr aufs WLAN reagieren, habe also erstmal weiter mit der dringend benötigten Technik zu tun, bevor ich mich daran machen kann, Unterlagen zu sortieren. So eine Papierallergie ist ja nicht zu unterschätzen. Hier der erste Eindruck, noch sind schließlich einige Monate Zeit:

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Und wer sich für die Aktion interessiert, bei der es von Himmel über Schornsteine, Bäume und Rosen, sogar Füße zu sehen gibt, dem empfehle ich Herrn Zeilenende zu besuchen, weil der ordentlicher ist, als ich und alle Mitmach-Links fein säuberlich aufgelistet hat. Wer Mickes Weg rückblickend begutachten will – das Auf und Ab eines Schreibtischlebens – dem empfehle ich die folgenden Links:

 

Monat 1 Februar

Monat 2 März

Monat 3 April

Monat 4 Mai

Monat 5 Juni

Monat 6 Juli

Monat 7 August

Monat 8 September – gibts nicht, wegen ist nicht.

 

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Jetzt rede ICH !

Jetzt rede ICH !

Wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn Euch niemand beachtet? Wenn Ihr stattdessen immer mehr Arbeit aufgehalst bekommt, so dass Euch keine Luft zum Atmen bleibt?Wenn Ihr dann alles versucht, um an der Beziehung zu arbeiten:

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Und wenn nichts mehr geht, Ihr Euch verkrümelt und dann doch niemand Eure Abwesenheit bemerkt? Ist ja nicht so, dass ich kein Leid gewöhnt bin. Einem Teenie diente ich ja schon als Stütze durchs Abi und wurde danach im feuchten Keller entsorgt. Was mir wirklich innerlich Holzschmerzen bereitete, auch wenn ich nur aus Presspappe bin. Stellt Euch vor, da wären Ratten gewesen!!!

Nun ja, aber was nutzt es, wenn man verschwindet und einen sowieso niemand vermißt? Ich gebe ja auch zu, dass ich mich selbst etwas vernachlässigt hatte, formmäßig war ich längst nicht mehr der alte. Und klimatisch ist das Draußen ja nicht so meines, wenn ich so übers Abhauen nachgedacht hab, kamen mir auch immer irgendwelche Tiere in den Sinn. Dabei reichen mir doch die 2 Plüschhintern, die sich gern auf mir ausruhen.

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Ich versteh ja, dass man so als Göttin, jemanden wie mich nicht wirklich wahrnimmt. Und ihre Papierallergie ist unserer Beziehung auch nicht förderlich. So hab ich mir eine Strategie überlegt. Und während sie da draußen Ihre Strassenkämpfe durchzog,…

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…zog ich mich zurück und warf zuerst all den Ballast ab (ok, ich hab ihr zugearbeitet): Steuererklärungen erledigt, Anträge gestellt, Rechnungen geschrieben. Dann gabs ein Umstyling, schließlich wollte ich ihr gefallen. Und ich hab mich auch mental ganz neu aufgestellt:

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Und wer bis hierhin noch nicht begriffen hat, dass es um mich, also

MICKE

ging, der weiß einfach nicht wie Schreibtische ticken 😉 .

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Und was soll ich sagen, die Göttin und ich sind jetzt Freunde, gute Freunde 😉

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Wer sich für die anderen Teilnehmer dieses Projektes interessiert, dem empfehle ich den Initiator der Aktion „12 Monate – ein Ausblick“ Herrn Zeilenende  aufzusuchen. Ganz lieben Dank an ihn schmeiß ich hier mal eben durch das Internet ❤ . Wer meine vorangegangenen Fotos von Micke bewundern möchte, kann dies gern unter den angefügten Links realisieren.

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